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Intel Core i9-10850K: Ersatz für den 10900K mit Lieferschwierigkeiten?

PCGH-Redaktion

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Basileukum

Software-Overclocker(in)
Ja nu, der 10850k liegt so bei 455 Euronen der 3900X bei 390€. Rein wegen den Spielen und der Preis/Leistung wäre eh der 10700k vs 3900X angesagt und der liegt bei 365 Euro.

Ich hätte jetzt gedacht die gehen beim 10850k als Verkaufsargument ein gutes Stück in Richtung AMD, aber man will nicht, dann würde ich eher den 3900X kaufen. Wobei weder noch, da der 10700k noch etwas schneller in den Spielen flitzt als der 3900X und noch ne GPU dabei hat, wenn die richtige mal abraucht, dann eher der.

Ich find die 10850k CPU ansprechend, aber nicht für den Preis, da muß es stark in Richtung 400 Euro gehen.
 

Manner1a

Freizeitschrauber(in)
Die Boxed Verpackung ist die gleiche wie beim 10900K: Schön und ohne den schwarzen Lüfter.

Bei meinen 10900 gibt es die kleine Standard Packung, aber ich behalte sie trotzdem.
Da steht "10th GEN CORE i9" drauf, sieht super aus!

Mit Grafikeinheit, Lüfter und 3 Jahren Garantie habe ich so das Rundum Sorglos Paket, wobei vielleicht kommt ja auch mal ein anderer Kühler zum Einsatz. 3 davon lägen schon bereit, wobei Ärgernisse wie hoher Preis oder hohes Gewicht beim Kauf vermieden wurden. Man kann, wenn man die CPUs nicht über dem Sweet Spot betreiben möchte, richtig gut tiefstapeln kostenmäßig. Auch der Boxed Kühler ist leise und die CPU bleibt kühl genug.

UserBenchmark: Intel Core i9-10900 vs i9-9900KS
UserBenchmark: Intel Core i7-6950X vs i9-10900

Im Übrigen kommt man nicht ganz an die Multithread Leistung des 9900KS heran, hat aber mehr Kraft auf wenigen Kernen und nimmt halt 2 Kerne mehr, um die Multi Lücke zum 9900KS fast zu schließen. Das ist das typische Verhalten, wenn man es bei 65 Watt belässt. Die Leistung zum 14nm Broadwell 10 Kern i7-6950X ist besser im niedrigern zweistelligen Bereich, wobei hier alles mit an Bord ist außer 4 Kanal Speicherunterstützung und das zu volksnahen Preisen. Vor allem dank der Verpackung wäre der 10850K eine Überlegung wert gewesen, wenn er damals bei Kauf des 10900 verfügbar gewesen wäre.

Mit einem echten Einhorn, einem "10900KS", der alles noch etwas besser kann, ist wohl nicht zu rechnen. Egal, mein bestellter RAM war nicht verfügbar, heute ist die Alternative eingetroffen. Gleich mal 128GB RAM einbauen. ;)
Wir sehen uns im Rechenleistung pro Watt Himmel, bleibt gesund.

Schönes Wochenende
 

Birdy84

Volt-Modder(in)
Geile Masche von Intel. Eine Top CPU mit ins Raster aufnehmen, allen Testern zur Verfügung stellen, damit man bei Tests bestens dasteht, aber dann am Markt nur eine schwächere Version effektiv verfügbar haben.
 

Dragon AMD

Volt-Modder(in)
Geile Masche von Intel. Eine Top CPU mit ins Raster aufnehmen, allen Testern zur Verfügung stellen, damit man bei Tests bestens dasteht, aber dann am Markt nur eine schwächere Version effektiv verfügbar haben.
Die Ausbeute an 10900k ist wohl echt gering. Deshalb muss der 10850k her da ist die Ausbeute höher.



Gesendet von meinem D6603 mit Tapatalk
 

Decrypter

Software-Overclocker(in)
Die Ausbeute an 10900k ist wohl echt gering. Deshalb muss der 10850k her da ist die Ausbeute höher.

Ich würe es eher so sagen:
Die Spezifikationen eines 10900K sind mit dem derzeit für Intel zur Verfügung stehen Möglichkeiten (14nm Fertigung) kaum noch zu erreichen.
Ich denke kaum, das der 10850K von Intel überhaupt in irgendeiner Form angedacht gewesen ist. Das ist eine reine Notlösung, weil eben kaum Chips abfallen, die die ausreichende Chipgüte für einen 10900K besitzen.
Da sieht man wunderbar, das die 14nm Fertigung im absolut roten Bereich läuft. Sie ist so ausgequetscht, das 10 Kerne mit Taktraten über 5 GHz nur noch mit sehr wenigen Chips überhaupt machbar sind (wenn die TDP nicht durch die Decke schießen soll).

Es ist halt wie damals beim Pentium 4. Bei den letzten Modellen ging auch die TDP mit hohen Taktraten durch die Decke. Der unterschied ist jedoch, das Intel damals eine neue leistungsfähigere Architektur und einen funktionierenden Shrink im Fertigungsprozess in der Pipeline hatte. Am der 10nm Fertigung doktert Intel mittlerweile seit 4 Jahren herum und sie läuft immer noch nicht wirklich, und auch bei der 7nm gibt es schon Verzögerungen aufgrund von Problemen.

Noch kann Intel das durch die breite Aufstellung sehr gut kompensieren. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, da wird das selbst für Intel immer schwerer, wenn sie die Prozesse nicht zum laufen bekommen.
 

JanJake

BIOS-Overclocker(in)
Intel hat sich einfach übernommen mit der CPU. Hier sieht man wunderbar die Brechstange das die so einen Schritt machen müssen.

100Mhz weniger Takt und schon ist die ausbeuten besser, zeigt deutlich wie hart am Limit man bei Intel ist.

An und für sich eine Sinnlose CPU, die hätten es anders herum machen müssen. Erst den 10850K
Und spärer den 10900K nachlegen. Aber so zeigt es die unfähigkeit von Intel Chips zu bauen.

Bei AMD geht es schließlich auch, die XT Modelle kamen später und lassen sich besser übertakten. Hätten die es anfers herum gemacht würde ich die genauso kritisieren dafür.

Es ist halt wie damals beim Pentium 4. Bei den letzten Modellen ging auch die TDP mit hohen Taktraten durch die Decke. Der unterschied ist jedoch, das Intel damals eine neue leistungsfähigere Architektur und einen funktionierenden Shrink im Fertigungsprozess in der Pipeline hatte.

Wo hatte Intel denn eine Leistungsfähigere Architektur im Petto? Der P4 Nachfolger ist der Pentium D. P4 noch in 90nm und PD in 65nm. Und der Pentium D hat mehr gefressen und war nur in wenigen Fällen konkurrenzfähig zum Athlon X2. Dazu war der Athlon X2 in 90nm hatte 1Ghz weniger Takt und hat weniger verbraucht.
 

DarkWing13

Software-Overclocker(in)
Intel hat sich einfach übernommen mit der CPU. Hier sieht man wunderbar die Brechstange das die so einen Schritt machen müssen.

100Mhz weniger Takt und schon ist die ausbeuten besser, zeigt deutlich wie hart am Limit man bei Intel ist.

An und für sich eine Sinnlose CPU, die hätten es anders herum machen müssen. Erst den 10850K
Und spärer den 10900K nachlegen. Aber so zeigt es die unfähigkeit von Intel Chips zu bauen.

Bei AMD geht es schließlich auch, die XT Modelle kamen später und lassen sich besser übertakten. Hätten die es anfers herum gemacht würde ich die genauso kritisieren dafür.



Wo hatte Intel denn eine Leistungsfähigere Architektur im Petto? Der P4 Nachfolger ist der Pentium D. P4 noch in 90nm und PD in 65nm. Und der Pentium D hat mehr gefressen und war nur in wenigen Fällen konkurrenzfähig zum Athlon X2. Dazu war der Athlon X2 in 90nm hatte 1Ghz weniger Takt und hat weniger verbraucht.

Bei Intel geht es nur darum, wer den "Größeren" hat, auch wenn dies nur noch mit dem "Chirugen" möglich ist.
In den Medien präsent bleiben, mit einem alten Aufguss nach dem anderen, mit neuen CPU-Bezeichnungen, die eher verwirren und Fortschritt suggerieren, sowie von den hausgemachten Problemen ablenken sollen.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Wo hatte Intel denn eine Leistungsfähigere Architektur im Petto? Der P4 Nachfolger ist der Pentium D. P4 noch in 90nm und PD in 65nm. Und der Pentium D hat mehr gefressen und war nur in wenigen Fällen konkurrenzfähig zum Athlon X2. Dazu war der Athlon X2 in 90nm hatte 1Ghz weniger Takt und hat weniger verbraucht.

Der Pentium D ist ein gedoppelter Pentium 4 und kein Nachfolger, sondern eine Erweiterung, die die oberen Marktpositionen übernommen hat. Halbe Pentium D wurden weiter als Pentium 4 verkauft. Beide gab es als 90 und als 65 nm, wobei die Effizienz der 65er gar nicht mal so schlecht war. Sie lagen in Schlagweite zum Athlon 64 X2 ("Athlon X2" ohne 64 wurde erst später für Einsteigermodelle unterhalb des Phenom verwendet), erschienen aber erst ein halbes Jahr später. Und damit ihrerseits nur ein halbes Jahr vor dem Core 2 Duo, parallel zum Core Duo, der seinerseits ein weiterentwickelter (und verdoppleter) Pentium M war – eine Architektur, die lange Zeit parallel zu Netburst entwickelt wurde.

Mit der heutigen Lage würde ich das aber nicht 1:1 vergleichen. Zwar hat Intel ebenfalls weitere Architekturen im Feuer, allerdings sind diese keine abweichenden Entwicklungslinien, sondern eigentlich die geplanten Nachfolger der Skylake-Linie. Statt dem Unwillen, eine am Markt vorbei entwickelte Architektur (Nebturst) frühzeitig einzuäschern fehlt es Intel seit Jahren an einer (Desktop-)tauglichen Fertigung für einen Skylake-Nachfolger. Auch die zeitliche Dynamik ist heute eine ganz andere: Zwischen dem Athlon 64 X2, mit dem AMD endlich auch im produktiven Bereich die seit langem Dual-Thread-tauglichen Pentium 4 platt machte, und dem Core 2 Duo, der den Aufstieg jäh kappte, lagen gerade einmal 14 Monate. Der Ryzen-3000-Launch liegt mittlerweile fast genauso weit zurück und von einer schlagkräftigen Antwort Intels ist weit und breit nichts zu sehen. Selbst vom ersten Athlon 64, der sich aufgrund der Trennung zwischen So754 und So940 noch eher schlecht am Markt machte, bis zum Core 2 waren es nur 22 Monate – wir sind jetzt im 41. Monat nach Ryzen.
 
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