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Hm, die AsRock Platine ist ja geil.
Hab eine alte noch mit J1900 drauf, durch ein Upgrade hätte ich mindestens einmal einen M2 für Speicher mehr drauf, wenn nicht sogar einen SATA noch dazu.
Reizen würde es mich schon, aber bis es wirklich ernst wird, gibt es sicherlich schon wieder was viel Besseres- und eine M2 Karte i habe ich noch nicht einmal, die dann irgendwann einmal dort als Resteverwertung rein könnte, um das System zu befeuern.
Aber tolles Ding...
Es wird nicht gleich viel geleistet,
diese "Atom" sind vielleicht in Synth recht ähnlich schnell, bei Alltags Anwendungen und Spiele (selbst kleine Indie) hört sich das ganze wieder auf.
Wollte meinen Athlon durchaus mal gegen einen Apollo Lake ersetzen, im direkten vergleich hab ich die Idee schnell wieder verworfen
Musste ich letztens leider auch feststellen...
Habe für die Eltern eines Bekannten nen kleinen Office-PC mit einem Celeron J4105 (Quad-Core mit 1,5GHz Basistakt, bis zu 2,4GHz Turbo auf allen Kernen und 2,5GHz auf einem Kern) auf einem ASRock J4105-ITX zusammengestellt - in Verbindung mit 8GB DDR4-2400er-RAM und einer MX500-SSD.
War zwar in synthetischen Benchmarks für ne 10W-CPU, den Formfaktor und den Preis mit ca. 280 Punkten in Cinebench R15 echt schnell, aber schon bei etwas anspruchsvolleren Aufgaben ist der J4105 extrem eingeknickt. Twitch lief bei Tests nur im Edge-Browser so wirklich flüssig, YouTube in UHD hat auch schon stark geruckelt sobald das Interface aufgrund von Mausbewegungen erschienen ist. Der CPU-Part lief auf vollem Turbo (2,4GHz auf allen Kernen) mit 80% Auslastung, die GPU lief je nach Treiber und Browser zwischen 60% Last und 100% Last.
Und ich weiß aus Erfahrung: So übel sieht das selbst mit "normalen" CPUs mit vergleichbarer Geschwindigkeit nicht aus.
Man darf allerdings nicht vergessen - für 85€ inklusive HDMI2.0-fähigem Mainboard (das ASRock J4105-ITX ist 20€ teurer wie das J4105B-ITX, hat dafür aber HDMI2.0 und einen besseren onBoard-Sound) Neupreis ist der kleine Atom dann doch echt flott. Hab den ganzen PC in einem LC-Power 1360mi verbaut - der J4105 lief in dem Case nur mit Passivkühlung ohne jeglichen Airflow und lief auch ohne nennenswertes Throttling - habe den zwar mit Twitch zum Throttlen bekommen (ja, ich habe echt die 100° geknackt...), aber nur im Bereich von ca. 5%. Und ich glaube auch, dass bei einem 900p-Twitch-Stream 100% CPU- und 80-90% GPU-Auslastung im Edge-Browser auch mit einem Atom, der VP9- und HEVC-Decode mit 10Bit in Hardware kann, nicht normal sind.
Das externe 75W-Netzteil wurde nicht mal lauwarm - laut Stromzähler war der Unterschied zwischen PC aus und PC Volllast bei gerade mal 20W. Also echt sparsam.
Insgesamt sind die Gemini Lake-Atoms echt brauchbar, aber zu viel sollte man von den Teilen auch wieder nicht erwarten... Wer weniger auf Stromsparen oder einen Passivbetrieb wert legt ist besser damit beraten, zu einer normalen CPU/APU zu greifen, ggfs. auch gebraucht.
Es ist zumindest auf dem J4105-ITX übrigens völlig unmöglich, ein Windows 7 zum laufen zu bekommen - selbst ein Windows 7, welches ich auf meinem Coffee Lake-System installiert habe, ohne Treiber generalisiert habe und dessen SSD ich dann in den J4105-PC eingebaut habe wollte nicht booten, auch nicht im UEFI-Modus mit deaktiviertem SecureBoot.
Ich bin auch jedes mal erstaunt, wenn ich über die Rechenleistung von aktuellen Mobil-Prozessoren lese. Insbesonere ARM CPUs haben enorm aufgeholt in den letzten 10 Jahren. Hier ist die Vergleichbarkeit nicht wirklich gegeben, aber auf angepasster Software ließe sich durchaus produktiv damit arbeiten (Office, Internet auf jeden Fall).
Nicht vergessen sollte man, dass man einer herkömmlichen CPU im PC in der Regel auch eine echte Grafikkarte spendiert wird, welche insbesondere bei der Videodarstellung viel Arbeit abnehmen dürfte. Ich könnte mir vorstellen, dass die Treiberunsterstützung bei Intel gerade bei neuen Modellen noch zu wünschen übrig lässt. Auch würde es mich nicht wundern, wenn die Hersteller die CPUs speziell auf die gängigen Benchmarks hin "abrichten" um hier den maximalen Effekt zu erreichen.
Mich würde ein flächendeckender Benchmark aber mal wirklich interessieren, wo die alten CPUs dann evtl doch noch besser sind oder eben deutlich unterlegen.
Für sehr viele Anwendungsfälle dürften diese aktuellen Low Power CPUs aber durchaus ausreichen, sei es als Internet/Office PC, als NAS oder als sonstiger Heim-Server. Diese Entwicklung finde ich sehr begrüßenswert.
Lustig finde ich die Aussage im Artikel, dass der Q6600 für deutlich über 800€ eingeführt wurde und "erst" ein halbes Jahr später für 250€ zu kaufen war. So ein Preisverfall wäre heute ein Traum! Naja wenigstens bringt Zen jetzt endlich wieder ein bisschen Bewegung in den Markt.
@IGAME
Naja so viel günstiger sind die "Atom" auch nicht wenn du sagst deines war bei 85 Euro,
ein Pentium G4400 45 Euro, oder Celeron G3900 29 euro + Board 50 Euro.
Bei mir war "J3455" fast selbe wie deiner nur mit 2MB Cache und DDR3 (Apollo Lake) zu nix zu gebrauchen,
der Athlon war durchweg angenehmer trotz untertaktung auf 2 Ghz.
Sei es Opera mit 20-30 Tabs, diverse Youtube, Android Player, VM.
Wobei es da eher ums runtertakten zum Energiesparen geht. Aber auch noch sehr grob, das Minimum waren meistens 800 MHz. Heutige mobile CPUs können auch auf unter 500 MHz gehen.
Wen ich meinen Q6700 im Zweit-PCmal ein bißchen kitzle, macht der Lametta aus dem Atömchen.
Und mit ein wenig mehr Kernspannung ist das Lametta noch gemustert.
Wie viel Strom ein Prozessor verbraucht, war mir schon immer zweitrangig.
Ich hab so ein Acer Netbook mit dem allerersten Single Core Atömchen.
Das Gerät hab ich für knapp 500 Euro gekauft und würde es heute noch nutzen wenn man mir das Xp nicht geklaut hätte.
Nun texte ich hier mit euch über einen ollen Lenovo von Anno Tuck,weil das Ding 2 Kerne hat und mit Win7 läuft.
Für mich ist der Mehrwert dieser moderneren Hard und Software ein Rückschritt weil ich damit nichts anderes mache als mit dem ursprünglichen "Atom".
Also: "Lang lebe der Fortschritt" ??
Zur Überschrift....
Vom alten low End hätte ich in dem Fall mehr als vom neuen High End.
Ebenso mehr Platz neben meiner Kaffeetasse.
Jetzt schaue ich gerade nach Kleinstcomputern mit "Intel Pentium Silver J5005" Prozessor, aber irgendwie sind die meisten ausverkauft bzw. nicht lieferbar.
Jetzt schaue ich gerade nach Kleinstcomputern mit "Intel Pentium Silver J5005" Prozessor, aber irgendwie sind die meisten ausverkauft bzw. nicht lieferbar.