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Die Argumentation mit dem Sockel und dass der kompatibel sei, finde ich sowieso sowas von vorgeschoben. Ich würde mir jedenfalls nicht auf ein seit Jahren verwendetes Mainboard eine neue CPU schnallen. Mainboards sind immer das erste was draufgeht. Da nehme ich lieber ein neues Board mit etwaig vorhandenen neuen Funktionen und Schnittstellen.
Und wer dann dagegenhält, dass er ja dann ein jahr später oder so eine neue CPU kaufen und draufpacken könne, da frage ich mich dann schon was das für en Argument dann soll. Geld scheint man ja zu haben, wenn man jedes Jahr ne neue CPU kaufen muss.
Wen kümmerts dann noch??!
Hä? Wat für eine Logik.
1. Mainbaords sterben seit Anbeginn der Zeit als Letztes.
2. Neue CPU's kauft man sich wegen der Leistung, wozu denn sonst?
Es war und ist noch immer sinnvoll, sich ein langlebiges Motherboard zu kaufen, dass mit einer bezahlbaren CPU zu bestücken, um dann später einmal günstig das bestmögliche nachträglich aufzurüsten.
Das ist sehr sparsames aufrüsten, da man nur die CPU austauschen muss.
Nenne mir eine Sache, wo nach 2-3 Jahren ein Mainboard sowas von veraltet war, was man vorher nicht absehen konnte und man zwingend ein Upgrade benötigt hat.
Ich habe alles durchlebt, und damals waren die Aufrüstzeiten noch viel viel kurzlebiger.
Da gab es keine 10 Jahre "Intel macht den gleichen Scheiß, solange ich jedes Jahr mehr und mehr Geld dafür bezahlt".
Den Menschen wurde immer eine Möglichkeit gegeben, sich über Jahre hinweg noch zu behelfen, Adapter hier, Steckkarte da.
Bei fehlender Leistung sieht es anders aus, wenn man diese haben will.
Wenn also ein Hersteller ankündigt, dass ein Chipsatz und Sockel bis zu 5 Jahre weitere Prozessorgenerationen unterstützen wird, dann ist das absolut dankenswert anzunehmen.
Man kann natürlich gleich zu Beginn sich das Dicke aus der Suppe abschöpfen und die nächsten Jahre aussitzen, bis komplett neue Technik kommt, oder aber in kürzeren Steps die billige Methode mit dem CPU-Wechsel durchführen, so wie es damals üblich war, sogar quasi im jährlichen Zyklus.
Es ist einfache Mathematik der Kosten-Nutzen-Rechnung.
Z.B. konnte man sich bei Intel auch mal einen Core DUo mittlerer Geschwindigkeit für günstiges Geld schießen.
Später dann wurden die Quads sowas von billig, dass man nochmal mehr als das Doppelte an Leistung draufpacken konnte, ohne neuen Kühler, Speicher, Mainboard zu benötigen.
Beide prozessoren waren zusammen dann maximal so teuer wie das vorherige Topmodell zu der Zeit.
Man bekam also noch mal mehr Leistung udn konnte die alte CPu noch zu Geld machen.
Das System hielt auch noch etwas länger durch.
Du sprichst die Anschlüsse/Technik der Boards an?
Ja, M2 hat mein Z77(!)-Board auch noch nicht. Fehlt aber nicht wirklich.
Dafür hat es "schon" Sata-Express und einen mSATA onboard, die habe ich bis heute nicht bestückt.
USB 3.1 C hat es auch nicht, habe bis heute auch noch keine Laufwerke oder Smartphones dafür gekauft.
Warum ich das Board imemr noch habe?
Es steckt das Top-Model 3770k drin, alles damals am Zyklusende gekauft, als die 4000er mit neuem Board und DDR4 kamen.
Davor habe ich wie gesagt die andere Aufrüstmethode 15 Jahre verwendet, hat auch imerm sehr gut funktioniert, weil ich da noch nicht das Geld auf einmal aufbringen konnte/wollte.
Die Kosten pro Jahr waren imemr sehr gering und es lag eigentlich nie am Mainboard, dass man unbedingt aufrüsten musste, sondern weil wieder irgendein Spiel unbedingt mehr Takt oder mehr Kerne haben wollte.