War damals für 220 Euro eine der schnellsten CPUs
Den hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm, dass Intel damals eine so gute CPU für den Kampfpreis angeboten hat; kann man nur den Kopf schütteln. Hatte nur den 870 auf dem Schirm, der aber über 500 EUR lag, dass bereits der 860 HT bot ist mir tatsächlich entfallen. Für den Preis war es dann tatsächlich mehr als sinnvoll
4 Jahre spätere i5 waren dann großteils schneller, aber oft nicht viel und somit hatte konnte man die gut überspringen, genau eben weil man HT hatte
Naja, der 2500k (meiner einer hatte so einen) hatte ja durchaus etwas Potenzial brachliegen, 4Ghz gingen da eigentlich aus dem Stand weg auf allen 4 Kernen (wobei ich jetzt nicht behaupten kann, was beim 860 möglich war), hatte gerade im Gaming aber aus dem Stand weg bessere Bewertungen und mehr Power.
Fortsetzung des Artikels „Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Core i7-2600K, Core i5-2500K und Core i5-2400 auf dem Prüfstand“ – Auf Seite 3: Intel Sandy Bridge im CPU-Test: Performance und Leistungsaufnahme
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Im Idealfall ists halt eine CPU die über viele Threads, viel Cache und SMT verfügt.
Da werden wir nicht drüber diskutieren, das ist Fakt!
Wie gesagt, denke ich, dass HT (gerade im Desktopsegment) mittlerweile keine so bedeutene Rolle wie noch zu Beginn spielt. Mir geht es nicht darum, dass es unnütz ist und keine Vorteile bringt. Wenn aber Nachteile einher gehen (wie bspw. geringerer Boost, mehr Fläche) dann kann ich mit der aktuellen Corezahl im Desktop auf HT verzichten (daher habe ich SMT eben auch abgeschaltet). Im Segment wo viele parallelisierte Sachen laufen, ist HT / SMT ganz sicher hilfreich und messbar, ob dies aber noch Desktopanwendungen sind?
Also war die Investition in HT für diejenigen die lange eine CPU haben wollten durchaus sinnvoll.
Bestreite ich nicht! Allerdings haben wir heuer bereits zweimal soviele Kerne (16 Kerne; bzw. 24 Kerne) wie unser UseCase Gaming derzeit nutzen kann. Daher sehe ich immer noch nicht so ganz, wo das Problem ist. Intel wird HT ja nicht rausschmeißen weil sie es wollen, sondern wenn dann weil sie es müssen und ich sehe derzeit eher kein Problem darin, einen 24 Core im Desktop um 8 Threads zu bringen.
Kerner mit HT/SMT wo zu 100 % Ausgelastet wird oder ein 16 Kerner wo nur zu 50 % Ausgelastet wird.
Ich glaube, dass dies nicht an einem Scheduler festzumachen ist. In der Theorie sollte ein 16 Kerner doppelt soviel leisten wie der gleiche 8 Kerner. Wenn die 8 Kerne nun zu 100% genutzt werden, braucht der 16 Kerner demnach nur 50% der Leistung. Dies ist aber so theoretischer Natur und betrachtet eben dutzende Fakten nicht.
Interessant finde ich, was macht HT/SMT denn in diesen Fällen?
Wenn der 8 Kerner zu 100% ausgelastet ist, ist er ohne HT dann auch wirklich zu 100% ausgelastet? Oder wird dem Scheduler nur gemeldet, ich bin zu 100% ausgelastet und hab kein Platz mehr für mehr Berechnungen? Mit HT würde er dann also etwas zusätzlich berechnen, weil irgendwo eben kleine Lücken sind, die aber der Scheduler gar nicht bespielen kann?
Aber gut zeig mir ein Programm das von deaktivierten SMT/HTT profitiert.
Hyper V; VMWare und Co. profitieren in unendlich vielen Szenarien von deaktiviertem SMT/HTT