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wäre es dann nicht ratsam, den Laden ganz abzuschließen?
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eine C-Serie macht demnach schon gar keinen Sinn mehr
und die D-Serie für dies bzw. nächstes Jahr ist wohl auch auf lange Sicht verschoben?
Zum Ersten: Ich weiß ja, dass diese Meinung in diesem Forum unbeliebt ist wie nur was - aber Ersteres ist genau das, was Intel schon die ganze Zeit macht - von der ursprünglich mit großem TamTam aufgezogenen DXG-Group ist nicht mehr viel übrig. Das begann sogar schon unter Pat Gelsinger, als er sich das gewaltige Finanzgrab anschauen musste, dass er sich geschaufelt hatte.
Letzteres wird ganz anders aussehen, als es vor Jahren angekündigt wurde. Intel wird zwar das Thema Grafik nicht aufgeben, iGPUs sind einfach zu wichtig, aber was den Rest angeht, telegrafiert der neue CEO Lip Bu Tan sehr deutlich, in welche Richtung es geht: Edge-AI, distributed und local inferencing, Workstation AI. Kann sein, dass dabei aus folgendem Grund durchaus noch gelegentliche Consumer-Modelle abfallen:
Ganz einfach. Bei den Investor Calls wurde den Aktionären eine Roadmap für Grafikkarten versprochen. Wenn sie diese einfach Canceln, lauft die Geschäftsleitung gefahr, dass die von den Aktionären eingeklagt werden.
Battlemage war eigentlich nur ein Paperlaunch. Sie waren kaum verfügbar, weil nur eine Handvoll hergestellt wurde.
Ich kann mir gut vorstellen (Achtung hier kommt eine reine Vermutung ohne Quellen), dass Intel pro Stück noch darauf gezahlt hat, weil die Produktionskosten bei solch kleinen Mengen höher sind als der Verkaufpreis.
Bingo, darum geht es nämlich. Was viele hier nämlich nicht bedenken ist, dass Intel noch unter Pat mit riesigem Trara eine mehrjährige GPU-Roadmap angekündigt hat (Modelle im Bereich "Ultra-Enthusiast" wenn man sich erinnert...). Bei den katastrophalen Aktienkurs-Rückgängen, die Intel in der letzten Zeit erlebt hat, scharren klagefreudige Investoren in den USA geradezu schon mit den Hufen und warten nur darauf, dass sich eine Möglichkeit bietet.
Man bedenke dabei das dortige Rechtsverständnis: CEOs können gerne den ganzen Tag lang alle mögliche Scheiße bauen und gehen dafür höchstens mit dem berühmten goldenen Handschlag - aber wehe, wenn sie das Geld der Aktionäre verbrennen! Das endet ganz schnell vor Gericht. Ein Unternehmen, dessen Aktienkurs auf Tauchstation geht und das dann nicht die groß angekündigten Produkte liefert? Ein gefundenes Fressen für die Anwälte. Daher kommen dann solche Alibi-Launches, damit man wenigstens sagen kann: "Guck doch, Produkt ist doch da! Performance passt halt nicht und keiner wills kaufen, aber
das hatten wir ja auch nicht versprochen."