Intel Arc: Grafikkarten sollen ohne Krypto-Bremse kommen

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Intel bereitet sich derzeit auf die Markteinführung ihrer diskreten Grafikkarten vor. Die ersten Produkte könnten bereits Anfang 2022 erscheinen. Wenn es nach Intel geht, sollen die kommenden Karten auch ohne Krypto-Bremse erscheinen. An "speziellen Maßnahmen für Miner" werde derzeit nicht gearbeitet.

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Warum auch eine Bremse einbauen, Intel will ja das sich die Karten bestmöglich verkaufen, mit den Minern lässt sich nun mal ein extrem gutes Geschäft machen, da brauchen sie die Ware nicht mal künstlich verknappen um sagen zu können "Seht her, unsere Geile neue Hardware geht weg wie warme Semmeln, sooo beliebt ist sie" ;-)

Irgendwie schade das die neuen Intel Desktops nicht schon zu Weihnachten kommen werden, denn dieses Weihnachten wird wirklich hart für viele werden, wer jetzt schon glaubt das man keine neue Karten (zu halbwegs normalen Preisen) bekommen kann, wird sich in zwei Monaten den heutigen zustand zurück wünschen :fresse:
Aber was solls, in den Nachrichten sagt man das die Container Weltweit in den Häfen und Schiffen festhängen, sie sich deswegen jetzt schon sorgen über Weihnachten machen, man ist sogar übergegangen rund um die Uhr zu arbeiten um es abzuarbeiten.
Ist aber sowieso egal, ein kleiner Ausbruch des von uns so beliebten Virus in Südostasien und die Lieferkette ist wieder für viele unterbrochen.
Ich bin zum Glück schon lange gut eingedeckt, RTX3090 und RX6700XT, ich kann das ganze daher gelassen beobachten :P
 
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Rein strategisch gesehen ist das natürlich klug. Miner sind auch Kunden, Kunden, denen die Treiberqualität egal ist, solange ihre Software läuft.

Zocker sind hingegen anspruchsvoll geworden. Mit einer Treiberqualität, die AMD, damals noch ATI, vor gut 20 Jahren geboten hat, würde man heute unweigerlich Schiffbruch erleiden. Schon ein paar Spiele, die nicht vernünftig laufen, könnten Intel das Genick brechen.

So hat man in jedem Fall eine Kundschaft, die dafür sogt, dass das Zeug nicht im Laden liegen bleiben wird. Außerdem ist es doch ganz schön, wenn eine neue Firmensparte gleich von Anfang an Gewinn abwirft.

Für die zockende Kundschaft bleibt auch weiterhin nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass das Ethereumnetzwerk sein PoS Versprechen wahrmacht und dass der Kryptomarkt zusammenbricht.
 
Mir ehrlich gesagt gleich, ob die Miner AMD kaufen, dadurch unbezahlbar machen und man stattdessen billigeres Intel mit Sperre nimmt oder ob die Miner Intel ohne Sperre kaufen, dadurch AMD billiger wird und man sich wieder Radeons leisten kann. Wichtig ist nur eins: Das endlich soviele GPUs angeboten werden, wie Miner und Gamer zusammen brauchen. Nvidias Versuch, mit Sperre und freigegebenen Rest-GPUs die Gewinnspanne weiter zu optimieren, hat nämlich auch keine Rettung gebracht.
 
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Mir ehrlich gesagt, ob die Miner AMD kaufen, dadurch unbezahlbar machen und man stattdessen billigeres Intel mit Sperre nimmt oder ob die Miner Intel ohne Sperre kaufen, dadurch AMD billiger wird und man sich wieder Radeons leisten kann. Wichtig ist nur eins: Das endlich soviele GPUs angeboten werden, wie Miner und Gamer zusammen brauchen. Nvidias Versuche, mit Sperre und freigegebenen Rest-GPUs die Gewinnspanne weiter zu optimieren, hat nämlich auch keine Rettung gebracht.
Diese Rechnung wird nicht aufgehen, weil miner unendlich viele Karten brauchen. Wo soll denn da ein Limit auftauchen? Bis die Stromversorgung überall überlastet ist?
 
Rein strategisch gesehen ist das natürlich klug. Miner sind auch Kunden, Kunden, denen die Treiberqualität egal ist, solange ihre Software läuft.

Zocker sind hingegen anspruchsvoll geworden. Mit einer Treiberqualität, die AMD, damals noch ATI, vor gut 20 Jahren geboten hat, würde man heute unweigerlich Schiffbruch erleiden. Schon ein paar Spiele, die nicht vernünftig laufen, könnten Intel das Genick brechen.

So hat man in jedem Fall eine Kundschaft, die dafür sogt, dass das Zeug nicht im Laden liegen bleiben wird. Außerdem ist es doch ganz schön, wenn eine neue Firmensparte gleich von Anfang an Gewinn abwirft.
Richtig, aber es kämpfen dadurch drei Gruppen um die Karten statt zwei was die Verfügbarkeit (sofern man es überhaupt noch als solche beschreiben darf) stark schmälert.

Für die zockende Kundschaft bleibt auch weiterhin nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass das Ethereumnetzwerk sein PoS Versprechen wahrmacht und dass der Kryptomarkt zusammenbricht.
Kurzzeitig einbricht, nicht zusammenbricht, zumindest noch nicht ;)
 
@wuselsurfer
Ich glaube er bezieht sich auf die aktuelle Lage, da ist nun mal die Usa der Inbegriff der Geldgier, vieles was schlecht läuft mit der sozial kalten/harten Wirtschaft.
Der Kommunismus wurde in Frankreich erfunden, von Deutschen (Karl Marx, Friedrich Engels) perfektioniert und populär gemacht, aber wenn man von Kommunismus spricht hat man heute eher China als Beispiel parat - obwohl wenn man es genau nimmt stimmt das auch nicht, kein Land hat einen echten Kommunismus.
Nvidias Versuche, mit Sperre und freigegebenen Rest-GPUs die Gewinnspanne weiter zu optimieren, hat nämlich auch keine Rettung gebracht.
Wieso wird da immer gleich die Geldgier hervorgehoben, hättest du es etwas begrüßt wenn sie dies nicht getan hätten? Nvidia hat wenigstens was dagegen getan, wenn sie davor eine Abstimmung gemacht hätten ob sie es tun sollten, wärst du dann etwas dagegen gewesen, ich glaube nicht... Egal was man macht, irgendeiner kommt immer daher und redet es schlecht, nach dem Motto "Versucht es erst gar nicht, ich glaube es wird scheitern".
 
Mir ehrlich gesagt, ob die Miner AMD kaufen, dadurch unbezahlbar machen und man stattdessen billigeres Intel mit Sperre nimmt oder ob die Miner Intel ohne Sperre kaufen, dadurch AMD billiger wird und man sich wieder Radeons leisten kann. Wichtig ist nur eins: Das endlich soviele GPUs angeboten werden, wie Miner und Gamer zusammen brauchen. Nvidias Versuche, mit Sperre und freigegebenen Rest-GPUs die Gewinnspanne weiter zu optimieren, hat nämlich auch keine Rettung gebracht.
Naja, der "Versuch" von Nvidia möchte ich selbst gerne als max. halbherzig bezeichnen. Das war eher Imagepflege bei den Gamern denn ein ernsthafter Versuch.

Es muss doch Nvidia von Anfang an klar gewesen sein, dass die Mining-Industrie zwischenzeitlich Experten beschäftigt, die jedwede Software- oder einfache Hardwarelösungen über kurz oder lang aushebeln werden. Eine Miningbremse macht nur dann Sinn, wenn diese in der Hardware am besten in der GPU implementiert ist.

Und ich befürchte, dass selbst mit Intel noch ungenügend Grafikkarten zur Verfügung stehen, so lange die Lieferketten nicht funktionieren und entsprechende quantitäten nicht geliefert werden können. Dann genügen auch 20 Hersteller nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hatten wir die gleiche News nicht schon mal vor 1 oder 2 Wochen?
Zumindest war die Aussage von Koduri schon längst bekannt, dasss auch Kryptominer bedient werden.
Alles andere wäre ja auch unlogisch, da Selbstverstümmelung.
Und das ist auch gleichzeitig eine Rückversicherung, falls die Spieletreiber mal anfangs Murks sind und die Gamer dann einen großen Bogen um die Produkte machen.
Wäre nicht das erste Mal, dass ein PCGH Test dann das Todesurteil ist (Voodoo, SIS Sabre^^). :-P
 
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Mir ehrlich gesagt, ob die Miner AMD kaufen, dadurch unbezahlbar machen und man stattdessen billigeres Intel mit Sperre nimmt oder ob die Miner Intel ohne Sperre kaufen, dadurch AMD billiger wird und man sich wieder Radeons leisten kann. Wichtig ist nur eins: Das endlich soviele GPUs angeboten werden, wie Miner und Gamer zusammen brauchen. Nvidias Versuche, mit Sperre und freigegebenen Rest-GPUs die Gewinnspanne weiter zu optimieren, hat nämlich auch keine Rettung gebracht.
Der Versuch von Nvidia war eher ein Rohrkrepierer denn ein tauglicher Versuch, Mining auszubremsen. Für die 3060 gab es neben dem Betatreiberfiasko Nvidias schon bald Möglichkeiten die Sperre in Software zu umgehen. Das es für die größeren Modelle nicht so schnell kam lag mMn. einfach an der Tatsache, dass es noch genügend non-LHR Karten gab und der Druck für die Miner noch nicht groß genug war. Abgesehen davon funktionierte die Sperre nur für Ether und sonst nirgends.
So lange man mit Mining, welcher Wärung auch immer, mit Grafikkarten Geld verdienen kann, werden die Karten aufgekauft. Und von wem das Geld kommt ist den Herstellern vollkommen Latte.
Für die Hersteller wird es erst dann problematisch, wenn der Umsatz und Gewinn einbricht und die Stakeholder wissen wollen warum. Wenn sich dann herausstellt, dass angeblich an (Gaming)-User verkaufte Karten an Miningfarmen gingen und dies nicht richtig ausgewiesen wurde, kann es eng werden. Nvidia wurde da ja schon verklagt.

Aber ansonsten zählt nur der Umsatz. Zu glauben, der Normalo-Kunde interessiert die Hersteller ist sehr blauäugig.
Mal abgesehen davon interessiert das Verhalten der Hersteller doch eh nicht. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass auch nur ein Herstellern von den Kunden für unlauteres Verhalten abgestraft wurde.

Cunhell
 
Nuja, Bitcoin ist eh' raus und ETH ist zu schwierig geworden, lohnt sich immer weniger und schon sehr bald gar nicht mehr. (Bei kleinen Setups schon teilweise jetzt nicht mehr)
Wenn überhaupt mint man jetzt Coins, wo man der Meinung ist, das könnte mal was werden.

Also eigentlich gute Nachrichten für alle mit akutem Notstand, zumindest was das Mining betrifft.
Aber bis Chips wieder verfügbar sind... ähm... durchhalten! :daumen:
 
Sehr schön. Gleiches Recht für alle. Der dritte Player kommt und wir bekommen weiterhin untere Mitteklasse ab +- 500,-€. Außerdem ist ja wohl klar, dass es keine Beschränkungen geben wird. Auch ein Miner ist ein zahlender Kunde.
 
Ob eine Mining Bremse etwas gebracht hätte sein mal dahingestellt.
Ich mach mir eher sorgen das Gaming, dank stark steigender Energiepreise und extrem hoher Anschaffungspreise, zum Luxushobby wird und bald durch Brettspiel und das gute alte Murmelspielen abgelöst wird.......
 
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