Intel Arc: Grafikkarten sollen ohne Krypto-Bremse kommen

Die Stimmung in der Kommentaren war so klar schon beim Lesen der Überschrift des Artikels. Wird doch langsam langweilig. Aussetzen oder in den sauren Apfel beißen und blechen. Irgendwann wird's auch wieder besser, aber Geduld ist mit der heutigen Gesellschaft schwer vereinbar.
 
Diese Rechnung wird nicht aufgehen, weil miner unendlich viele Karten brauchen. Wo soll denn da ein Limit auftauchen? Bis die Stromversorgung überall überlastet ist?

Die Stromversorgung oder die Stromrechnung. Das ist leider ohne explizite Verbote die einzige Möglichkeit, Mining zu zügeln: Der zu erwartende Gewinn muss niedriger sein als die Kosten. Solange aber ohne Ende Geld von oben in die Märkte gepumpt wird, während verlässliche Anlagemöglichkeiten knapp sind, solange wird ein Teil davon auch in Kryptos fließen und hohe Profite versprechen. In den Haupt-Mining-Ländern können sich die Strompreise noch (weit) mehr als verdoppeln, ehe Unrentabilität droht. Dieses Problem kann man nicht auf Hardware-Ebene lösen; die GPUs sind letztlich nur Werkzeuge und damit ein kleiner Teil der Gesamtrechnung.


Wieso wird da immer gleich die Geldgier hervorgehoben, hättest du es etwas begrüßt wenn sie dies nicht getan hätten? Nvidia hat wenigstens was dagegen getan, wenn sie davor eine Abstimmung gemacht hätten ob sie es tun sollten, wärst du dann etwas dagegen gewesen, ich glaube nicht... Egal was man macht, irgendeiner kommt immer daher und redet es schlecht, nach dem Motto "Versucht es erst gar nicht, ich glaube es wird scheitern".

Es mag an meinem Beruf liegen, aber ich verteile keine Bienchen für vorgetäuschten Fleiß. Lob gibt es dafür etwas zu erreichen, nicht dafür etwas zu versuchen. Und wenn bereits der Versuchsansatz keine größere Wirkung versprach, aber für maximale Selbstprofilierung genutzt wurde, dann gibt es von meiner Seite her nicht einmal Sympathiepunkte.
 
Naja. Ich gehe auch Mal stark davon aus das wenn wir maximal 3060ti Leistung in der Gameperformance sehen...
Die Dinger bei den hashraten ganz oben mitspielen und das die bewusst auf hohe hashraten optimiert sind.
Denn mit den Minern lässt sich so richtig Kohle machen.. denen sie die Treiber Wurst solang die hashraten stimmen..
Da muss man nicht ständig auf irgentwelche spiele optimieren..
 
Kurzzeitig einbricht, nicht zusammenbricht, zumindest noch nicht ;)

Ein kurzzeitiger Einbruch ist einerseits nach einer überschaubaren Zeit vorbei und andererseits bleiben große Teile des Werts erhalten.

Bei den Kryptowährungen kann man schon von einem Zusammenbruch reden. Ein zusammengebrochener Markt kann allerdings sehr wohl eine Wiederauferstehung feiern.

Die Strompreise gehen nächstes Jahr durch die Decke... Wer da noch ans Minig denkt...

Hier in Deutschland, mit unserer verkorksten Energiewende und dem Verzicht auf Fracking. Beides rächt sich jetzt und zwar relativ böse. Aber das ist eben der Lohn für die Dummheit (blöderweise sitze ich mit im Boot).

Es wird dich überraschen: aber in weiten Teilen der Welt sieht es anders aus und dort wird Mining betrieben werden.

Ob eine Mining Bremse etwas gebracht hätte sein mal dahingestellt.
Ich mach mir eher sorgen das Gaming, dank stark steigender Energiepreise und extrem hoher Anschaffungspreise, zum Luxushobby wird und bald durch Brettspiel und das gute alte Murmelspielen abgelöst wird.......

Im Vergleich zu Früher™ ist PC Gaming immer noch sehr billig. Früher™ (80er und90er) kostete PC Gaming, wenn man einigermaßen dabei sein wollte) inflationsbereinigt etwa 1000€ pro Jahr.

Zwar sind wir von Zeiten, in denen man mit einer 200€ RX 480 und einem 300€ teuren i7 6700K einen PC zusammenstellen konnte, auf dem noch 5 Jahre später absolut alles läuft und das sogar ganz gut, weit entfernt. Dafür wird eine 2800€ teure RTX 3090, mit Glück, an die 10 Jahre halten. Früher™ hätte man in einer Dekade den Wert von 10.000 verballert.
 
Es ist zumindest ehrlicher als (relativ) leicht zu umgehende Hürden einzubauen und so den Anschein zu erwecken man könnte aktiv als Hersteller einen spürbaren Beitrag gegen das Mining leisten. Intel kann es ja egal sein wer die Karten kauft und ob sie zum Spielen, Arbeiten, Minen oder als Deko verwendet werden. Kunde ist Kunde.

Für mich zählt erst einmal, dass Intel mit Alchemist einen erfolgreichen Einstieg in den Desktop-Grafikkartenmarkt hat und sie sich für die Zeit nach der GPU-Krise langfristig als dritter Anbieter auf dem Markt etablieren. Davon profitieren wir dann letztendlich alle im Hinblick auf Kartenpreise und Innovationen.
 
Im Vergleich zu Früher™ ist PC Gaming immer noch sehr billig. Früher™ (80er und90er) kostete PC Gaming, wenn man einigermaßen dabei sein wollte) inflationsbereinigt etwa 1000€ pro Jahr.

Zwar sind wir von Zeiten, in denen man mit einer 200€ RX 480 und einem 300€ teuren i7 6700K einen PC zusammenstellen konnte, auf dem noch 5 Jahre später absolut alles läuft und das sogar ganz gut, weit entfernt. Dafür wird eine 2800€ teure RTX 3090, mit Glück, an die 10 Jahre halten. Früher™ hätte man in einer Dekade den Wert von 10.000 verballert.
Kleiner Tipp....ich stand "Früher" gerne in den Homecomputer Abteilungen und die Zeiten mit rx480 sind bei mir nicht der Anfang..... *Hust* jemand meinen Rollator gesehen *hust*
PC-Gaming ist heute ein Massenprodukt und ein Milliarden Geschäft und kaum mit den verkaufszahlen von damals zu vergleichen.
Deine Zahlen sind leider auch nicht ganz richtig, hier ein Beispiel:
Diamond Monster 3D 3dfx kam 1997 mit einen Einführungspreis: von ca. 370 DM (entspricht ca. 280 Euro mit Inflation) in einer zeit wo die Leute ca. 2400 DM bis 2800 DM verdient haben.
Das entspricht daher 15,4% bis 13,2% des damaligen Gehalts.
Heute verdienen wohl nicht so viele Leute 2400€ oder mehr Euro und selbst dann würde es bei 15,4% nur 370€ ausmachen.
Du kannst natürlich mit der RTX 3090 auch 20 Jahre Spielen, aber ich bezweifle das es so lange spaß macht auch nicht in 10 Jahren. So gesehen könntest du ja auch noch mit einer GTX 980 Ti bis 2025 Spaß haben, die kam ja erst 2015 raus ;)
Vor der Monster 3D hat kaum einer regelmäßig Geld in eine GPU reingesteckt bis auf den Nerds.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Woohioo die diamond Monster 3d. War auch meine erste Graka.... lang lang ist es her.... man war das geil das erste mal das nali castle mit glide...woohooo
 
Kleiner Tipp....ich stand "Früher" gerne in den Homecomputer Abteilungen und die Zeiten mit rx480 sind bei mir nicht der Anfang..... *Hust* jemand meinen Rollator gesehen *hust*
PC-Gaming ist heute ein Massenprodukt und ein Milliarden Geschäft und kaum mit den verkaufszahlen von damals zu vergleichen.
Deine Zahlen sind leider auch nicht ganz richtig, hier ein Beispiel:
Diamond Monster 3D 3dfx kam 1997 mit einen Einführungspreis: von ca. 370 DM (entspricht ca. 280 Euro mit Inflation) in einer zeit wo die Leute ca. 2400 DM bis 2800 DM verdient haben.
Das entspricht daher 15,4% bis 13,2% des damaligen Gehalts.
Heute verdienen wohl nicht so viele Leute 2400€ oder mehr Euro und selbst dann würde es bei 15,4% nur 370€ ausmachen.
Du kannst natürlich mit der RTX 3090 auch 20 Jahre Spielen, aber ich bezweifle das es so lange spaß macht auch nicht in 10 Jahren. So gesehen könntest du ja auch noch mit einer GTX 980 Ti bis 2025 Spaß haben, die kam ja erst 2015 raus ;)
Vor der Monster 3D hat kaum einer regelmäßig Geld in eine GPU reingesteckt bis auf den Nerds.

Da hast du aber einige Dinge schön unter den Tisch fallen lassen:

1: Die Voodoo 1 war nur eine 3D Beschleunigerkarte. Man brauchte noch eine Graka, für 250-500DM.
2: Schon die Voodoo 2 hat 600DM gekostet.
3: Man durfte sich damals noch für über 1000DM eine CPU, für 400DM RAM, für 300DM ein Board, für 700DM eine HDD, für 200DM Netzteil und Gehäuse, eine Soundkarte, eine Netzwerkkarte und diverse Controllerkarten kaufen (wenn man die letzten drei nicht aus einem alten Computer übernommen hat.
4: Das schlimmste war allerdings, dass der ganze Krempel nach spätestens 3 Jahren völlig veraltet war. Wenn man einigermaßen gut zocken wollte, dann durfte man sich alle 2 Jahre einen neuen Kasten kaufen, wenn man alles zocken wollte sogar jedes Jahr.

Alles in allem hat zocken am PC damals ein Vermögen gekostet. Der Lohn dafür war der enorme Fortschritt. Jedes Jahr gab es was neues, jedes Jahr sah es um Welten besser aus. Heute kauft man sich seinen Kasten und hat dann für die nächsten 5 Jahre ruhe, in Zukunft wohl mehr. das negative daran ist, das sich nicht mehr viel verändert. Zwar hat Cyberpunk 2077 einen ordentlichen Sprung nach vorne gemacht, aber der Rest sieht jetzt nicht soviel besser aus, als der Krempel vor 5 Jahren.

Was besser ist soll jeder für sich selbst entscheiden.
 
Auch Mitte der 90er gab es spieletaugliche CPUs für 500 DM. 1.000 DM war eher Luxus-Klasse, da kostet ein 5950X aber auch heute noch 1.500 DM. Controller-Karten brauchte man in den 90ern eigentlich kaum noch für den heute in Gaming-PCs üblichen Funktionsumfang, nur die langlebigen (und später auch nicht mehr wahnsinnig teuren) Soundkarten. Wenn du heute jährlich ein neues Netzteil, neues Gehäuse, etc. kaufst, geht das umgekehrt auch ins Geld.

Wo du Recht hast: Insbesondere die CPU-Nutzungszeit war kürzer. Da wurde es nach drei Jahren mit einem ehemals 500-DM-Modell schon richtig knapp. Aber auch 2.000 DM Prozessor-Kosten im Jahrzehnt ergeben keine 1.000 Euro pro Jahr, sondern inklusive Board und RAM vielleicht 400 Euro. Da legt man heute für eine Kombination, die dann vier Jahre hält, aber auch schnell 800 Euro auf den Tisch, obwohl die Hauptlast längst bei den 3D-Beschleunigern liegt. Die wiederum kosteten einen bis Mitte der 90er exakt 0 Pfennig und von da kam man mit 700 DM in Form einer Voodoo 1 und später einer RivaTNT gut bis über die Jahrtausendwende. Heute für 400 Euro eine GPU kaufen und damit in 4 Jahren noch spielen? Praktisch unmöglich. Selbst wenn man die 800 Euro, die man bei CPU/Board/RAM über den gleichen Zeitraum gespart hat, drauflegt, erhält man nur eine 3070 Ti. Vielleicht reicht die ganz knapp über diesen Zeitraum, aber bis dahin geht sie genauso auf dem Zahnfleisch, wie ein drei Jahre alter Prozessor in den 90ern.

Bestenfalls ist PC-Gaming heute also genauso teuer wie damals™, aber garantiert nicht "sehr viel billiger". Und damals war es für die Mehrheit der Bevölkerung zu teuer, weswegen sich nur ein paar Nerds ohne anderes Hobby oder gut verdienenden Eltern damit beschäftigten. Wäre schade, wenn diese Zeiten dauerhaft zurückkehren würden.
 
Da hast du aber einige Dinge schön unter den Tisch fallen lassen:

1: Die Voodoo 1 war nur eine 3D Beschleunigerkarte. Man brauchte noch eine Graka, für 250-500DM.
2: Schon die Voodoo 2 hat 600DM gekostet.
3: Man durfte sich damals noch für über 1000DM eine CPU, für 400DM RAM, für 300DM ein Board, für 700DM eine HDD, für 200DM Netzteil und Gehäuse, eine Soundkarte, eine Netzwerkkarte und diverse Controllerkarten kaufen (wenn man die letzten drei nicht aus einem alten Computer übernommen hat.
4: Das schlimmste war allerdings, dass der ganze Krempel nach spätestens 3 Jahren völlig veraltet war. Wenn man einigermaßen gut zocken wollte, dann durfte man sich alle 2 Jahre einen neuen Kasten kaufen, wenn man alles zocken wollte sogar jedes Jahr.

Alles in allem hat zocken am PC damals ein Vermögen gekostet. Der Lohn dafür war der enorme Fortschritt. Jedes Jahr gab es was neues, jedes Jahr sah es um Welten besser aus. Heute kauft man sich seinen Kasten und hat dann für die nächsten 5 Jahre ruhe, in Zukunft wohl mehr. das negative daran ist, das sich nicht mehr viel verändert. Zwar hat Cyberpunk 2077 einen ordentlichen Sprung nach vorne gemacht, aber der Rest sieht jetzt nicht soviel besser aus, als der Krempel vor 5 Jahren.

Was besser ist soll jeder für sich selbst entscheiden.
Dazu kann ich mich als Antwort nur PCGH_Torsten anschließe, vor allem seinem Schlusssatz.
 
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