News Instabile Core-CPUs: Intel verlängert Garantie - aber nicht für alle

Ein Rückruf aller Chips, ob betroffen oder nicht wirkt auch etwas übers Ziel hinausgeschossen. Es scheint ja keine 100%ige Fehlerquote zu sein, selbst bei intensivem 24/7 Betrieb.
Was allerdings damit einhergehen sollte ist ein Tool für den Kunden um zu testen, ob man betroffen ist. Wäre mMn auch ultimativ im Sinne Intels. Denn ansonsten ist jeder Crash in naher Zukunft by Default Intels Schuld. Selbst nach einem Austausch. AMD hat bis heute schlechte Nachrede beim GPU Treiber weil WoW im Jahre Schnee geruckelt hat...

Man wird aber ziemlich sicher auch darauf spekulieren, dass im Endkundenmarkt nur ein geringer Teil der Käufer über diese Probleme und Garantieverlängerung Bescheid weiß. Der Enterprise-Markt ist da eine andere Geschichte. Das werden die umfangreicheren und teureren Garantiefälle sein.
Wenn nicht erneut etwas übersehen wurde, gibt es in Zukunft keinen Anlass mehr für eine Sondergarantie jenseits des normal üblichen Betriebes.
Vielleicht nicht was du meintest, aber wenn man diesen Satz wortwörtlich auslegt, impliziert es durchaus, dass die im August addressierten Probleme die einzigen (Intel) bekannten sind und der Fix sie auch garantiert beseitigt.
Intel kann sich aber weiterer Probleme bewusst sein die man nicht publik macht. Oder eben die Fehlerquote in deutlich geringere Regionen (Hausnummer <5%) drücken aber nicht vollständig beseitigen.
Wissen kann das eben nur Intel, und die werden sich hüten irgendetwas in die Richtung zu sagen, sofern es nicht weiterhin nachweisbare Probleme gibt nach dem Patch.
Ich denke so oder so ähnlich hat es @perupp auch ausgelegt.
 
@sterreich son ein Tool wirkt auf den ersten Blick nice kann aber auch zweischneidig sein.
Wer weiss wie zuverlässig und tagesformabhängig das funktionieren würde und zack ist man da von einer Reklamation ausgeschlossen.
Aber da Intel gerade sowieso abspeckt werden die keine Ressourcen in so etwas reinstecken.

Ratsam ist es den fix abzuwarten, dann ne zeitlang das Feedback in Internet beobachten und selbst auf Verdacht versuchen das Ding getauscht zu bekommen.

Damit sollte man die Gen ziemlich gut überleben und danach werden die Karten neu gemischt.
 
Wie kann ein Anwender feststellen, ob bei der CPU bereits die Degeneration begonnen hat? Ein gelegentlicher Absturz sagt mal so gar nichts aus. Das kann auch mit dem jeweiligen Spiel zusammenhängen.
Ich würde mit einem Tool wie HwInfo64 einfach mal loggen, was die CPU für einen maximalen VCore erreicht in der täglichen Nutzung.

Könnte ein Indiz sein, wenn da Werte im Bereich 1.5V und mehr angelegt werden, dass man eben einen Chip erwischt hat, dessen Voraussetzungen eigentlich zu schlecht sind, um ein "Top-Modell" zu sein.

Weil dann wäre Intels Fehler vor allem, dass sie beim Binning zu großzügig waren bzw. nicht so viel Ausschuss wollten und eigentlich viel strenger hätten Auslese betreiben müssen, wenn sie z.B. einen 14900K wollten, aber so ein Wafer ist halt teuer und man ist fälschlicherweise davon ausgegangen, dass die das schon "abkönnen".
 
Ein Rückruf aller Chips, ob betroffen oder nicht wirkt auch etwas übers Ziel hinausgeschossen. Es scheint ja keine 100%ige Fehlerquote zu sein, selbst bei intensivem 24/7 Betrieb.
Was allerdings damit einhergehen sollte ist ein Tool für den Kunden um zu testen, ob man betroffen ist. Wäre mMn auch ultimativ im Sinne Intels. Denn ansonsten ist jeder Crash in naher Zukunft by Default Intels Schuld. Selbst nach einem Austausch. AMD hat bis heute schlechte Nachrede beim GPU Treiber weil WoW im Jahre Schnee geruckelt hat...

Man wird aber ziemlich sicher auch darauf spekulieren, dass im Endkundenmarkt nur ein geringer Teil der Käufer über diese Probleme und Garantieverlängerung Bescheid weiß. Der Enterprise-Markt ist da eine andere Geschichte. Das werden die umfangreicheren und teureren Garantiefälle sein.

Vielleicht nicht was du meintest, aber wenn man diesen Satz wortwörtlich auslegt, impliziert es durchaus, dass die im August addressierten Probleme die einzigen (Intel) bekannten sind und der Fix sie auch garantiert beseitigt.
Intel kann sich aber weiterer Probleme bewusst sein die man nicht publik macht. Oder eben die Fehlerquote in deutlich geringere Regionen (Hausnummer <5%) drücken aber nicht vollständig beseitigen.
Wissen kann das eben nur Intel, und die werden sich hüten irgendetwas in die Richtung zu sagen, sofern es nicht weiterhin nachweisbare Probleme gibt nach dem Patch.
Ich denke so oder so ähnlich hat es @perupp auch ausgelegt.
Genau so habe ich den Satz auch verstanden, deswegen fragte ich ja, wo Intel sagt, das mit diesem Fix alle Probleme behoben wurden
Nicht jeder BlueScreen ist ein Zeichen einer instabilen oder defekten CPU.

Aber das wird jetzt sicher sofort jeder genau dort verorten, speziell wenn er eine Intel CPU hat... :(
Dafür gibt es den bluescreen viewer der sagt eigentlich ziemlich zuverlässig was gegräscht ist. Wenn bestimmte DLL ist es wahrscheinlich die CPU.. muss man halt googeln
 
Also soll man ab jetzt nur noch Software schreiben, die die CPUS nicht belasten, da bestimmte intel CPUs unstabil werden wenn Sie ausgelastet werden.
Auch nen weg
Und nein diese Intels CPUs werden nicht nur bei ue5 spielen unstabil

einschließlich Workloads unter Unreal Engine, Dekompression, ycruncher oder ähnlichem

Also muss jetzt jeder seine Software so programmieren das
CPUS ja nicht ausgelastet werden?
Catia scheint auch nen Problem mit diesen CPUS zu haben
Es geht mir in meiner Aussage vor allem darum, dass man den Leuten helfen soll die das Spiel spielen wollen. Das kann man sicher auf Software Seite in irgendeiner Form lösen. Man kann auch immer lesen was man lesen möchte, anstatt auf den Inhalt einzugehen
 
Es geht mir in meiner Aussage vor allem darum, dass man den Leuten helfen soll die das Spiel spielen wollen. Das kann man sicher auf Software Seite in irgendeiner Form lösen. Man kann auch immer lesen was man lesen möchte, anstatt auf den Inhalt einzugehen
Und ich habe dir geschrieben es geht ja nicht nur um Spiele, zum Beispiel Catia, also jeder soll seine Software so ändern, dass die CPUS ja nicht voll Ausgelastet werden damit Fehlerhadte CPUS eventuell nicht abstürzen.
Das ist der Falsche Weg, das muss Intel lösen
Und ja, wenn die CPU abstürzt kann man Sie eintauschen

Edit:

Normalerweise jammern die Leute rum das Software Hardware nicht ausreizt, jetzt gibt es Software die sie Hardware ausreizen, Intel liefert defekte COUS aus und dann kommt die Forderung:

Reizt nicht die Hatdware aus, Intel könnte abstürzen
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich habe dir geschrieben es geht ja nicht nur um Spiele, zum Beispiel Catia, also jeder soll seine Software so ändern, dass die CPUS ja nicht voll Ausgelastet werden damit Fehlerhadte CPUS eventuell nicht abstürzen.
Das ist der Falsche Weg, das muss Intel lösen
Und ja, wenn die CPU abstürzt kann man Sie eintauschen

Ich widerspreche dir da auch nicht, ich will es nur nochmal anders formulieren:

Wenn ich einen Prozentsatz X von Usern habe, die mein Spiel nicht spielen und meine Software nicht nutzen können, weil ich gerade angeschmiert bin mit einer instabilen CPU wird so ein Austausch sicherlich dauern. Wenn ich ein Interesse daran habe, dass die Leute das Produkt weiter nutzen wäre es sicherlich sinnvoll, das in Form eines Workarounds, der heavy load Szenarien deckelt, irgendwie anzustoßen.

Dass die CPUs einwandfrei funktionieren sollten, steht komplett außer Frage.
 
Damit ich das richtig verstehe: ich kann meinen über 1 Jahr alten 13600k einsenden und erhalte eine neue CPU mit 5 Jahren Garantie?
 
Damit ich das richtig verstehe: ich kann meinen über 1 Jahr alten 13600k einsenden und erhalte eine neue CPU mit 5 Jahren Garantie?
Nein, wie bei allen Garantieansprüchen gibt es nur "einen" Garantiezeitraum. Ab Kaufdatum sind es 5 Jahre, in der Zeit kannst du so oft reklamieren wie du willst, es zählt das erste Kaufdatum und dieser Zeitraum wird nicht durch Umtausch des Artikels erweitert.
Deshalb finde ich es oftmals besser einfach das Geld zurückzuverlangen. Je nachdem um was für ein Gerät und Schaden es sich handelt.
Wenn man schon nach einem Jahr (wieder) Ärger mit der CPU hätte, dann würde ich mir den Ärger sparen und die Plattform wechseln.
 
Ich widerspreche dir da auch nicht, ich will es nur nochmal anders formulieren:

Wenn ich einen Prozentsatz X von Usern habe, die mein Spiel nicht spielen und meine Software nicht nutzen können, weil ich gerade angeschmiert bin mit einer instabilen CPU wird so ein Austausch sicherlich dauern. Wenn ich ein Interesse daran habe, dass die Leute das Produkt weiter nutzen wäre es sicherlich sinnvoll, das in Form eines Workarounds, der heavy load Szenarien deckelt, irgendwie anzustoßen.

Dass die CPUs einwandfrei funktionieren sollten, steht komplett außer Frage.
Und ich wiederhole mich:

Geht ja nicht nur um die Spiele (sind mehrere Spiele) die stürzen auch bei anderer Software ab.
Also soll jetzt jeder der Betroffen sein könnte seine Software neu programmieren damit Intel weiter defekte CPUS verkaufen kann?

Das ist keine Lösung und wird sicher auch nicht passieren.
Intel ist gefragt
 
Zurück