I7 6800k vs I7 7700k

Wenn es im Frühjahr so weit ist dann hast du es doch ganz einfach. Warte was AMDs Ryzen kann und kostet und entscheide dann bzw. lass dich hier beraten. Für deine Anwendungen könnte es eine recht interessante CPU werden.
Und ja, jetzt einen Intel 6- oder 8-Kerner zu kaufen obwohl man den PC erst im Frühjahr braucht wäre ein Fehler. Siehe AMDs Ryzen.
 
Wenn es im Frühjahr so weit ist dann hast du es doch ganz einfach. Warte was AMDs Ryzen kann und kostet und entscheide dann bzw. lass dich hier beraten. Für deine Anwendungen könnte es eine recht interessante CPU werden.
Und ja, jetzt einen Intel 6- oder 8-Kerner zu kaufen obwohl man den PC erst im Frühjahr braucht wäre ein Fehler. Siehe AMDs Ryzen.
Dann mache ich das und komme dann wieder, um euch zu nerven. Über den rest kann ich mich ja jetzt schon mal schlau machen :)
Vielen Dank an eure super Beratung!
 
Denk aber daran, was der erste 6 Kerner mal gekostet hat.
Genau so viel wie der erste Quad-Core Ende 2006 (QX6700). Das ist nunmal der Aufpreis für X-Editionen. (bzw. gewesen, heute kostet ein 6950X mal eben 1700€ :wall: )
Das ist schon ein gewaltiger Preisunterschied zu einem 4 Kerner.
Der QX6700 war auch meine letzte 1000€-CPU. Es gab ja kurz danach den Q6600, für dann nur noch ~240€. Und zum 3960X für 1000€ gab es dann ja den 3930K für 500€, bei dem ich dann ja zugeschlagen hab.
Und heute kostet ein 6 Kerner immer noch 400€. Dazu die alte. teure Plattform.
Die Plattform hat hier kaum Relevanz. Sie hat alles nötige, um der entsprechenden CPU ein langes Leben zu bescheren (CPU und Mobo werden ja nicht mehr getrennt, bis zur "Ausmusterung"), und gemessen am Preis des Komplett-Systems spielt auch der "Kosten-Nachteil" quasi keine Rolle. Der günstigste Hexa ist ca. 10% teurer als der teuerste Quad. Und da man für einen 400€ Quad-Core auch keine 50€ Platine nimmt, spielen auch die 50-75€ Aufpreis der 2011er Platine (vs. ordentlich ausgestatteter 1151 Platine) keine große Rolle. Und der RAM bleibt (zumindest in der Menge) ja gleich, nur das man für 2011 eben 4 Riegel brauch (und der Griff zu 4x8GB deswegen sinnvoller ist). Unterm Strich ist das Hexa-System dann schnell auch mal "nur" 150€ teurer. Ein wie ich finde fairer Aufpreis, wenn man die zusätzliche Ausstattung (doppelter CPU-Cache, doppelte RAM-Bandbreite, mehr CPU-Lanes, und ach ja, mehr CPU-Kerne) berücksichtigt.

Selbst heute, 5 Jahre später, hat ein altes Sockel 2011-Hexa-System (vs. den neusten/größten "Mainstream-Quad") immer noch 50% mehr Kerne, mit DDR3-1866 immer noch fast die doppelte Bandbreite (60GB/s), mit 40 Lanes immer noch die ausgeprägtere Anbindung (mehr Flexibilität), und mit 12MB immer noch mindestens 50% mehr CPU-Cache. Ich hatte damals ehrlich gesagt damit gerechnet, das Bandbreite, Cache und Anbindung für die Quad-Cores heute deutlich besser/größer ausfallen würden. Aber vom 5775C mal abgesehen, der mit seinen 128MB L4-Cache die Konkurrenz bzw. seine (auch schneller taktenden) Brüder teilweise in Grund und Boden rechnet, hat sich hier nicht wirklich was getan. IPC ist nicht alles (und selbst hier hauen die Fortschritte einen nicht aus de Latschen). Ich hätte ja gerne mehr CPUs mit 128MB Cache gesehen. (mmmmmh, nen Hexa/Octa mit 128MB Level 4, dafür würde ich auch noch mal nen Tausender aufn Tresen legen^^)

Wäre es ein Fehler jetzt einen 6800k zu kaufen oder sollte man besser warten
Genau das, mein Freund, musst du ganz alleine für dich "ausrechnen". Das kann niemand für dich entscheiden. Aber wie immer gilt, wenn man warten kann, dann macht man auch nichts falsch, wenn man wartet. ;)
 
Hallo Zusammen

Ich bin ein i7 6800k User, der wenig zockt aber viel Audio und Video bearbeitet.
Fürs Arbeiten sind 2 Extrakerne + HT schon fein. Sie haben aber auch ihren Preis.
Meine CPU läuft auf 4,2 Ghz mit verträglichen 1,250 Volt. Das reicht auch fürs gelegentliche Zocken.

Persönlich möchte ich nicht mehr auf einen 4-Kerner zurück steigen, weil ich die 6 Kerne auch nutzen kann.
Die Mainboards sind natürlcih nicht gerade günstig aber dafür wird einem auch Quadchannel geboten.

Wie die Vorredner schon zum Teil geschrieben haben, fürs Zocken reicht ein 4 Kerner locker und der 7700 lässt sich auch noch nett übertakten.
Wenn am PC überwiegend gearbeitet wird und die Programme auch mehr als 4 Kerne nutzen können, macht ein 6800k durchaus Sinn.
Und 28 Lanes reichen auch locker, wenn man nicht ein multi GPU System betreibt.

Es kommt eben auf die Nutzungart, die Software und den Geldbeutel an.
 
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