i7-6700K trotz non-OC?

Nikmido

Freizeitschrauber(in)
Hi!

Ich schiele ja schon einige Zeit auf die Skylake-Modelle und hatte eigentlich vor, den i7-6700 zu kaufen, da ich nicht übertakten will, aber Hyperthreading (zum gelegentlichen rendern) mitnehmen möchte und eine iGPU für DX12 und/oder auch für einen 2. Monitor ganz nützlich sein könnte. Jetzt frag ich mich aber, ob ich trotz der Tatsache, dass ich nicht übertakten werde, zum i7-6700K greifen sollte? Dann hätte ich einen Grundtakt von 4.00 GHz, beim non-K Modell wäre der Grundtakt 3.40 GHz. Wenn ich mir aber ein Z170 Board hole könnte ich aber doch den Turbo des i7-6700 auch auf 4.00 GHz setzen? Werden die Temperatur und die Lebenszeit massiv beeinträchtigt, wenn ich die CPU durchgehend auf Turbotakt laufen lasse? Möchte den Prozessor eigentlich so lange behalten, bis ihm irgendwann die Luft ausgeht, aber übertakten ist mir zu Kostenintensiv und ich sehe keinen großen Mehrwert dahinter. Nur 600 MHz zwischen Standard- und Turbotakt beim 6700 sind halt auch nicht nichts, denke ich mir mal.

Die Frage kam eigentlich nur auf, weil die momentanen Preise der beiden Modelle (360€ und 380€) nicht weit auseinander liegen. Es ist mir klar und ich hoffe auch drauf, dass sich beide Preise innerhalb der nächsten Wochen noch senken werden, aber wenn man sich Haswell ansieht, dort ist es 2 Jahre nach Release immer noch das gleiche (300€ und 330€). Hier kann man natürlich zum Xeon für 250€ greifen, diese Option habe ich bei Skylake nicht, da ich spätestens Anfang September bzw. eben wenn die non-K Modelle draußen sind, bestellen will und die iGPU gerne dabei haben möchte.

Fragen über Fragen also! Dass der i7-6700 erst September kommen soll, ist mir auch klar, aber von Preis und Leistung wird der Unterschied zwischen locked und non-locked wohl ähnlich wie bei Haswell sein. Ich hoffe trotzdem, dass man mir vielleicht in meiner Situation einen Rat geben kann. Eine Diskussion zu dem Thema habe ich aber bisher nicht gefunden, deshalb eröffne ich einfach kurzerhand selbst eine :).

MfG Nikmido
 
Ja leider hat AMD momentan echt nichts zu bieten, demnach gibt es für Intel wohl auch keinen Grund die Preise auf Haswell-Niveau zu senken. Trotzdem glaube ich nicht, dass es jetzt noch viel Sinn hat in einen Xeon + H97 + DDR3 RAM zu investieren oder?
 
Wenn man neu kauft, kauft man Stand der Technik, außer das Budget zwickt einen zu sehr und man muss an allen Ecken sparen, dann schaut man aber eh auf gebrauchte Komponenten. Es gibt auch Leute die ihren Haswell rauswerfen und auf Skylake als Early Adopter gehen. Also auch mal da Ausschau halten.
 
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Das blöde ist, ich lese immer, wenn man überlegt zu übertakten, dann muss man es gleich machen oder gleich lassen. Außerdem wird auch sehr oft gesagt, wenn der ix-xxxx am Ende ist, dann kann der ix-xxxxK auch nichts mehr reißen. Wie eigentlich bei fast allen Komponenten gibt es so viele Meinungen zu irgendeinem Thema, dass man als Neuling der selbst noch keine Erfahrungen damit machen konnte nicht weiß, wem man jetzt vertrauen soll und wer Bulls*** erzählt.
 
Übertakten ist nicht schwer, selbst wenn du das eigentlich nicht machen willst, ist das mit ein paar Mausklicks im Bios erledigt.
Wenn du also das Budget hast, kauf dir den 6700k.
Du kannst davon ausgehen, dass die CPU die nächsten Jahre problemlos reichen wird, da die Leistungssteigerungen ja sowieso nur noch sporadischer Natur sind.
Und von Anfang an einen höheren Takt zu haben, ist ja nicht verlehrt.
 
Ist es eine gute Option den i7-6700 auf ein Z170 zu setzen und auf Turbotakt (4.00 GHz) laufen zu lassen? Ich meine, dass werden immerhin ca. 30-50 € Ersparnis sein und einen günstigeren Kühler kann man auch verwenden.

Wird man bei den neuen Boards überhaupt noch die Z-Variante für Turbotakt brauchen?
 
Ich weiß nicht, ob du den Turbo Takt einer non K CPU auf 4GHz setzen kannst.
Derzeit gibt es nur Z boards. keine Ahnung, was Intel plant.
 
Laut den Angaben beim Preisvergleich kann er das https://geizhals.eu/intel-core-i7-6....html?hloc=at&hloc=de&hloc=pl&hloc=uk&hloc=eu

Und ich bin mit dem Budget schon ziemlich an der oberen Grenze. Klar 30-50 € kann man schon noch mit investieren wenn es sich auch wirklich lohnt, aber übertakten scheint mir wirklich etwas für Enthusiasten mit dem nötigen Kleingeld zu sein. Vielleicht bei meinem nächsten PC :).

Ansonsten wenn der i7-6700 wirklich so viel schlechter läuft, werde ich halt den 6700K @stock laufen lassen, auch wenn mich die meisten hier dafür steinigen würden :D
 
Welchen Kühler sollte man sich dann zum 6700K dazu holen bzw. welchen holst du dir dazu @WhiningCoil? Beim i7 6700 hätte ich mir den Brocken 2 geholt, wird aber bei der K-Version wohl nicht mehr ausreichen?
 
Für sich genommen ist ein Macho oder Brocken 2 schon gut, würde aber halt "nur" den Standardtakt wohl in annehmbaren Temps halten mit nem sachten übertaktente - wirklich mehr oc ist halt da nicht mehr viel drin. Man würde im Endeffekt zweimal kaufen, kaufte man sich jetzt nur einen Kühler mit mittelklassiger Kühlleistung im Vergleich zu den zwei Empfehlungen von markus.
 
Ja, wie ich schon sagte, wenn man ordentlich übertakten will, braucht man eben auch die entsprechende Ausstattung (gute Kühler, ordentliches Z-Mainboard) was eben nochmal einige deftige Tacken mehr kostet. Da ist man wohl locker bei 100 € mehr im Gegensatz zu 6700 + Brocken 2 + Z170 (oder H170, je nachdem wie das mit dem Turbotakt geregelt sein wird).
 
Klar, wenn man unbedingt will lassen sich 100 € sicherlich auf irgendeinem Weg auftreiben, aber ich habe ein festes Budget und das ist mit meiner aktuellen Konfiguration schon überschritten, was für mich momentan noch ok ist, da es sich meiner Meinung nach schon lohnt, für ordentliche Qualität mehr auszugeben. Das wiederum bringt mich wieder zu meinem eigentlichen Problem, und das ist der innere Konflikt in mir, der sich darüber streitet, ob sich übertakten für den deftigen Aufpreis lohnt und ich das ohnehin schon ausgereizte Budget nochmal belasten sollte oder eben nicht.
Vielleicht denk ich bei dem ganzen Gedöns auch einfach zu viel nach :D
 
Ich denke mal reichen wird der Non-K in jedem Fall. Ich kann jetzt nur von mir sprechen. Es wäre nur eine Frage der Zeit, bis ich mir in den A**** beißen würde, die paar Prozent Aufpreis nicht gleich in das voll flexible Top-Modell investiert zu haben. Du könntest ja vorerst beim Kühler noch sparen und den wirklich erstmal @ Stock laufen zu lassen. Die so gebotene Leistung wird dir wohl in 99% aller Fälle mehr als ausreichen. Wenn es in ein paar Jahren dann vielleicht doch mal knapp werden sollte, kannst du ja immer noch in einen neuen Kühler investieren und zum OCen anfangen bevor du dir nen Plattformumstieg überlegst. Den guten Kühler müsstest du dann auch zur nächsten Plattform übernehmen können. Zumindest war`s bei den letzten Sprüngen eher problemlos möglich.
 
Ja den 6700K stock laufen lassen wäre sicherlich eine gute Alternative für mich. Ich werde aber noch das Intel Developer Forum am 18. August abwarten, wo hoffentlich die wichtigsten Details zur non-K CPU preisgegeben werden. Das wären für mich der Preis und der Turbotakt. Mein "Masterplan" als Laie wäre ja, den 6700 zu kaufen und dann mit Turbo (lt. Geizhals Preisvergleich sind das 4.00 GHz) zu betreiben um damit den Aufpreis zum K zu sparen.

Ich bin auch dem Übertakten nicht abgeneigt, auch wenn ich bisher noch wenig Ahnung davon habe, kann man sich da glaube ich relativ fix einlesen. Mir fehlt schlicht und einfach das Geld dafür (Schüler :P). Es wurde aber eben schon oft gesagt, dass es einfach zu wenig bringt. Außerdem habe ich auch die Befürchtung, dass darunter die Haltbarkeit leiden könnte. Das sind eigentlich die 3 Hauptgründe, warum ich es nicht machen will.
 
Ja den 6700K stock laufen lassen wäre sicherlich eine gute Alternative für mich. Ich werde aber noch das Intel Developer Forum am 18. August abwarten, wo hoffentlich die wichtigsten Details zur non-K CPU preisgegeben werden. Das wären für mich der Preis und der Turbotakt. Mein "Masterplan" als Laie wäre ja, den 6700 zu kaufen und dann mit Turbo (lt. Geizhals Preisvergleich sind das 4.00 GHz) zu betreiben um damit den Aufpreis zum K zu sparen.

Ich bin auch dem Übertakten nicht abgeneigt, auch wenn ich bisher noch wenig Ahnung davon habe, kann man sich da glaube ich relativ fix einlesen. Mir fehlt schlicht und einfach das Geld dafür (Schüler :P). Es wurde aber eben schon oft gesagt, dass es einfach zu wenig bringt. Außerdem habe ich auch die Befürchtung, dass darunter die Haltbarkeit leiden könnte. Das sind eigentlich die 3 Hauptgründe, warum ich es nicht machen will.

Bin auch noch Schüler und werde auch Skylake kaufen, aber erst im Herbst und dann entweder I5-6600k oder gleich das Topmodell I7-6700k.

Bei mir wäre der Preisunterschied 100€, also 1000€ oder 1100€!
 
Sinn - macht das nicht. Das ist das gleich schon beim 4790 non und k gewesen. Eine nicht k-CPU kauft man sich wenn dann die niedrigste im Intel Portfolio, wo man zwar die Vorteile hat von entsprechend vielen Kernen und dazu oder nicht SMT. Mittendrin und oben macht halt ohne k keinen Sinn, weil das OC das P/L pro MHz meist sehr viel besser dastehen läßt und gerade das P/L Argument ist es ja wo man vermeintlich mit den paar gesparten Euros punkten mag. Spätestens beim Wiederverkauf durchkreuzt man aber die vermeintlich gesparte Anschaffung.
 
Mein i7 3770 non k läuft statt 3,7 Ghz auf volle 4,2 Ghz. Den i7 3770k kann man kaum höher takten (sinnvoll). Wie sich die neuen Intel verhalten weiß ich leider nicht aber aus meiner Erfahrung muss man nicht immer ein K-Modell kaufen! Damals war mein CPU aber auch gut 100€ billiger als der i7 3770K. Bei einen Preisunterschied von 20-50€ würde ich mir auch das K-Modell kaufen.
 
Wie schaffst du es den so hoch zu takten? Ich dachte bei non-K CPUs ist es gar nicht möglich, zu übertakten?

Und ja, wenn der Unterschied wirklich nur um die 20 € beträgt, würde ich auch zum K-Modell greifen, aber da ist ja noch nichts bestätigt. Überhaupt, wenn die Preise so bleiben wie momentan beim Geizhalsvergleich (6700K = 380€ und 6700 = 360€) dann kann man ja auch gleich zum 5820K greifen. Ist zwar "nur" Haswell aber 6 Kerne sind schon eine Ansage für die Zukunft würd ich meinen.

Edit: Ok beim Hexacore wäre das Mainboard dann ja auch teurer, aber rein die CPU´s betrachtet, muss Skylake im Preis fallen, sonst wäre das ganze schon, ich drücks mal sanft aus, Verarsche am Kunden. Ich meine wie lange sind 4 Kerne denn jetzt schon Standard?
 
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Beim 5820K ist das so eine Sache, grundsätzlich lohnt sich der Aufpreis bei CPU und zwangsweise beim Mainboard meiner Meinung nach, da er 2 Kerne mehr hat. Der Aufpreis beträgt im Vergleich zwischen der Kombi 6700K/Z170-Pro Gaming und 5820K/MSI X99S SLI-Plus gerade mal 100€ (ist in dem Preisbereich mMn. verschmerzbar....).

Allerdings taktet er @stock vergleichsweise langsam und basiert halt auf Haswell, was bedeuten würde, dass du langsamer als ein 6700K bist, solange nicht mehr als 4 Kerne genutzt werden. Schnell genug wäre er trotzdem... Und aktive Geschwindigkeitsvorteile hast du auch nur, wenn mehr als 4 Threads genutzt werden.

Wenn du den dann auf 4.2GHz oder mehr übertakten würdest (guter Kühler vorausgesetzt), wärst du auch bei der Nutzung von 4 Kernen oder weniger so schnell wie der 6700K. Und mit der vorallem durch DX12 endlich zu erwartenden flächendeckenden Optimierung auf mehr als 4 Threads dürftest du in Zukunft auch in den meisten Spielen den 6700K an die Wand rechnen.
 
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