i7 6700 vs i7 6700K

MilesEdgeworth

Freizeitschrauber(in)
Da ich heute endlich meinen neuen Unterbau bestellen werde und ich kurzfristig auf die Idee gekommen bin mir doch noch einmal Gedanken zu machen.. :
Zur Info: Das System wird passiv gekühlt mit einem Thermalright "Le Grand Macho". Als Mainboard kommt ein "Gigabyte Z170X-UD5 TH" zum Einsatz. Nun ist die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre statt des i7 6700 gleich die K-Variante für einen Aufpreis von 40€ zu kaufen und die TDP im UEFI-BIOS zu beschränken?

Vielen Dank und viele Grüßen :daumen:

MilesEdgeworth
 
Warum möchtest du 40€ mehr zahlen um es dann gleich zu machen? Oc kannst auch ohne K mit dem richtigen bios
 
Welche Grafikkarte setzt du ein und wie sieht die Gehäusebelüftung aus?
Bevorzugst du Laufruhe oder Leistung?
Grundsätzlich:
Bei Laufruhe solltest du ein H170-Board mit einem i7 6700 non k kombinieren und den Prozessor undervolten.
Bei Leistung solltest du ein Z170-Board mit einem i7 6700 kombinieren und beim OC den Sweet-Spot zwischen Takt und Spannung ausloten.
Aber einen K-Prozessor mit einem Z170-Board zu kombinieren und dann TDP zu limitieren ist unsinnig!
Der Prozessor wird bei Belastung seinen Takt reduzieren, sobald die TDP überschritten wird. OC ist damit nicht praktikabel. Der Aufpreis zum hoch getakteten K-Modell je nach TDP-Limit auch. Was willst du damit bezwecken?
 
Also zur Erklärung: Dedizierte Grafikkarte soll keine verwendet werden. Die Intel iGPU in Verbindung mit den Thunderbolt Ausgängen soll die Displays versorgen, daher kommt nur genau das genannte Mainboard in Frage. Übertaktet werden soll nicht, es geht nur darum, ob die 600 MHz mehr Basistakt den Aufpreis wert sind. Die Frage ist natürlich auch, ob sie überhaupt gehalten werden, oder die CPU dann die 65W überschreitet.
Zum Spielen wird der Rechner gar nicht verwendet, die meiste Leistung wird bei wissenschaftlichen Berechnungen gefordert, hauptsächlich in Matlab.
 
Du solltest grundsätzlich ein Z170 Board kaufen, weil H170 massiv abgespeckt ist aber nicht wirklich weniger kostet. Im Schnitt sind das oft nichtmal 10€ Unterschied.
 
Ja ich weiß, das Board steht auch schon fest, daran ist nichts mehr zu rütteln. Die Frage ist nur noch, ob es sich lohnt auf den 6700K zu setzen, da dieser bei kurzen Lastspitzen höher taktet als die non-K-Variante. Theoretisch könnte ich sogar den Turbo noch weiter anheben.
 
Auf die 600Mhz mehr Takt würde ich wegen 40€ nicht verzichten wollen. In spätestens einem Jahr ärgerst du dich. Was sind schon 40€ bei diesen Anschaffungskosten?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Würde ich auch. Wenn du eh schon ein Z-Board kaufst, machen die 40€ mehr auch kein unterschied mehr. Hast aber die möglichkeit recht easy in richtung 4.5 ghz zu gehen (aber glaube kaum, dass ein 95w prozessor passiv gekühlt werden kann wenn er auf dem takt voll ausgelastet läuft.

Auch, wenn du den Takt/Spannung etwas absenkst (damit es passiv klappt), kann es sich lohnen, wenn du dafür später die möglichkeit hast, mehr Leistung abzurufen via OC.
 
Danke für die Tipps, die Bestellung ist raus. :)
Ich werde mir das dann einfach ansehen. Zunächst werde ich die Temperaturen bei Standardeinstellungen betrachten und wenn nötig wird die TDP auf 65W herabgesetzt. Höhere Turbotaktraten sind aber sicher möglich als mit dem non-K Modell. Mit 65W sollte die Passivkühlung kein Problem darstellen schließlich sind sonst keine nennenswerten Heizer im Gehäuse verbaut.
 
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