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[HowTo] Ivy Bridge & Z77, Overclocking für Jedermann auf GIGABYTE Z77X-UD3H
Aktuelle benche ich das ganze noch und versuche mind. 2 Std. ohne WHEA & PRIME Error zu sein. Dazu Sabilitätstests durch Anwendungen & Spiele.
Das Prinzip der fixen V_Core ist mir klar. Allerdings die dynamische VID lässt mich grübeln. Habe natürlich schon mehrfach die Diagramme (http://abload.de/img/vdroop1krqdkfzxx.jpg) gesehen, welche das schön verdeutlichen.
Die VID gibt mir, oder eher dem Board, an mit welcher Spannung die CPU (unter Standardtakt?) max. zu belasten ist.
Bei Sandy/Ivy ist neu, dass die VID sich je nach Multi ändert. Ist mir auch noch klar.
Aktuell habe ich in Prime-Tests einen VID-Wert von: 1,2410-1,2460V
V_Core erreicht dabei einen Wert unter Last von 1,116-1,128V.
Warum V_Core unter Last niedriger ist als im Idle ist mir auch klar. Die Prinzipien und Funktionen von Halbleitern sind mir bekannt.
Ich verstehe auch, dass die VID entsprechend im Idle-Betrieb nach unten skaliert (bei mir auf etwa 0,99-1,0xV).
Jetzt habe ich allerdings ein Problem beim Verstehen oder einen gravierenden Denkfehler in meinen OC-Settings.
Durch den fixen V_Core wird die CPU (logischerweise) auch in den C1-C3-States mit 1,176V (lt. CPU_Z) versorgt.
Das wären 0,1+V mehr als die VID angibt und definitiv auf Dauer unschön für die CPU.
Sollte man anhand meiner Überlegung mit fixem V_Core die Stromsparmechanismen ausstellen, wenn bei 16x-Multi im Idle eine solche Überspannung anliegt oder habe ich nur einen Denk/Verständnisfehler in meiner Rechnung/Überlegung?
Um das was ich oben beschrieben habe zu vermeiden ist ja (wenn ich auch das richtig verstehe) die LLC da. Sie lässt möglichst konstant die selbe Spannung anliegen. Allerdings addiert sich hier der V_Droop auf, was im Grunde genommen wieder das selbe Problem ergibt, nur eben beim Wechsel von Last->Idle.
Die LLC habe ich aber eher moderat auf "Standard" gestellt und habe somit unter Prime max. 54/60°C (je nach CPU-Kern), was meiner Erfahrung nach einem guten Wert entspricht.
Allerdings was bringen mir gute Temperaturen wenn die CPU von ner Spannungsspitze gekillt wird?
AW: [HowTo] Ivy Bridge & Z77, Overclocking für Jedermann auf GIGABYTE Z77X-UD3H
Moin.
Ich habe eine frage zum LLC. Damit stellt man doch nur den Vcore unterschied zwischen Last und Idle ein. Standart ist bei mir Stufe 5 (ASRock). In Stufe 1 ist der Idle Vcore deutlich geringer. Kann man doch machen, oder hat das auch nachteile?
... frage zum LLC. Damit stellt man doch nur den Vcore unterschied zwischen Last und Idle ein. Standart ist bei mir Stufe 5 (ASRock). In Stufe 1 ist der Idle Vcore deutlich geringer. Kann man doch machen, oder hat das auch nachteile?
"Die Loadline Calibration hilft die Spannung auch unter Last sehr stabil zu halten. Bei vielen Mainboards steigt dadurch die Temperatur der Spannungswandler stark an, da diese stärker belastet werden. Beim GIGABYTE Z77X-UD3H werden diese aber selbst mit LLC auf "Turbo" nur handwarm weshalb ich diese Einstellung auch empfehle."
Die Lastzustände betreffen alle Taktfrequenzstufen. Also nicht nur Idle und Maximaltakt, sondern sämtliche Zwischenstufen in allen Teillastbereichen.
Jedes System, insbesondere andere Mainboards mit deren Spannungsbereitstellung, ist anders zu bewerten, weil die verbaute CPU die VID mitliefert und das Board entsprechend der Vorgaben wie Bauteile anpasst. Was mit LLC eingestellt wird resuliert in einer "VCore" quasi als Zielgrößenregulierung. Das wird von den Herstellern der Mainboards unterschiedlich umgesetzt. Weshalb man zunächst beobachten sollten, wie reagiert mein Mainboard auf die jeweiligen LLC-Stufen.
Die Strategien der BIOS Einstellungen sind unterschiedlich, möchte man ein sparsames System mit eher niedrigen CPU-Temperaturen bis hin zu einem OC-System mit eher stabilen Einstellungen, die auch starke Taktschwankungen in jeder Situation abfangen sollen. Der eine operiert mehr mit fixen Spannungswerten für die CPU und geringstmöglichen Auto-Einflüssen durch die Optionen des Mainboards. Ein anderer vielleicht mehr mit Nutzung aller Auto-(Schutz)Funktionen und stärkerer Betonung von DVID = DynamicVID = Offset.
Somit jede Menge Optimierungspotential, falls man seine Wünsche und genutzte Betriebszustände gut kennt und daraufhin etwas "verbessern" will.
LLC kann man ganz abschalten. Oder auf maximale Anpassung setzen. Die Spannweite ist meiner Beobachtung nach enorm, bereits beim unbelasteten System (Idle) kann dies Nachteile haben. Falls plötzlich eine kurzzeitige Spitzenlast abgefragt wird. Lasse ich das Mainboard die Spannungsversorgung der CPU komplett übernehmen, sollte nie etwas schieflaufen. Knappse ich bewusst an der Spannung, kann es Engpässe mit Instabilitäten geben. Gebe ich zuviel Spannung erzeuge ich unter Teil- wie Vollast ggf. grundlos einen unnötigen Strombedarf, der das Board belastet, die CPU aufheizt, meine Kühler per Drehzahlen stärker fordert.
Vor- und Nachteile finden sich entsprechend in allen Betriebsarten, ob ich Auto stehen lasse oder Hand anlege und optimiere. Weil auch geprüfte Einstellungen ohne Toleranz nach einiger Zeit "nachgeben", d.h. zu Instabilitäten führen können. Die Auto Einstellungen übertünchen diese Engpässe, in dem sie (i.d.R. zu hohe) Toleranzen einbauen. Die jedoch zum Kundennutzen, da will keiner den Stromunternehmen oder der Kühlerindustrie mehr Absatz verschaffen.
Für ein Durchschnittssystem mit seltenen oder kurzen Vollast Betriebszuständen würde ich moderates LLC und Offset-Anpassung empfehlen. Ganz pauschal und undifferenziert.
Wer in die Details gehen will, sollte m.M. systematische Test machen, indem ausführlich alle BIOS Änderungen notiert werden: Takt > Spannung > aktive Auto-Optionen > definierte Lastzustände > resultierende CPU-VCore > ggf. Stromverbrauch Messung an Messpunkten des Boards bzw. an Steckdose und nicht zuletzt > CPU-Temperaturen.
Die Gegenprüfung mit besonders anspruchsvollen Benchmarks bzw. Spiele Demos können ein OC-Setting bzw. eine BIOS Optimierung absichern.
LLC alleine halte ich keinesfalls für das Alheilmittel, aber ohne LLC Berücksichtigung kann man sich beim OC viel Zeitaufwand einhandeln. Ähnlich RAM Timings, die bei hohen OC-Taktraten stärker hineinspielen und zu einer "Barriere" führen können.
Früher war die Spannungsversorgung im Overclocking ein sehr heikles Thema, heute habe ich den Eindruck man geht sehr fahrlässig damit um und "dreht mal" lieber zuviel als zuwenig an der Schraube. Geht ja auch so einfach. Und die CPUs überleben es.
Zu geringe Spannungen führen ebenso zum Absturz, scheint auf vielen Spielerechner kaum bedeutsam, man hat den Eindruck, Datensicherheit findet woanders statt. Stimmt wahrscheinlich auch.
AW: [HowTo] Ivy Bridge & Z77, Overclocking für Jedermann auf GIGABYTE Z77X-UD3H
Okay. Also heist das kurz so viel wie: Ist im Prinzip eine gute sache. Man sollte sich soweit rantasten bis es probleme gibt. Spannungskurve zu flach - wird Spannungswandler zu warm. Spannungskurve zu steil - CPU könnte von Spannungsspitzen gekillt werden. Aber etwas steiler machen sollte man für den 24/7 Betrieb.
Richtig verstanden?
AW: [HowTo] Ivy Bridge & Z77, Overclocking für Jedermann auf GIGABYTE Z77X-UD3H
So ungefähr, bin kein Experte für alle Arten von BIOS Optimierungen.
Im 24/7 Betrieb würde man einen Vollast-Rechner anders einstellen als etwa einen Server mit 80-90% Teillast. Wer kein Idle benötigt, kann die tiefen Energiesparzustände abschalten und sich auf die hohen Spannungen konzentrieren. Ggf. mit Deaktivierung der niedrigen Spartakte, so entzieht man sowohl der Auto Funktion den "Spannungsboden", entfernt sozusagen die Spannweite an Takt wie Spannung im Hinblick auf die häufigste Versorgungssituation.
Realisieren ließe sich das m.M. sowohl mit LLC wie ohne.
Meine Herangehensweise ist eher diejenige mit Ausschaltung von Unwägbarkeiten, seien es diverse Auto-Eingriffe bei Schutzfunktionen, Vorgaben für Überspannungen bei Übertaktung/Boost (was z.B. Intel in der VID vorgesehen hat) oder LLC bedingte Schwankungen. Die vom Taktzustand und der mitlaufenden VID Orientierung abhängig sind.
Dies ist nur meine Wahrnehmung und Einschätzung, ohne Anspruch auf Richtigkeit oder letzte Wahrheit. Es gibt sehr viele Diskussionen darüber, was empfehlenswert sein kann für bestimmte Zielsetzungen. Die modernen BIOS Optionen sind umfangreich, Extremübertakter wissen da 100 mal mehr darüber. Als Wald-und-Wiesen-Übertakter für eine bestimmte Vollast (BOINC) pflege ich einen beschränkten Blick auf das für mich Relevante. Das sich stark auf maximale Effizienz der jeweiligen Hardwarekomponente bezieht. Lieber 100-200 Mhz runter, dafür deutlich gesunkene VCore. Oder leise Kühlung um weniger vom Lärm genervt zu sein. Für Benchmarks takte ich gerne so hoch wie im Zeitfenster möglich. Aber die Grenzen meines Systems muss ich nun nicht aus Hobby oder Wissenwollen zum x-ten Male ausloten, mit einer irrwitzigen Zahl ans Abstürzen, Reboots, CMOS Zurücksetzungen usw. Jeder Absturz kann das BS beschädigen und neuen Zeitaufwand erforderlich machen.
Nutzen würde ich jede sinnvolle Option für das eigene OC Projekt. Und LLC gehört für mich zwingend dazu, bestimmte Bereiche bei hohen Takten zu gewährleisten. Wie anhand der vielen unzähligen OC Erfahrungen - bereits für identische CPU Modelle - abgeleitet werden kann, sind pauschale Werte kaum zielführend, jedes System ist individuell, hat Schwankungen ... sondern die Methode bzw. methodische Vorgehensweise sollte stets Vorrang haben.
Sonst ist OC weniger der smarte Weg zu mehr langfristigen Leistungsvergnügen, sondern Prügeln zu verschleißfreudiger Leistung.
AW: [HowTo] Ivy Bridge & Z77, Overclocking für Jedermann auf GIGABYTE Z77X-UD3H
Was ist eigentlich wenn ich einfach nur den Turbo Boost übertakte (per Multi).
Ich habe eine h100i, ein Asrock Extreme4M und einen i7 3770K.
Muss man dazu sonst noch auf einen Wert achten bzw. auch den Vcore festlegen??? Wenn man statt 3,9 auf ca 4,5 stellt?
Weil theoretisch müsste der Turbo ja durch die niedrigere Temp höher gehn als 3,9Ghz...
Und wenn die Temp zu hoch wird taktet er ja wieder runter...normale Turbofunktion halt?!
AW: [HowTo] Ivy Bridge & Z77, Overclocking für Jedermann auf GIGABYTE Z77X-UD3H
Ich hab mal etwas getestet.
Sys: 3770K auf ASRock Z77 Extreme4 mit Antec H²O 620.
@Stock: 0,920V - 1,144V
@Stock, untervoltet: 0,704V - 0,936V
@4,4 Ghz: 0,880V - 1,168V
@4,5 Ghz: 0,928V - 1,216V, 65°C
@4,6 Ghz: 0,992V - 1,280V, 71°C
@4,7 Ghz: 1,048V - 1,344V, 76°C
Als Gaming Rechner sind 1,34V wohl etwas unnötig drauf zu setzten. Aber 4,5 Ghz sollten praktisch machbar sein ohne das es drauf hält. Oder? Wenn man dann noch den LLC etwas bearbeitet bekommt man noch den Idle etwas runter.
Ich habe auch mal ein paar tests mit Prime gemacht. Bei FFT min und max habe ich immer den selben Wert eingetragen. Der test lief mit 8, 16, 32, 64, 128, 256, 512, 1024, 2048 und 4096. Es gab unterschiede von 0,02V. Am meist beansprucht man die Stabilität mit 512. Den Test 15 min laufen lassen. Es gab eine Fehlermeldung obwohl der Rechner kurz vorher 1 Stunde Prime (Blend) mit Standarteinstellungen geschafft hat. Könnt ihr ja auch mal testen. *Grins*
Hat jemand mal getestet ob es Leistungsmässig etwas bringt wenn man den FSB anhebt? Der Datentransfer ist Theoretisch schneller.
Edit: Ich habe ein lasertermometer. Wie warm darf ein Spawa unter Prime werden? Also der Kühler.
AW: [HowTo] Ivy Bridge & Z77, Overclocking für Jedermann auf GIGABYTE Z77X-UD3H
Hallo zusammen,
gibt es vielleicht Screenshots eines MSI Bios?
Habe momentan mein Z77mpower mit einem I7 3770k auf 4,2 stabil.
Jedoch find ich das Bios etwas komisch im Gegensatz zu dem meines alten Gigabyte Bios.
Die Spannungen werden anders dargestellt sodass ich meist alles noch auf Auto habe
AW: [HowTo] Ivy Bridge & Z77, Overclocking für Jedermann auf GIGABYTE Z77X-UD3H
Hallo
frage hab ein MSI Z77Mpower bord und wollte meinen intel i/ 3770K auf 5 GHZ bringen.
auf 4,7 bei 1,3850 Volt läuft er.
Bei 5 GHZ und bei 1.455 Volt startet er bis zum desktop und dann kommt ein bluesrecen.
Ram wurde auf 1866 MHZ getaktet
Was muss noch geändert werden um ihn stabil zu bekommen
Hallo
frage hab ein MSI Z77Mpower bord und wollte meinen intel i/ 3770K auf 5 GHZ bringen.
auf 4,7 bei 1,3850 Volt läuft er.
Bei 5 GHZ und bei 1.455 Volt startet er bis zum desktop und dann kommt ein bluesrecen.
Ram wurde auf 1866 MHZ getaktet
Was muss noch geändert werden um ihn stabil zu bekommen
AW: [HowTo] Ivy Bridge & Z77, Overclocking für Jedermann auf GIGABYTE Z77X-UD3H
brauche immer noch hilfe oder bessergesagt eine frage
vie vielen mit den i7 3770k seh ich das sie 1.26 volt brauchen bei 4,7 ghz warum muss ich auch 1.385 einstellen um ihn stabil zu bekommen
mainbord wäre ein msi z77 mpower
AW: [HowTo] Ivy Bridge & Z77, Overclocking für Jedermann auf GIGABYTE Z77X-UD3H
Ähm weil jede CPU anders ist? Nur weil einer das schaft, schaft deine das nicht gleich auch. Jede CPU ist in Sachen, Takt, Spannung ein Unikat. Sprich einzigartig
Die benötigte Spannung steigt meiner Beobachtung nach über einem individuellen Schwellenwert stark an, siehe Artikel Undervolting and Overclocking on Ivy Bridge, der Autor dort hat m.E. eine "gute" CPU erwischt:
"At 4.5GHz, we see the temperature hit 90C, which in my book would be the absolute limit for a daily machine--I would even suggest nothing more than 80C to be safe). This conclusively proves that if you want the best overclock for your machine, you cannot just choose a relative voltage and see how far it will go at that setting. Overclocking on Ivy Bridge needs to be methodical and done correctly so as to not introduce unnecessary heat into the system. This brings us to the good news and bad news. The good news is that at stock settings, we have a cool and quiet processor with a nice low power draw. The bad news is that it perhaps will not overclock as well as people think it should. Those wishing for 4.8GHz at 1.4 volts (similar to Sandy Bridge) will run into a lot of issues if they think that 1.4 volts is appropriate for Ivy Bridge. In comparison, you may end up with something more reasonable like 4.6GHz at 1.1 volts, or 4.8GHz at 1.2 volts (as per some boards I have tested)."
Bei mir geht es quick & dirty bis 4.4 Ghz, alles darüber hinaus erfordert entweder deutlich mehr Spannung oder Zeitaufwand, den ich unverhältnismäßig finde. Weil meine CPU arbeiten = crunchen soll.
Alles über 4.4/4.5 (+1000 Mhz) ist meiner Meinung Extrem-OC bei den K Ivy Bridges, kriegt man zwar noch mit Luftkühlung hin, aber es erfordert eine sehr gute Kenntnis der Parameter und gründliche Einarbeitung. Wer meint, hierbei Abkürzungen finden zu können, braucht viel Glück mit der Hardware oder der muss scheitern. Und ich finde das gerecht.
AW: [HowTo] Ivy Bridge & Z77, Overclocking für Jedermann auf GIGABYTE Z77X-UD3H
ich sehe solche bei sysprofil
ich bin grade dabei meine volt runder zu bekommen
bin jetz schon bei 1,35 Volt nur noch
und ja mehr als 4,7 GHZ kann ich nicht machen reicht auch so voll aus
hane bun die spannung von 1.385 auf 1,34 senken