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Home-Workstation für 1500 € Zusammenstellung

maxalleinimwald

Schraubenverwechsler(in)
Home-Workstation für 1500 € Zusammenstellung

Hallo liebe PCGH-Gemeinde :)

Ich brauche eure Hilfe beim Zusammenstellen meines neuen PCs. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, auch wenn ich einen Rechner bauen möchte, der nicht in erster Linie für Gaming gedacht ist. Am besten stelle ich zu Beginn kurz meine Situation vor:
Ich bin ein junger Maschinenbaustudent, der sich schon länger mit dem Aufnehmen und vor allem Bearbeiten von Audio (mittels einer DAW) beschäftigt und das auch lange ohne größere Probleme mit seinem Laptop (Dell XPS 15) tut. Seitdem ich vor aber in die Welt des 3D Modellierens mittels CAD Software und Cinema 4d gekommen bin und ich mir einen neuen Monitor zugelegt habe, schwächelt er sehr stark, bzw. macht mir konstruktives Arbeiten unmöglich. Deswegen war eins klar: ein neuer Tower-PC muss her.

In den letzten Wochen habe ich mir deswegen ein kleines Grundwissen bezüglich Hardware und viele Tests diesbezüglich an-/durchgelesen. Auf dieser Grundlage habe ich mir jetzt einen PC zusammengestellt, der meiner Meinung nach ganz gut auf mich passt. Leider bin ich aber immer noch ein ganz schöner Amateur und möchte ungern Denkfehler oder fehlendes Wissen damit bezahlen, dass ich erst beim Zusammenbau merke, dass gar nichts klappt :D (oder dass ich an einer Stelle viel zu viel und an einer anderen viel zu wenig ausgegeben habe).

Aber zuerst die grundlegenden Informationen:

1.) Wie ist der Preisrahmen für das gute Stück?
Also ich möchte ganz gerne bei um die 1500-1600 € (maximal) bleiben.

2.) Gibt es neben dem Rechner noch etwas, was gebraucht wird wie einen Nager, Hackbrett, Monitor, Kapelle, ... und gibt es dafür ein eigenes Budget? (Maus, Tastatur, Bildschirm, Soundanlage, Betriebssystem, ... )
Maus und Tastatur sind vorhanden. Ist zwar nicht das geilste Zeugs, aber vorerst ausreichend. Bildschirm (Specs. siehe unten) und Soundanlage sind vorhanden. Windows 10 kann ich ebenfalls als Studentenversion kostenfrei beziehen.

3.) Soll es ein Eigenbau werden oder lieber Tutti Kompletti vom Händler?
Ich möchte alles selbst zusammenbauen.

4.) Gibt es Altlasten, die verwertet werden könnten oder kann der alte Rechner noch für eine Organspende herhalten? (z.B. SATA-Festplatten, Gehäuse oder Lüfter mit Modellangabe)
Nein, ich nutze derzeit einen Laptop, den ich auch nach wie vor weiternutzen möchte. Nur eben nicht mehr als Haupt-PC. Ich würde nur mein USB Audio Interface weiternutzen.

5.) Monitor vorhanden? Falls ja, welche Auflösung und Bildfrequenz besitzt er?
Ja, ich besitze den Dell UltraSharp U2515H mit einer Auflösung von 2560x1440, 16:9 und einer Bildfrequenz von 60 Hz.

6.) Wenn gezockt wird dann was? (Anno, BF, D3, GTA, GW2, Metro2033, WoW, Watch_Dogs, SC2, ... ) und wenn gearbeitet was (Office, Bild-, Audio- & Videobearbeitung, Rendern, CAD, ... )und mit welchen Programmen?
Hier wird es jetzt etwas speziell: ich möchte nicht auf meinem PC zocken, sondern:
- normale Microsoft Office Anwendungen nutzen,
- Audio bearbeiten mittels Steinberg Cubase 7.5 (Nutzung vieler PlugIns und Sample-Librarys),
- CAD Modelle erstellen mittels Creo,
- und (ein wenig) Arbeiten mit Cinema 4d.

7.) Wie viel Speicherplatz benötigt ihr? Reicht vielleicht eine SSD oder benötigt ihr noch ein Datengrab?
Ich möchte sowohl eine SSD als auch eine SSHD und eine HDD nutzen. Mein Plan dazu sieht wie folgt aus: die aktuellen 700 GB meines Laptops auf eine HDD als Datengrab; Betriebssystem, Anwendungen und eventuell Sample-Librarys (je nach Speicherplatz) auf die SSD und die SSHD für als neues Datengrab.

8.) Soll der Knecht übertaktet werden? (Grafikkarte und/oder Prozessor)
Nachdem ich mich ein wenig in diese Materie eingearbeitet habe, scheint es mir empfehlenswert, sowohl Grafikkarte als auch CPU (leicht) zu übertakten.

9.) Gibt es sonst noch Besonderheiten die uns als wichtig erscheinen sollten? (Lautstärke, Designwünsche, WLAN, Sound, usw.)
Das wichtigste ist für mich, dass der PC verhältnismäßig kühl bleibt (mir ist bewusst, dass das ein gewisser Widerspruch zum Übertakten ist). Leise sollte er natürlich auch sein, aber kühl steht hier im Vordergrund.
Bezüglich des Designs möchte ich einen eher unauffälligeren schwarzen PC (konkretes siehe unten).

Aber nun wie angekündigt zu meiner bisherigen Auswahl + kurze Begründung für die Wahl:

Gehäuse: Fractal Design Define R5 Fractal Design Define R5 Black, schallgedämmt (FD-CA-DEF-R5-BK) Preisvergleich | Geizhals Deutschland für das Define R5 habe ich mich entschieden, weil ich es schick finde, es genügend Platz zum Nachrüsten sowie eine Lüftersteuerung gibt.

Netzteil: be quiet! Straight Power 10-CM Modular 80+ Gold be quiet! Straight Power 10-CM 500W ATX 2.4 (E10-CM-500W/BN234) Preisvergleich | Geizhals Deutschland wirkt auf mich hochwertig + 80 Plus Gold Zertifizierung. 500 Watt müssten wohl reichen.

Mainboard: Asus Maximus VIII Ranger ASUS ROG Maximus VIII Ranger (90MB0LX0-M0EAY0) Preisvergleich | Geizhals Deutschland kam beim PCGH-Test als sehr gut heraus und hat alle Anschlüsse/Slots, die ich benötige. Sockel 1151, weil er zu CPU passt.

Prozessor: Intel Core i7-6700K Intel Core i7-6700K, 4x 4.00GHz, boxed ohne Kühler (BX80662I76700K) Preisvergleich | Geizhals Deutschland soll übertaktet werden und bei Grafikbearbeitung, Audioverarbeitung schnell sein.

RAM: G.Skill*DIMM 32 GB DDR4-2400 Kit Kingston HyperX Fury DIMM Kit 32GB, DDR4-2400, CL15-15-15 (HX424C15FBK2/32) Preisvergleich | Geizhals Deutschland wirkt auf mich relativ preiswert.

Grafikkarte: Zotac GeForce GTX 970 Extreme Edition https://geizhals.de/zotac-geforce-g...re-zt-90107-10p-a1215670.html?hloc=at&hloc=de Nachdem ich mich lange für die 980 ti schlau gemacht habe, stellte ich fest, dass ich noch etwas Geld für ein Surface brauche :D . Von professionellen Grafikkarten habe ich Abstand genommen, weil ich das Gefühl habe, als nicht kommerzieller Nutzer mit einer GTX Preis-leistungsmäßig besser wegzukommen.

SSD: Samsung SSD 850 Evo 500GB https://geizhals.de/samsung-ssd-850-evo-500gb-mz-75e500b-a1194263.html?hloc=at&hloc=de

HDD: Western Digital*WD10EZEX 1 TB https://geizhals.de/western-digital-wd-blue-1tb-wd10ezex-a795106.html?hloc=at&hloc=de gute Bewertungen und sehr niedriger Preis.

SSHD: Seagate*ST1000DX001 1 TB, Hybrid-Festplatte https://geizhals.de/seagate-desktop-sshd-1tb-st1000dx001-a988345.html?hloc=at&hloc=de gute Bewertungen.

Kühler: Noctua NH-D14 https://geizhals.de/noctua-nh-d14-a478667.html?hloc=at&hloc=de sehr gute Kühlleistung/ sehr leise.

Gehäuselüfter: NB-eLoop Fan B12-2 - 120mm https://geizhals.de/noiseblocker-nb-eloop-b12-2-itr-b12-2-a820060.html?hloc=at&hloc=de sehr leise und sehr kühl.

Könnt ihr mir sagen, ob das so alles zusammenpasst oder ob ihr einige Komponenten austauschen würdet? Ist vielleicht irgendetwas Overkill, während an anderer Stelle ein Flaschenhalt entsteht?

Vielen lieben Dank für eure Hilfe schon mal im Vorraus
 
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Kaufberatungsbot

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Preis-Leistungs-PC unter 1.000 Euro: Unser Beispiel für Spieler
AW: Home-Workstation für 1500 € Zusammenstellung

Hey maxalleinimwald,

herzlich willkommen im Forum!

Meine Anmerkungen:
-Bei deinem Anwendugsbereich und Budget könnte man auch gut auf einen i7 5820K statt des i7 6700K setzen (dazu später mehr)
(Jetzt zu deiner Konfiguration wie du sie gepostet hast)
-Mainboard ist zu teuer, das ASRock Z170 Extreme4 passt (130 Euro)
-32GB RAM braucht man wirklich nur in Extremfällen (und Threshold braucht die auch ;)). Ich denke nicht, dass du dazugehörst. 16GB sollten auch dicke reichen. Da kann ich mich aber auch irren. Wieso glaubst du 32GB zu brauchen?
-SSHDs sind Blödsinn (mMn), nimm einfach eine stinknormale 2TB HDD als Datengrab
-Beim Kühler reicht auch ein Macho X2 oder Brocken 2 PCGH
-Gehäuselüfter reichen die Vorinstallierten vom R5, wenn du noch welche dazukaufst bitte auch welche die passen (140mm)

Jetzt nochmal zum Thema GPU:
Vorweg: Ich kenne mich wirklich nicht sehr gut aus mit professionellen Karten. Ich denke aber, dass für dich eine Profikarte besser geeignet ist (Quadro K1200/K2200 oder AMD FirePro W4300). Welche CAD Progamme werden denn genutzt? EDIT: Creo, gerade gesehen.

Jetzt nochmal zum Thema CPU:
Alternativer 6-Kerner Vorschlag:
1 x Intel Core i7-5820K, 6x 3.30GHz, tray (CM8064801548435)
1 x ASUS X99-A/USB 3.1 (90MB0L90-M0EAY0)
1 x Corsair Vengeance LPX schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3000, CL15-17-17-35 (CMK16GX4M4B3000C15) Preisvergleich | Geizhals Deutschland oder eben Corsair Vengeance LPX schwarz DIMM Kit 32GB, DDR4-3000, CL15-17-17-35 (CMK32GX4M4C3000C15) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
1 x EKL Alpenföhn Olymp (84000000135) (da reicht uU auch etwas Kleineres, dann müsste man auch keinen teuren LPX RAM nehmen)

Soweit meine 2 Cent.

Liebe Grüße

Florian
 
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AW: Home-Workstation für 1500 € Zusammenstellung

Nach dem was ich zu dem CAD Programm Creo googlen konnte in kurzer Zeit scheint das Prog keine gute Multicoreoptimierung zu haben sondern eher vom Takt zu profitieren von daher würde ich beim 6700k bleiben.

Den Empfehlungen von Florian zur SSHD( größere SSD hast du mehr von) und Lüfter schließe ich mich an.

Mobo ist sehr gut aber geht auch günstiger mit dem Pro Gaming oder dem Extreme4.

Ich habe zwar von CAD nicht wirklich Ahnung kann mir aber gut vorstellen das die Berechnungen so umfangreich sind das da 32 GB RAM Sinn machen.
 
AW: Home-Workstation für 1500 € Zusammenstellung

Nach dem was ich zu dem CAD Programm Creo googlen konnte in kurzer Zeit scheint das Prog keine gute Multicoreoptimierung zu haben sondern eher vom Takt zu profitieren von daher würde ich beim 6700k bleiben.
Da scheinst du Recht zu haben, das überrascht mich sehr (EDIT: Nicht, dass du Recht hast, sondern, dass das Programm nicht Mehrkern optimiert ist. Oh man, mir ist die blöde Formulierung gerade erst aufgefallen)
Ich würde trotzdem den 5820K nehmen. Denn: Alle anderen gängingen CAD Programme sind zumindest in gewisser Weise Mehrkernoptimiert (Simens NX usw...). Wenn er davon mal eins benutzen will (und die CPU wird schon lange halten) dann ist er mit dem 6 Kerner besser aufgestellt. Der 2011-3 Sockel ist eigentlich für diese Anwendungsbereiche zugeschnitten. Der i7 6700K geht aber natürlich auch.
Noch ein EDIT: Hm ich habe noch ein bisschen weiterrecherchiert und anscheinend sind die CAD Programme doch nicht so unfassabr gut Multithread optimiert. Das hatte ich echt anders im Kopf, oh man. Kennt sich da jemand gut mit aus und kann mal Klarheit verschaffen? Vielleicht war ich da etwas voreilig.

Eine kurze Recherche ergab auch, dass z.B. die W4300 gut mit Creo zusammenarbeitet. Dann würde übrigens auch dieses Netzteil genügen, da die W4300 sage und schreibe 50 Watt braucht:
1 x be quiet! Straight Power 10 400W ATX 2.4 (E10-400W/BN230)

EDIT: Was den RAM angeht hast du wahrscheinlich auch Recht. Die 32GB sind bestimmt keine schlechte Investition.

Bevor ich ins Bett gehe:

Mit i7 ginge es z.B. so:
1 x Seagate Desktop HDD 2TB, SATA 6Gb/s (ST2000DM001)
1 x Crucial MX200 500GB, SATA (CT500MX200SSD1)
1 x Intel Core i7-6700K, 4x 4.00GHz, boxed ohne Kühler (BX80662I76700K)
1 x G.Skill RipJaws V schwarz DIMM Kit 32GB, DDR4-3200, CL16-18-18-38 (F4-3200C16D-32GVK)
1 x AMD FirePro W4300, 4GB GDDR5, 4x Mini DisplayPort (31004-56-40A)
1 x ASRock Z170 Extreme4 (90-MXGYJ0-A0UAYZ)
1 x Thermalright Macho X2 (100700729)
1 x Fractal Design Define S, schallgedämmt (FD-CA-DEF-S-BK) (oder das R5, wenn du ein Laufwerk brauchst)
1 x be quiet! Straight Power 10 400W ATX 2.4 (E10-400W/BN230)
~1320 Euro

Den i7 5820K würde ich aber noch nicht ganz abschreiben.
 
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Noch mal zum Nachdenken: Du willst eine recht ambitionierte Workstation zusammenstellen. Denk mal über ECC-RAM nach. Es gibt Gründe, warum die "echten" Workstations darauf setzen. Geht allerdings ins Geld.
 
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Dazu brauchst du dann einen Xeon Prozessor, was bei Sockel 1151 zum Server Board führen wird.
Ich denke aber, dass normaler RAM reichen wird.
 
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Für CAD-Modellierung braucht es weder eine besonders starke CPU noch besonders viele Kerne. Je nach Größe der Baugruppen ist hier eine mehr oder weniger starke GPU gefordert.
CPU-Rechenleistung braucht es erst wenn man zusätzlich Simulationen durchführen will.

Hängen dann Vermögenswerte oder gar Menschenleben von den konstruierten Bauteilen ab ist auch ECC-RAM Pflicht, wobei es damit allein dann natürlich nicht getan ist. Kürzlich bin ich über einen Artikel gestolpert in dem auch dieses Thema recht unterhaltsam angeschnitten wird: How To Kill A Supercomputer: Dirty Power, Cosmic Rays, and Bad Solder - IEEE Spectrum
 
AW: Home-Workstation für 1500 € Zusammenstellung

Hallo und erstmal vielen Dank für die sehr schnellen Antworten :)

Also zuerst zum einfachen: ich denke, dass das Ranger wirklich vielleicht etwas zu teuer ist. Sowohl das 64895 - Asus Z170 Pro Gaming Intel Z170 So.1151 Dual als auch das ASRock Z170 Extreme4 Intel Z170 So.1151 Dual Channel machen einen für mich ebenbürtigen Eindruck.

Bezüglich der Festplatte werde ich dann wohl wirklich am geschicktesten zur Seagate Desktop HDD 2TB, SATA 6Gb/s (ST2000DM001) Preisvergleich | Geizhals Deutschland greifen, anstelle von einer SSHD und einer kleineren HDD :)

Jetzt zur Grafikkarte
Eine kurze Recherche ergab auch, dass z.B. die W4300 gut mit Creo zusammenarbeitet. Dann würde übrigens auch dieses Netzteil genügen, da die W4300 sage und schreibe 50 Watt braucht:
1 x be quiet! Straight Power 10 400W ATX 2.4 (E10-400W/BN230)
Das habe ich auch gelesen. Wenn ich mir allerdings jetzt nur die reinen Daten der Hardware ansehe, dann sind die der professionellen Grafikkarten (hier vor allem FirePro W4300 und W5100) wesentlich schlechter: ALTERNATE.de - Apple, Notebook, PC und Technik gunstig kaufen . Ich bin mir noch nicht sicher, ob alleine die Optimierungen mit der Software diesen Leistungsunterschied kompensieren können, oder ob ich mit etwas weniger Optimierung und dafür wesentlich mehr Leistung nicht besser fahre (vor allem in diesem Preissegment. Im Bereich 2000+ ist das natürlich was anderes).

Beim Prozessor bin ich jetzt leider noch etwas unentschlossener :D . Also wie ich es verstanden habe sind sowohl 5820K als auch 6700K für mich prinzipiell nicht die falsche Wahl. Dass es wenig Multicore-Optimierungen bezüglich von CAD-Software gibt, ist mir auch zu Ohren gekommen, weswegen ich das erstmal direkt ignoriert habe und mich bezüglich Sockel 1151 und 6700k informiert habe. Denkt ihr, dass es aktuell besser ist, zum 6700k zu greifen, weil er jetzt die volle Power hat, oder dass der 5820k mir längerfristig eher mehr Spaß bereitet? Denn abgesehen von der letzten Stunde ist für mich der 5820k und somit auch der zugehörige Sockel Neuland, für das ich mich sonst erst nochmal einlesen müsste :D

Ansonsten hört sich deine Zusammenstellung
wirklich sehr gut an :) (vor allem schont es noch etwas meinen Geldbeutel :) )

Noch mal zum Nachdenken: Du willst eine recht ambitionierte Workstation zusammenstellen. Denk mal über ECC-RAM nach. Es gibt Gründe, warum die "echten" Workstations darauf setzen. Geht allerdings ins Geld.
vielen Dank für den Hinweis. Ich denke aber, dass ECC-RAM nice-to-have ist, für mich aber normaler RAM ausreichen sollte. Ich bin ja nur ein ambitionierter Nutzer, kein Vollprofi :)

Edit:
Bezüglich der Simulationen: Also in der CAD Software möchte ich vorerst keine größeren (wenn überhaupt) Simulationen durchführen. Das mache ich bisher lediglich mit Cinema 4d.
 
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Zur GPU:
Ja, die Profikarten scheinen auf den ersten Blick das schlechtere Preisleistungsverhältnis zu haben, wenn man nur die Anzahl der Shadereinheiten, GFLOPS usw. betrachtet. Aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Wenn nicht gespielt wird, würde ich hier wirklich zur W4300 greifen. Diese Karten werden schließlich genau für deinen Anwendungsbereich hergestellt. Wenn die Spielekarten da für's gleiche Geld besser wären würden sich AMD und Nvidia sicher nicht die Mühe machen Profikarten zu produzieren.

Zum Thema CPU:
Ich hatte das mit der Multithreadoptimierung wie gesagt falsch im Kopf. Du kannst ohne Bedenken zum i7 6700K greifen.
 
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Statt dem Asrock Extreme 4 könnteste auch das 3er nehmen. Is zwar nur n zehner den du sparst, aber wer weiss, vielleicht lässt der sich sinnvoll anlegen.
Der einzige unterschied zwischen den beiden Boards ist meines wissens nach die Verkleidung. Wenn dir das aussehen das MBs nicht so wichtig ist, nimm das 3er

Als Gehäuse würde ich das W2 von Cooltek empfehlen. Auch mit gewünschter Lüftersteuerung und schöööön und schlicht.

Gruß

smash
 
AW: Home-Workstation für 1500 € Zusammenstellung

Okay, dann danke ich euch für eure Hilfe vielmals :)

Ich denke, dass ich jetzt wirklich die w4300 auswählen werde.
Bezüglich der CPU hatte ich das dann wohl falsch verstanden.
Das W2 von Cooltek werde ich mir auch auf jeden Fall nochmal genauer ansehen.
 
AW: Home-Workstation für 1500 € Zusammenstellung

Bedenke bitte dass das W2 momentan nicht lieferbar ist. Ein Händler spricht vom 24. April. Cooltek selber schickt ende Mai Anfang Juni neue Modelle raus.
Ich warte
 
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Zur CPU:
Man muss allerdings sagen, dass du im Audiobereich (also Cubase in deinem Fall) sehr von den 6 Kernen des 5820k profitierst. Und auch der höhere Cache (15 MB, der 6700k hat "nur" 8 MB) macht sich bei vielen Plugins sehr gut. Vor allem Audiobearbeitung in Echtzeit ist so einfacher zu realisieren, also wenn du z.B. viel mit Sample Libraries arbeitest.

Auch zum Übertaktet eignet sich der 5820k super, da der Heatspreader verlötet statt verklebt ist. 4 GHz sind auf jeden Fall drin, wenn nicht mehr.

Der 6700k sollte in der Regel trotzdem ausreichen, also falls du dich schon auf den festgefahren hast.
 
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