Vom Atom als Basis für einen Homeserver halte ich auch nichts. Ich tippe gerade auf meinem Atom-Netbook, dafür ist er richtig gut geeignet. Aber als Server?
Nachteile:
-kaum Boards mit genug Sata-Ports. Für einen Server sollten es 6 Stück sein, 1x System, 1x optisch, 4x Daten.
-der Atom, egal welcher, ist IMMER, bei JEDER Ressourcenanfrage sofort am Anschlag. Null Reserven. Dadurch relativiert sich auch der augenscheinlich geringe Stromverbrauch. Kurz gesagt: Gib einem Atom und einem i3 einen Job, z.B. ein Video zu codieren. Fakt: der Atom braucht länger, ist wohl keine Frage. Fakt 2: nicht so naheliegend: der Atom braucht für's encodieren mehr Strom. Das Leistungs-Strom-Verhältnis des Atoms ist nämlich deutlich schlechter als das des i3, quasi MIPS/W.
-Atoms sind immer festgelötet. Wenn Du irgendwann mehr Leistung in Deinem Homeserver haben willst, mußt die komplette Plattform wechseln. Bei einem H55-Board hast Du ganz andere Möglichkeiten.
Ich erwähne ihn in diesem Forum nicht zum ersten mal

, aber das Ding fasziniert mich im Moment sehr
HP ProLiant N36L MicroServer mit 1 Prozessor, 1 GB-U, internem Cold-Plug-fähigem 250-GB-SATA-Laufwerk, 150-W-Netzteil (633724-421) Spezifikationen - HP Kleine & mittlere Unternehmen Produkte Auf CPU-Seite hätte ich gerne noch mehr Power, aber Baugröße, 4 HDDs usw., nicht schlecht.