Benötigte Spannung pro Takt ist nicht linear, ab einer gewissen (bei jeder CPU anders liegenden) Grenze wird der Spannungshunger immens groß. Beispiel (erfunden):
1 GHz: 0,8v
2 GHz: 0,9v
3 GHz: 1,0v
4 GHz: 1,1v
4,2 GHz: 1,2v
4,4 GHz: 1,3v
4,6 GHz: 1,5v
Für die Steigerung von 1 auf 4 Ghz benötigst du nur 0,3v mehr (also 0,1v pro GHz mehr), für die von weiteren wenigen Hundert MHz aber dasselbe nochmal.
Der "Sweet Spot" einer solchen CPU (maximale Leistung bei minimaler Spannung/Verbrauch) wäre in etwa bei 4 GHz, weil alles darüber für wenig MHz mehr sehr viel Mehr Spannung erfordert. Der Punkt kann bei guten CPUs auch erst bei 4,5 GHz liegen - das ist eben das Glück oder Pech, das man haben kann.
Bei mir ist er bei 4,2 GHz wie du in meiner Signatur lesen kannst. Die CPU schafft auch 4,8 GHz stabil (mit Gewalt) - aber bereits für 4,3 GHz 100% stabil zu betreiben müsste ich so viel mehr Spannung anlegen (fast 1,3v statt 1,26), dass es sich für die 100 MHz mehr schlichtweg nicht lohnt.