Hinweis zur Arctic Freezer 240 mit Z270 MSI + i7 7700K

MSI_PWM_DC.PNG
Sieht doch gut aus, alle 4-Pin Lüfteranschlüsse lassen sich zwischen PWM und DC umstellen.
Nochmal zur Erklärung:
Im PWM Modus liegen immer 12V an und die Drehzahl wird über den extra 4. Pin gesteuert.
Im DC Modus, wird die vom Mainboard kommende Spannung geändert.

Wenn du die Pumpe im PWM Modus ansteckst, kannst du Sie nicht regeln, da die Pumpe nur einen 3-Pin Anschluss hat und im PWM Modus die 12V bekommt -> volle Drehzahl was etwa 5400upm entspricht.
Du musst den DC Modus wählen und die Kurve entsprechend ändern, der "Smart Fan Modus" muss vlt. deaktiviert werden, damit du das manuell einstellen kannst.
Die Pumpe sollte immer mit der gleichen Spannung angesteuert werden: D.h. eine Gerade über alle CPU Temperaturen bei 90%. Drehzahl beobachten und testen.
Ich konnte bei mir bereits eine akzeptable Lautstärke bei ca. 4800-4900upm erzielen.
 
Unglaublich aber wahr: Im DC Modus ( über das BIOS aktiviert ) wird die Pumpe zunächst komplett ausgeschaltet, in Windows über das MSI Command Center kann ich dann aber die RPM einstellen. Mit ca. 3100 RPM ist die Pumpe nicht hörbar und genauso hätte ich das gerne.

Mein Problem gerade nur: Nach einem Neustart bleibt die Pumpe entweder aus ( Smart Modus im Bios an ) oder sie läuft wieder mit 5400 RPM ( Smart Modus im Bios aus ). Im Bios selbst kann ich irgendwie nichts regulieren. Und beim MSI Command Center kann ich nicht einstellen, dass das Programm mit Windows starten soll. Hast du da vielleicht einen Vorschlag, wie das zu lösen wäre?

( Zur Info: Die Pumpe läuft derzeit über den Stecker CPU-Fan, sämtliche Lüfter über den Stecker Pump-Fan )

Edit:

Kommando zurück. Ich habe es hinbekommen. Grund für das Scheitern lag bei mir. Ich dachte, ich könne das ganze ganz bequem mit dem Mauszeiger einstellen. Man muss aber den Zeiger hinbewegen und dann über die Tastatur mit + und - regulieren. Ich habe es jetzt so eingestellt, dass die Pumpe so anläuft, dass sie mit etwa 3100 RPM idlet und dann mit zunehmender Temperatur anfängt höher zu drehen. So ist das ganze optimal für mich. Selbst unter Prime und mit nur 3100 RPM erreicht die CPU keine 50°. Ich habe hier wohl eine optimale Kombo erwischt ( Design, Lautstärke, CPU-Wahl ).

Vielen Dank, dass du drangeblieben bist. Ich wollte schon den Zalman bestellen aber so ist das natürlich noch besser. Geiler Typ kann ich nur sagen :hail:
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut das es jetzt funktioniert:daumen: Das Problem sitzt eben doch meist vorm Bildschirm:ugly:
Die Pumpe würde ich persönlich aber nicht von der CPU Temperatur abhängig regeln, sinnvoll ist immer so niedrig wie möglich, aber auch so hoch wie nötig.
Soll heißen: Gerade die Pumpe muss zuverlässig anlaufen, um Schäden zu vermeiden. Wenn du das Tool sowieso laufen lässt, kannst du auch im BIOS mit 100% starten und dann erst im Windows entsprechend runterregeln. So läuft die Pumpe garantiert an und ist dann später leise. So mache ich das zumindest mit meiner Pumpe/Lüftern.
 
Ok, ich habe die Pumpe jetzt auf immer der gleichen "Voltage" eingestellt. Momentan läuft sie laut Bios auf 7.08V mit etwa 3700 RPM. Hier kann ich die Pumpe leicht wahrnehmen. Wäre es möglich die Pumpe ( ohne etwaige Schäden ) mit etwa 6.98V zu betreiben ( 3500 RPM )? Hier wäre sie nämlich derart leise, dass ich sie gar nicht mehr wahrnehmen würde. Die Kühlleistung wäre auch hier absolut ausreichend. Die Frage ist eben nur, ob die Pumpe diese geringe Volt-Zahl verkraftet. Was meinst du?
 
Zuletzt bearbeitet:
Tip: diese 3100 U/min kannst du gleich in die Tonne klopfen, denn es sagt dir ja nicht, wieviel Volt anliegen und DAS ist eben der Knackpunkt. Wenn die Pumpe für die 3100 U/min nur 5,5V braucht, der Hersteller aber 7V als unterstes Limit angibt, dann kannst du ab ner gewissen Zeit mit dem typischen Asetek-Rasseln von der Pumpe her rechnen. Wie schon gesagt: von Asetek her ist es eigentlich nicht vorgesehen, dass die Pumpen gedrosselt werden. Doch div. Hersteller garantieren in einem gewissen Rahmen, dass ihr Stzück bis zu ner gewissen Grenze drosselbar ist. Geht man dann jedoch bewusst/unbewusst unter diese Grenze, dann muss man halt auch mit zunehmenden Geräuschen rechnen. Die Asetek Modelle reagieren da je nachdem mal mehr und mal minder heikel, mit Glück passiert Jahre lang nix und mit Pech hat man nach ner Woche ne Klapperschlangenrassel als Pumpe.
Drum ist es ratsamer, wenn du die Pumpe über etwas regelst, wo du die anliegende Spannung überwachen kannst. Wenn es am Board nicht klappt, dann würd ich eher ne 5,25" Lüftersteuerung holen. Gibt da ja schon günstige Modelle mit Display, wo man dann alels im Blick hat. Dann kannst du die Pumpe dort anschliessen und siehst dann jeweils, mit wieviel Volt sie läuft. Ein günstiges und relativ brauchbares Modell wäre z.B. jene von Akasa im Alu-Look: Akasa FC.TRIO schwarz, 5.25" Luftersteuerung 3-Kanal (AK-FC-07BK). Da hat man 3 Header, kann also nebst der Pumpe auch noch 2 Gehäuselüfis regeln. Etwas mehr und man bekommt jene, welche ich hab: Lamptron FC6 schwarz, 5.25" Luftersteuerung 4-Kanal (LAMP-FC0082H). Da hät man einen Header mehr plus kann man die Displayfarbe ändern (siehe Bild, hab sie bei mir dem Farbspiel schwarz-grün angepasst). Beides ist zwar teurer als der Fan Mate, aber man hat im Gegensatz zum Fan Mate bei beiden Modellen den riesen Vorteil, dass man die eingestellte Spannung sieht.
Hab selber auch noch so nen Fan Mate, der lag damals dem Grakakühler bei und muss sagen: für grobe Einstellungen ist er ok, aber mehr nicht. Denn ist nur ein einfaches Poti, man hat weder ne Angabe bzgl. Prozent, noch sonst Angaben. Und da relativiert sich dan neben wieder der günstige Preis zur mickrigen Ausstattung :-) Wenn du natürlich ein Gehäuse ohne 5,25" Schacht hast, ja dann wird es bissel umständlicher. Gibt zwar teure Steuerungen für den internen Einbau, wo man dann über Software regeln kann (NZXT Grid u.ä.), doch die kosten meistens auch deutlich mehr. Oder eben fixe Settings mit Adapter. Die kosten vielleicht 2-3.- (hier, bei Aquatuning), da könntest du aber nur 7V und 12V nutzen, denn die 5V sind wohl zu wenig für die Pumpe (ausser man nimmt bewusst zukünftige Schäden in kauf). So ein Adapter kann man auch selber machen, siehe Bild 2. Und wenn man sich selber so nen Adapter bastelt, kann man anstatt dem 5V Anschluss wahrscheinlich(!) mit nem Widerstand auch einfach nen 9V machen (wie man dies mit welchem Widerstand erreicht, kann ich dir leider nicht sagen, da ich kein Stromer bin :-) ). Auf alle Fälle wären beide Lösungen nutzbar. Wenn du natürlich am Fan Mate ne Modifikation vornimmst, um die Spannung überwachen zu können (Anschlüsse für Voltmeter z.B.), dann ginge auch dieser. Wenn dir die Lebensdauer der AIO hingegen egal ist, kannst du den Fan Mate auch so nutzen.

ic683798.jpg capture635-20170329.jpg
 
Eine Lüftersteuerung passt bei mir nicht rein: Ich habe ein NZXT S340 Case und das hat keinen Laufwerkschacht mehr.

Ich lasse das gute Stück jetzt mit 3600 RPM laufen. Sollte das Gerät so kaputt gehen wird es eben eingeschickt und ausgetauscht. Danach wird es verkauft und wieder ein Lukü angeschafft. Mir ist das Ding sonst einfach zu laut. Auch wenn ich das defekte Teil einfach beiseite lege und nicht einschicke ist der "Schaden" nicht dramatisch. Für meinen WhiteBuild brauche ich sowieso weiße Lüfter und die WaKü hat ja bereits 4 Stück dabei.

Ich habe es also jetzt mit 6.98V ( laut Mainboard ) am Laufen. Alles andere nervt mich. Sofort zurückschicken will ich nicht, da ich damit auch die Lüfter verlieren würde ( und 4x kosten nunmal so etwa 40 Euro ) und der Aufwand hoch wäre. Und momentan läuft alles tadellos.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sagt mal... wie sind eure Temps so?
Ich hab immer noch das Gefühl irgendwas falsch gemacht zu habe...
7700K läuft im Idle bei 35 Grad und auf Vollast bei 80 Grad rum.
In den Bewertung steht über all 50 Grad usw.
Pumpe läuft auf 12V und die Lüfter eben auf PVM.
:/
 
Beim 7700K hilft nur Spannung runter oder köpfen bzw. wenn Prime im Spiel war, auf eine Version ohne AVX achten.
 
ohne köpfen sind 50°C bei einem 7700k unter Prime absolut nicht erreichbar. Nicht mit der LF 240 und ich behaupte nicht mal mit einem beliebigen Customloop.

Geköpft habe ich bei meinem 7700k und der LF 240 ca. 50°C (FFT size 1344) unter Standarttakt (@1,2V) und knapp 1000rpm.
@5GHz bei 1,3V sind es dann ca. 58°C

Die ca. 50°C waren nur bei den verlöteten Sandy Bridge Modellen zu schaffen. (hatte vorher einen 2600k unter dem LF 240)
 
Habe mich eben nochmal hingesetzt und nen Doublefacepalm gemacht, habe nämlich die Lüfter falschrum eingebaut.
Screenshot by Lightshot
So wie auf dem Bild ist es richtig, aber bei mir waren sie anders rum und haben quasi ins Gehäuse geblasen. Habe jetzt viel bessere Temps und selbst auf Auto V-Core akzeptable Temperaturen.
Habe halt bei Mindfactory die Bewertung gelesen und da ist von 50-60 Grad die Rede, das hat mich halt stutzig gemacht. Naja, ein wenig peinlich das ganze, aber schreibe ich trotzdem rein, damit andere nicht den gleichen Fehler machen.

Bin aktuell bei 1,230 V-Core, bei 1,200 ist er abgestürzt.

-> Screenshot by Lightshot Ohne RAM, Cache, FPU
--> Screenshot by Lightshot mit RAM, Cache, FPU
 
Na bitte - passt doch :)

Wenn es dich beruhigt: ich bastle seit 15 Jahren in Rechnern rum und hab die die Lüfter der AF240 nach dem Umsetzen des Radiators gegenläufig verbaut. Bist in guter Gesellschaft. :ugly:
 
Setze mal auch die GPU unter Last - mich würde es dann schwer wundern, wenn du mit der dann deutlich aufgewärmten Gehäuseluft bessere Temperaturen erreichst wie mit einblasenden Lüftern und dementsprechend frischer Luft. :)
 
Zurück