LordMeuchelmord
BIOS-Overclocker(in)
Es gibt keine "passenden" Frequenzweichen zu kaufen. Wie soll das denn auch gehen?
Das funktioniert mit bereits in der Entwicklung aufeinander abgestimmten Cassis. Aber in den meisten fällen geht es auch nur bedingt.
Es gibt genug Hersteller die Lautsprecher wie bereits erwähnt, aufeinander Abstimmen damit die Weiche nur mit den zur Frequenztrennung benötigten Bauteilen auskommt und bei den Messergebnissen aus einem Labor bestehen können.So ein Unfug! In die Weichendimensionierung müssen zwingend die Eigenschaften der Chassis die getrennt werden sollen mit einfließen. Alles andere ist unseriös. Dabei sind aktive Weichen sicherlich ein wenig einfacher universell zu halten, aber auch da wirds nicht funktionieren.
Seriös klingt doch sofort wieder nach einer Preiskategorie außerhalb des Budgets.Nein, auf passende Weichen kann man hoffen bzw. sie erwarten, wenn man einen entsprechend seriös entwickelten Bausatz kauft.
Meist sind es doch herstellerunabhängige Privatpersonen, die die Bausätze in ihrer Freizeit perfekt ausfeilen, wozu der Hersteller meist wegen dem Maximalprinzip keine Mittel für zur Verfügung stehen hatte...
Aber ohne eine vernünftige Basis nutzt es nicht viel, oder bleibt so marginal das allein mit einem höherwertigen Chassis bessere ErgebnisseWieso nicht? Du wärst erstaunt was man z.B. mit günstigen Chassis von Tangband, Visaton oder Mission anstellen kann wenn man weiß wie es geht und man genau diesen Aufwand treibt. Gerade bei kleinen Breitbändern muss man nicht Unsummen in die Chassis stecken - im Fertigbereich sind solche Billigchassis in LS für mehrere Hundert € drin... Abgesehen davon wenn der Weg das Ziel und das Ganze ein Hobby ist, dann ist der zeitliche Aufwand ohnehin nur sehr zweitrangig zu betrachten. Der Aufwand verschieden große Schallwände zu bauen ist ohnehin recht überschaubar.
Visaton war für mich immer "Für den Preis ganz OK..." gewesen und Tangband bin ich sehr begeistert, auch wenn man mal 8 Wochen auf eine Chassis-Neuheit warten muss, weil sie mit den Stückzahlen nicht nach gekommen sind

Wie nicht bekannt? Bisher habe ich alle fehlenden Information durch ein Telefonat oder eine E-Mail erhalten.Was für Herstellerangaben? Es gibt vom einen oder anderen hersteller brauchbare bis sehr gute Bausätze, aber konkrete Vorgaben zur Trennung kann es ja gar nicht geben, weil der Partner bzw. das Gehäuse nicht bekannt ist. Lediglich ein möglicher Frequenzbereich in dem eine Trennung möglich bzw. sinnvoll ist kann angegeben werden. An den muss man sich aber nicht halten - je nach Projekt macht ein Abweichen durchaus Sinn.
Wenn man schon genau sagen kann wie und wo die LS später stehen sollen sicher. Aber ein Hersteller baut nach Erfahrung und Labor.
Da hast du mich glaube ganz falsch verstanden. Ich rede nicht davon, dass man bei einem 11€ Chassis keine Mühe machen brauch, sondern nur davon das es halt alles in Relation zueinander stehen sollte. Wenn ich ein Auto haben möchte das 400Km/h fährt, dann funktioniert es nicht mit einer Basis von 200Km/h darauf hin zu arbeiten.Ah, weil viele einen Unterschied nicht hören (eine falsch angepasste Weiche hört man recht einfach, je nachdem wie verkorkst sie ist), sollte man sich keine Mühe machen? Wer baut denn seine LS für "die meisten"? Ich habe bislang in erster Linie für mich bzw. meine Familie gebaut.
Ganz klar, aber zusätzliche kosten für Weichenbauteile die man tauschen oder ergänzen muss fallen auch ins Gewicht und heben den Preisunterschied mitunter sogar auf.Auch da bleibt einem das experimentieren natürlich nicht erspart, der Preisunterschied bleibt aber bestehen.
Also ich hab die Erfahrung gemacht, dass je mehr ich an einer Weiche Optimieren wollte es nur schlimmer gemacht habe. Mit dem verbessern eines Wertes sind mir mir andere aus dem Ruder gelaufen und am Ende war die Weiche wieder nur mit den Teilen bestückt die für Trennung, Ordnung und Pegel nun mal benötigt werden. Es hat meist schon ausgereicht, mit der Trennfrequenz zu variieren oder die Chassis bei unterschiedlichen Frequenzen zu trennen. Oder einfach mal alles bis auf den TT-Lautsprecher aus dem Projekt zu schmeißen und alternativen ausprobieren.Eine Simulation ist meist eine ordentliche Basis auf der das Feintuning beginnen kann. Da muss aber meist immer noch Hand angelegt werden an die Weiche, die Bedämpfung,...
Wieder falsch verstanden, da ich nur darauf aufmerksam machen wollte das Menschen nicht ohne Grund sehr viele Jahre lang am experimentieren und entwickeln sind, wenn man das Ziel auch mit einem Taschengeld-Budget erreichen kann.Ah ja, wer wenig Geld ausgibt, der hat gefälligst auch auf ner Scheißanlage zu hören? Stimmt eigentlich, gute Musik sollte ein elitäres Ereignis sein, für das man mindestens 10k€ ausgeben muss... Bleib mal realistisch! Es ist doch der Reiz aus dem gegebenen Material das Maximum rauszuholen. Natürlich sind meine Triamping angesteuerten KEF Reference einem BB in TML wie er z.B. bei meinem Großen im Zimmer steht massiv überlegen, aber dennoch wäre ich nicht bereit in den günstigen LS auf eine angepasste Weiche zu verzichten, nur weil das Chassis so günstig war.
Ich weiß, dass man viel Aus- oder wegbügeln kann aber meine Erfahrung ist, dass man die physikalischen Schwächen nicht mit elektrischen behoben bekommt. (Außer man verpasst den Chassis Sensoren und lässt dies eine Elektronik regeln...) Und je nach Kostenaufwand für die Optimierung hätte man das gleiche Geld für einfacher zu kombinierende Chassis ausgegeben.
Die aber ebenfalls mit ins Budget passen mussNicht, wenn er das mit der Soka lösen kann.
Denn wenn ich richtig verstanden habe, ist die Voraussetzung nicht erfüllt.EDIT:
Die Größe ist mir ehrlich gesagt nicht soo wichtig. Und ein 3" BB würde mir wohl auch vom Pegel mehr als ausreichen, ich höre nie deutlich lauter als Zimmerlautstärke. Aber wenn ich ohne Sub auskommen will, wird ein 3" wohl nicht tief genug runter gehen?
[...]
Eine Aktive Weiche würde ich ja nicht kaufen müssen, da dies über die Soundkarte mittels kX-Treiber gelöst werden würde.
Also hast du bereits eine SoKa mit passendem Chiop der den Treiber unterstützt? Das wäre natürlich hervorragend.
Hab ich noch nicht gehört, also äußer ich mich nicht. Habe mit dem Hersteller aber immer gute Erfahrungen gemacht.
Nur die recht kleine Schallwand bedeutet, dass ein Sperrkreis verwendet werden muss.
Angaben zu der Box habe ich dir folgendes:
4,1 Liter BR-Box
mit HP35 der Länge 7 cm
ab 75/64 Hz (-3dB/-8dB)
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