"HiFi" am PC, wie gehts?

Also zum lernen der Zusammenhänge ist die ok. Zumindest, wenn man nicht erwartet hinterher tolle LS zu haben. Das was du vorhast klappt nur dann, wenn für dich der Weg das Ziel ist. Eine gehörmäßige Abstimmung verlangt extrem viel Erfahrung und deshalb solltest du dir über zumindest rudimentäres Messequipment Gedanken machen...
Das Ziel ist es nicht nur ein paar Nette LS zu bekommen, sondern auch meinen Erfahrungsschatz zu erweitern. Und dafür denke ich sind solche Projekte durchaus geeignet?!
Zum Messen habe ich im Auto "Arta" und ein Messmikrofon von AudioSystem benutzt. Das selbe werde ich wohl am PC einsetzen.
Gibt es kostenlose Tools mit denen ich die "Schallausbreitung" simulieren kann, um so mit der Schallwand experimentieren zu können, ohne jedes mal eine neue bauen zu müssen?

Ich will dir nicht die Hoffnung nehmen, das kann man alles lernen, aber der 1. Schuss wird nicht so tolle sein. Schau dich doch mal um, es werden eine Reihe von Kursen angeboten in denen man das mal gezeigt bekommt und dann sicher bessere Chancen hat eine ordentliches Ergebnis zu erzielen.
Das hatte ich mir auch schon überlegt. Teilweise gibts an Universitäten extra Vorlesungen zu diesem Thema. Vllt. werde ich mir da mal eine antun ;)

Danke und Grüße
 
In Feucht gibt es jedes Jahr Seminare, die einem an den konkreten Projekten der Teilnehmer eine Menge Knowhow vermitteln. Google mal danach, das könnte was für dich sein. Ansonsten kannst ja mal je nach Wohnort nach nem Anbieter von Bauteilen und -sätzen schauen, die bieten evtl. auch Hfestellung...

Wenn du Visaton Treiber einsetzen willst, dann kannst du deren kostenlose Simulationssoftware Boxsim benutzen, die taugt wirklich, ersetzt aber das Messen und die Feinabstimmung nicht wirklich.
 
Ich misch mich mal mitten drin ein...

Keine Ahnung ob noch solche Weichen gibt, aber es gab früher mal passive Frequenzweichen die aus dem Stereosignal ein Satellitenkanalpaar und ein Monokanal für den Sub gemacht haben.
Trennfrequennz lag glaub ich so bei 120Hz.

Egal, würde ich so aber auch nicht bauen...

Erstens würde ich einen Bausatz kaufen.
Zweitens brauch man bei 2.1 aktiv meistens 5 Kanäle.
Also am bestens 2.1 passiv bauen:)

Falsch!!!

Für einen vollaktiven Aufbau benötigt man die selbe Anzahl Kanäle wie Lautsprecher in dem System zum Einsatz kommen.

Da er aber für Tief/Mittel und Hochton nur ein Chassis verwenden will, genügen drei Kanäle. Würde z.B. jeweils ein eigenes Chassis für Sub und in den Satelliten Tiefmittel/Mittel/Hoch zum Einsatz kommen, würde man 7 Endstufenkanäle benötigen.

Zum Thema:

Dein Budget von 100€ ist knapp... Das reicht bei normalen Vorstellungen gerade einmal für die Bauteile und das Material um einen brauchbaren Breitbandlautsprecher zu fertigen.

Warum fährst du nicht einfach ein fast normales 2-Wegesystem mit der Trennfrequenz wie du sie benötigst? Einen zweiten LS für den Sub zu kaufen würde deutlich günstiger kommen als mit den passenden Weichen für 2.1

So geil selbst-bauen auch ist aber bei dem was du da Planst, steht das Ergebnis in keiner Relation mehr zu den Kosten die du damit hast.
 
[...]Warum fährst du nicht einfach ein fast normales 2-Wegesystem mit der Trennfrequenz wie du sie benötigst? Einen zweiten LS für den Sub zu kaufen würde deutlich günstiger kommen als mit den passenden Weichen für 2.1[...]
Diesen Teil deines Beitrags verstehe ich nicht so ganz. Was ist für dich ein "fast normales 2-Wegesystem"? Wie ist das mit dem zweiten LS für den Sub gemeint?!
Gruß
 
Von der Anzahl der LS-Chassis genau wie bei einem normalen 2-Wege Pärchen...

...nur das die Tieftöner dann zusammen in einem eigenen Gehäuse untergebracht werden.


Oder du nimmst einen Tieftöner aber halt einen Doppelschwinger :daumen:
 
Was ist für dich ein normales 2-Wege Pärchen? Ht + TMT pro Satellit? Oder nur ein BB pro Satellit?
Welchen Vorteil bringt mir ein TT mit DVC, außer der Möglichkeit 2 Impedanzen zur Wahl zu haben? Soweit ich informiert bin gar keinen... Und an jede Spule einen Verstärker Kanal zu hängen wird eigentlich nirgends empfohlen, da niemals aus beiden Kanälen das 100% gleiche Signal kommen kann ;)

mfg
 
Weißt du ob ich Anfänger bin? Ich denke eher nicht ;)
Komme aus dem Car-HiFi bereich. Und bitte jetzt nicht an "fett krasse 250 Watt LS" auf der Hutablage + 1kW Magnat BR-Sub denken, sondern richtiges HiFi:
[...]

Wenn da was dran ist, sollte es da nix geben was man nicht verstehen könnte.

Egal:

2-Wege bestehen nun mal aus zwei Frequenzbereichen die auf Chassis verteilt werden. In deinem Fall li/re jeweils auf den oberen mit BB und den unteren mit TT.
Ob die TT dabei zusammen in einem getrennten Gehäuse sind spielt dabei doch keine Rolle...

Oder hast du evtl. überlesen, dass du dir bei deinem Budget keine digitalen Weichen verwenden kannst!?

Und an jede Spule einen Verstärker Kanal zu hängen wird eigentlich nirgends empfohlen, da niemals aus beiden Kanälen das 100% gleiche Signal kommen kann ;)

mfg

Mhhh... die Aussage sagt mir, dass du noch ein Anfänger sein musst.

Ein "aktiver" Aufbau setzt genau das Voraus, da das Signal vor der Endstufe aufgeteilt wird und es somit gar nicht anders Möglich ist.
Bei einem "Aktiven" System darf man aber zumindest mehrere gleiche Chassis an einen Kanal hängen (z.B. für den Kickbass im Car-HiFi, falls ein Chassis für den benötigten Schalldruck nicht ausreichend ist).
Und bei einem "Vollaktiven" Aufbau bekommt tatsächlich jedes Chassis einen eigenen Kanal, egal ob ein anderer genau für den selben Frequenzbereich zuständig ist.

Trennst du das Signal hinter der Endstufe, darf es nicht mehr als "Aktives" System bezeichnet werden.

Oder etwas einfacher gesagt, bei "Aktiv" ist ein Kanal der Endstufe immer nur für den in der Weiche definierten Frequenzbereich zuständig und macht nur Sinn wenn man es so einsetzt, dass man keine passive Weiche mehr benötigt.
 
Ich glaube wir reden aneinander vorbei...
Wenn da was dran ist, sollte es da nix geben was man nicht verstehen könnte.

Egal:

2-Wege bestehen nun mal aus zwei Frequenzbereichen die auf Chassis verteilt werden. In deinem Fall li/re jeweils auf den oberen mit BB und den unteren mit TT.
Ob die TT dabei zusammen in einem getrennten Gehäuse sind spielt dabei doch keine Rolle...
Hier habe ich auf die schnelle vorhin etwas falsch gelesen bzw. auch unklar geantwortet: Ich dachte in dem Moment an ein "2.0" System, und nicht an ein 2-Wege-System, sorry.

Mhhh... die Aussage sagt mir, dass du noch ein Anfänger sein musst.

Ein "aktiver" Aufbau setzt genau das Voraus, da das Signal vor der Endstufe aufgeteilt wird und es somit gar nicht anders Möglich ist.
Bei einem "Aktiven" System darf man aber zumindest mehrere gleiche Chassis an einen Kanal hängen (z.B. für den Kickbass im Car-HiFi, falls ein Chassis für den benötigten Schalldruck nicht ausreichend ist).
Und bei einem "Vollaktiven" Aufbau bekommt tatsächlich jedes Chassis einen eigenen Kanal, egal ob ein anderer genau für den selben Frequenzbereich zuständig ist.

Trennst du das Signal hinter der Endstufe, darf es nicht mehr als "Aktives" System bezeichnet werden.

Oder etwas einfacher gesagt, bei "Aktiv" ist ein Kanal der Endstufe immer nur für den in der Weiche definierten Frequenzbereich zuständig und macht nur Sinn wenn man es so einsetzt, dass man keine passive Weiche mehr benötigt.
Jep, das stimmt so weit. Aber auch ein LS mit Doppelschwingspule bekommt nur einen Kanal zugewiesen. Die Spulen werden dann entweder in Reihe oder Parallel geschaltet. Aber zwei Kanäle an einen LS mit DVC ist nicht empfehlenswert und wird meines Wissens nach auch nirgends so praktiziert. Deshalb habe ich deine Aussage mit dem "einen Tieftöner, aber dafür Doppelschwinger" nicht verstanden.

Grüßle ;)
 
Ich glaube wir reden aneinander vorbei...
Hier habe ich auf die schnelle vorhin etwas falsch gelesen bzw. auch unklar geantwortet: Ich dachte in dem Moment an ein "2.0" System, und nicht an ein 2-Wege-System, sorry.

Hat ja auch nur bedingt etwas miteinander zu tun...

Ergänzung: "2.0" ist nix anderes als Stereo... Klingt anscheinend nur besser, wenn man so manchen Marketingabteilungen glauben würde.

[...]Aber zwei Kanäle an einen LS mit DVC ist nicht empfehlenswert[...]

Was bitte ist ein "DVC"?

Und ein Doppelschwinger verhält sich doch gleich wie zwei Einzelschwinger
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt es da einen Unterschied?
2.0 System steht für mich für 2 Satelliten ohne Subwoofer, egal welche und wie viele LS in den Satelliten verbaut sind.
2-Wege-System = 1x HT + 1x TMT je Seite.



Was bitte ist ein "DVC"?
Und ein Doppelschwinger verhält sich doch gleich wie zwei Einzelschwinger
DVC = Dual Voice Coil, zu deutsch Doppelschwingspule ;)
Klar verhält sich ein Doppelschwinger exakt wie ein Einzelschwinger.
Aber:
LordMeuchelmord schrieb:
[...]Einen zweiten LS für den Sub zu kaufen würde deutlich günstiger kommen als mit den passenden Weichen für 2.1[...]
[...]Oder du nimmst einen Tieftöner aber halt einen Doppelschwinger[...]
DAS kann ich nicht verstehen. Warum nur einen Tieftöner, aber dafür Doppelschwinger? Wo soll da der Sinn sein?

mfg
 
Jetzt verstehe ich deine Problematik...
...Keine Ahnung wer dir den Bullshit mit den Kanälen glaubhaft gemacht hat, aber das ist total Unsinn.


Den Doppelschwinger hab ich ins Gespräch gebracht, da du bei der Variante mit der 2-Wege Weiche zwei Antriebe benötigst und ein sog. "DVC" diese Möglichkeit in einem LS-Chassis bietet.

DAS kann ich nicht verstehen. Warum nur einen Tieftöner, aber dafür Doppelschwinger? Wo soll da der Sinn sein?

Du beziehst das jetzt auf das anliegende Stereosignal und das die beiden Spulen dadurch auch ein unterschiedliches Signal bekommen?

Habe auch nicht gesagt, dass es die optimalste Lösung ist, aber in Bezug auf dein Budget die Sinnvollste ;)


Oder teile das Projekt doch in zwei Abschnitte, um das Budget erhöhen zu können. Beginnst mit den Satelliten und später den Sub dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber bei dem Projekt muss es doch keine aktive Frequenzweiche sein, oder? Mal abgesehen von dem Preis der Weiche und der Tatsache, das du eine 4-Kanal Endstufe benötigst.

z.B. ein "Dynavox CS-PA1 Mini-Verstärker" und eine selbstgebaute Passivweiche die in zwei Ausführungen gebaut werden kann.

Variante 1: Normale 2-Wege Frequenzweiche mit Summensignal für die TT. Vorteil 12db Möglich falls gewünscht - Nachteil 2x4Ohm für den Tieftonbereich.

oder

Variante 2: Eine Tri-Mode Weiche. Nachteil ist die Flankensteilheit von nur 6db für die Satelliten, dafür hat man aber nur noch 1x4Ohm
 
Es muss nicht zwingen eine aktive Weiche sein, aber es wäre halt eine schöne Spielerei :D
Ich hätte sogar 2 fertige Frequenzweichen, die ich anfangs im Auto hatte, hier liegen (2,5kHz, -12dB) und bräuchte eig. nur die passenden LS dazu. Würde sicherlich einiges an Geld sparen...
 
Ich glaube du stellst dir das alles ein bisschen zu einfach vor.
Man kann nicht einfach irgendwo die TSP der Daten eingeben und das Programm spuckt einem die passenden Gehäuse und Weichen aus.
Man muss da sehr viel experiementieren, Messequipment besitzen, sowie Testgehäuse bauen.
Dies kostet alles zusätzlich Geld und mit 100€ bist du knapp dran.
Ich würde wenigstens für die Satelliten ein Bausatz kaufen.
Subwoofer ist nicht allzu schwer zu berechnen/simulieren, der wird sowieso aktiv getrennt und dinge wie Baffle Step o.ä müssen nicht beachtet werden.
 
Wie groß soll denn das Ganze werden? Denkst du eher an ein 3" BB oder muss es aufgrund deiner Pegelanforderungen ein 8"er sein?

Wenn man das richtige Chassis auswählt, dann brauchts keinen Sub und u.U. sogar nicht mal ne Weiche, "nur" Knowhow und ein wenig Zeit zum Probieren und Messen. Ein BB in ner TML z.B. würde bei geeigneter Chassiswahl und Auslegung auf Weiche und Sub verzichten können. Ob man das aber als Anfänger so hinbekommt? Ich glaub nicht.

Ich will dir aber den Mut net nehmen. Wie wärs denn, wenn du dich an einem Bausatz orientierst bzgl. Chassiswahl und Gehäuse? Dann könntest du mittels Boxsim eine Aktivweiche simulieren, die dieselben Eigenschaften hat wie die im Bausatz verbaute passive. Damit wäre vermutlich ein völliger Reinfall abgewendet und du kannst als Rückfalllösung immer noch die passive Weiche löten.


Subwoofer ist nicht allzu schwer zu berechnen/simulieren, der wird sowieso aktiv getrennt und dinge wie Baffle Step o.ä müssen nicht beachtet werden.

Nur wenn man eine 08/15 Lösung haben will. Also geschlossen oder als bassreflex. Wenn man selber baut kann man aber auch was interessantes machen. Diese Subs lassen sich nicht so trivial auslegen...
 
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Es muss nicht zwingen eine aktive Weiche sein, aber es wäre halt eine schöne Spielerei :D
Ich hätte sogar 2 fertige Frequenzweichen, die ich anfangs im Auto hatte, hier liegen (2,5kHz, -12dB) und bräuchte eig. nur die passenden LS dazu. Würde sicherlich einiges an Geld sparen...

Trennfrequenz zu hoch. da musst du min. einen 13er TM im selben Gehäuse sitzen haben.

Es gibt keine "passenden" Frequenzweichen zu kaufen. Wie soll das denn auch gehen?

Ganz einfach, man baut nach denn weit verbreiteten typischen Trennfrequenzen. Schraubt mal verschiedene Fertig-Lautsprecher auf und vergleicht die Werte der Bauteile die für die Trennfrequenzen zuständig sind. Einzig eine Pegelanpassung für die Chassis und je nach Belastbarkeit unterschiedlich dimensionierte Bauteile.

Auf komplett korrigierte und angepasste Weichen kannst du hoffen, wenn du im vierstelligen Budget schaust.

Ich glaube du stellst dir das alles ein bisschen zu einfach vor.
Man kann nicht einfach irgendwo die TSP der Daten eingeben und das Programm spuckt einem die passenden Gehäuse und Weichen aus.
Man muss da sehr viel experiementieren, Messequipment besitzen, sowie Testgehäuse bauen.
Dies kostet alles zusätzlich Geld und mit 100€ bist du knapp dran.
Ich würde wenigstens für die Satelliten ein Bausatz kaufen.
Subwoofer ist nicht allzu schwer zu berechnen/simulieren, der wird sowieso aktiv getrennt und dinge wie Baffle Step o.ä müssen nicht beachtet werden.

:lol: Einen solchen Aufwand wo das verbaute Chassis knapp 11€ kostet? Das lohnt doch echt nicht oder...!?

Sry, aber wenn ich das immer wieder höhre... In erster Linie hat man die Möglichkeit sich nach den Herstellerangaben zu richten...

In zweiter Linie könnten die meisten den Unterschied von dem sie da Reden nicht mal akustisch wahrnehmen. "Ich hab mir ja soviel unnötige arbeit gemacht und nun kann das ja nur besser klingen" :ugly: :lol:

An der Weiche und dem Gehäuse herum zu experimentieren wo das 11€ BB-LS-Chassis der Flaschenhals ist... :lol::lol::lol: Dann doch lieber das Geld sofort in ein besseres Chassis investieren.


Ich kann aus Erfahrung sagen, dass Simulieren ganz gut funktioniert. Zumindest wenn man sie in einer schalldichten Kabine für Gesangsaufnahmen messen kann :D


Stehen sie dann in der für sie vorgesehenen Hörumgebung sieht es auch wieder ganz anders aus und dann kann man auch mal anfangen ein zumessen und per EQ oder DSP den Frequenzgang zu optimieren.

Würden wir jetzt hier von Lautsprechern reden, wie sie z.B. mein Onkel in seiner Firma entwickelt und fertigt (AGM - audiophile Manufaktur) dann könnte ich das Gehabe hier ja noch nachvollziehen. Aber das versteht sich bei Lautsprecher-Paaren von selbst, wo das Budget im fünfstelligen Bereich liegen muss. Ebenso wie das Einmessen vor Ort beim Kunden in der Umgebung wo sie zum Einsatz kommen sollen.

Leute bleibt mal realistisch...!


Edit @ Themenstarter:

Beinahe vergessen, aber die Frequenzweichenbauteile kosten einen Bruchteil von dem was eine aktive kostet.

Edit: @ Zappaesk: Du immer mit deinen Bausätzen... Ist das gleiche wie die Fertigbox des Herstellers. Das Holz musst du trotzdem noch besorgen und nach Herstellervorgabe schneiden (sprich ein Abbild des Fertiggehäuses herstellen).

Und da er sich für ein 2" BB entschieden hat, gehe ich mal davon aus das er keinen Platz für einen 10" hat um sich den Sub zu ersparen.
 
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Ganz einfach, man baut nach denn weit verbreiteten typischen Trennfrequenzen. Schraubt mal verschiedene Fertig-Lautsprecher auf und vergleicht die Werte der Bauteile die für die Trennfrequenzen zuständig sind. Einzig eine Pegelanpassung für die Chassis und je nach Belastbarkeit unterschiedlich dimensionierte Bauteile.

So ein Unfug! In die Weichendimensionierung müssen zwingend die Eigenschaften der Chassis die getrennt werden sollen mit einfließen. Alles andere ist unseriös. Dabei sind aktive Weichen sicherlich ein wenig einfacher universell zu halten, aber auch da wirds nicht funktionieren.

Auf komplett korrigierte und angepasste Weichen kannst du hoffen, wenn du im vierstelligen Budget schaust.

Nein, auf passende Weichen kann man hoffen bzw. sie erwarten, wenn man einen entsprechend seriös entwickelten Bausatz kauft.

:lol: Einen solchen Aufwand wo das verbaute Chassis knapp 11€ kostet? Das lohnt doch echt nicht oder...!?

Wieso nicht? Du wärst erstaunt was man z.B. mit günstigen Chassis von Tangband, Visaton oder Mission anstellen kann wenn man weiß wie es geht und man genau diesen Aufwand treibt. Gerade bei kleinen Breitbändern muss man nicht Unsummen in die Chassis stecken - im Fertigbereich sind solche Billigchassis in LS für mehrere Hundert € drin... Abgesehen davon wenn der Weg das Ziel und das Ganze ein Hobby ist, dann ist der zeitliche Aufwand ohnehin nur sehr zweitrangig zu betrachten. Der Aufwand verschieden große Schallwände zu bauen ist ohnehin recht überschaubar.

Sry, aber wenn ich das immer wieder höhre... In erster Linie hat man die Möglichkeit sich nach den Herstellerangaben zu richten...

Was für Herstellerangaben? Es gibt vom einen oder anderen hersteller brauchbare bis sehr gute Bausätze, aber konkrete Vorgaben zur Trennung kann es ja gar nicht geben, weil der Partner bzw. das Gehäuse nicht bekannt ist. Lediglich ein möglicher Frequenzbereich in dem eine Trennung möglich bzw. sinnvoll ist kann angegeben werden. An den muss man sich aber nicht halten - je nach Projekt macht ein Abweichen durchaus Sinn.

In zweiter Linie könnten die meisten den Unterschied von dem sie da Reden nicht mal akustisch wahrnehmen. "Ich hab mir ja soviel unnötige arbeit gemacht und nun kann das ja nur besser klingen" :ugly: :lol:

Ah, weil viele einen Unterschied nicht hören (eine falsch angepasste Weiche hört man recht einfach, je nachdem wie verkorkst sie ist), sollte man sich keine Mühe machen? Wer baut denn seine LS für "die meisten"? Ich habe bislang in erster Linie für mich bzw. meine Familie gebaut.

An der Weiche und dem Gehäuse herum zu experimentieren wo das 11€ BB-LS-Chassis der Flaschenhals ist... :lol::lol::lol: Dann doch lieber das Geld sofort in ein besseres Chassis investieren.

Auch da bleibt einem das experimentieren natürlich nicht erspart, der Preisunterschied bleibt aber bestehen.


Ich kann aus Erfahrung sagen, dass Simulieren ganz gut funktioniert. Zumindest wenn man sie in einer schalldichten Kabine für Gesangsaufnahmen messen kann :D

Eine Simulation ist meist eine ordentliche Basis auf der das Feintuning beginnen kann. Da muss aber meist immer noch Hand angelegt werden an die Weiche, die Bedämpfung,...


Stehen sie dann in der für sie vorgesehenen Hörumgebung sieht es auch wieder ganz anders aus und dann kann man auch mal anfangen ein zumessen und per EQ oder DSP den Frequenzgang zu optimieren.

Würden wir jetzt hier von Lautsprechern reden, wie sie z.B. mein Onkel mit seiner Firma entwickelt und fertigt (AGM - audiophile Manufaktur) dann könnte ich das Gehabe hier ja noch nachvollziehen. Aber das versteht sich bei Lautsprecher-Paaren von selbst, wo das Budget im fünfstelligen Bereich liegen muss. Ebenso wie das Einmessen vor Ort beim Kunden in der Umgebung wo sie zum Einsatz kommen sollen.

Leute bleibt mal realistisch...!

Ah ja, wer wenig Geld ausgibt, der hat gefälligst auch auf ner Scheißanlage zu hören? Stimmt eigentlich, gute Musik sollte ein elitäres Ereignis sein, für das man mindestens 10k€ ausgeben muss... Bleib mal realistisch! Es ist doch der Reiz aus dem gegebenen Material das Maximum rauszuholen. Natürlich sind meine Triamping angesteuerten KEF Reference einem BB in TML wie er z.B. bei meinem Großen im Zimmer steht massiv überlegen, aber dennoch wäre ich nicht bereit in den günstigen LS auf eine angepasste Weiche zu verzichten, nur weil das Chassis so günstig war.

Beinahe vergessen, aber die Frequenzweichenbauteile kosten einen Bruchteil von dem was eine aktive kostet.

Nicht, wenn er das mit der Soka lösen kann.
 
Wie groß soll denn das Ganze werden? Denkst du eher an ein 3" BB oder muss es aufgrund deiner Pegelanforderungen ein 8"er sein?
Die Größe ist mir ehrlich gesagt nicht soo wichtig. Und ein 3" BB würde mir wohl auch vom Pegel mehr als ausreichen, ich höre nie deutlich lauter als Zimmerlautstärke. Aber wenn ich ohne Sub auskommen will, wird ein 3" wohl nicht tief genug runter gehen?

Wenn man das richtige Chassis auswählt, dann brauchts keinen Sub und u.U. sogar nicht mal ne Weiche, "nur" Knowhow und ein wenig Zeit zum Probieren und Messen. Ein BB in ner TML z.B. würde bei geeigneter Chassiswahl und Auslegung auf Weiche und Sub verzichten können. Ob man das aber als Anfänger so hinbekommt? Ich glaub nicht.

Ich will dir aber den Mut net nehmen. Wie wärs denn, wenn du dich an einem Bausatz orientierst bzgl. Chassiswahl und Gehäuse? Dann könntest du mittels Boxsim eine Aktivweiche simulieren, die dieselben Eigenschaften hat wie die im Bausatz verbaute passive. Damit wäre vermutlich ein völliger Reinfall abgewendet und du kannst als Rückfalllösung immer noch die passive Weiche löten.
W3-315 Mini-Line: Der wäre Preislich noch OK und soll auch relativ weit runter spielen. Notfalls dann eben irgend wann durch einen Sub erweitern.
Eine Aktive Weiche würde ich ja nicht kaufen müssen, da dies über die Soundkarte mittels kX-Treiber gelöst werden würde.
 
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