Es muss nicht zwingen eine aktive Weiche sein, aber es wäre halt eine schöne Spielerei

Ich hätte sogar 2 fertige Frequenzweichen, die ich anfangs im Auto hatte, hier liegen (2,5kHz, -12dB) und bräuchte eig. nur die passenden LS dazu. Würde sicherlich einiges an Geld sparen...
Trennfrequenz zu hoch. da musst du min. einen 13er TM im selben Gehäuse sitzen haben.
Es gibt keine "passenden" Frequenzweichen zu kaufen. Wie soll das denn auch gehen?
Ganz einfach, man baut nach denn weit verbreiteten typischen Trennfrequenzen. Schraubt mal verschiedene Fertig-Lautsprecher auf und vergleicht die Werte der Bauteile die für die Trennfrequenzen zuständig sind. Einzig eine Pegelanpassung für die Chassis und je nach Belastbarkeit unterschiedlich dimensionierte Bauteile.
Auf komplett korrigierte und angepasste Weichen kannst du hoffen, wenn du im vierstelligen Budget schaust.
Ich glaube du stellst dir das alles ein bisschen zu einfach vor.
Man kann nicht einfach irgendwo die TSP der Daten eingeben und das Programm spuckt einem die passenden Gehäuse und Weichen aus.
Man muss da sehr viel experiementieren, Messequipment besitzen, sowie Testgehäuse bauen.
Dies kostet alles zusätzlich Geld und mit 100€ bist du knapp dran.
Ich würde wenigstens für die Satelliten ein Bausatz kaufen.
Subwoofer ist nicht allzu schwer zu berechnen/simulieren, der wird sowieso aktiv getrennt und dinge wie Baffle Step o.ä müssen nicht beachtet werden.

Einen solchen Aufwand wo das verbaute Chassis knapp 11€ kostet? Das lohnt doch echt nicht oder...!?
Sry, aber wenn ich das immer wieder höhre... In erster Linie hat man die Möglichkeit sich nach den Herstellerangaben zu richten...
In zweiter Linie könnten die meisten den Unterschied von dem sie da Reden nicht mal akustisch wahrnehmen. "Ich hab mir ja soviel unnötige arbeit gemacht und nun kann das ja nur besser klingen"
An der Weiche und dem Gehäuse herum zu experimentieren wo das 11€ BB-LS-Chassis der Flaschenhals ist...



Dann doch lieber das Geld sofort in ein besseres Chassis investieren.
Ich kann aus Erfahrung sagen, dass Simulieren ganz gut funktioniert. Zumindest wenn man sie in einer schalldichten Kabine für Gesangsaufnahmen messen kann
Stehen sie dann in der für sie vorgesehenen Hörumgebung sieht es auch wieder ganz anders aus und dann kann man auch mal anfangen ein zumessen und per EQ oder DSP den Frequenzgang zu optimieren.
Würden wir jetzt hier von Lautsprechern reden, wie sie z.B. mein Onkel in seiner Firma entwickelt und fertigt (
AGM - audiophile Manufaktur) dann könnte ich das Gehabe hier ja noch nachvollziehen. Aber das versteht sich bei Lautsprecher-Paaren von selbst, wo das Budget im fünfstelligen Bereich liegen muss. Ebenso wie das Einmessen vor Ort beim Kunden in der Umgebung wo sie zum Einsatz kommen sollen.
Leute bleibt mal realistisch...!
Edit @
Themenstarter:
Beinahe vergessen, aber die Frequenzweichenbauteile kosten einen Bruchteil von dem was eine aktive kostet.
Edit: @
Zappaesk: Du immer mit deinen Bausätzen... Ist das gleiche wie die Fertigbox des Herstellers. Das Holz musst du trotzdem noch besorgen und nach
Herstellervorgabe schneiden (sprich ein Abbild des Fertiggehäuses herstellen).
Und da er sich für ein 2" BB entschieden hat, gehe ich mal davon aus das er keinen Platz für einen 10" hat um sich den Sub zu ersparen.