Haswell und Kühlung

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Rotkaeppchen_online

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Haswell und Kühlung

Hallo Zusammen,

ich lese hier immer wieder, dass die Haswell Prozessoren anstatt verlötet nur mit Wärmeleitpaste die Wärme vom Prozessor zum Gehäuse übertragen.

Könnte es dann nicht Probleme geben, wenn man mehrmals die Kühler wechselt? Das CPU-Gehäuse sollte sich leicht verformen, wenn man die Kühler
ordentlich festzieht. Dann wird die Wärmeleitpaste aus der Kontaktfläche gedrückt. Demontiert man den Kühler und federt das Gehäuse elastisch zurück,
sollte ein dünner offener Spalt entstehen. Wenn man beim nächsten Verschrauiben dann weniger Vorspannung erzeugt, könnte es sein, dass sich der
Spalt nicht mehr schließt und eine schlechtere Wärmeübertragung die Folge ist?????

Nur so als Idee?
 
AW: Haswell und Kühlung

Wenn du es schaffst den Heatspreader zu verbiegen, dann Respekt.
Selbst wenn du nur mittig über dem Die drücken würdest, ist das nicht möglich.
Bevor du in den plastischen Bereich des Heatpreaders kommst, ist das Die schon lange gebrochen.
Und wie du schon schreibst, wenn der Heatspreader elastisch zurückfedert, geht er immer wieder in die gleiche Position zurück.
 
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Keine Sorge das Problem das du dir ausgedacht hast existiert in der Realität nicht. ;)

Der IHS ist viel zu stabil als dass du ihn mit einem Kühleranpressdruck nennenswert verformen könntest. Entsprechend kannst du so oft du willst den Kühler wechseln und der Haswell wird immer gleich gut (schlecht) kühlbar sein.
 
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Bevor du in den plastischen Bereich des Heatpreaders kommst, ist das Die schon lange gebrochen.
Es geht um den elastischen Bereich und um wenige Micrometer. Das schaffe ich mit meinem Daumendruck. :)
Das ist eine dünne Platte, die hat kein großes Widerstandsmoment. Finde ich irgendwo Schnittbilder der
Prozessoren? Unterschiedliche Kühler haben unterschiedliche Flächenformen. Stützende wirken Seiten
des CPU-Gehäuses. Da liegt der Kühler auf, in der Mitte wird er dann je nach Kühler Konvex oder Konkavheit
verformt. Das war der Grundgedanke....
 
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Ja, Mikrometer wirst du wahrscheinlich schaffen. Eine Auswirkung auf die Kühlung hat das aber genau weil es nur Mikrometer sind nicht. :schief:

Schnitte durch die CPU findet man als Skizzen im Netz, wirklich ein echtes Exemplar wirds kaum geben es sei denn das hat irgendjemand tatsächlich gemacht und fotografiert. :D
 
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Ja, Mikrometer wirst du wahrscheinlich schaffen. Eine Auswirkung auf die Kühlung hat das aber genau weil es nur Mikrometer sind nicht. :schief:
Aber genau das ist der Unterschied in der Wärmeübergangszahl von Oberflächen.
Spalt, Kontakt, oder Vorspannung ist ein gewaltiger Unterschied.
 
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Es geht um den elastischen Bereich und um wenige Micrometer. Das schaffe ich mit meinem Daumendruck. :)
Das ist eine dünne Platte, die hat kein großes Widerstandsmoment.

Das ist doch genau das was ich schon geschrieben habe.
Solange du im elastischen Bereich bleibst, passiert da garnichts.
Da müsst du den Heatspreader schon auf Zug belasten und in den plastischen Bereich kommen.
 
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Das ist doch genau das was ich schon geschrieben habe.
Solange du im elastischen Bereich bleibst, passiert da garnichts.
Da müsst du den Heatspreader schon auf Zug belasten und in den plastischen Bereich kommen.
Doch, im ersten Schritt und beim ersten Verschrauben des Kühlers drückt man das CPU-Gehäuse leicht zusammen
und die Wärmeleitpaste zwischen Heatspreader und Gehäuse quillt heraus. Es geht nur im Micrometer, in der Tat.

Nach Lösen des Kühler federt das Gehäuse zurück und es gibt einen leichten Spalt zwischen Heatspreadern und
Gehäuse. Wenn der zweite Kühler eine andere Form der Auflageplatte hat ober man mit geringer Vorspannkraft
auf das Gehäuse drückt, wird diese kleine Splat nicht mehr geschlossen und die Wärmeübertragung singt.

Darum würde ich so gerne der Aufbau der CPU sehen, das könnte zum Verständnis helfen. Es ist nur eine Idee.
Würde sich das Gehäuse ideal psastisch verhalten, bliebe die Geometrie nach Lösen des Kühler unverändert. :)
 
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Hör mal, wenn wir dir alle erzählen, dass das keinerlei Einfluss hat als Menschen, die teilweise schon Hunderte von Haswell-CPUs und Kühlern verbaut haben (etwa der8auer), dann kannst du noch so auf den ganzen Theorien herumreiten - in der Praxis existiert der Effekt definitiv nicht!

Mir ist durchaus bewusst welchen Einfluss ein Luftspalt auf die Wärmeübergangszahl hat (du findest meinen Beruf im Profil... ;-)), hier entsteht aber kein Spalt. Selbst wenn der IHS ein paar Mikrometer elastisch verformt wird dann tut das die WLP darunter ebenfalls - und das auch in die entgegengesetzte Richtung, der Kontakt bleibt immer bestehen. Wenn das nicht so wäre wäre das Netz überflutet von Berichten über überhitzte Haswell-CPUs nach Kühlerwechseln - denn wenn hier ein Luftspalt entstünde würden die Haswells innerhalb von Minuten die 100°C knacken und abstürzen/abschalten. Aber wie gesagt - das passiert einfach nicht. So dämlich ein solches Produkt in der Hinsicht ungetestet/mangelhaft auf den Markt zu bringen ist Intel auch in seiner fehlplatzierten WLP-Sparwut nicht. ;)
 
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Die WLP ist ja nicht statisch wie Bauschaum.
Die paar Mikrometer die durch den Anpressdruck entstehen und wieder verschwinden sobald er weg ist gleicht die WLP darin wieder aus.
Sobald sie warm wird ändert sich auch die Konsistenz.
 
Doch, im ersten Schritt und beim ersten Verschrauben des Kühlers drückt man das CPU-Gehäuse leicht zusammen
und die Wärmeleitpaste zwischen Heatspreader und Gehäuse quillt heraus. Es geht nur im Micrometer, in der Tat.

Nach Lösen des Kühler federt das Gehäuse zurück und es gibt einen leichten Spalt zwischen Heatspreadern und
Gehäuse. Wenn der zweite Kühler eine andere Form der Auflageplatte hat ober man mit geringer Vorspannkraft
auf das Gehäuse drückt, wird diese kleine Splat nicht mehr geschlossen und die Wärmeübertragung singt.

Darum würde ich so gerne der Aufbau der CPU sehen, das könnte zum Verständnis helfen. Es ist nur eine Idee.
Würde sich das Gehäuse ideal psastisch verhalten, bliebe die Geometrie nach Lösen des Kühler unverändert. :)

Irgendwie hast du entweder keine Ahnung von Mechanik oder du versuchst einfach nur ein Problem zu erschaffen das es so nicht gibt.
Wie du schon selber gesagt hast reden wir hier von Mikrometern und genau die überbrückt die WLP.
Wenn alles 100% eben und kein Luftspalt vorhanden wäre, dann bräuchte man auch keine WLP.
 
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