News HackerOS 4.0: Linux-Distribution mit optimiertem XanMod-Kernel

PCGH_Sven

PCGH-Autor
HackerOS ist eine Linux-Distribtion, die auf Debian GNU/Linux basiert und in erster Linie großen Wert auf Sicherheitswerkzeuge legt. Dennoch möchte das freie Betriebssystem mit seinem optimierten XanMod-Kernel auch Spieler adressieren.

Was sagt die PCGH-X-Community zu HackerOS 4.0: Linux-Distribution mit optimiertem XanMod-Kernel

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Also das erscheint mir nicht wirklich durchdacht. Niemand setzt Kali oder Parrot für andere Zwecke als Pentests/Audits ein, einfach weil es durch die Ausrichtung des Systems unsicherer ist als eine nicht sicherheitsorientierte Distri. Bei einem Pentest muss ich dauernd http-Server, ssh etc. laufen lassen und habe auch ein VM-Image, das ich regelmäßig wieder resete. Bei sowas brauche ich keinerlei Gaming-Features, dafür nehme ich etwas, das dafür dediziert ist.
 
Das Bild ist semi-geil. So stellen sich da draußen die Common People tatsächliche einen Hack0r vor. Dass sehr Vieles vollautomatisiert abläuft, ist denen gar nicht klar. Die denken immer, da sitzt wer wie auf dem Bild und im TV immer wieder gezeigt, und der muss erst einmal ein berechtigtes Interesse an mir und meinen Daten haben, was man wegen mangelnder eigener Relevanz als nicht vorhanden wähnt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke das der Name HackerOS nicht unbeding den Einsatzzweck wiederspiegelt.
Das würde kein logisch denkender Mensch machen.
"Brutalles Killer OS für angehende Auftragsmörder und Fortgeschrittene" ...Wäre doch etwas auffällig...

Die Tools laufen auf allen Linuxsystemen auf dennen man es installiert. Unabhängig vom Namen.
Und wer etwas auf sich hält als "Hacker" macht sein System selber und nutzt nicht so einen vorgefertigte "Lösung".
 
Finde auch den Namen etwas unglücklich gewählt. Davon abgesehen wieder eine der Linux Distributionen die mit Secure Boot nicht zurecht kommt. Bin von CachyOS inzwischen nochmal zu Kubuntu gewechselt. Nicht weil mir CachyOS nicht gefallen hat, aber das recht komplexe Secure Boot UEFI Chaos gibt es halt bei Fedora (mir zu unstabil) und bei (K)ubuntu nicht, da klappt's sofort ohne Tricks.
 
@PCGH_Sven Selbst ich denke mittlerweile, dass die Distro-Vorstellungen, nur weil die irgendwie irgendwas mit Gaming anführen, allmählich überhandnehmen. Wie wäre es mal mit Artikeln, die den geneigten Leuten zeigen, was technisch geht, und was eben auch nicht - im Vergleich zu Windows? Oder sich einfach mal ein paar explizit auf Gaming getrimmte Distros schnappen und den Vergleich zu den 08/15 Distros und eben Windows machen? Ich finde es ja gut, dass das Thema Linux hier immer mehr an Bedeutung gewinnt. Ich fände es noch besser, wenn es auch mehr Artikel zu dessen Nutzung gäbe!
 
Wie ich mich mittlerweile fühle, bei solchen "News".
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@PCGH_Sven Selbst ich denke mittlerweile, dass die Distro-Vorstellungen, nur weil die irgendwie irgendwas mit Gaming anführen, allmählich überhandnehmen. Wie wäre es mal mit Artikeln, die den geneigten Leuten zeigen, was technisch geht, und was eben auch nicht - im Vergleich zu Windows? Oder sich einfach mal ein paar explizit auf Gaming getrimmte Distros schnappen und den Vergleich zu den 08/15 Distros und eben Windows machen? Ich finde es ja gut, dass das Thema Linux hier immer mehr an Bedeutung gewinnt. Ich fände es noch besser, wenn es auch mehr Artikel zu dessen Nutzung gäbe!

Anderer Vorschlag:

Wie wäre es denn, wenn PCGH, an und ab einmal den ein oder anderen Entwickler einlädt nach Nürnberg - und am besten ein LIVE Interview durchführen würde, wo auch User Fragen Beantwortet werden etc.

Das wäre etwas Positives und würde PCGH Pushen. :daumen:

Gute Ideen gibt es mit Sicherheit reichlich. :-)
 
@PCGH_Sven Selbst ich denke mittlerweile, dass die Distro-Vorstellungen, nur weil die irgendwie irgendwas mit Gaming anführen, allmählich überhandnehmen. Wie wäre es mal mit Artikeln, die den geneigten Leuten zeigen, was technisch geht, und was eben auch nicht - im Vergleich zu Windows? Oder sich einfach mal ein paar explizit auf Gaming getrimmte Distros schnappen und den Vergleich zu den 08/15 Distros und eben Windows machen? Ich finde es ja gut, dass das Thema Linux hier immer mehr an Bedeutung gewinnt. Ich fände es noch besser, wenn es auch mehr Artikel zu dessen Nutzung gäbe!
Sowas fehlt in der Tat tatsächlich 🙄

Einfach mal 5 "Gaming" Distributionen nehmen und gegen Windows 11 25H2 antreten lassen, mit einer simplen Performance Analyse in ~15 Games, auf Herz und Nieren geprüft.

Dazu kommt, das bis jetzt noch immer nicht in dem ganzen Zusammenhang über das richtige Setup am Gaming Monitor oder Couch TV Setup aufgeklärt wurde (Stichwort HDMI Forum und fehlender HDMI 2.1 Unterstützung ala VRR etc.) ......
 
@PCGH_Sven Selbst ich denke mittlerweile, dass die Distro-Vorstellungen, nur weil die irgendwie irgendwas mit Gaming anführen, allmählich überhandnehmen. Wie wäre es mal mit Artikeln, die den geneigten Leuten zeigen, was technisch geht, und was eben auch nicht - im Vergleich zu Windows? Oder sich einfach mal ein paar explizit auf Gaming getrimmte Distros schnappen und den Vergleich zu den 08/15 Distros und eben Windows machen? Ich finde es ja gut, dass das Thema Linux hier immer mehr an Bedeutung gewinnt. Ich fände es noch besser, wenn es auch mehr Artikel zu dessen Nutzung gäbe!
Da könnte ich inzwischen einen Artikel selbst schreiben, da ich schon fast alle Distributionen durch habe.
Kurzes Zwischenfazit:
- Nobara Linux 42 ... noch in vielen Dingen nicht ausgereift/unstabil (basiert auf Fedora!), hinkt etwas bei den Releases hinterher, kein Secure Boot "out of the box", Scanner Installation war etwas tricky
- CachyOS November '25 ... eigentlich zum Spielen perfekt, mit Hilfe der AUR Packages geht auch andere Software zu installieren, Stand der Technik was die GPU angeht, kein Secure Boot "out of the box", Scanner Installation war etwas tricky
- Fedora 43 ... hätte gedacht, dass das ausgereift ist, aber nein, ständig Abstürze, Probleme mit Steam, einfach unstabil, immerhin geht Secure Boot "out of the box", Scanner lief "out of the box"
- (K)Ubuntu 25.10 ... da gibt's keine AUR Packages, aber immerhin zusätzlich Flatpak ... mit Secure Boot hat's damit auf Anhieb geklappt, bin momentan damit zufrieden, Scanner lief "out of the box"

Es braucht eigentlich keine spezielle Spiele-orientierte Distribution m.E., sondern dass die Community der jeweiligen Distribution groß ist, das Entwicklerteam natürlich ebenfalls groß ist, also der Support vorhanden und gesichert ist, die Weiterentwicklung natürlich auch. DANN klappt's auch mit Linux.
 
Super Distri für die nächste Netflixserie, wo der Protagonist Türen öffnen, Kameras ausschalten und Autos anhalten kann ^^
 
Ich wiederhole und wiederhole mich, weil sich PCG wiederholt und wiederholt: Ich finde es gut, dass neue Distros vorgestellt werden, ABER es sollten gewisse Minimalstandards bzw. interessante Features vorhanden sein. z.B. Distros für einen bestimmten Zweck, mit einer bestimmten Philosphie

So eine Copy & Paste Wannabe Distribution ohne Historie aber viel Bling-Bling sollte man nicht auch noch promoten. Mich würde es so nerven, wenn ich z.B. als Linux-Newbie genau dieses Ding verwende weil es irgendwie "cool" ist (Hinweis: Ist es nicht) aber ich nach einem Jahr merke, dass sich niemand gut darum kümmert.

Aber hauptsache ein Retro-Pixelart-Hoodie-Hacker Logo :rolleyes:
 
Die Tools laufen auf allen Linuxsystemen auf dennen man es installiert. Unabhängig vom Namen.
Und wer etwas auf sich hält als "Hacker" macht sein System selber und nutzt nicht so einen vorgefertigte "Lösung".
Nein, das ist nicht so. Ich arbeite seit langem im Infosec-Bereich, und ich kenne keinen Kollegen, der "sein System selber" macht. Und die Angreifer, von denen wir die Infos über die Jahre unfreiwillig einsammeln konnten sind zu 90% Script Kiddies, zu 9% ernsthafte Kriminelle und zu 1% "Sonstige" (State Sponsored Actors etc.), da hat auch keiner "was eigenes". Vor kurzem hat eine Infosec-Firma Details zu einem nordkoreanischen Hacker veröffentlicht, der sich über einen Honeypot eine Malware hat draufplacken lassen (ja, auch die sind da nicht besser als andere Menschen), und der hat auch nur Standardkram verwendet. Die Realität ist deutlich weniger glamourös als man sich das so vorstellt. Und warum sollte es auch anders sein, jemand, der wo rein will, scannt die Zielsysteme vor allem erst mal auf nachlässig gepatchten Kram auf Plattformebene. Warum sollte sich jemand mehr Mühe als das geben, wenn es oft reicht? Und für all das reicht einem einfach ein Kali, bei dem man mit seinem dpkg-Skript seine persönlichen Lieblingstools nachzieht. Wo genau soll bitte der Vorteil von "etwas selber machen" liegen?
 
Da könnte ich inzwischen einen Artikel selbst schreiben, da ich schon fast alle Distributionen durch habe.
Kurzes Zwischenfazit:
- Nobara Linux 42 ... noch in vielen Dingen nicht ausgereift/unstabil (basiert auf Fedora!), hinkt etwas bei den Releases hinterher, kein Secure Boot "out of the box", Scanner Installation war etwas tricky
- CachyOS November '25 ... eigentlich zum Spielen perfekt, mit Hilfe der AUR Packages geht auch andere Software zu installieren, Stand der Technik was die GPU angeht, kein Secure Boot "out of the box", Scanner Installation war etwas tricky
- Fedora 43 ... hätte gedacht, dass das ausgereift ist, aber nein, ständig Abstürze, Probleme mit Steam, einfach unstabil, immerhin geht Secure Boot "out of the box", Scanner lief "out of the box"
- (K)Ubuntu 25.10 ... da gibt's keine AUR Packages, aber immerhin zusätzlich Flatpak ... mit Secure Boot hat's damit auf Anhieb geklappt, bin momentan damit zufrieden, Scanner lief "out of the box"

Es braucht eigentlich keine spezielle Spiele-orientierte Distribution m.E., sondern dass die Community der jeweiligen Distribution groß ist, das Entwicklerteam natürlich ebenfalls groß ist, also der Support vorhanden und gesichert ist, die Weiterentwicklung natürlich auch. DANN klappt's auch mit Linux.
Jap, mit Ubuntu und Derivate kann man nix falsch machen obwohl es nach draußen "langweilig" aussieht. Es steckt eine Firma dahinter mit entsprechenden Support, eine großen Community und hat besten Support für Drittanbietersoftware. Wenn man mit dem System auch arbeiten will wird es außerhalb von Ubuntu sonst recht schnell hacky.
 
Jap, mit Ubuntu und Derivate kann man nix falsch machen obwohl es nach draußen "langweilig" aussieht. Es steckt eine Firma dahinter mit entsprechenden Support, eine großen Community und hat besten Support für Drittanbietersoftware. Wenn man mit dem System auch arbeiten will wird es außerhalb von Ubuntu sonst recht schnell hacky.
Also der KDE Plasma Desktop (bei Kubuntu) sieht nicht langweilig aus. Mit Gnome alleine hatte ich etwas Bedienprobleme, ständig die Windows-Taste ("Spezial-Taste") drücken um das Dock einzublenden und auch ohne zusätzlich zu installierende Software keine Icons auf dem Desktop ablegen finde ich "langweiliger".
Aber nicht alles geht bei Ubuntu ohne Frickeln - versuche mal Teamspeak zu installieren ;-)
 
HackerOS - geiler Name... nicht. Am besten noch von einem russischen Entwickler? Wäre schön, wenn immer der/die Entwickler genannt werden würden.
Ich war mal fix auf deren Homepage. Scheint polnisch zu sein.
 
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