Hacker-Angriff auf US-Rüstungskonzern

AW: Hacker-Angriff auf US-Rüstungskonzern

ich glaube, wir vertrauen zu sehr darauf, dass weniger entwickelte Länder nicht zeitnah auf unseren Entwicklungsstand kommen. Auch militärisch. So ein Hack-Angriff kann da über kurz oder lang verheerend sein, will gar nicht wissen, wer jetzt auf dem Schwarzmarkt welche Technologien erwerben kann. Kalter Krieg die Zweite oder worin könnte das münden? Aber ich will nix schwarz malen. Schlimm ist, dass ein Eindringen möglich war. Wollen wir mal hoffen, dass nix geklaut wurde.
 
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Wenn du das Thema vertiefen willst... dafür ist die Wirtschaftsecke da, hier wird über News gesprochen, in diesem Falle über einen Hacker Angriff auf eine Firma.

:daumen:
Der erste Vernünftige Kommentar in diesem Thread.
Leider auch einer der wenigen bis dato...

Nochmal zur Klarstellung:
- Es geht in diesem Thread nicht um die Finanzlage der USA (oder anderer Staaten)
- Es geht in diesem Thread oder irgendwo anders in diesem Forum nicht um US-Bashing
- Es geht in diesem Thread oder irgendwo anders in diesem Forum nicht um Beleidigungen von Konzern XY
Posts, die sich primär mit letzteren beiden Punkten beschäftigten oder an Posts anknüpften, die das Taten, wurden entfernt. Es waren bedenklich viele...

Worum es in diesem Thread geht:
- Einen Hack bei Lockhead-Martin
- das beinhaltet ggf. andere Aspekte von Online-Sicherheit
- das beinhaltet ggf. die Bedeutung von Lockhead-Martin


Du vergleichst nicht wirklich WikiLeaks mit den anderen von dir genannten "Gruppierungen"....

Dir ist schon klar, das WikiLeaks unter anderem für den Friedensnobelpreis nominiert wurde, wenn ich mich jetzt nicht ganz schwer täusche.

Für den Friedensnobelpreis wurde auch Bush nominiert und Arafat hat ihn sogar erhalten, Al Gore wenigstens nen halben ;)
Aber du hast recht:
Hier geht es um illegale Informationsbeschaffung, vermutlich zum Zwecke militärischem oder wirtschaftlichem Aufschließens . Nicht um Verbreitung illegal beschaffter Informationen mit ggf. oder vermeintlich guten Absichten.


Welcher Konkurrent?
In Sachen Flugzeuge liegt alles in den Händen von Boeing.

Selbst in den USA liegt in Sachen Militärflugzeugen liegt sehr wenig Entwicklung bei Boeing. Die einzige Boeing-Neuentwicklung des letzten halben Jahrhunderts, die sich durchsetzen konnte, war die F-22 - an der eben Lockheed-Martin einen großen Anteil trägt. Alles andere hat Boeing entweder eingekauft (Norththop -außer Produktion-, viele McDs -Produktion am Ende oder Auslaufend- und eine Reihe von Hubschraubern -gut gehend, aber auch nichts neues in der Pipeline) oder basiert auf der 707. Die KC767 ist die erste große Neuerung. (iirc hat man außerhalb der USA schon einige 767 mit AWACS-Kit an den Mann bringen können)
Konkurrenten mit Interesse an Lockheed-Martins Know-How im Bereich Starrflügler dürften RAC, Suchoi und vor allem Chengdu sein.
 
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Aber ich will nix schwarz malen. Schlimm ist, dass ein Eindringen möglich war. Wollen wir mal hoffen, dass nix geklaut wurde.

Ja genau das ist ziemlich fatal und eigentlich auch sehr "peinlich". Wer solche brisanten Daten hat, gerade Konstruktionszeichnungen etc. sollten heutzutage eigentlich nur noch auf völlig abgeschlossenen Systemen verfügbar sein. Also ein völlig abgeschlossenes Intranet ohne jedwede Verbindung nach Außen. Wer etwas anderes macht und derart sensible Daten hat, gehört geschlagen in meinen Augen...

Ich persönlich mache mir über gestohlene Baupläne aber eigentlich nicht mal sooooo den RIESEN Kopf. Baupläne sind scheise und es ist sicherlich sau blöd wenn die Stealth-Technologie mehr oder weniger offen gelegt würde, aber mehr als nachbauen geht auch nicht. Klar würde das einem Land wie China, Russland oder Nord-Korea Jahrzehnte an Forschung und Entwicklung ersparen, aber prinzipiell wären Sie sicherlich auch so in der Lage die Probleme zu lösen.

Was mir da eher Sorgen macht sind eventuell gestohlene Informationen zur Steuerung von Drohnen und Marschflugkörpern... Denn wenn jemand DIE Verbindung hacken könnte, dann will man sich gar nicht vorstellen, wie so etwas ausgehen kann. Stellt euch mal einen Marschflugkörper vor, der plötzlich umdreht und zurück zum Absender geht...

Ich glaube DAS wäre bei weitem schlimmer, da man eben die komplette Technologie erst mal in die Tonne kloppen könnte und auch alle bestehenden Systeme verschrotten oder zumindest Nachrüsten müsste.

Ich sehe die Entwicklung zu Drohnen etc. eh sehr zwiespältig. Auf der einen Seite wird der Pilot etc. nicht mehr gefährdet, aber auf der anderen Seite kann man das System auch eventuell übernehmen, so lange es NICHT KOMPLETT AUTONOM arbeitet, und bei komplett autonomen Systemen hab ich irgendwie Bauchweh, das sich einer irgendwie vertan hat, und ein Passagierflugzeug vom Himmel geholt wird etc.....
 
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Ja genau hackt nur alles und jeden. Ich warte schon auf den 3. Weltkrieg, verkrümel mich dann in meine Vault und höre dann Musik aus der 40ern, während über mir die Bomben platzen.
 
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Ich persönlich mache mir über gestohlene Baupläne aber eigentlich nicht mal sooooo den RIESEN Kopf. Baupläne sind scheise und es ist sicherlich sau blöd wenn die Stealth-Technologie mehr oder weniger offen gelegt würde, aber mehr als nachbauen geht auch nicht. Klar würde das einem Land wie China, Russland oder Nord-Korea Jahrzehnte an Forschung und Entwicklung ersparen, aber prinzipiell wären Sie sicherlich auch so in der Lage die Probleme zu lösen.

Das Problem ist nur, dass das militärische Gleichgewicht gegenüber China in erster Linie auf Masse vs. Klasse basiert. Wenn China schlagartig den Technologierückstand aufholt, dann ist das eine schwerwiegende Veränderung der globalen militärischen Situation. Und das möchte man bei einem Staat, der breits diverse Völker unterdrückt und Taiwan und Teile Kashmirs als abtrünnig betrachtet, nicht unbedingt haben.
Man darf auch nicht vergessen: Stealth bauen können ist eine Sache, die man ggf. lernen kann (wenn auch zu Kosten, die, wenn es schnell gehen soll, selbst für die chinesiche Wirtschaft extrem wären).
Die Stealthtricks des Gegners genau zu kennen und ggf. umgehen zu können (z.B. Muster im LPI-Radar kennen), bringt einem dagegen einen enormen Vorteil. Das gleiche gilt für aktive Verteidigungssysteme. Eine Luftverteidigungssystem ist immer ein Balanceakt zwischen Kosten, Flächenabdeckung und einem breiten Spektrum an Fähigkeiten. Wer genau weiß, wie Leistungsfähigkeit des Gegners aussieht, kann seine Verteidigungsfähigkeiten perfekt anpassen und so eine wesentlich effizientere Verteidigung aufbauen.
Dritter Faktor des Wissens: Es geht nicht nur um heute verwendete Technologie, die man sonst mit 20 Jahren Verzögerung gehabt hätte. Es geht auch um das Wissen künftiger Entwicklungen und damit um die Fähigkeit, das eigene Militär so zu planen, dass es in 20 Jahren überall da stark ist, wo es sein muss.

Was mir da eher Sorgen macht sind eventuell gestohlene Informationen zur Steuerung von Drohnen und Marschflugkörpern... Denn wenn jemand DIE Verbindung hacken könnte, dann will man sich gar nicht vorstellen, wie so etwas ausgehen kann. Stellt euch mal einen Marschflugkörper vor, der plötzlich umdreht und zurück zum Absender geht...

Marschflugkörper können alle auch autonom agieren und die Verschlüsselungssysteme ließen sich ja bei bekanntem Diebstahl auch anpassen, das gleiche gilt für Drohnen. Die sind (mit Ausnahme der Sentinel ggf.) bislang ohnehin kaum in der Lage, gegen einen hochtechnologisierten Gegner eingesetzt zu werden - entsprechendes Wissen wäre nur für Kriegsparteien von Interesse, die bislang keinerlei technologische Kompetenz gezeigt haben und wohl kaum hinter diesem Angriff stecken dürften.

Ich glaube DAS wäre bei weitem schlimmer, da man eben die komplette Technologie erst mal in die Tonne kloppen könnte und auch alle bestehenden Systeme verschrotten oder zumindest Nachrüsten müsste.

Nachrüsten wäre billig im Vergleich zu den Entwicklungskosten, die der Gegner durch umfassende Technologiekenntnisse einspart. Moderne Militärtechnik wird zu extrem hohen Stückpreisen in geringer Zahl gefertigt - da hat die Entwicklung einen sehr hohen Anteil am Endpreis.
 
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Ich habe da kein Mitleid. Das sich die USA zu einem primitiven Authoritätsstaat entwickelt haben sollte keinen mehr wundern. In einem so primitiven und gewalttätigen Land bekommt man ein ständig abstoßendes Gefühl. Ich habe da mal direkt bei Lockheed Martin gewohnt und kann Ihnen ehrlich sagen das es sich um ganz widerliche und korrupte ultra-konservative Menschen dort handelt. Heute ist das wesentlich schlimmer. Die Waffenindustrie bestimmt dort die Politik, die der Barbarei gleicht und mit der Apartheid zu vergleichen ist. Die Behauptungen der US-Waffenindustrie sich hauptsächlich mit " friedlicher Forschung" zu beschäftigen sind eindeutig falsch.
 
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Wenn das so seien sollte welden die Kalten neu gemischt:lol:welden. Die lote und die blaune Blut tuen keinem Menschen gut...
Es waren sicher die harte Ultranationalisten der Russen, die heute (gestern) in den Homosexuellenaufstand vor dem Klemel bzw in Mosklau gelschosseln habeln (heute irgendwann im Radio gehört ob geschossen weiß ich nicht, aber die Polizei musste Kontrahenten trennen).

Na wenn sie alles OpenSource machen, dann ist echt super!!! Wenn die ihre Baupläne einfach veröffentlichen würden hätten die ein paar Probleme mehr, aber dann gäbs ein "chaotisches" Gleichgewicht :P.
gn8
 
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Und das alles Zeitnah mit dem Protect IP Act...ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien. Aber so viele Zufälle auf einmal...ich weiß ja nicht.
 
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Will da jemand was nachbauen oder will da jemand Angst verbreiten? Mal sehen was noch kommt, ist es ratsam schon mal eine Vault zu bauen?
 
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Wer pleite ist, ist nicht mehr kreditwürdig. Deutschland (und Amerika auch (die haben ja ne eigene Währung :D)) sind NOCH kreditwürdig. Wenn das Schuldenniveau allerdings zu tief sinkt.... dann sind wird pleite.
Nur das Amerika schon längst runtergestuft werden müsste von der Kreditwürdigkeit - aber keine Firma traut sich das.

/Edit - warum kann man seine eigenen Beiträge nicht löschen - @ Admin ... Offtopic bitte löschen :D (hatte beim Schreiben nur bis Seite 3 gelesen).
 
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Das Szenario von Deus Ex 3 wirkt immer realistischer.
 
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Will da jemand was nachbauen oder will da jemand Angst verbreiten? Mal sehen was noch kommt, ist es ratsam schon mal eine Vault zu bauen?

Egal wie ein Szenario aussieht, dass einen Atombunker erfordert: Es kennt keine Gewinner - und sollte demnach von niemandem angestrebt werden.


/Edit - warum kann man seine eigenen Beiträge nicht löschen - @ Admin ... Offtopic bitte löschen :D (hatte beim Schreiben nur bis Seite 3 gelesen).

Damit ich es mitbekomme, wenn sich Leute nicht an die "Threads sind vor dem Posten zu lesen"-Regel halten :P
 
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Na ja Benutzerkontos veröffentlichen oder Sony halbe lahm legen OK, obwohl das nicht heißt dass ich das gut finde. Aber wenn schon im Militärischen Bereich Daten und Pläne geklaut werden verunsichert das einen doch viel mehr als wen es salopp gesagt nur Sony z.B. erwischt. Und was mir auch irgendwie nicht runter gehen will, gerade so eine Firma wie ein Rüstungskonzern sollte doch eigentlich mit den Millionen Milliarden an Geldern sich die beste Sicherheitshardware der Welt leisten können :ugly:
 
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Einerseits finde ich es ziemlich witzig, dass der Angriff gelungen ist, andererseits ist es doch ein Armutszeugnis für die Menschheit. Die sollen Lieber Daten zur Rettung der Welt (klingt doof, ich weiß:ugly:) stehlen, als Informationen zu irgendwelchen Waffen.
 
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Vor ein paar Tagen war auf SPON ein Artikel über die Hacker-Eliteeinheit Chinas zu lesen, und nur ein paar Tage später kommt diese Meldung groß raus.

Ich möchte keine voreiligen Schlüsse ziehen, mag vl. auch nur Zufall sein, kurios ist es aber allemal.
 
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In Deutschland gehen US Firmen einfach los kopieren dreist Baupläne und klagen den eigentlichen Hersteller einfach an wegen Patentrechtsverletzungen!!! Die USA beschäftigt sich mit Sachen die der Rest der Welt schon seit 30-40 Jahren kennt. Das US-Rüstungskonzerne sich hauptsächlich mit "friedlicher Forschung" beschäftigen war mir unbekannt.
 
Nimm ein Knüppel und hau auf die Firmen die so sorglos mit den Kundendaten umgehen!
Das ist doch immer das gleiche Spiel, die Unternehmen sind zu geizig in teure Sicherheit zu investieren. Es muss immer USA oder EU mit Strafen drohen bevor die was machen. Und dabei kannst du froh sein, dass Anonymus & Co. auf eine knallharte Art auf die Probleme aufmerksam machen und keine, die Schandtaten mit den Daten veranstalten.

Rüstungsfirmen werden in unserer Heimat oder den USA vom nationalen Cyberabwehrzentrum betreut, jedoch vorallem in der Unterhaltungselektronik sieht es mau aus.

Ah genau welch kluge Logik :lol::lol:

Also wenn jetzt ein Amokläufer in die Schule kommt und Kinder erschiesst ist dann auch die Schule schuld weil sie zu sorglos mit der Sicherheit umgegangen ist ode bin ich dann Schuld weil ich mein Kind keine Waffe gegeben hab?

Und wenn der amokläufer Amok gelaufen ist weil ihm das Schulsystem nicht passt und wer will das es besser wird, was ja eine Berechtigte Forderung wäre, würdest du ihn dann auch so bejubeln wie es zur Zeit die Hacker werden?

Junge lern klar denken. Nicht die Firmen sind schuld an dem datendiebstahl sondern EINZIG UND ALLEIN die Hacker, die Verbrecher die Sich über das Gesetzt und jede Moral stellen.



Stimmt, Assange bedroht Leben;)

Oder war es evtl. doch eher Kissinger, der Millionen Vietnamesen auf dem Gewissen hat? Oder Obama, der inzwischen tausende Pakistanis auf dem Gewissen hat?

Um es mit Volker Pispers zu sagen: Sie wundern sich warum man ihnen Bomben unter den Hintern legt? Wann fangen sie an sich zu wundern, warum es so wenige sind???

Assange hat mehr Leben geschadet als Gut getan. Fakt.


BTW @ PCGH Die Antworten Funktion entspricht keiner Logik. Warum antwortet man nicht auf einen Kommentar sondern legt einen neuen Kommentar an wenn man auf antworten klickt?
 
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Weil man den Vorgang, den du vermutlich suchst, "zitieren" nennt.
Edit: Und würdest du die, bevorzugt in der Form von "zum Zitieren auswählen" nutzen, dann könnte ich es mir auch sparen, deinen Doppelposts hinerherzuräumen.


Und ansonsten:
Zurück zu Lochheed (auch @Wenke), denn afaik gibt es keinerlei Hinzeichen dafür, dass Assange (der ansonsten ein Thema für sich wäre) sich die Informationen für Leaks jetzt selbst beschafft.
 
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