Gutes Geld für gute digitale Güter - Die PCGH-Redaktionskolumne

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Ich kann dem Hauptbeitrag nur zustimmen, allgemein finde ich es immer noch unglaublich, für ein Telefon so viel Geld auszugeben, aber da spreche ich wohl noch für eine ältere Generation, die ein Mobiltelefon tatsächlich fast ausschließlich fürs Telefonieren nutzen :D.

Das Software nicht für lau verkauft werden kann, ist mir auch klar. Was ich allerdings bis heute nicht verstehe und als riesen Abzocke ansehe, sind die Preise für neue Titel auf Steam und Origin, die beim Release meist deutlich teurer sind als im Laden. Was soll das? Ich nutze Online-Plattformen, vor allem Steam sehr regelmäßig und die Steam-Deals sind in der Tat oft sehr günstig. Das bei neuen Titeln aber jegliche Kostenersparnis durch die Einsparung der Margen für Groß- und Einzelhandel, die Kosten für Verpackung und Versand nicht an den Kunden weitergegeben wird, genau wie bei Musiktiteln, ist für mich absolut unverständlich. Und so lange sich hier nichts ändert, werde ich weiterhin eher zur Box bzw. CD greifen, zumal diese zusätzlich im Ausland häufig noch günstiger und ungeschnitten zu bekommen sind. Das die digitale Bereitstellung Geld kostet, ist klar. Warum die digitale Bereitstellung aber teurer sein soll, als der Einzelhandel, möge man mir erklären (jüngstes Beispiel Risen 2 für 39,00 bei Amazon, 49,99 bei Steam kurz vor Release).

Zum Thema Kreditkarten kann ich nur so viel sagen, dass ich meine seit gut 15 Jahren regelmäßig nutze, und noch nie Probleme hatte. Wirklich sicher ist keine Zahlungsmethode, es sei denn zu machst deine Überweisungen in einer Bankfiliale. Bargeld kann genau so geklaut werden und im Gegensatz zu Bargeld, bekommst du geklautes Geld von der Kreditkarte normalerweise wieder. Gesunder Menschenverstand hilft beim Nutzen und Aufbewahren einer Kreditkarte und Kontrolle der Zahlungen eigentlich ganz gut, um Missbrauch zu verhindern.
 
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Das Software nicht für lau verkauft werden kann, ist mir auch klar. Was ich allerdings bis heute nicht verstehe und als riesen Abzocke ansehe, sind die Preise für neue Titel auf Steam und Origin, die beim Release meist deutlich teurer sind als im Laden. Was soll das? Ich nutze Online-Plattformen, vor allem Steam sehr regelmäßig und die Steam-Deals sind in der Tat oft sehr günstig. Das bei neuen Titeln aber jegliche Kostenersparnis durch die Einsparung der Margen für Groß- und Einzelhandel, die Kosten für Verpackung und Versand nicht an den Kunden weitergegeben wird, genau wie bei Musiktiteln, ist für mich absolut unverständlich. Und so lange sich hier nichts ändert, werde ich weiterhin eher zur Box bzw. CD greifen, zumal diese zusätzlich im Ausland häufig noch günstiger und ungeschnitten zu bekommen sind. Das die digitale Bereitstellung Geld kostet, ist klar. Warum die digitale Bereitstellung aber teurer sein soll, als der Einzelhandel, möge man mir erklären (jüngstes Beispiel Risen 2 für 39,00 bei Amazon, 49,99 bei Steam kurz vor Release).

:daumen:Sehe ich genau so! bzw. verstehe ich auch nicht wirklich warum das so betrieben wird.
 
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Schüler, Geringverdiener, Hartz-IV-Empfänger, etc. haben eben nicht so viel Geld und können nur einen Teil ihrer Medien original kaufen. Ich finde, wer kein Geld hat, hat trotzdem ein Recht darauf, Medien im vollen Umfang zu genießen.

Hmm, es fällt aber auf, daß die von Dir genannten Gruppen oft dennoch mit den neuesten Smartphones oder Highend-PCs unterwegs sind, für die wundersamerweise dann Geld da ist. Es handelt sich in meinen Augen hierbei um ein Scheinargument, mit dem die in der Kolumne genannte Geringschätzung von Kulturgütern verdeckt werden soll.

Bei der öfter autauchenden Forderung nach einer Kulturflat sollte bedacht werden, daß gerade dieses zur Schaffung einer Art Super-GEMA führen würde, was letztlich auch niemand wollen kann.
 
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Allerdings ist Android ja zum Glück sehr liberal und ermöglicht es (anders als iOS), Apps von anderen Quellen zu installieren. So bietet beispielsweise Androidpit sehr viele Apps (inklusive netten Sonderangeboten) und bietet Paypal-Bezahlung an.
Hier bin ich, als Android "Neuling", noch relativ unsicher was sichere Angebote angeht. Gut, auch im Play-Store gabs schon die ein oder andere "Schadsoftware", aber ich denke dort ist das Risiko am geringsten. Die von Dir genannte Seite werde ich mir aber mal genauer anschauen. :top:


Update: So, AndroidPit-Account erstellt, und gleich mal "Locus Pro" und "Smart Tools - Werkzeugkasten" gekauft - sogar für deutlich weniger als im Play-Store verlangt wird. :top: Ein direktes bezahlen ist zwar nicht möglich (((man muß Guthaben aufladen (5€ o. 10€ usw))) aber das ist für mich kein Problem - Hauptsache mit Paypal zahlen. Und die Apps sind tlw. sogar aktueller (neuere Version) als im Google-Market. Danke noch mal. ^^
 
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Bin genau gleicher Meinung mit dem Kolumnisten.

Man kann diese Prinzip auch ähnlich auf die PC-Hardware anwenden: Warum kostet eine GTX690 1000$?
Nicht weil das Material so wertvoll ist, sondern weil es eine riesen Arbeit ist die Architektur zu designen.
 
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Das Software nicht für lau verkauft werden kann, ist mir auch klar. Was ich allerdings bis heute nicht verstehe und als riesen Abzocke ansehe, sind die Preise für neue Titel auf Steam und Origin, die beim Release meist deutlich teurer sind als im Laden. Was soll das? Ich nutze Online-Plattformen, vor allem Steam sehr regelmäßig und die Steam-Deals sind in der Tat oft sehr günstig. Das bei neuen Titeln aber jegliche Kostenersparnis durch die Einsparung der Margen für Groß- und Einzelhandel, die Kosten für Verpackung und Versand nicht an den Kunden weitergegeben wird, genau wie bei Musiktiteln, ist für mich absolut unverständlich. Und so lange sich hier nichts ändert, werde ich weiterhin eher zur Box bzw. CD greifen, zumal diese zusätzlich im Ausland häufig noch günstiger und ungeschnitten zu bekommen sind. Das die digitale Bereitstellung Geld kostet, ist klar. Warum die digitale Bereitstellung aber teurer sein soll, als der Einzelhandel, möge man mir erklären (jüngstes Beispiel Risen 2 für 39,00 bei Amazon, 49,99 bei Steam kurz vor Release).

Das stimmt. Bei Steam und Origin ist es aber leider so, dass die Spiele ausschließlich zum UVP des Herstellers angeboten werden. Sprich 60€ für MW3, 50€ für Risen 2, usw.
Bei den Retail-Shops wie z.B. Amazon herrscht dagegen ja eine gewisse Konkurrenz, wodurch die geringeren Preise zu erklären sind. Dennoch halte Ich es für eine Frechheit, dass man bei der digitalen Distribution eigentlich mehr bezahlt, als wenn man das Spiel auf einer DVD im Laden oder im Online-Shop kauft. Sicher entstehen in der digitalen Distribution auch gewisse Kosten, allerdings können die lange nicht so hoch sein wie beim Retail-Vertrieb, wo Transport und Lagerkosten entstehen und der Hersteller auch einen gewissen Betrag für den Datenträger und die Verpackung aufbringen muss. Aus dem Grund kaufe Ich eigentlich nur dann Spiele bei Steam, wenn diese im Angebot sind.

Und was den Verkauf von Ü18-Titeln angeht: Liste A, Liste B, das ist doch alles Käse! Es reicht wenn in diesem beschissenen Telemedien-Jugendschutz steht, dass Ü18-Spiele nicht an Minderjährige verkauft werden dürfen und beim Verkauf eine Alterskontrolle per Ausweis durchgeführt werden muss. Dann sollen die Spielehersteller für Deutschland eben auf ihr Spiel schreiben, ob es ein Ü18-Titel ist oder nicht. Und wenn da irgendwelche verfassungsfeindlichen Symbole drin vorkommen: Scheiß drauf! Deutschland ist reif genug, damit klar zu kommen!
 
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Hier bin ich, als Android "Neuling", noch relativ unsicher was sichere Angebote angeht. Gut, auch im Play-Store gabs schon die ein oder andere "Schadsoftware", aber ich denke dort ist das Risiko am geringsten. Die von Dir genannte Seite werde ich mir aber mal genauer anschauen. :top:

Ich meine Amazon hat auch noch einen Appstore.

INU-Edit: Thx, schau ich mir gleich auch mal an. :top: Scheint aber nur auf english verfügbar zu sein.
 
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Das stimmt. Bei Steam und Origin ist es aber leider so, dass die Spiele ausschließlich zum UVP des Herstellers angeboten werden. Sprich 60€ für MW3, 50€ für Risen 2, usw.
Beide Shops bieten oft Angebote - bei den regulären Preisen kaufe ich idR nicht.
 
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Beide Shops bieten oft Angebote - bei den regulären Preisen kaufe ich idR nicht.

Ja sag Ich doch. Aber bei AAA-Titeln wird in der Regel auf dem UVP-Preis beharrt. Bei Steam bezahlt man für Black Ops sogar noch 60€.
Ich nutze eigentlich nur Steam und bisher waren alle Spiele die Ich gekauft habe, Angebote.
 
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Weil man Bargeld nicht überall akzeptiert? :ugly::P
Mir geht es bei Auslandsreisen immer so, dass ich absolut nicht weiß, wieviel Kohle ich brauche.Beruflich kann da schnell mal ein verpasster Bus/Transport dazukommen, sodass man eine dreiviertel Stunde im Taxi sitzt usw. Was in Taipeh eine Sache von 10 Euro ist, wäre in den USA sicherlich etwas teurer.

Und einfach mal immmer 1.000-Euro-Äquivalent in Landeswährung mit sich rumzutragen ist a) unsicher und b) angesichts des Aufschlages bei Wechselstuben/Banken für jeden Tauschvorgang auch unwirtlichschaftlich - letzteres kommt auf Reisekostenabrechnungen leider nicht zum Tragen. Für USA-Reisen kannst du das ESTA-Formular mW. ohne KK-Zahlung eh nicht mehr komplettieren und kommst erst gar nicht rein in die Staaten.

Während du dir das vielleicht nicht vorstellen kannst, ist es für manche Situationen schon sinnvoll, eine KK zu besitzen. Im Internet kaufe ich mit meiner allerdings auch nicht ein.
 
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Gutes Geld für gute digitale Güter?. Kein Problem wenn die Güter auch gut sind.
Wenn ich zB im Laden eine DSDS-CD sehe, die aufs billigste produziert nur dazu dient einem gewissen Privatsender und dem Herrn Dieter B. die Taschen zu füllen,
und daneben das aktuelle Album von Lenny Kravitz deutlich billger ist fragt man sich schon.
Ähnlich bei Software/Games. Ich erinnere mich mit Grauen an Gothic Götterdämmerung oder die Plotstopper in Venetica.
Die beiden Games wären ohne das CPT/Mad Vulture und Frank Hamann wohl immer noch bei den meisten unspielbar.
Wer erinnert sich auch nicht an die alte Regel bei CorelDRAW nur die ungeraden Versionen zu kaufen...
Ich sehen diesen Artikel also nicht nur als einen Appell an die Ehrlichkeit/Vernunft des Kunden, sondern auch an das Gewissen der Hersteller
auch qualitativ gute Produkte abzuliefern, oder sich zumindest um zeitnahe Fehlerbereinigungen zu kümmern.

Ansonsten kann ich dem Autor beinahe uneingeschränkt zustimmen.:daumen:
 
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Man kann sich teilweise nur an den Kopf fassen wenn gewisse Leute unüberlegt anfangen über den Kaufpreis zu reden. Generell ist ja erstmal alles zu teuer und soviel würde man nie für ausgeben.
Geiz ist geil und Geiz ist die Krankheit dieser Gesellschaft. Jeder wundert sich das die Leute keine Arbeit mehr haben und das sie wenig verdienen, wären aber nicht bereit für ein gutes Produkt anständig zu bezahlen. Natürlich gibt es auch dei Kehrseite bei dem das eingenomme Geld dann falsch weiterverwendet wird usw.
 
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