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günstiger Homeserver

Vangrand

Schraubenverwechsler(in)
günstiger Homeserver

Hallo zusammen

Wie der Thread bereits bekannt gibt, würde ich mir gern einen Server für ein paar Dienste zulegen, die ich privat nutzen will.
Ich bin allerdings recht ratlos wie viel Leistung und somit Geld ich in besagten Server pumpen soll, da ich bisher mit Servern
wenig Erfahrung gemacht habe.
Der Server sollte folgendes können:

- Den Zugriff von maximal 6 Clienten gleichzeitig überleben
- Eine Art Dropbox "hosten", die mit ca. 6 Rechnern (plus-minus 2) verknüpft ist. (Hier gleich noch die Frage: Wie gut ist mit Owncloud und Co. ein Dropbox-ähnliches System machbar? Würde auf Reisen ganz gerne auch an meine Daten kommen)
- Als TS3 Server für bis zu 8 Personen.
- Ein Gameserver für Minecraft mit 6 Slots.
- Möglicherweise einen eigenen Mailservice (scheint recht wartungsintensiv zu sein, daher eher eine "kann"-Option)

Das System soll am Ende unter einer Linux-Distribution laufen.

EDIT: Die Hauptfrage für mich ist: "In welcher Leistungsklasse liegt die Hardware?"
Derzeit hätte ich mir, aus reinem Bauchgefühl heraus, einen ITX-Mainboard mit Intel-Celeron-CPU besorgt, dazu 4GB RAM und eine große 1TB-Festplatte.
Wäre es realistisch, das dieser Server das alles packen kann oder sollte ich dann schon mehr in Rechenkraft investieren?

Hoffe ihr könnt mir Helfen
ansonsten schon mal danke für die Antworten
gruß Vangrand
 
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AW: günstiger Homeserver

Moin moin und herzlich Willkommen im Forum :pcghrockt:

Deine Umschreibung war schon mal top, nur bei eienr Sache habe ich eine Frage:

Den Zugriff von maximal 6 Clienten gleichzeitig überleben

Was meinst du damit?
Werden da nur Dokumente und Musik geöffnet, oder werden da auch Videodateien von abgespielt?

- Eine Art Dropbox "hosten", die mit ca. 6 Rechnern (plus-minus 2) verknüpft ist. (Hier gleich noch die Frage: Wie gut ist mit Owncloud und Co. ein Dropbox-ähnliches System machbar? Würde auf Reisen ganz gerne auch an meine Daten kommen)

Das kommt ganz stark auf deinen Internetanschluss drauf an.
Hast du nur 1Mbit uploade wird das zur Tortur, das wird ne Weile daeurn bis z.B. Musik abgespielt wird, Videos kann man da meistens ganz knicken.
textdokumente gehen flott, bei Bildern wirds auch wieder länger dauern.

owncloud an sich finde ich super, nutze ich auch für Textdokumente, für alles andere ist meine Leitung zu lahm



- Als TS3 Server für bis zu 8 Personen.

Der verbraucht quasi nix, ist echt vernachlässigbar


- Ein Gameserver für Minecraft mit 6 Slots.

Hmmm wie schaut dein Uploade aus?
Mit 1k Uploade kann es eng werden....
Arbeitsspeicher würde ich unter Linux 4-8GB empfehlen (je nachdem was du mit Punkt 1 genau gemeint hast
unter Windows auf alle Fälle 8gb


jetzt die Frage, Eigenbau oder Fertiglösung?

Fertiglösung:
https://www.cyberport.de/dell-power...lus-2-jahre-vor-ort-service-1517-023_548.html

Habe ich selber daheim, ist super, lässt sich aufrüsten und hat Platz für 4x3,5" HDD´s.
Für Silentfreaks is der nix, man hört die Lüfter schon etwas


Wenn es ein Eigenbau sein soll würde ich in deinem Fall schon nicht mehr auf ein AM1 oder J1900 setzen sonndern eher auf Sockel 1150.

Dort am besten einen I3 oder Pentium


Wegen dem Eigenbau warte ich aber mal noch auf Kollegen, die haben da schon immer tolle fertige Bausätze parat :-)
 
AW: günstiger Homeserver

Als "Dropbox" würde ich einfach einen (S)FTP-Server einrichten, das ist meiner Meinung nach die einfachste und schnellste Lösung.
Ich mache mir aber eher Sorgen um den Upload, als um die Hardware.
Beispiel: Um einen 720p Film (95 Minuten, 5 GB) zu streamen brauchst du nach meinen Berechnungen grob durchschnittlich 7,5 Mbit/s Upload. Nehmen wir an, dass Ausreißer in der Bitrate nach oben durch die Pufferung ausgeglichen werden, dann solltest du mit Minecraft und Teamspeak mindestens 10 MBit/s an Upstream bereitstellen können.
Wenn noch andere Nutzer an ihre Daten wollen (du sprichst von bis zu 6 Leuten) wird es entsprechend mehr.
Ein Speedtest kann klären ob deine Anbindung ausreicht.
 
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AW: günstiger Homeserver

Eine Art Dropbox "hosten", die mit ca. 6 Rechnern (plus-minus 2) verknüpft ist. (Hier gleich noch die Frage: Wie gut ist mit Owncloud und Co. ein Dropbox-ähnliches System machbar? Würde auf Reisen ganz gerne auch an meine Daten kommen)
Das ist mit Owncloud erstaunlich gut machbar. Ich synchronisiere seit einem oder zwei Monaten einen fetten Ordner zwischen Unirechner und meinem PC zuhause und bislang funktioniert das sehr komfortabel und zuverlässig.
- Möglicherweise einen eigenen Mailservice (scheint recht wartungsintensiv zu sein, daher eher eine "kann"-Option)
Die Wartung ist nicht das Ding, eher die Einrichtung. Wenn es einmal läuft, läuft es. Wie aufwändig das ganze wird, hängt aber davon ab, was du genau willst. Postfix ist schnell eingerichtet, wenn du auch noch Dovecot mit SQL-Anbindung und ein Webinterface inklusive Virenscanner, Spamfilter und benutzerdefinierten Filterregeln (Sieve) haben willst, kostet es entsprechend mehr Zeit. Ich glaube, bei mir dauerte es rund ein Wochenende.

Knackpunkt ist eigentlich nur der MC-Server. Alles andere macht die Kiste dann quasi nebenbei.

Bzgl. Fragen wie Ausfallsicherheit etc. schau bitte mal hier rein und überlege, ob die dort genannten Fragen für dich relevant sind - wenn ja, beantworte sie einfach hier.

MfG Jimini
 
AW: günstiger Homeserver

Ich habe mal die Geschwindigkeit (insbesondere den Upload) meiner Leitung gemessen. Der Upload liegt nur bei 1 MBit/s, da ich aber ohnehin überlege meine 16k Leitung auf VDSL um zu stellen, wäre das für mich das nur ein Grund mehr auf VDSL um zu stellen, dann hätte ich auch definitiv ausreichend Upload.

Erstmal danke shadie für den Link, der Home-Server sieht ziemlich genau nach dem aus, was ich gesucht habe.
Was mich zum nächsten Thema führt:

Ich hab mir diesen Guide schonmal durchgelesen, hab diesbezüglich aber eigentlich nur eine Frage, die ich mir nicht selbst Beantworten kann:

Das ist die Frage des Eigenbaus.
Ich bin nicht besonders Geschickt mit den Händen, kann aber durchaus einen Rechner zusammen bauen. Da aber Eigenbau billiger ist (und meine Freundin gerne bastelt) sind
für mich beide Lösungen in Ordnung.
Derzeit scheint es mir aber so, als ob man fertige Systeme für deutlich weniger Geld bekommt als ein System im Eigenbau, was mir zwar seltsam erscheint, aber bei Alternate, amazon und co.
kostet das Server-Gehäuse schon so viel, wie das Komplettsystem von Dell.
Daher meine Frage: Hab ich Tomaten auf den Augen oder ist das wirklich die Regel für Server im Preisbereich von 150-400€?

gruß Vangrand
 
AW: günstiger Homeserver

So schön ein Mailserver auch ist, würde ich mir das noch mal überlegen. Google ist zB zu 99.9999...99999999999% erreichbar, sowas kannst du niemals schaffen, allein schon wegen des täglichen Disconnects.
 
AW: günstiger Homeserver

Derzeit scheint es mir aber so, als ob man fertige Systeme für deutlich weniger Geld bekommt als ein System im Eigenbau, was mir zwar seltsam erscheint, aber bei Alternate, amazon und co.
kostet das Server-Gehäuse schon so viel, wie das Komplettsystem von Dell.
Daher meine Frage: Hab ich Tomaten auf den Augen oder ist das wirklich die Regel für Server im Preisbereich von 150-400€?
Gehäuse (so wie die meisten anderen Komponenten), welche explizit für Server angeboten werden, sind in der Regel deutlich teurer als die für normale Rechner. Du kannst dein System aber natürlich in irgendein beliebiges Gehäuse packen, da muss es kein Servergehäuse sein.
Ob Fertigsysteme günstiger sind, lässt sich pauschal schlecht sagen, da es immer auf den Einzelfall ankommt, welche Komponenten man haben möchte. Da man bei Fertigsystemen aber immer auch den Zusammenbau und die Konzeption mitbezahlt, sind diese im direkten Vergleich meistens teurer.
So schön ein Mailserver auch ist, würde ich mir das noch mal überlegen. Google ist zB zu 99.9999...99999999999% erreichbar, sowas kannst du niemals schaffen, allein schon wegen des täglichen Disconnects.
Ein zuhause stehender Mailserver kann ohnehin nicht so genutzt werden wie einer eines Mailproviders oder einer, welcher bei einem Hoster steht, da die Mails aus IP-Adressbereichen von Internetanbietern in der Regel geblockt werden. Man kann ihn aber sehr gut als IMAP-Server nutzen, so dass man beispielsweise seine Mails nur noch von home.dyndns.org abruft statt von Googlemail. Hinzu kommt natürlich, dass die Mails dann auf einem eigenen System liegen anstatt bei irgendeinem Anbieter - und Webinterfaces wie Roundcube sind wesentlich besser bedienbar und konfigurabler als die von Web.de oder GMX.

MfG Jimini
 
AW: günstiger Homeserver

Für alle Anwendungen (bis auf den Minecraft Server) würde der 9 Euro/Monat Strato vServer ausreichen. Ist übrigens monatlich kündbar.
Ich nutze ihn als Server für OpenVPN, TS3 und testweise owncloud. Einen Mailserver solltest du auch installieren können, da wie bereits angesprochen, die Home-IPs von den anderen Mailservern geblockt werden. Ich habe auf meinem vServer mal einen Speedtest gemacht und bin auf 100+ MBit/s Upload und Download gekommen. Da hat aber wohl der Speedtest-Server limitiert und nicht mein vServer. :)
 
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