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Ich habe gerade mal nachgeschaut, der 9400F läuft auf dem ASRock Z390 Pro4 tatsächlich erst ab BIOS Version 1.60 (Release 23. Januar). Es gibt aber Boards, die den 9400F ab der ersten Version unterstzützen, vielleicht mal bei den B365 Brettern schauen? Bei Intel kenne ich mich aktuell auch nicht so gut aus mit den Boards.
Ich hab tatsächlich erst die B365er angeschaut, dann aber kalkuliert, dass alleine die Möglichkeit 3200 Mhz RAM oder schneller zu verarbeiten, den Aufpreis für ein OC-Board sinnvoll machen. Die B365er sind ja auch noch recht neu, da spart man vielleicht 30€ und verliert viel Performance weil man auf 2666 Mhz festsitzt. Wäre aber klar eine Alternative wenn RAM-Takt nicht wichtig ist.
Also RAM und SSD sind für das Mainboard getestet. Netzteil hat 2x PCIe 6+2-pin. Könnte ich meine letzte Zusammenstellung so kaufen oder habe ich etwas übersehen?
Das ist ja furchtbar, dass man sogar da aufpassen muss. Hätte man den 9400f nicht von Anfang an ins lineup nehmen können...
Dann doch lieber nen ryzen 2600...
Das ist ja furchtbar, dass man sogar da aufpassen muss. Hätte man den 9400f nicht von Anfang an ins lineup nehmen können...
Dann doch lieber nen ryzen 2600...
Spüre ich da leichte Häme? (Nein den 9400F musste man ja erst wegen der sauguten Ryzens schnell aus alten Teilen zurechtschnibbeln und zwischendrin auf den Markt werfen, damit die Monopolstellung nicht flöten geht.)
So bitte, jetzt noch mal mit Vega 56 damit Team rot auch sein Recht bekommt:
Wobei es mir beim Gehäuse nur auf Funktionalität ankommt. Muss nix blinken oder durchsichtig sein und das AM5 hätte ich halt direkt bei Cyberport oder notebooksbilliger.de mitbestellen können. So brauche ich eine extra Bestellung bei CaseKing.
P.S. Nun ist es das AM5, dass als einziges bei einem dritten Anbieter bestellt werden muss. Ich guck besser direkt bei den Händlern was verfügbar ist. :p
Für normale Menschen reichen die 6 Kerner definitiv aus. Der 9400/9400f macht im Gaming sogar eine etwas bessere Figur als der Ryzen 2600 wenn man die Leistung einer CPU auf fps beschränkt.
Vorallem bezüglich des Preises sind die kleinen 6 Kerner, ob ryzen 5 oder Intel i5, sehr potent wie ich finde.
Gibt es eine Grund dafür, der mit Threads zu tun hat? Weil das macht für eine Workstation Sinn, wo du Videos verarbeitest der Renderst weil man da Scheibchenweise auf X Kerne Arbeit verteilen kann. In Spielen ist es weit schwieriger Arbeit auf viele Kerne zu verteilen weil das meiste sichtbare und aktiv simulierte in einer Spielwelt doch irgendwie miteinander verzahnt ist. Ergo - abgesehen von getrennten Simulationen des Inneren zahlloser Raumschiffe oder Menschenmengen - wird es auch in Zukunft m.M.n. ausreichen nur 6 Kerne ohne HT für Spiele zu verwenden. Kommt halt ein bisschen drauf an, ob die Spieleentwickler merken, dass alle ihre Kunden brachliegende 8-Kernprozessoren haben, für die es neue Spielkonzepte zu entwerfen gilt (die man nicht effizient auf einer Grafikkarte simulieren kann).
Gibt es eine Grund dafür, der mit Threads zu tun hat? Weil das macht für eine Workstation Sinn, wo du Videos verarbeitest der Renderst weil man da Scheibchenweise auf X Kerne Arbeit verteilen kann. In Spielen ist es weit schwieriger Arbeit auf viele Kerne zu verteilen weil das meiste sichtbare und aktiv simulierte in einer Spielwelt doch irgendwie miteinander verzahnt ist. Ergo - abgesehen von getrennten Simulationen des Inneren zahlloser Raumschiffe oder Menschenmengen - wird es auch in Zukunft m.M.n. ausreichen nur 6 Kerne ohne HT für Spiele zu verwenden. Kommt halt ein bisschen drauf an, ob die Spieleentwickler merken, dass alle ihre Kunden brachliegende 8-Kernprozessoren haben, für die es neue Spielkonzepte zu entwerfen gilt (die man nicht effizient auf einer Grafikkarte simulieren kann).
Das kommt sehr auf die Engine an. Einige moderne Spieleengines nutzen auch mehr als 6 Kerne aus. Aktuell z.B. Battlefield V oder noch krasser Assassin's Creed Origins. AC kann sogar von mehr als 16 Threads noch profitieren. Das zeigt ein Bisschen, wo die Reise (vielleicht) hingeht.
Gibt es eine Grund dafür, der mit Threads zu tun hat? Weil das macht für eine Workstation Sinn, wo du Videos verarbeitest der Renderst weil man da Scheibchenweise auf X Kerne Arbeit verteilen kann. In Spielen ist es weit schwieriger Arbeit auf viele Kerne zu verteilen weil das meiste sichtbare und aktiv simulierte in einer Spielwelt doch irgendwie miteinander verzahnt ist. Ergo - abgesehen von getrennten Simulationen des Inneren zahlloser Raumschiffe oder Menschenmengen - wird es auch in Zukunft m.M.n. ausreichen nur 6 Kerne ohne HT für Spiele zu verwenden. Kommt halt ein bisschen drauf an, ob die Spieleentwickler merken, dass alle ihre Kunden brachliegende 8-Kernprozessoren haben, für die es neue Spielkonzepte zu entwerfen gilt (die man nicht effizient auf einer Grafikkarte simulieren kann).
Das hat man auch vom 4 Kerner gedacht und schau dir an, wo der heute steht.
Daher würde ich bei Intel 8 Kerne nehmen, einfach damit man die CPU in 2 Jahren nicht wegwerfen muss.
wenn man derzeit eine Intel CPU möchte, würde ich auch mind. auf den i7-9700k gehen. Neben den schon von "Threshold" angesprochenen Punkten (wobei ich denke das man auch in 2 Jahren noch mit sechs Kernen klar kommen kann), sehe ich zudem ein "Aufrüstproblem".
Wenn Intel vor der neuen Architektur (Ice Lake) nicht noch einmal einen Zwischenschritt macht, gehe ich stark davon aus das neue Mainboards fällig sein werden. In der aktuellen Situation bliebe dann irgendwann nur der i7-9700k oder i9-9900k als Möglichkeit, oder man kauft sich direkt wieder ein neues Mainboard.
Wenn man jetzt in den sauren Apfel beißt (ich finde den Aufpreis vom i5-9400f zum i7-9700k auch zu groß), ist man die kommenden Jahre aber sehr gut aufgestellt, aus dem gleichen Grund würde ich im übrigen auch direkt 32GB RAM kaufen.
Aus Preis-/Leistungssicht, und der besseren Aufrüstoption, ist man mit dem Ryzen 5 2600 (X) aber derzeit besser beraten.
Eben. Eine Plattform kauft man ja für länger und wenn man jetzt den 6 Kerner ohne SMT nimmt, wird man schnell wieder am Limit sein. Mag sein, dass die CPU auch 3 Jahre noch hält, aber man konnte ja an den 4 Kernern sehen, wie schnell die Reise zu Ende war.
Daher würde ich einfach mehr in den Unterbau investieren. Eine neue Grafikkarte ist schnell verbaut.
Ich wills mal so sagen. Ich hab vorhin ein paar Stunden die Open Beta gespielt und ich hab die Details auf Hoch und die Post Effekte abgeschaltet.
60fps kann ich nicht halten, trotz meiner Hardware.
Da hofft mal, dass da noch mal ein Patch kommt, der die Performance verbessert, sonst wird es echt düster.
Ich danke euch allen für den Input. Ich habe mich jetzt auf den Intel Sechskerner festgelegt. Ihr könnt mir später zurufen "Ich hab's dir ja gesagt!".
Was mir am Wochenende den Onlinehandel betreffend klar geworden ist: Mindfactory bietet fast alles an und zu absurd niedrigen Preisen. Die gleiche Hardware kostet im Conrad teils 60% mehr. Mir war beim Preisvergleich nicht bewusst wie nah wir da am Granit schrammen. Ich muss mich wohl darauf einstellen, dass das Siegel auf der Hülle der Grafikkarte kaputt ist weil jemand die schon mal getestet hat (hoffentlich ohne die sensible Elektronik zu beschädigen) oder dass das Gehäuse kaputt ankommt und ich mich mit Reklamationen herumschlagen muss, was halt tierisch nervt wenn man den PC endlich zusammenbauen will. Ich baue da ganz auf euren moralischen Beistand Jungs.
In Zukunft werde ich bei Geizhals vielleicht darauf achten für "realistische" Preise einige Händler mit allzu aggressiven Preisen zu deaktivieren.
Für alle die es interessiert, was ich denn nun gekauft habe und wie es läuft, hier ist das Update:
Case: Inter-Tech PCD-01 (für 31,60€)
Für den Preis ein gut designtes Gaming-Gehäuse mit Loch unter der CPU und vielen Kabeldurchführungen rund um das Mainboard. Bis auf die Stromanschlüsse für Mainboard und Grafikkarte, konnte ich alle Kabel unter zwischen Mainboard und hinterer Abdeckung verstauen.
Netzteil: be quiet! Pure Power 11 500W (für 64,90€ + 3,95€ Versand)
Dank an FloarianKI, sonst hätte ich das nächstbeste Noname-Netzteil gewählt. Läuft schön kühl und leise und unter Last liege ich genau im Bereich der maximalen Effizienz. Einwegkartoffel deine Einschätzung was die Wattzahl angeht war goldrichtig.
Motherboard: ASRock B365 Pro4 (für 94,92€)
Ich habe das nächstbeste Board genommen, dass die gewünschte CPU schon ab BIOS Version 1 unterstützt und nicht so am Budgetlimit kratzt, dass es nicht mal mehr für die M.2 Schraube oder einen ordentlichen LAN-Chip reicht (ich schau dich an MSI). Obwohl kein Gaming-Board, war ich doch positiv überrascht von den Einstellmöglichkeiten im BIOS von DRAM-Timing bis Steuerung der vier Lüfter.
CPU: Intel i5 9400F (für 158,92€)
Hier habe ich mich auf Einwegkartoffels CPU-Tipp festgelegt bin aber beim Stock-Lüfter geblieben. Der tut auch seinen Dienst, wenn man 60°C nicht als zu heiß empfindet, und mein Laptop erreicht unter Last laufend 70°C. Aber der Lüfter nervt mit seinem leiernden Gebrumme! Näna-näna-näna-.... Besser den Alpenföhn genommen.
RAM: Kingston HyperX Predator CL13, 2666 MHz (für 96,90€)
Habe mich an der Kompatibilitätsliste der Motherboards orientiert und den gekauft. Und meine Fresse, was kann man da an den Timings tunen. Seit ich auch die Subtimings gestrafft habe, komme ich auf 11-13-13-28 und im PassMark habe ich für diesen RAM schon einen neuen Latenzrekord aufgestellt, was für das Board spricht:
SSD: WD Black NVMe 250 GB (für 67,99€)
Tut ihren Dienst. Effektiv erreiche ich die 3 GB/s nur per "dd if=/dev/nvme0 ibs=64M blocks=300 of=/dev/null" unter Linux. Für praktische Situationen scheint mir eine 1,7 GB/s SSD genauso gut.
HDD: WD Blue Corsair 250 GB aus einem alten Notebook, 11 Jahre alt. (für 0,00€)
Wollte nur etwas haben wo ich Browsercache und Pagefile lassen kann um die SSD zu schonen.
Grafik: SAPPHIRE Pulse Vega 56 (für 270€ + 12,38€ PayPal u. Versand) manimani89 hat Recht, eine Vega 56 mit guter Kühlung kostet. Deshalb habe ich mich entschieden eine Sapphire Pulse gebraucht zu kaufen. So blieb ich unter dem Preis der Red Dragon, bekam aber eine ruhige, kühle Karte. Läuft wirklich flott. Vieles was vor ein paar Jahren hohe Anforderungen stellte auf hohen Einstellungen in 1440p @ 60 FPS, was ideal für ein Downscaling auf meinen 1366x768 TV ist. Spielt man mit nativer Auflösung kommt man bei vielen Titeln mit 50 bis 60 Watt hin, was ich auch nicht von AMD erwartet hätte.
Einziger Wermutstropfen ist, dass sie sich bei "Unterforderung" in älteren Spielen teils aufhängt. Ich vermute es hat mit dem Wechsel zu Stromsparzuständen mit niedriger Spannung zu tun.
Lüfter: 1x 140mm Silent Wings 3, 2x 120mm Pure Wings 2 (für 31,08€)
Habe aus Tests erfahren, dass der Silent Wings 3 einer der wenigen Lüfter ist, die auch bei Widerständen noch den Luftstrom gut aufrecht erhalten können. Also habe ich mir den vorne als Ansauger eingebaut und die anderen beiden hinten und oben. Muss mal gucken ob ich noch ein bisschen an Position und Drehzahl feile. Momentan kommen CPU und GPU so auf max. ~60°C in Spielen, was kein Grund zur Besorgnis ist.
Macht in Summe dann 816,31€ + 16,33€ (PayPal + Versand) + 4,90€ (1x MF Service Level Gold) = 837,54€
Doch etwas über das Budget hinausgeschossen. Ich tröste mich mit BER und Elbphilharmonie. Sind ja noch <5%... und alles lief auf Anhieb.
EDIT: Na das mit CL11 überleg ich mir besser noch mal . Gab dann im Realbetrieb unter Last beim Alt-Tabben doch mal eine UNEXPECTED_STORE_EXCEPTION.
Du musst dann nur beachten, dass in das Gehäuse nur Kühler mit maximal 145mm Höhe rein passen. Also die Auswahl ist dann stark beschränkt. Da bleiben nur top Blower, welche in der Regel ein paar Taler mehr kosten.
Für das Geld der wd nvme hätte sich eine 500gb sata ssd angeboten. Mehr Speicher für, in realen Szenarien, selbe Geschwindigkeit.
Und Lüfter unterschiedlicher Serien machen auch wenig Sinn. Was bringt ein leiserer luffi bei 2 lauteren? Auch machen vorn 2 luffis mehr Sinn als nur einer. Aber das sind Kleinigkeiten. Hier sei mal Alpenföhn erwähnenswert. Relativ günstig und die gleichen Lager und ähnliche Testergebnisse wie die silent wings.
Du musst dann nur beachten, dass in das Gehäuse nur Kühler mit maximal 145mm Höhe rein passen. Also die Auswahl ist dann stark beschränkt. Da bleiben nur top Blower, welche in der Regel ein paar Taler mehr kosten. Und Lüfter unterschiedlicher Serien machen auch wenig Sinn. Was bringt ein leiserer luffi bei 2 lauteren? Auch machen vorn 2 luffis mehr Sinn als nur einer. Aber das sind Kleinigkeiten. Hier sei mal Alpenföhn erwähnenswert. Relativ günstig und die gleichen Lager und ähnliche Testergebnisse wie die silent wings.
Ja, bin da totaler Neuling was Lüfter angeht. 120mm und 140mm schien mir das größte Segment zu sein und für Temps in den 50ern ohne OC reicht's wohl. Ich habe die 2 lauten "luffis" gewählt weil die so spotten billig sind und mir schien, dass man nur Einsauglüfter laut hört. (Empirisch getestet mit einem Tischventilator!) Fakt ist, das einzige was unangenehme PWM Geräusche macht ist Intel's Standardlüfter. Ja, auf 100% höre ich einen der Pure Wings auch, aber mit einem angenehm weichen Windrauschen, das vielleicht auch eher dem Staubschutz-Lochblech geschuldet ist als dem Lüfter selbst.