News GTA 6 für 100 USD: "Das darfst du nicht laut sagen!", so Larian Studios Michael Dose

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
"Das darfst du nicht laut sagen!", kommentiert Larian Studios Head of Publishing Michael Dose zur Debatte um den Preis von GTA 6.

Was sagt die PCGH-X-Community zu GTA 6 für 100 USD: "Das darfst du nicht laut sagen!", so Larian Studios Michael Dose

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Mag sein das die Preise sich lange nicht geändert haben, fakt ist aber auch das Spiele heute ein Massenprodukt sind und sich vielfach mehr verkaufen lassen als es vor 10 oder 20 Jahren möglich war. Oft hilft ein günstigerer Preis dazu viel umzusetzen und bei einen Produkt wo mittlerweile auch kaum noch Ressourcen verbraucht werden(Retail Verpackungen, Datenträger, Beilagen) erhöht jeder umgesetzter Euro den Gewinn deutlich.
Bei GTA V sollen es bis 2022 ca. 170 Millionen Einheiten gewesen sein, die verkauft worden sind und einen Umsatz von ca. 6 Milliarden US-Dollar brachten.
Da stellt sich schon die Frage warum die 100€ pro Einheit benötigt werden, vor allem mit dem Vorwand noch mehr Einheiten von Anfang an zu verkaufen......

Nachtrag: im Mai 2024 sollen es sogar 200 Millionen Einheiten gewesen sein!
 
Wenn nicht immer alles beim Kunden reifen müsste und man aus einer existierenden Idee versucht 100 weitere Aufgüsse zu produzieren, bestünde das Problem nicht. Früher gab es Demos die ein 100% vollwertig entwickeltes Spiel repräsentiert haben, welches mit 1.0 auch wirklich an den wichtigen Funktionen Bugfrei gewesen ist.

Heute verramscht man alles im Early Access, nimmt sich die Kohle und setzt das Projekt am Ende auch noch in den Sand oder lässt es unfertig als Vollversion releasen, nur um wieder von der gleichen IP einen Aufguss zu starten, eine neue Zahl dran schreibt und es wieder für Vollpreis verkauft, siehe CoD oder Battlefield.

Dem Markt fehlt es an Innovation und auch wieder etwas an Geduld, etwas mal zu Ende zu bringen um es fertig zu verkaufen statt einen Baukastensatz zu liefern.

Gleichzeitig müssen auch die Konsumer sich mal wieder mehr am Riemen reißen und nicht jeden Müll direkt aus dem Regal greifen nur weil man langeweile hat oder es "einfach kann", denn wo Produkte liegen bleiben wird auch mal wieder darüber nachgedacht und VIELLEICHT ändert sich dann auch mal wieder etwas an der Qualität und das Endprodukt ist es wieder Wert gekauft zu werden :daumen:
 
Solche Preise in der ganzen Branche? Never!
Ein GTA 6 könnte ich mir bei 80 - 90 Euro vorstellen, aber erst nachdem ich davon überzeugt bin dass es abliefert!
Anderenfalls gibt es Sales und warten kann ich gut.
Battlefield, CoD, NfS, usw. würde ich niemals in dem Preisbereich sehen, dafür kommen da zu große Versprechungen, viel kaputter Müll, zu wenig Transparenz und ich wäre auch in Zukunft nicht bereit für solche Titel bzw. Publisher soviel Geld zu verschwenden.
 
Für dieses Thema gibt es mindestens zwei Seiten. Ja es stimmt, dass die Kosten für viele Entwicklerstudios gestiegen sind. Wobei man die Inflation dann aber Landesbezogen betrachten muss. Somit kann man keine Pauschalaussage dazu treffen! Und dann gibt es die Spielerseite (uns) die sich fragen warum man noch mehr für ein Spiel blechen soll das meistens nicht mal Fertig auf den Markt kommt und man gerne den Betatester spielen darf. Auch das kann man aber nicht Pauschalisieren. Für uns sieht es erstmal nur wie Gewinnmaximierung aus das man unter den Deckmantel der gestiegenen Kosten vermitteln will. Eine Preiserhöhung ist auch für die Entwickler ein Risiko. Wenn dadurch weniger verkauft würde, weil es sich der Kunde dann zwei Mal überlegt, bringts unter dem Strich auch nix. Und gerade kleinere Produktionen AA oder A bis Indie könnte das hart treffen wenn die bei den Preisen mitziehen.
 
Ich habe seit 20 Jahren jedes Spiel, das auf meiner Festplatte vorbeigeschaut hat, ganz artig käuflich erworben. Sollte GTA wirklich ein Modell mit stundenweiser Nutzungsabrechnung basteln, werde ich diese Praxis erstmals wieder auf den Prüfstand stellen.
 
Mag sein das die Preise sich lange nicht geändert haben, fakt ist aber auch das Spiele heute ein Massenprodukt sind und sich vielfach mehr verkaufen lassen als es vor 10 oder 20 Jahren möglich war. Oft hilft ein günstigerer Preis dazu viel umzusetzen und bei einen Produkt wo mittlerweile auch kaum noch Ressourcen verbraucht werden(Retail Verpackungen, Datenträger, Beilagen) erhöht jeder umgesetzter Euro den Gewinn deutlich.
Bei GTA V sollen es bis 2022 ca. 170 Millionen Einheiten gewesen sein, die verkauft worden sind und einen Umsatz von ca. 6 Milliarden US-Dollar brachten.
Da stellt sich schon die Frage warum die 100€ pro Einheit benötigt werden, vor allem mit dem Vorwand noch mehr Einheiten von Anfang an zu verkaufen......

Nachtrag: im Mai 2024 sollen es sogar 200 Millionen Einheiten gewesen sein!
wie bitte? 200Mio Zocker haben im Schnitt 30€ geblecht? Schwer zu glauben, einfach deswegen, weil bei solchen gewaltigen Zahlen ein gehöriger Anteil aus Schwellenländern kommen müssten, und die Zahlen einfach nicht so viel/gerne.
 
GTA6 wird sich so dermaßen gut verkaufen, das man auch bei einem Verkaufspreis von 60€ mehr als genug Gewinn einfahren würde.
Aber, warum sollte man das tun. Die Leute greifen auch bei 80-100€ zu. Das ist aber ein Privileg das ich jetzt mal GTA und wenig anderen Kandidaten zuschreibe.
Beim großen Rest der Gamingbranche, die auch gerne 100€ verlangen würden, klappt das allerdings nicht.
 
Ja die Branche reibt sich schon mal die Hände, aber nur weil Ferrari sich Marge X erlauben kann, kann Dacia das nicht auch gleich. Da wird der ein oder andere Publisher vielleicht ein böses Erwachen erleben, wenn sein "AAA" Spiel, dass in Wahrheit nur der X-te Aufguß eines anderen Spiels nur in Schlechter ist, dann für 100€ wie Blei in der virtuellen Ladentheke liegenbleibt.

Ich bin zum Glück schon lange weg von dem Drang jedes Spiel, dass mich interessiert, gleich zum Release kaufen zu müssen. Das mache ich nur noch in absoluten Ausnahmefällen (zuletzt BG3, welches ich mir direkt zum Start des EA gekauft hatte). Mehr als 30 € sieht im Normalfall kein Publisher von mir.

Und GTA 6 kann sich Take-Two-(or Three Times) dahin schieben wo die Sonne nicht scheint. Bereits GTA 5 hat mich nicht mehr abgeholt und zusätzlich hat mich deren Releasepolitik schon damals so verärgert, dass ich dieses Gebaren sicher alleine deswegen, zumindest zum Vollpreis, nicht mehr unterstützen werde. Wenn es richtig gut werden sollte vielleicht ja für nen Zwanni, wie jetzt im Wintersale RDR 2. Ich denke allerdings, dass der Singleplayer diesmal ohnehin eher dünn ausfallen wird, weil die Cashcow, oder sollte ich besser sagen der Cash-Shark GTA Online, zu viel Profit abgeworfen hat, so dass man mit ziemlicher Sicherheit den Fokus dahin gelegt haben wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
100 Euro wären laut Inflation sicher gerechtfertigt, damals kosteten aufwendige Flugsimulatoren mal eben 130 Deutsche Mark, währrend normale Spiele auch für 80 Mark zu haben waren.
Entscheidend ist der Aufwand, Umfang, aber auch die Spielzeit, ob das genommen werden kann oder muss.
Damals gabs aber noch Medien, dicke, gedruckte Handbücher, vielleicht noch bunte Landkarten dazu, und die Spiele gehörten einem, Händler wollten auch Geld verdienen.
Es gab wenig Spiele zur Auswahl, man spielte diese ausgiebiger, es gab sehr wenige Käufer, das Geld musste also aus wenig potentiellen Käufern generiert werden können.
Bei der heutigen Inflation der DRM-Plattformen mit digitalen Nutzungsrechten ohne Besitzansprüche und schnell mal gezogenen Serversteckern und Spieleausfall, diversen Zusatzgeschäften durch DLC's und Ingamekäufen, millionenfachem Kundenpublikum, demgegenüber aber natürlich auch stark verteuerten Spieleproduktionskosten steht das aber auch alles in einem ganz anderen Verhältnis zueinander.
Letzendlich muss jede Firma selbst entscheiden, was sie für ihr Produkt verlangen wollen, oder muss.
Wenn jemand 100 Euro nehmen will, wird man schon merken, ob man damit genug Kunden an Land zieht.
Wenn nicht, muss man die Preise senken.
Wie das bei Grafikkarten von Nvidia läuft, wissen wir ja.
Meckern, ja, kaufen, trotzdem.
Dann ziehen die anderen mit, der Umsatz insgesammt stimmt, aber die Anzahl verkaufter Einheiten geht aber garantiert zurück.
Aber dem kann man später imemr noch entgegenwirken, indem die preise in Deals so gesenkt werden, dass Schnäppchenkäufer wieder zuschlagen.
So bleibt im Groben zumindest immer die Mehreinnahme durch Vorbesteller und Day-One-Spieler, die einfach nicht warten können und denen alles egal ist.
Die erste Charge Grafikkarten und Prozessoren sind schließlich auch immer sofort weg.
Ich persönlich bin der Kann-warten-Typ, daher hat es keine Auswirkung, wie teuer Produkte am Marktstart sind.
Dann wird halt solange gewartet, bis meinen Erwartungen ausreichend genüge getan wird, also ein Maximalpreis erreicht wird, den ich auszugeben bereit bin.
So müssen Frühkäufer halt den ersten guten Deal von 30 oder gar 50% abwarten, wenn man nur 70 oder 50 Euro ausgeben möchte.
Ich kaufe dann nur noch bei mindestens 75 oder 80%. lol
 
Ist wahrscheinlich nur ne Masche. Und drei Monate später kommen dann die ersten Sales mit Hypetrain.

Über 100 Euro+ für ein Spiel? Vielleicht ein Cities Skylines oder Anno 1800 mit allen DLCs. Aber sonst sehe ich es nirgends für mich gerechtfertigt.

Tlou2 gibts für 49 Euro im Presale. Das finde ich fair.
 
Dieses "GTA6 für 100€" klingt sehr nach quadruple-A von Ubisoft.
Ja, GTA5 war ein Riesenerfolg (wenn man die 10€ upgrades als Verkauf ansieht, was sie bestimmt gemacht haben), aber es war im Vergleich zu GTA4 kein wirklich besseres Spiel.

AAA-Spiele haben doch nur nachgelassen die letzten Jahre. Es gab hier und da mal ein gutes Release-Spiel aber der Rest wird doch nur hingepfuscht. Kleine Day-1 Patches bei Spielen die als CD/DVD kommen kann man ja noch irgendwie rechtfertigen (notgedrungen) . Solche 5-10+GB Patches aber bei Spielen die man zum Release runterlädt, nein!

Wenn Publisher nur auf Investoren und Dividendenausschüttung gucken, kaufe ich solche Spiele auch nicht mehr. Meine Liste von Publishern die ich nicht mehr kaufe wird länger und ich spare mehr Geld. Danke!
 
Wenn Spielehersteller den Preis von 60 bis 70€ für ihre Titel nicht mehr länger halten können, sollten sie vielleicht mal darüber nachdenken endlich ihre Produktionskosten zu senken...

Die Kosten für die Spieleentwicklung ist in den letzten 10 Jahren geradezu explodiert. Dabei zeigen zahllose Indy-Titel, dass sich unterhaltsame Spiele auch für deutlich weniger Geld produzieren lassen. Aber das wissen die seelenlosen Maschinen an der Spitze von Investmentfirmen selbstverständlich nicht. Hoffentlich gibt es irgendwann einen verdienten AAA-Crash am Spielemarkt, damit anständige Gamer endlich von diesen dystopischen Entwicklungen befreit werden. Vielleicht werden in Zukunft neue Studios gegründet, die sich nicht mehr länger so einfach aufkaufen lassen und damit ihre völlige Selbstständigkeit behalten.
 
Ich bemesse den Wertes eines Spiel an den Stunden, die ich damit Spass habe und nciht am Produktionsbudget, den Schauspielern (Hi Death Stranding) oder sonst was...

Daher bin ich gerne bereit für ein Baldurs Gate 4 die 100 Euro zu zahlen, oder wie beim 3. Teil die CE zu erwerben, gemessen am Physischen Umfang auch jenseits der 150 Euro...

Auch ein Red Dead Redemption 3, Witcher 4 oder eben GTA 6 spielen für mich in der 80-90 Euro Liga für eine physische Version da ich mit allen Vorgängern erheblichen Spass in vielen Stunden hatte. (Mit Phantom Liberty als Finale Version wäre auch Cyberpunk ein Kandidat, aber nicht bereits zu Release)

Aber diese Liste ist nicht besonders lang und Spiele wie Alan Wake 2 zB schrammen obwohl sehr gut, daran vorbei...
 
Warum denn nicht, wenn es gerechtfertigt ist?
Ich hab GTA5 auf mehreren Plattformen.
Es gibt Spiele, da kann man sich sicher sein, dass sie es Wert sind. Das gilt für viele Nintendo Spiele, sicherlich auch für CD Project Red, Larian Studios oder Rockstar Games. Auch wenn ich selber nur von Rockstar reden kann, da ich weder BaldursGate noch TheWitcher oder CP2077 etwas abgewinnen kann. Sind mir zu pathetisch.
Aber selbst ich als Singleplayer-Verächter weiß, dass es qualitativ hochwertige Produkte sind, die mitunter mehrere hundert Stunden unterhalten können. Ich glaube im Vergleich zu manchem Streaming-Dienst Abo sind Spiele tatsächlich teilweise viel zu billig.

Würde man die Spiele tatsächlich nach "Nutzung" bezahlen müssen wäre meine Rechnung für ARK Spiele vermutlich SEHR hoch xD
 
Dieses "GTA6 für 100€" klingt sehr nach quadruple-A von Ubisoft.
Wie gerne würde wohl Ubisoft AC:Shadows für 100€ verkaufen.
Nach all deren Flops, und vermutlich Shadows als letzter Strohhalm, wäre so ein Verkaufspreis (bei "guten" Verkäufen) natürlich ein Traum und lebensrettend.
Aber das würde einfach nicht klappen. Im Gegenteil, gefühlt warten bei Ubi-Titeln mittlerweile sehr viele Spieler auf die ersten Preisreduzierungen.


Ich bemesse den Wertes eines Spiel an den Stunden, die ich damit Spass habe und nciht am Produktionsbudget, den Schauspielern (Hi Death Stranding) oder sonst was...
Das passt aber auch nicht ganz. Wie bemisst man den Wert eines Spieles, wenn man in Spiel A 20 Std, und in Spiel B 1500 Std gesteckt hat?
 
Ich bemesse den Wertes eines Spiel an den Stunden, die ich damit Spass habe und nciht am Produktionsbudget, den Schauspielern (Hi Death Stranding) oder sonst was...

Daher bin ich gerne bereit für ein Baldurs Gate 4 die 100 Euro zu zahlen, oder wie beim 3. Teil die CE zu erwerben, gemessen am Physischen Umfang auch jenseits der 150 Euro...

Auch ein Red Dead Redemption 3, Witcher 4 oder eben GTA 6 spielen für mich in der 80-90 Euro Liga für eine physische Version da ich mit allen Vorgängern erheblichen Spass in vielen Stunden hatte. (Mit Phantom Liberty als Finale Version wäre auch Cyberpunk ein Kandidat, aber nicht bereits zu Release)

Aber diese Liste ist nicht besonders lang und Spiele wie Alan Wake 2 zB schrammen obwohl sehr gut, daran vorbei...
So unterschiedlich sind die Ansätze.

Ich bemesse den Wert eines Spieles am gesamt Produkt.
Da kann es zwar sein das ich mit irgendeinen AC zwar 100h unterhalten werde und durchaus Spaß brachten, mir aber vielleicht die 20h eines Last of Us viel länger in Erinnerung bleiben und auf verschiedenen Ebenen mit gerissen hat so das es mir in Summe vielleicht sogar mehr Wert ist als es der Spaß in AC es je war.

Oder das ich Honoriere wenn ein Spiel eine ganz Spezielle außergewöhnliche Erfahrung bietet wie ein Hellblade z.B.

Spielzeit = X Geld funktioniert bei mir zumindest überhaupt nicht. Aber genau weil es zu viele so handhaben gibt es so dermaßen viele unnötig aufgeblasene und gestreckte Spiele.

Im Grundsatz gebe ich dir aber zu teilen (!) trotzdem Recht das ein potenziell größerer Titel auch etwas mehr kosten dürfen sollte.
 
Das passt aber auch nicht ganz. Wie bemisst man den Wert eines Spieles, wenn man in Spiel A 20 Std, und in Spiel B 1500 Std gesteckt hat?
Das ist wie bei der Steuer - dann musst du eben nachzahlen, so einfach ist das.

Alternativ können die Publisher ja auch ein Taxameter einbauen. Du hast ein Grundguthaben (den Kaufpreis) und wenn das aufgebraucht ist läuft das Taxameter weiter. Es stoppt nur wenn deine Spielfigur stillsteht, oder wenn du ins Menü gehst. Verbunden dann mit einer Pflicht, das Spielekonto direkt mit dem Bankkonto zu verknüpfen.

Ich bin mir ganz sicher es gibt genug Leute, die das mitmachen würden.
 
Zurück