News GTA 6 für 100 USD: "Das darfst du nicht laut sagen!", so Larian Studios Michael Dose

Man kann Früher eben nicht so direkt mit Heute vergleichen. Zwar werden heute deutlich mehr Spiele verkauft, allerdings konnten vor 30-40 Jahren 2-3 Leuten problemlos ordentliche Spiele entwickeln und ein Studio, das ein dutzend Leute auf ein Spiel ansetzte, war schon etwas großes. Heute sind Triple A Spiele im dreistelligen Millionenbereich unterwegs. Die Renditen liegen im einstelligen Prozentbereich. Das ist nicht so gut und ein Flop haut richtig übel rein.

Für richtig gute Spiele wäre ich bereit 100€ auszugeben. Wobei die Ultimateversionen ja heute schon mehr kosten (dann aber mit Seasonpass) Ich kaufe mir im Jahr gut 1.2 Spiele zum Vollpreis, meist sogar in der CE, die sind es mir dann auch wert.

Sollte GTA wirklich ein Modell mit stundenweiser Nutzungsabrechnung basteln, werde ich diese Praxis erstmals wieder auf den Prüfstand stellen.

Nein, er meinte, dass sich der Preis daran orientieren sollte. Sprich: ein Spiel, das 100h Spielzeit bietet, sollte wesentlich teurer sein dürfen, als eines, das nur 10h bietet (z.B. 100€ zu 29€). Man kann da zustimmen, wobei für mich auch die Qualität der Spielzeit zählt. aufgezwungenes Grinden ist halt eben etwas anderes, als die spannende Hauptgeschichte voranzutreiben.

wie bitte? 200Mio Zocker haben im Schnitt 30€ geblecht? Schwer zu glauben, einfach deswegen, weil bei solchen gewaltigen Zahlen ein gehöriger Anteil aus Schwellenländern kommen müssten, und die Zahlen einfach nicht so viel/gerne.

Kann schon sein. GTA ist so ziemlich das absolute Non Plus Ultra. Zum Vergleich: Monopoly Go hat 8 Mrd (!!!) Dollar eingespielt, bei Kosten von 500 Mio $, das meiste Werbung. Da wird auch klar, warum es erstmal ein Baldurs Gate 4 geben wird. Hasbro will einen weiteren Goldesel, statt die Lizenz an ein talentiertes Studio zu vergeben, von dem sie nicht annähernd soviel haben. Wobei sie mit den letzten Dungeons and Dragons Spielen ordentlich Schiffbruch erlitten haben. Ich wünsche ihnen das auch bei ihrem neuen Versuch, dann gibt es hoffentlich ein Baldurs Gate 4.
 
Ich bin froh das es bei Factorio nie so ein auf Stunden basierendes Bezahlmodel gegeben hat. Bei GTA würds mich nicht stören, hab bei 4 und 5 nie den Vollpreis "abgespielt"
 
Mag sein das die Preise sich lange nicht geändert haben, fakt ist aber auch das Spiele heute ein Massenprodukt sind und sich vielfach mehr verkaufen lassen als es vor 10 oder 20 Jahren möglich war. Oft hilft ein günstigerer Preis dazu viel umzusetzen und bei einen Produkt wo mittlerweile auch kaum noch Ressourcen verbraucht werden(Retail Verpackungen, Datenträger, Beilagen) erhöht jeder umgesetzter Euro den Gewinn deutlich.
Deine Logik hat nur einen Fehler: Früher war die Entwicklung der Spiele nicht so komplex wie heute. An einem Crash Bandicoot (PS1) hat ne Hand voll Leute gearbeitet und das Spiel innerhalb von ein paar Monaten fertiggestellt. An CyberPunk 2077 saßen mehrere hundert Menschen mehrere Jahre.
 
Wenn GTA den Anfang macht, werden die anderen es ebenso versuchen. Es will sich kein Publisher eingestehen, dass GTA in einer anderen Liga spielt - obwohl es jedem klar ist.
Zumindest, was die Macht dieser Marke angeht. GTA ist ein Garant für gute Verkäufe. Da kann das Spiel sich am Ende als noch so schlecht heraus stellen.

Nein, er meinte, dass sich der Preis daran orientieren sollte. Sprich: ein Spiel, das 100h Spielzeit bietet, sollte wesentlich teurer sein dürfen, als eines, das nur 10h bietet (z.B. 100€ zu 29€). Man kann da zustimmen, wobei für mich auch die Qualität der Spielzeit zählt. aufgezwungenes Grinden ist halt eben etwas anderes, als die spannende Hauptgeschichte voranzutreiben
Genau das ist ja auch das Problem an der Aussage. 100€ für ein 100h-Spiel sagt ja nicht aus, dass es sich dabei um ein Produkt handelt, bei dem der Preis auch gerechtfertigt ist. Gerade Open World-Titel machen es sich da leider sehr oft etwas zu einfach.
 
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Deine Logik hat nur einen Fehler: Früher war die Entwicklung der Spiele nicht so komplex wie heute. An einem Crash Bandicoot (PS1) hat ne Hand voll Leute gearbeitet und das Spiel innerhalb von ein paar Monaten fertiggestellt. An CyberPunk 2077 saßen mehrere hundert Menschen mehrere Jahre.
GTA V soll in der Entwicklung ca. 100 Millionen gekostet haben und vermutlich für deutlich mehr als 6 Milliarden $ Umsatz gesorgt haben. GTA V sind noch heute Spitze aus und man sieht dem Spiel das alter nicht an.
Bei Crash Bandicoot kann ich nur raten. Enwicklungskosten vermutlich 1 Millionen oder weniger und Umsatz vermutlich 5 bis 15 Millionen.
Wo ist jetzt der Fehler ?
 
Man sollte auch immer den Preis eines Spieles mit daran messen, ob Erweiterungen (DLC) Geld kosten.

Wenn man GTA 5 nimmt und schaut, wie viele Updates für den Online Modus kostenlos zur Verfügung gestellt wurden über die Jahre hinweg. Das lässt den Preis ebenso in einem anderen Licht da stehen. Andere Publisher verlangen für jeden Kram ein paar Euro.

Das gleiche bei GT7. Das Spiel gibt es schon ewig und der Inhalt wurde immer kostenfrei erweitert. Dann ist der Grundpreis auch etwas ganz anderes, als wenn ich schon 100€ für den Titel zahle und dann für jedes noch so kleine DLC zusätzlich noch einmal bezahlen muss.
 
GTA V soll in der Entwicklung ca. 100 Millionen gekostet haben und vermutlich für deutlich mehr als 6 Milliarden $ Umsatz gesorgt haben. GTA V sind noch heute Spitze aus und man sieht dem Spiel das alter nicht an.
Du nimmst ein Extrembeispiel, das sich am meisten verkauft hat, setzt das als Norm an und fragst mich anschließend, wo der Fehler ist? Muss ich nichts mehr zu sagen oder?

Alien Isolation ist auch ein fantastisches Spiel, nur war es nicht wirklich erfolgreich. CyberPunk 2077 hat auch keine 6 milliarden $ Umsatz generiert.

Die 6 milliarden USD kommen bei GTA V übrigens auch durch die so gehassten Ingamekäufe zustande. Schon ironisch so ein Spiel als Maßstab zu nehmen.

Bei Crash Bandicoot kann ich nur raten. Enwicklungskosten vermutlich 1 Millionen oder weniger und Umsatz vermutlich 5 bis 15 Millionen.
Wo ist jetzt der Fehler ?
Du sagst es doch schon selbst. Die Entwicklung ist teurer geworden (1 Mio. vs. 100 Mio.). Wieso dürfen die Spiele dann nicht auch teurer im Handel sein?
 
Sollte die Spieleindustrie wirklich stillstehen, nur weil ein neues GTA erscheint? Die Leute sind sehr von sich und ihrem Produkt eingenommen.
 
Was hilft es, wenn der Vollpreis steigt, dafür aber weniger zum Vollpreis gekauft wird? Gerade BaldursGate III hat ja gezeigt, dass man mit langem Support den Preis auch auf Vollpreis halten kann.
Insgesamt sind viele der Thesen, die in dem Gesamtkontext herumgeistern, zweifelhaft. Ein Bisschen gesammeltes Contra:
  • Es sollte sich auch genügend "gegen" GTA VI releasen lassen. Gaming besteht ja nicht bloß aus einem Genre.
  • Die These von GTA VI als dringend benötigter SystemSeller für die CurrentGen halte ich sehr weit hergeholt. Die CurrentGen hat ordentlich von Corona und den aufwärtskompatiblen Spielen profitiert, die braucht überhaupt keine SystemSeller.
  • GTA VI und leibt hingegen perfekt, um den Übergang zur XBOX VI einzuleiten. Das habe ich ja schon ein paar Mal erwähnt.
 
Wenn man sich die Zahlen der großen Publisher anguckt dann sehe ich keine Krise. Vielleicht weint man Rekordjahren zur Corona Zeit nach und sowieso können Gewinne nie hoch genug sein. Eine Krise sehe ich nicht.

Natürlich gab es Flops und einzelne wie zB UBI haben Probleme. Diese wurden aber durch schlechte Entscheidungen, irgnorieren der Kundenwünsche, schlechtem Marketing und vor allem schlechten Produkten verursacht. Da hätte ein höherer Verkaufspreis nicht geholfen, womöglich sogar eher abgeschreckt.

Der Markt ist gesättigt und entgegen der Meinung von Top Managern haben Kunden nur begrenzt Zeit und Geld. Beides kann man auf so viele Arten ausgeben ... Das war zu Corona nicht so und diese Zeit kommt hoffentlich nicht wieder.
 
Naja, auf den ersten Blick ist es ein " Mein Gott, sind die bescheuert?" auf den zweiten Blick mit Sicht auf die möglichen Spielstunden, an sich ok.
An sich ist es derzeitig ja auch nichts neues, Standard 60-80€, Premium (bisschen Krempel dabei) 90-110€ und Deluxe (Alle DLC's usw) 110-130€
Ich selber habe zuerst gedacht, "Ja Ja lass sie machen, wird ein Verkaufeinbruch" aber dann auf Blick auf Anno 1800 habe ich mir die Seasonpässe mit ca. 20% Preisnachlass und das Hauptspiel zum Vollpreis gekauft Und bin da (glaube ich) bei 140/150€. gemessen aber bei einer Spielzeit aktuell bei ungefähr 1000 Stunden (werden auch sicher mehr) liegt die Stunde bei 0,15€ ...... Naja.
 
Nur 100$ wäre ja eine Preissenkung. Die meisten Spiele kosten zur Zeit 130 Euro. Denn ein komplettes Spiel wie früher heisst inklusive allen DLC!
 
Die Preise für AAA-Spiele sind im Laufe der Jahre nur moderat gestiegen, typischerweise um etwa 10 $/10 €.

Von 2005 bis 2010 lagen die Preise für Spiele bei 49,99 €/49,99 € bis 59,99 €/59,99 €.

Zwischen 2010 und 2020 lag der Standardpreis bei 59,99 €/59,99 €, und ab 2020 stieg er auf 69,99 €/69,99 €. Dieser Anstieg ist zum Teil auf die Inflation zurückzuführen, da 49,99 € im Jahr 2005 heute etwa 75 € entsprechen.

Man kann also schon sagen, dass die Spielepreise seit langem, beinahe 20 Jahren, sehr stabil waren.

Es wird niemand dazu gezwungen, sich die Super-Duper-Version zu kaufen.
 
Was für ein Unsinn Spiele müsste eigentlich günstiger werden da die Entwicklungskosten auf immer mehr Einheiten umgelegt werden und die Entwicklungskosten unabhängig sind von der Anzahl der Einheiten
 
Der monatliche Abopreis für mein Netflix Account kostet mich 4,99€ pro Monat bzw. 59,88€ pro Jahr (Mit Werbung). Ich kann so lange sehen wie ich möchte. Sollte es keinen Content geben oder die Qualität des Content nachlassen würde ich Netflix kündigen
 
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Mal ehrlich, ich erinnere mich an eine Zeit, da haben Spiele 120 DM gekostet. Dann kam der EUR und die Preise haben sich visuell halbiert und seit 2 Jahrzehnten ist der Preis nicht merklich gestiegen. Technik, Anspruch und Aufwand sind heutzutage ungleich höher. Verglichen mit anderen Freizeitangeboten (Kahrtbahn, Escape Room, Kirmes, Kino…) sind Spiele, bezogen auf finanzieller Aufwand und Dauer der Unterhaltung, lächerlich günstig.
Sollen die Spiele doch für 70-100€ verkauft werden. Der Markt regelt das.
 
Verstehe ich nicht, wollen die jetzt das Spiel vermieten? Oder sollen wir es kaufen, am besten für 100 $ und dann zusätzlich ab einer gewissen Zeit (wer legt die fest?) für jede Stunde zusätzlich zahlen. Drehen die jetzt endgültig durch? Schlimm genug, dass mir meine Spiele auf Steam eigentlich gar nicht gehören, laut deren AGB (frag mich nicht, wo das steht). Noch mal: Wenn ich dann nicht spiele, bekomme ich dann Kohle im Umkehrschluss vom Publisher zurück oder ist das eine Einbahnstraße? Völlig irre. Überleg mal, wie viel Kohle die mit GTA V verdient haben. Und das solche Gedanken, wie man noch mehr rausholen kann. Ich glaube, der ist noch von der Inaugurationsfete völlig verkatert.
 
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