News GTA 6 für 100 USD: "Das darfst du nicht laut sagen!", so Larian Studios Michael Dose

Die meiste Zeit mit vielen Games habe ich in Titeln versenkt die keine 20,-€ gekostet haben.

GTA V war für mich eine absolute Lachnummer... sowas von langweilig. Aber Geschmäcker sind verschieden und viele Leute haben das ja ordentlich viel gezockt :daumen: - nur mir hats irgendwie nie wirklich Spaß bereitet... warum auch immer

Aber gerade ein GTA VI wo viele drauf ewig warten wird denen regelrecht aus den Händen gerissen.... auch wenn es Richtung 100,-€ marschiert.
 
Wenn "die Branche" weiterhin so Qualitätsbomben wie CP2077 (Release), DA:V, SW:O, D4, Skull & Bones, Suicide Squad, Concord, Redfall, Siedler: Neue Allianzen, lazy Vollpreis-Remakes und -Remaster etc. pp. raushaut und mehr in Marketing als gute Entwicklung investiert, habe ich nicht mehr als ein müdes Lächeln für dieses Mimimi übrig.
 
Die Argumentation kann ich nachvollziehen.
Spiele sind zumindest für mich die günstigste Art der Unterhaltung.

Nehmen wir etwa Wartales:
Das habe ich gekauft für 30€ zum regulären Preis.

Bekommen habe ich bislang 150 Stunden Spielspaß.
Das Spiel war als 1.0 in einem guten/sehr guten Zustand, der fleißig erweitert und gepatcht wird.
Es wäre also durchaus mehr Wert gewesen, zumal man keinen fetten Rechner dafür braucht.

Aber für ein verbugtes Spiel wären 60€+ dann zuviel, ebenso wenn es nur eine kurze SP Spielzeit bieten würde wie etwa die CoDs.
 
Kann ich ebenfalls nachvollziehen. Guckt mal wie teuer Kino in den letzten Jahren geworden sind. Netflix etc. auch alles im Preis gestiegen nur Spiele kosten nach we vor ihre 50-60€. Habe schon Verständnis, wenn das im Preis steigen sollte, auch wenn ich das als Kunde natürlich uncool finde, da eh alles im Leben teurer wird, nur mein Gehalt nicht im gleichen Maße steigt.

Aber ich kaufe mittlerweile vielleicht 2-4 Titel zu Release im Jahr. Ein paar andere dann rabattiert in Sales. Und am Ende spiele ich dann doch das wenigste.
 
GTA V war für mich eine absolute Lachnummer... sowas von langweilig. Aber Geschmäcker sind verschieden und viele Leute haben das ja ordentlich viel gezockt :daumen: - nur mir hats irgendwie nie wirklich Spaß bereitet... warum auch immer

Aber gerade ein GTA VI wo viele drauf ewig warten wird denen regelrecht aus den Händen gerissen.... auch wenn es Richtung 100,-€ marschiert.
Ich denke gerade bei Gamern im Alter zwischen 13 und 25 (grob ausgedrückt Jugendliche und junge Erwachsene), ist das neue GTA ein Muss und wird unendlich Hype im Freundeskreis generieren.
Logisch, Leute über den Haufen schießen, Leute über den Haufen fahren, Autos klauen, N*tten in Autos knallen, Bank ausrauben, Laden ausrauben ........ soll ich noch weiter machen?
Das wird Rockstar so dermaßen aus den Händen gerrissen, egal zu welchem Preis.
 
Wie gerne würde wohl Ubisoft AC:Shadows für 100€ verkaufen.
Nach all deren Flops, und vermutlich Shadows als letzter Strohhalm, wäre so ein Verkaufspreis (bei "guten" Verkäufen) natürlich ein Traum und lebensrettend.
Aber das würde einfach nicht klappen. Im Gegenteil, gefühlt warten bei Ubi-Titeln mittlerweile sehr viele Spieler auf die ersten Preisreduzierungen.



Das passt aber auch nicht ganz. Wie bemisst man den Wert eines Spieles, wenn man in Spiel A 20 Std, und in Spiel B 1500 Std gesteckt hat?
Für mich easy. Bei erwarteten 20 Stunden Spielspass zücke ich bei 100 Euro Kaufpreis nicht die Geldbörse, sondern erst in einem Sale. Bei 1500 Stunden, (wie etwa in D2-4 um die von dir erwähnten Stunden in Relation zu setzen), welche mich Jahre begleitet haben investiere ich gerne etwas mehr.
 
Wenn GTA 6 für $/€ 100,- kommt, werde ich es (vorerst) nicht kaufen, ich warte dann ab, bis es günstiger geworden ist...

Hab ich bei GTA 5 schon so gemacht (Premium-Version für € 9,99 gekauft) und bei RDR2 (für 19,99 gekauft). GTA 6 würd ich vielleicht € 40,- ausgeben, aber mehr auch nicht.
 
So unterschiedlich sind die Ansätze.

Ich bemesse den Wert eines Spieles am gesamt Produkt.
Da kann es zwar sein das ich mit irgendeinen AC zwar 100h unterhalten werde und durchaus Spaß brachten, mir aber vielleicht die 20h eines Last of Us viel länger in Erinnerung bleiben und auf verschiedenen Ebenen mit gerissen hat so das es mir in Summe vielleicht sogar mehr Wert ist als es der Spaß in AC es je war.

Oder das ich Honoriere wenn ein Spiel eine ganz Spezielle außergewöhnliche Erfahrung bietet wie ein Hellblade z.B.

Spielzeit = X Geld funktioniert bei mir zumindest überhaupt nicht. Aber genau weil es zu viele so handhaben gibt es so dermaßen viele unnötig aufgeblasene und gestreckte Spiele.

Im Grundsatz gebe ich dir aber zu teilen (!) trotzdem Recht das ein potenziell größerer Titel auch etwas mehr kosten dürfen sollte.
Ich schließe mich deinen Aussagen zu 100% an dass kurze Titel wie zB Stray (Ja steinigt mich) durchaus ihren Wert bewiesen haben, als 70 Euro Titel an mir vorbei gegangen wäre. Dennoch kann ich für mich mit dem Kompromiss "Spielzeit pro Euro" unter der Prämisse, dass das grundlegende Spiel mich interessiert (Hi Flight Simulator) überhaupt so sehr reizt.

TLOU liegt mit seinen 50-70 Euro genau in dem Bereich, den ich mir vorstelle. Wenn ein Teil 3 für 100 Euro kommt, würde ich wohl kein Day1 Käufer mehr sein. Auch ein God of War zB, welches mich mit den beiden letzten Teilen köstlich unterhalten hat, fallen in die 100 Euro Kategorie.
 
TLOU liegt mit seinen 50-70 Euro genau in dem Bereich, den ich mir vorstelle. Wenn ein Teil 3 für 100 Euro kommt, würde ich wohl kein Day1 Käufer mehr sein. Auch ein God of War zB, welches mich mit den beiden letzten Teilen köstlich unterhalten hat, fallen in die 100 Euro Kategorie.
Das sind aber alles keine "langen" Spiele.
Daher ist Preis pro Spielzeit auch eher weniger tauglich. Es zählt schlicht die Qualität.
 
Ich erinnere mich, dass Spiele 2020 um 10€ teurer geworden sind

Also :

Spiel Anfang 2020: 60 €
Preissteigerung Spiel in 2020: +16,67% (60 € -> 70 €)
Kumulative Inflation (2020–2025): +22,28%
Theoretischer Preis, um der Inflation zu entsprechen: 73,37 €

Da ein Spiel heute 70€ kostet, ist es im Verhältnis zur Inflation etwas günstiger als es "sein müsste", aber direkt von 100€ bzw. USD zu sprechen ist übertrieben.
 
Daher ist Preis pro Spielzeit auch eher weniger tauglich. Es zählt schlicht die Qualität.
Naja, natürlich nicht in dem Sinne tauglich, dass ein 10-Stunden-Shooter 50 Euro und ein 1000-Stunden-GTA oder -ARPG 5000 Euro kostet, aber ich finde die Annahme schon höchst plausibel, dass die die Leute durchaus bereit sein könnten, für ein Spiel, in das sie voraussichtlich Hunderte bis Tausende Stunden Zeit stecken werden, auch 80, 100 oder 120 Euro zu bezahlen - aber eben auch nur für diese.
 
Ich wäre mit 100€ einverstanden, wenn das Spiel dann fehlerfrei und ohne weitere Updates auf einem Datenträger im schicken Karton verpackt kommt - selbstverständlich ohne Onlinezwang!

Ansonsten die Vergleiche mit früher und den damaligen Preisen bitte bleiben lassen.

(Bei GTA war übrigens neben einem gedruckten Stadtplan und einer Anleitung auch noch ein Wendeposter dabei - das alles für 80 DM)
 
Naja, natürlich nicht in dem Sinne tauglich, dass ein 10-Stunden-Shooter 50 Euro und ein 1000-Stunden-GTA oder -ARPG 5000 Euro kostet, aber ich finde die Annahme schon höchst plausibel, dass die die Leute durchaus bereit sein könnten, für ein Spiel, in das sie voraussichtlich Hunderte bis Tausende Stunden Zeit stecken werden, auch 80, 100 oder 120 Euro zu bezahlen - aber eben auch nur für diese.
Du weist oftmals vorher ja garnicht ob du da Hunderte oder Tausende Stunden reinstecken wirst. Ergo schwer vorab zu sagen ob 100 oder 120 Euro gerechtfertigt sein werden.
Spiele könnten ja mit einer Maximalzeit versehen werden. Nach ~xx Spielstunden wird das Spiel gesperrt, für Betrag x kannst du weitere xx Stunden freischalten.
Wer dann ein Spiel 500 bis 1000 Std spielen will, wird kontinuierlich zur Kasse gebeten.

Uff, hoffentlich liest hier kein Publisher mit.^^
 
Du weist oftmals vorher ja garnicht ob du da Hunderte oder Tausende Stunden reinstecken wirst. Ergo schwer vorab zu sagen ob 100 oder 120 Euro gerechtfertigt sein werden.
Bei einem GTA, Diablo oder PoE haben die meisten, die schon die Vorgänger intensiv gespielt haben, davon eine ziemlich genaue Vorstellung; Ähnliches gilt für umfangreiche Rollenspiele wie Witcher 3 oder Baldur's Gate 3. Ansonsten gibt's ja auch meist ausreichend Tests und Let's Plays, um eine Ahnung davon bekommen zu können.
Spiele könnten ja mit einer Maximalzeit versehen werden. Nach ~xx Spielstunden wird das Spiel gesperrt, für Betrag x kannst du weitere xx Stunden freischalten.
Wer dann ein Spiel 500 bis 1000 Std spielen will, wird kontinuierlich zur Kasse gebeten.
Das ist doch sinnlose Panikmache und wird so nie kommen. Mit Abos, wie bei WoW, plus Ingame-Käufen aller Art hat man bereits seit Langem funktionierende Modelle gefunden, um die Leute dauerhaft zur Kasse zu bitten. Ständiger Zeitdruck, mit einer permanent tickenden Gelduhr im Hintergrund, ist ganz sicher kein funktionierendes Modell.
 
wie bitte? 200Mio Zocker haben im Schnitt 30€ geblecht? Schwer zu glauben, einfach deswegen, weil bei solchen gewaltigen Zahlen ein gehöriger Anteil aus Schwellenländern kommen müssten, und die Zahlen einfach nicht so viel/gerne.
Falsch du hast meinen Text nur überflogen!
Die 6 Milliarden beziehen sich noch auf 170 Millionen und sollten daher noch viel höher sein.
Vor allem vergießt du das der Größe Umsatz bei der Veröffentlichung auf einen System gemacht wird und noch zusätzliche Gelder Einspielt durch Addon Verkäufe wie Cash Cards dazu kommen die normalerweise nie rabattiert sind.
Kannst ja mal im Internet suchen was sie 2020 umgesetzt haben, da sollen es alleine fast $1 Milliarde nur durch GTA V gewesen sein.
 
wie bitte? 200Mio Zocker haben im Schnitt 30€ geblecht? Schwer zu glauben, einfach deswegen, weil bei solchen gewaltigen Zahlen ein gehöriger Anteil aus Schwellenländern kommen müssten, und die Zahlen einfach nicht so viel/gerne.
naja GTA 5 gab es auch bei Epic umsonst.
So hat es sich fast jeder (in meienr Bubble am PC gehohlt).
Haben es auf diversen Konsolen gekauft...
 
passt doch zum Spirit der Zeit. Abo,Abo,Abo oder wie eh und je, Ohne Moos nix los.
Gab schon in den 80ern, die gute alte Spielhalle mit den Arcadeautomaten. Spielen nach Einwurf kleiner Münzen. is nix anderes. Wäre heute vielleicht gar nicht schlecht um ab und zu mal an die frische Luft zu kommen, auf dem Weg zur Spielhalle ;)
 
Die Publisher tun ja gerade so als würden sie am hungertot nagen. Sollen es die verlangen die es wirklich brauchen aber dafür sollte der Gewinn der aus einem Spiel generiert wird auch gedeckelt werden und alles darüber hinaus wieder zurückbezahlt werden.
 
Das sind aber alles keine "langen" Spiele.
Daher ist Preis pro Spielzeit auch eher weniger tauglich. Es zählt schlicht die Qualität.
Stimmt für dich, dennoch hatte ich mit D4 beispielsweise mehr Spass als mit TLOU 2 oder GOW Ragnarök. Also bleibt für mich ein 20h SinglePlayer Spiel kein 100 Euro Kandidat. Auch wenn das fantastische Spiele waren, werde ich beide nie wieder spielen. D4, GTA5, Witcher 3 zB landet immer wieder mal in der Downloadwarteschlange.

Natürlich ist dies alles streng subjektiv zu bewerten, was ich in der von dir zitierten Aussage vermisse :-)
 
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