Grafikkartenkrise: Intel möchte Millionen Arc-GPUs pro Jahr an Spieler ausliefern

Ist das nicht verkehrt; "AMD und Intel hätten kein Interesse daran, die Preisstrukturen zu ändern, weshalb jetzt der perfekte Zeitpunkt für Intel gekommen sei, in den Markt einzusteigen."

Müsste es nicht AMD und Nvidia heißen ?
Ich hoffe mal, daß so etwas wie CUDA und NVENC auch mit an Board sind, ansonsten ist die GPU zumindest für mich unbrauchbar.
Gibt es doch schon seit Ewigkeiten Intel Quick-Sync beispielsweise, GPUs auch wenn bei den iGPUs starke Leistungs Steigerungen aufgetreten sind waren aber ja leider nie das Fachgebiert seitens Intel.
Ich denke im Fokus werden erstmal vorallem Triple A Titel und sehr beliebte Online-Games sein um die absolut sauber laufen zu lassen.
Erst dann wird man sich mit anderen Features beschäftigen, die DeNoiser und AI Software mit Tensorflow von Nvidia sind erstmal noch eine Hausnummer zu groß auch für den Big Boy.
 
Was passiert laufend?
Das dumme Marketingelaber von Intel?
Stimmt.

Ansonsten hat noch keine separate Grafikkarte von Intel das licht der Welt erblickt in den letzten 20 Jahren.
man liefert schon laufend Millionen GPUs aus.
Letztlich braucht man nur 2% vom Gesamtmarkt um das Versprechen einzulösen. Und das holt man sich ganz einfach über die OEMs.
Es ist also insgesamt eben nichtssagend, was man mal wieder von sich gibt, aber es wird hier ein Fass aufgemacht.

Ich zitiere mal aus der 3dcenter, welche sich eh auf diese News beziehen:
Jener dGPU-Markt (Intel bezog sich nicht explizit nur auf Desktop-Lösungen) ist für das Jahr 2021 auf ca. 95 Millionen extra Grafikchips für Mobile & Desktop zu schätzen (bislang gibt es nur exakte Zahlen bis einschließlich des Q3/2021), für das Jahr 2022 wird es wohl noch etwas mehr. Anders formuliert ändert eine niedrigschwellige Erfüllung dieser Intel-Aussage nichts am Grafikchip-Markt, in welchem wohl deutlich größere Stückzahlen fehlen als "nur" ein paar Millionen Grafikchips pro Jahr.

Ja Marketing hat es leider so an sich, dass es meist viel heiße Luft ist
Schau dir die Umsatzzahlen von Konsolen an. Sie mögen vielleicht unter dem Umsatz von PCs liegen, aber Konsolen werden nicht ständig gekauft wie PCs bzw. Komponenten (= Upgrades)... d.h. die Konsolen bleiben länger im Haushalt bestehen. Wenn man Konsolen wie PSP4/Pro Xbox (S etc.) ignoriert, ändert sich die Hardware auch kaum bis zu einer neuen Generation (bspw. PS4 -> PS5).

Konsolenspieler müssen also nicht ständig (übertrieben) ihre Hardware Upgraden, weil die Leistung der Konsole nicht mehr ausreicht. PC-Spieler müssen das teilweise wegen den miserablen Konsolenports aber tun. Die wenigen Ausnahmen die gut optimiert sind (wie eben GoW) sind da eher die Ausnahme.

so richtig müssen tut das auch kein PC Spieler.
Mein Unterbau (CPU, RAM, Mobo, SSD) sind aus 2008, die GPU aus 2011. Damit 3 Jahre vor PS4. Spielt alle Spiele die als Crossplattform erschienen sind, mit der Ausnahme der kommenden Spiele natürlich.
Wer alles auf Ultra spielt, 4K, VR high FPS oder sonstwas, der braucht stets die aktuellste Hardware. Das ist aber für mich nicht von Relevanz
Man findet leider keine aktuellen Statistiken, wo man brauchbar bzw. Vertrauenswürdig den Umsatz von Spielen auf PC/Konsolen sieht, tlw "nur" Zusammenfassungen, oder nach Publisher.

Hier findet man eine Statistik, die scheint halbwegs (!) brauchbar zu sein, aber inwieweit die Daten da korrekt sind, kann ich nicht beurteilen - muss wohl jeder individuell für sich selbst entscheiden.

Geht man jetzt von dieser Statistik nach Spielumsatz aus: (steht in etwa in der Mitte)

"Mobile gaming makes up almost half (49%) of the total market with a combined smartphone and tablet gaming revenue of $86.3 billion for 2020."

40% Smartphones
28% Konsolen
21% PC
9% Tablets
2% Browsergames

Games market revenue worldwide per major segments in 2020

86,3% Smartphone + Tablet
51,2% Konsole
37,4% PC


Umsatz 2020 also 7% mehr Spiele auf Konsole im Vergleich zu PC.
und was sagte ich: die meisten Spieler(bzw der meiste Umsatz in dem Fall auch) sind eben NICHT auf der Konsole. Danke, dass du dir die Arbeit gemacht hast, die dazu passende Statistik rauszusuchen
 
Zuletzt bearbeitet:
Als wenn die Aktionäre von Intel begeistert wären, wenn Intel nicht auf den Hochpreiszug aufspringt ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wenn die Aktionäre von Intel begeistert wären, wenn Intel nicht auf den Hochpreiszug aufspringt ...
Geht um insgesamt zu wenig Umsatz im ersten Jahr, ich denke nicht, dass man da als Aktionär begeistert wäre.
Intels IDM 2.0 hingegen ist ein ganz anderes Kaliber. Wenn es aufgeht, geht es da um viel Geld, wenn es nicht aufgeht wird man ein Problem bekommen in einigen Jahren.
 
man liefert schon laufend Millionen GPUs aus.
Nein.
Intel liefert integrierte GPUs aus.

Die haben mit dedizierten Grafikkarten den Namen und teilweise den theoretischen Aufbau gemein.
Ansonsten unterscheiden sie sich gewaltig von "richtigen" Grafikkarten.

Leistung, Materialien, Speichergröße und -anbindung sind meist total anders.

Es ist also insgesamt eben nichtssagend, was man mal wieder von sich gibt, aber es wird hier ein Fass aufgemacht.
Richtig, denn es geht um kaufbare Grafikkarten, nicht um IGPUs.

Ja Marketing hat es leider so an sich, dass es meist viel heiße Luft ist
Die Konkurrenz wird Intel in der glühenden Luft zerreißen, wenn der XE 512 nichts bringt.
 
Ich traue es dem Intel ARC Team durchaus zu konkurrenzfähig zu sein, natürlich auch beim Treiber. Sie haben ja genug Expertise von Anderen abgeworben und Geld hat Intel genug für so ein Projekt.
 
Wenn die ARCs genauso Leistungsfähig sind, werden die genauso zum Minen benutzt.
Nur weil Intel dann auch Grafikkarten herstellt, wird es mit der Ressourcen Knappheit nicht unbedingt besser.
 
Nein.
Intel liefert integrierte GPUs aus.

Die haben mit dedizierten Grafikkarten den Namen und teilweise den theoretischen Aufbau gemein.
Ansonsten unterscheiden sie sich gewaltig von "richtigen" Grafikkarten.

Leistung, Materialien, Speichergröße und -anbindung sind meist total anders.
Ja, das stimmt total.
Aber für ein Unternehmen wie Intel ist es dank der OEMs überhaupt kein Problem in 2 Millionen PCs drin zu stecken.
Richtig, denn es geht um kaufbare Grafikkarten, nicht um IGPUs.
es geht um dedizierte Grafikchips, davon liefert man aktuell schon Millionen aus - und zwar im Notebooksegment
Die Konkurrenz wird Intel in der glühenden Luft zerreißen, wenn der XE 512 nichts bringt.
die erste Gen wird auch nichts weltbewegendes bringen.
 
Die können viel versprechen, wenn der Tag lang ist.
Für mich sind Intel Produkte schon viele Jahre kategorisch abzulehnen und unkaufbar. Da es aber auch Leute gibt, denen der Markt aber egal ist, wird eine große Menge an neuen Karten eine gewisse Entspannung bedeuten, auch wenn ich allgemein vor 2023 nicht damit rechne.
 
Ja, das stimmt total.
Aber für ein Unternehmen wie Intel ist es dank der OEMs überhaupt kein Problem in 2 Millionen PCs drin zu stecken.
Das haben wir beim i740 auch gedacht und die Karte ging sang- und klanglos den Bach runter, obwohl sie nicht schlecht aussah - theoretisch.

Da die Praxis nun mal das Kriterium der Wahrheit ist, werden wir sehen, was Intel zusammenlötet.
Für die PC-bauer wäre eine einigermaßen bezahlbare Karte in der 3060er-Klasse ein Segen.

Wenn es nicht ganz so ein Treiber-Desaster, wie bei der Rage Fury oder Mach 64 gibt, könnte Intel eine Chance haben.

Warten wir es ab.
 
Was ist das für eine seltsame Aussage.
Die haben jedes Jahr Millionen von Chips ausgeliefert, was genau haben die 2 nicht geschafft? Und was davon sollte Intel nicht schaffen?
GPU_Q3_2021.JPG
 
Also sry wenn Intel das nich auch vor dem Brief wusste wie es auf dem Graka Markt aussieht, weiss ich nicht was das für ein Weltunternehmen sein soll.
Und ein Unternehmen hätte längst Grakas auf den Markt geworfen wenn sie selber dran Interesse hätten.
Ich denke ist ne Totgeburt oder die Preise werden sich nicht durch die ARC´s ändern.
Abwarten Tee trinken.
 
Was auch immer du damit sagen möchtest...
dass Zig Millionen GPUs ausgeliefert werden und es für Intel eh kein Problem ist, das zu erreichen? Ja sag ich doch...
Das haben wir beim i740 auch gedacht und die Karte ging sang- und klanglos den Bach runter, obwohl sie nicht schlecht aussah - theoretisch.

Da die Praxis nun mal das Kriterium der Wahrheit ist, werden wir sehen, was Intel zusammenlötet.
Für die PC-bauer wäre eine einigermaßen bezahlbare Karte in der 3060er-Klasse ein Segen.

Wenn es nicht ganz so ein Treiber-Desaster, wie bei der Rage Fury oder Mach 64 gibt, könnte Intel eine Chance haben.

Warten wir es ab.
Nun ich persönlich hab hier kein "Pferd" auf das ich setze, außer, dass Intel mal selbst produziert - nur dann kann eine echte Entspannung stattfinden. Ob man das überhaupt will ist die Frage.
Darüber hinaus: selbst wenn das Ding nicht so performt wie gewünscht in der ersten Gen (worauf ich stark setzen würde, auch wenn man eigentlich dank iGPUs genug lange an Treibern hätte schrauben können, aber hat man ja nicht immer gemacht), wird ihnen derzeit eh alles aus der Hand gerissen.
Ja, selbst ich werde mir eine kaufen. Aber nicht weil ich so geil drauf bin, sondern weil ich Grafikkarten Sammle (habe Voodoos, die Matrox Parhelia, Volaris, Geforces, Radeons... und auch früher). Ob die Xe nun ein Flop wird oder nicht (wie gesagt: ich erwarte erst in 2-3 Jahren was wirklch konkurrenzfähiges, eben wegen der Treiber, Features, Softwareunterstützung durch Devs, weil mich Oldies interessierne usw usf - ich will diese erste GPU seit langem von Intel haben
 
Ob die Xe nun ein Flop wird oder nicht (wie gesagt: ich erwarte erst in 2-3 Jahren was wirklch konkurrenzfähiges, eben wegen der Treiber, Features, Softwareunterstützung durch Devs, weil mich Oldies interessierne usw usf - ich will diese erste GPU seit langem von Intel haben
2 ... 3 Jahre hat Intel aber nicht Zeit.
Das war schon vor 20 Jahren so (siehe Matrox).
Keine ordentliche 3D-Unterstützung - Klatsch und weg.

Was mich immer belustigt, sind die ganze Wahrsager, die schon vorher wissen, was Intel wie rausbringt und wie sich die Treiber entwickeln.

Das kann klappen oder voll in die Hose gehen.
Hoffen wir das Beste.

Zur Zeit wird ja jeder halbwegs funktionierend Germaniumtransistor gekauft.
Da wird man ja noch seine ganzen Uralt-Basteltransistoren los (AF 107, AC137, GF 147s, GD 160, ...). ;)
Egal, ob der bei 80°C abfliegt oder nicht.
 
2 ... 3 Jahre hat Intel aber nicht Zeit.
Das war schon vor 20 Jahren so (siehe Matrox).
Keine ordentliche 3D-Unterstützung - Klatsch und weg.
Das kommt eigentlich ganz auf Gelsinger an: Intel hat genug Geld das ein paar Jahre durchzuziehen, der Markt ist auch lukrativ wenn man den HPC Markt betrachtet und Gaming-GPUs als Beiwerk auch abwirft.
Treiberentwicklung wäre dann ja nicht umsonst, weil auch die iGPUs davon profitieren.

Den Vergleich mit Matrox sehe ich anders - aber jeder darf natürlich eine andere Meinung haben - und ich möchte kurz ausführen warum: Matrox ist auch damals eine kleine, private Firma gewesen. Ein Misserfolg und das Geld für das gesamte Projekt war weg. Intel könnte sich theoretisch auf einen 5 - Jahres-Plan geeinigt haben und mal schauen wie es läuft.
Dass man es vor über 20 Jahren schon mal probiert hat (und vor über 10 mit Larrabee) heißt noch nicht so viel, weil in solchen großen Firmen werden immer wieder mal schnell Projekte zugedreht oder abgestoßen (Flashsparte und anderes). Das heißt halt aber auch, wenn Gelsinger das nicht mehr möchte, ist das GPU Projekt weg.

Was mich immer belustigt, sind die ganze Wahrsager, die schon vorher wissen, was Intel wie rausbringt und wie sich die Treiber entwickeln.
Was man an Hardware rausbringt weiß man ungefähr.
Aber wie sich die Treiber entwickeln kann wohl keiner so genau sagen.
Also ich bin da zumindest überhaupt nicht mehr im Bilde. Ich hab das vor einigen Jahren mal verfolgt, als Intel eigentlich gute iGPUs rausgehauen hat, aber leider die Treiber weit hinter den Erwartungen hingen: so hat John Carmack mal angemerkt dass er Treiberverbesserungen vorgeschlagen hat, die bei "Rage" viel helfen würden - nur hatte er da direkt Kontakt mit dem Treiberteam und festgestellt, dass dies im Prinzip aus 2 Leuten besteht. Diese waren Dankbar für seine Vorschläge, hatten aber nicht die Zeit und Resourcen seine Vorschläge - die enorm Leistung gebracht hätten in Rage - umzusetzen. Und das ging über Jahre so.
Man stelle sich vor wo Intel heute wäre, wenn man damals schon angefangen hätte ein sinnvolles Treiberteam aufzubauen.

Worauf man halt beim Treiber sicher ausgehen kann: die sind im Windowsbetrieb sicher super und für 99% dessen was die Leute brauchen auch. Ich gehe auch davon aus, dass DX12 und Vulkan-Treiber gut sind, genauso wie der LInux-Support, weil dort ist Intel ein Top contributor.
Aber die Frage ist: wird man auch die älteren Spiele ordentlich supporten. Für mich steht und fällt da nämlich die Entscheidung: ich krame doch ab und an oldies raus oder Spiele mit wenig HW Anforderungen.
Ich habe etwa Alien Isolation auf einer iGPU gespielt. War bis zu dem Punkt wo es immer wieder grundlos abgestürzt ist kein Problem. Aber dort kam man halt nicht weiter. War ein nie gefixtes Treiberproblem von Intel.

Meine Annahme ist, dass man mit den Jahren etwas an Erfahrung gewinnen wird und vor allem Spiele die rauskommen schon auf die Intel ARcs Rücksicht nehmen bei der Optimierung, dann wird sich in 2-3 Jahren die praktische Performance dem annähern, was man theoretisch erwarten kann.
Deshalb schrieb ich weiter oben, dass man wohl die Karten in 2-3 Jahren erst ernsthaft als Konkurrenten sehen könnte.
REIN von der Balkenlänge her schon vorher, aber für mich gehört halt mehr dazu.
Und sollt es so sein, dass Intel 2025 selbst produziert, hätte man sogar einen Fertigungsvorteil dank High-NA Belichtungsmaschinen.

Was man durchaus schon heute sagen kann: die Chips von Intel (auch die iGPUs) waren eigentlich immer recht gut, es lag dann eben an der Anzahl der Ausführungseinheiten und den Treibern
Das kann klappen oder voll in die Hose gehen.
Hoffen wir das Beste.
Ja, mir gehts da eher um die Konkurrenz, sonst kommen die Preise nie runter. Wobei ich im aktuellen Markt sowieso an niedrigeren Preisen zweifle.

Intel ist eh schon wieder etwas spät dran. Man stelle sich vor man hätte anfang 2020 schon was brauchbares geliefert und jährlich den Produktzyklus durchgezogen: man kann ja heutzutage jede Schrottkarte um ein Vermögen verkaufen. Selbst Karten die früher in der Sub 100€ Kategorie zu finden waren gehen um über 300 weg...

Was Intel braucht ist, dass sie ihre Roadmap tatsächlich durchziehen können.
 
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Den Vergleich mit Matrox sehe ich anders - aber jeder darf natürlich eine andere Meinung haben -
Das ist keine "Meinung", das ist Geschichte.
Matrox hatte die Grafikkarten mir dem Besten VGA-Signal überhaupt.

und ich möchte kurz ausführen warum: Matrox ist auch damals eine kleine, private Firma gewesen.
Sie waren auch keine kleine private Klitsche, sondern ein größeres mittelständiges Unternehmen mit über 1.400 Mitarbeitern.
In vielen Branchen heißt das Großbetrieb.

Intel könnte sich theoretisch auf einen 5 - Jahres-Plan geeinigt haben und mal schauen wie es läuft.
Sollten die wirklich auf Planwirtschaft umschalten?

Dass man es vor über 20 Jahren schon mal probiert hat (und vor über 10 mit Larrabee) heißt noch nicht so viel, weil in solchen großen Firmen werden immer wieder mal schnell Projekte zugedreht oder abgestoßen (Flashsparte und anderes).
Das nennt sich Flop.

Das heißt halt aber auch, wenn Gelsinger das nicht mehr möchte, ist das GPU Projekt weg.
Ich weiß nicht, ob er wirklich diese macht hat oder nur der Kasper am Mikrifon ist.
Bei Ballmer von Microsoft hat man wenigstens etwas zum Lachen gehabt.
Gelsinger sieht aus, wie ein Cousin von Bill Gates, nur hätte der nie so einen Quark öffentlich gelabert.


Worauf man halt beim Treiber sicher ausgehen kann: die sind im Windowsbetrieb sicher super und für 99% dessen was die Leute brauchen auch.
Dafür gibt es iGPUs zu Hauf, vor allem von Intel.

Aber die Frage ist: wird man auch die älteren Spiele ordentlich supporten.
Die älteren Spiele interessieren die Treiber entwickler einen feuchten Kehricht.
Ich hatte gestern wieder halbe Blackscreens bei Tombraider 3 beim Endboss.

Ich habe etwa Alien Isolation auf einer iGPU gespielt. War bis zu dem Punkt wo es immer wieder grundlos abgestürzt ist kein Problem. Aber dort kam man halt nicht weiter. War ein nie gefixtes Treiberproblem von Intel.
Ich hab Unreal flüssig auf der IGPU vom I 5 6500 gespielt - ohne Fehler.
Aber das läuft höchstens auf DirectX 9 - mit Patch der Goldversion.

Meine Annahme ist, dass man mit den Jahren etwas an Erfahrung gewinnen wird und vor allem Spiele die rauskommen schon auf die Intel ARcs Rücksicht nehmen bei der Optimierung, dann wird sich in 2-3 Jahren die praktische Performance dem annähern, was man theoretisch erwarten kann.
Deshalb schrieb ich weiter oben, dass man wohl die Karten in 2-3 Jahren erst ernsthaft als Konkurrenten sehen könnte.
REIN von der Balkenlänge her schon vorher, aber für mich gehört halt mehr dazu.
Ich denke, daß Intel keine 2 Jahre hat, um grobe Schnitzer auszupolieren.

Und sollt es so sein, dass Intel 2025 selbst produziert, hätte man sogar einen Fertigungsvorteil dank High-NA Belichtungsmaschinen.
Aus der Technologie bin ich schon lange raus, auch wenn ich es mal studiert habe.

Ja, mir gehts da eher um die Konkurrenz, sonst kommen die Preise nie runter. Wobei ich im aktuellen Markt sowieso an niedrigeren Preisen zweifle.
Das wird auf Jahre nichts mehr werden.
Auch Intel wird bei ein paar hundert Euro Kartenpreis für die Mittelklasse anfangen, in der sie ja antreten wollen.

Man stelle sich vor man hätte anfang 2020 schon was brauchbares geliefert
Man stelle sich vor, sie hätten 2015 etwas brauchbares geliefert.


Was Intel braucht ist, dass sie ihre Roadmap tatsächlich durchziehen können.
Die Treiber sind entscheidend, nicht die Roadmap.

Klappt die Fehlerbereinigung nicht schnell genug, sind sie weg.
Und die Fehlerbereinigung macht nun mal 90% aller Programmierarbeit aus.
 
Das ist keine "Meinung", das ist Geschichte.
Matrox hatte die Grafikkarten mir dem Besten VGA-Signal überhaupt.
Matrox war dennoch nie groß genug um diesen Kampf groß einzusteigen, bzw hatte andere Ambitionen.
Deshalb eben eine Meinung. Das beste VGA Signal hat eben nicht gereicht, und ein Flop und weg waren sie vom großen Kampf.

Das nennt sich Flop.
Larrabee war streng genommen kein Flop, weil er nie auf den Markt kam.
Die Phi waren ja dann eben keine Grafikkarten mehr.

Ich weiß nicht, ob er wirklich diese macht hat oder nur der Kasper am Mikrifon ist.
Naja er ist halt der Chef eines Unternehmens das knappe 70-80Mrd pro Jahr umsetzt.
Die älteren Spiele interessieren die Treiber entwickler einen feuchten Kehricht.
Ich hatte gestern wieder halbe Blackscreens bei Tombraider 3 beim Endboss.
Das ist bei den aktuellen 2 Herstellern unterschiedlich behandelt. Nvidia legt noch etwas größeren Wert als AMD auf Kompatibilität zu Oldschool-Titeln (genauso wie Early Access Titel). Intel muss erst zeigen ob man da irgendwo mithalten möchte.

Ich hab Unreal flüssig auf der IGPU vom I 5 6500 gespielt - ohne Fehler.
Ist auch kein Problem, die UE ist ja weit verbreitet.
Ich denke, daß Intel keine 2 Jahre hat, um grobe Schnitzer auszupolieren.
Wenn man will schon, das ist letztlich nicht wirklich entscheidend was wir davon halten.
Wird die erste GPU nicht flott genug wird sie im Preis gesenkt, bei den aktuellen Preisen wird man trotzdem genug verkaufen. Denn auch mit gesenktem Preis wird man das Ding teurer Verkaufen als man noch vor 2 Jahren angenommen hat.
Aus der Technologie bin ich schon lange raus, auch wenn ich es mal studiert habe.
Naja geht nur um Fertigung: Wer die bessere Fertigung hat, hat halt einen Vorteil. Je nachdem wie viel besser die Fertigung ist. Beispiel wäre etwa AMD hätte schon 5nm im vollen Umfang zur Verfügung und Nvidia hängt noch bei 8nm, man könnte Nvidia für einige Monate komplett hinter sich lassen, weil man einfach 80% mehr Einheiten verbaut. Oder kleinere Chips. Oder effizienter etc.
Wenn bei Intel der Plan mit der Fertigung aufgeht, kann ihnen das passieren.

Das wird auf Jahre nichts mehr werden.
Auch Intel wird bei ein paar hundert Euro Kartenpreis für die Mittelklasse anfangen, in der sie ja antreten wollen.
nur in der Theorie hat Intel möglicherweise einen Vorteil bei der Fertigung: Bei CPUs zeigt sich das jetzt schon, Intel kann aktuell auch moderne CPUs im modernen Prozess unter 70€ anbieten, AMD kann dies nur bei sehr kleinen, alten oder ausrangierten. Der Grund ist eben die Fertigung:
Sehr kurz gesagt: Wenn die Forschung abbezahlt ist, kann Intel viel günstiger fertigen als AMD, die ja das ganze über eine Drittfirma machen und diese wollen dazwischen ja auch was verdienen.
Kann sich natürlich auch ändern, weil die Forschung immer teurer wird und Intel dann irgendwann Kosten hat die demgegenüber was AMD bei TSMC zahlt teurer sein können bzw. teurer kommen können
Man stelle sich vor, sie hätten 2015 etwas brauchbares geliefert.
Hätte ich mir damals schon gewünscht, die iGPUs waren brauchbar, die einfach in größerer Form auf den Markt werfen und die Treiber massiv entwickeln, wir hätten heute schon einen 3. Player.
Aber damals wollte der Chef das eben nicht, war ja bis kurz vorher in Entwicklung.

Die Treiber sind entscheidend, nicht die Roadmap.
Beides ist wichtig:
Hast du keine ordentlichen Produkte, bringen auch gute Treiber wenig.
Klappt die Fehlerbereinigung nicht schnell genug, sind sie weg.
Und die Fehlerbereinigung macht nun mal 90% aller Programmierarbeit aus.
Irgendwie bei mir nicht :ugly:
 
Matrox war dennoch nie groß genug um diesen Kampf groß einzusteigen,
ATI hatte 2006 auch nur ein paar mehr Hanseln (5.600).
bzw hatte andere Ambitionen.
Nein.
Sie haben 3D verschlafen und dachten, die 2D-Sparte wirft genug ab.
Weg waren sie.

Larrabee war streng genommen kein Flop, weil er nie auf den Markt kam.
Intels einzig ernst gemeinte Grafikkarte war die i 740:
Ein absolutes Schnäppchen für 35$ Großhandelspreis.

Die Gewinnspanne für die Händler war gigantisch:
Je nach Modell, Speicherausstattung und Hersteller wurden Grafikkarten mit einem Grafikprozessor vom Typ Intel i740 zu Preisen von rund 80 bis 120 US-Dollar an den Endverbraucher verkauft. Die professionellen Ableger von Intel besaßen eine UVP von 124 US-Dollar (2 MB) respektive 149 US-Dollar (4 MB).

Naja er ist halt der Chef eines Unternehmens das knappe 70-80Mrd pro Jahr umsetzt.
Na und?
Ich kenn da viele Kasper, die das Namensschild auf dem Schreibtisch nicht wert sind.

Das ist bei den aktuellen 2 Herstellern unterschiedlich behandelt. Nvidia legt noch etwas größeren Wert als AMD auf Kompatibilität zu Oldschool-Titeln
Welche werden denn unterstützt?
Tombraider 3, 4 oder 5?

Wird die erste GPU nicht flott genug wird sie im Preis gesenkt, bei den aktuellen Preisen wird man trotzdem genug verkaufen. Denn auch mit gesenktem Preis wird man das Ding teurer Verkaufen als man noch vor 2 Jahren angenommen hat.
Kein Zweifel.
Das wäre das einzig mögliche Szenario.

Naja geht nur um Fertigung: Wer die bessere Fertigung hat, hat halt einen Vorteil. Je nachdem wie viel besser die Fertigung ist. Beispiel wäre etwa AMD hätte schon 5nm im vollen Umfang zur Verfügung und Nvidia hängt noch bei 8nm, man könnte Nvidia für einige Monate komplett hinter sich lassen, weil man einfach 80% mehr Einheiten verbaut.
Da sag ich nichts mehr dazu.
Ich hab zwar 6 Semester Halbleitertechnologie hinter mir, aber was heutzutage in dem Segment marketingtechnisch gelogen wird, das geht nicht auf zwei Kuhhäute.

Beides ist wichtig:
Hast du keine ordentlichen Produkte, bringen auch gute Treiber wenig.
Noch mal: Bei Grafikkarten gilt das nicht.
Schau Dir die früheren ATI-Krüppeltreiber an:
- Fury - die hat ihren Namen nicht zu Unrecht oder
- Mach 64 -Schallgeschwindigkeit hat die nie erreicht.

Ich such mal die Bilder mit den verzerrten Köpfen und Autos raus, wenn ich sie finde.

Da gab es nicht umsonst viele Omega-Treiber.

Irgendwie bei mir nicht :ugly:
Bei mir schon.

Bei den meisten Windows-Programmen sind die Fenster, Buttons, Felder etc.
doch schnell hingeworfen.

Die Programmierung dauert dann ein bißchen.

Aber so dumm denken, wie der dümmste DAU, das ist die Schwierigkeit.
Alle Variablenüberläufe, Falscheingaben, Sonderzeichen und Windowsbefehle rauszudrücken dauert meist sehr viel länger.

Ich hab mal ein Versandprogramm fürs Lager eines Hartmetallbetriebes aufgestellt.
Da wurden Teile manuell und per Scanner eingetragen.

Dann kam die Rechnung und der Lieferschein raus und ab ging die Post.

Das Programm hat 2 Wochen mit Rechnungsdruck gedauert SQL-Datenbank mit Crystal Reports verknüpft.

Die ganzen Bugs des Scanners, die Vorformatierung der Textfelder, die DAU-sichere Menüführung , ...,
Das hat ein Vierteljahr gekostet.

Ich war da noch nicht ganz fertig (die ganze Fehlerdokumentation hat gefehlt) da kam der Befehl: Einsetzen!

Zack und die Leutchen vom Versand hatten mich am Hals für zwei Wochen.
 
ATI hatte 2006 auch nur ein paar mehr Hanseln (5.600).

Nein.
Sie haben 3D verschlafen und dachten, die 2D-Sparte wirft genug ab.
Weg waren sie.
ja eben. Das passiert eben, wenn du klein bist und einen Trend verschläfst.
ATI wär auch fast weg gewesen.

Intels einzig ernst gemeinte Grafikkarte war die i 740:
Ein absolutes Schnäppchen für 35$ Großhandelspreis.

Die Gewinnspanne für die Händler war gigantisch:

mir ist die i740 und ihre Fehlkonstruktion durchaus bekannt, das ist aber ganz was anderes als das was heute versucht wird.

Na und?
Ich kenn da viele Kasper, die das Namensschild auf dem Schreibtisch nicht wert sind.
Gelsinger ist ja nicht irgendein Kasperl
Welche werden denn unterstützt?
Tombraider 3, 4 oder 5?
Ich verstehe deine Frage nicht
Da sag ich nichts mehr dazu.
Ich hab zwar 6 Semester Halbleitertechnologie hinter mir, aber was heutzutage in dem Segment marketingtechnisch gelogen wird, das geht nicht auf zwei Kuhhäute.
ja, wobei das ist auch nicht so neu eigentlich.
Da hatte es Intel früher noch am
Noch mal: Bei Grafikkarten gilt das nicht.
Schau Dir die früheren ATI-Krüppeltreiber an:
- Fury - die hat ihren Namen nicht zu Unrecht oder
- Mach 64 -Schallgeschwindigkeit hat die nie erreicht.

Ich such mal die Bilder mit den verzerrten Köpfen und Autos raus, wenn ich sie finde.

Da gab es nicht umsonst viele Omega-Treiber.
in dieser Zeit war ATI bekannt für katastrophale Treiber, es war aber eine Zeit wo es generell viel Schund gab.

Kommt wohl immer drauf an was man macht.
Wenn man was Userzentriertes macht, machen wir meist viele Usability-Versuche vorher, dann spar ich mir die "Fehlerkorrektur"
 
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