Grafikchips: AMDs Chefin für Semi-Custom-SoCs wechselt zu Intel

AW: Grafikchips: AMDs Chefin für Semi-Custom-SoCs wechselt zu Intel

Erinnerst du dich an Intels letzte Versuche, eine dGPU zu entwickeln?
Nach mehreren Generationen und Zielwechsel auf Rechenbeschleuniger Karten wurde der Versuch dann begraben, bevor sie mit der Xe Architektur einen Neuanfang versuchten.
Die Gerüchte berichten übrigens davon, dass zuerst High End Server GPUs veröffentlicht werden. Die Privatkunden stehen weit dahinter an.
Ist auch logisch, weil man sich bei den Servern teurere Produktion leisten kann, um dennoch profitabel zu sein.. oder wenigstens mit einer schwarzen 0 davon zu kommen.
Das wäre für die erste Generation schon mal ein guter Start.
Natürlich ist Intel so dumm einen Fehler zweimal zu machen.

Sicher nicht. Zum anderen wurden mehrere Entwickler von AMD abgeworben in den letzten Jahren.

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Natürlich ist Intel so dumm einen Fehler zweimal zu machen.

Sicher nicht. Zum anderen wurden mehrere Entwickler von AMD abgeworben in den letzten Jahren.

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Genaugenommen haben sie den gleichen Fehler 4 Mal gemacht.. so viele "Landing" Generationen gab es, bevor sie es endlich aufgaben.

Chips werden simuliert... Der Plan der Entwicklung ist dann auch häufiger ein anderer, als am Ende raus kommt.
Und dass sie ein paar Manager abgeworben haben bedeutet nicht, dass es ein perfektes Produkt wird.
Für Knights Landing und Co. hatten sie auch schon eine Runde im Abwerbespiel gedreht.
 
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Genaugenommen haben sie den gleichen Fehler 4 Mal gemacht.. so viele "Landing" Generationen gab es, bevor sie es endlich aufgaben.

Chips werden simuliert... Der Plan der Entwicklung ist dann auch häufiger ein anderer, als am Ende raus kommt.
Und dass sie ein paar Manager abgeworben haben bedeutet nicht, dass es ein perfektes Produkt wird.
Für Knights Landing und Co. hatten sie auch schon eine Runde im Abwerbespiel gedreht.
Macht ja nichts. Geld genug ist ja da.
Sonst würden sie es nicht nochmal versuchen.

Aus Fehlern lernen die auch mal was irgendwann.



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Intel muss von null auf GPU´s entwerfe, es gab ja noch nichtmal Benchmark Vergleiche? Wie kann man dann schon sagen man hört nichts gutes?

Also von Null auf stimmt nicht.
Zweitens werden solche Chips nicht kurz vor Release erst getestet. Testchips und teilfunktionsle Prototypen werden schon lange vor Release intern oder bei Partnern (oft Unis) getestet (allerdings meist auf die Funktion, nicht auf die Performance hin)

Natürlich ist Intel so dumm einen Fehler zweimal zu machen.

Sicher nicht. Zum anderen wurden mehrere Entwickler von AMD abgeworben in den letzten Jahren.

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Die Gründe für Larrabees scheitern waren vielfältig und komplex.
Glaub noch nichtmal bei Intel selbst weiß man genau den einen Grund warums nicht lief.
War der ganze x86vAnsatz falsch? Hätte man nicht zwei verschiedene Architekturen parallel entwickeln sollen? War der Herstellersupport nicht gut genug? Hätte es nur mehr Zeit gebraucht? Ist es nun revolutionär oder 90er Jahre, alles in Software berechnen zu lassen?
 
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Wundert mich, dass es da Verträge ohne Kompetitätsklausel gibt.
In Californien sind Verträge untersagt, die ein Verbot beinhalten, bei der Konkurrenz zu arbeiten.
OK, Frage beantwortet. Gilt das auch für einen Ausschluss für einen gewissen Zeitraum? Schließlich trägt der Mitarbeiter da ja Wissen über momentane Projekte raus.

Wenn du mal genau nachgoogelst: beide Unternehmen gehören zu 100 % den selben Blue-Chip-Investment-Fonds.
Du (er)kennst hoffentlich die Reichweite einer solchen Konstellation?
Das kann schon mal nicht stimmen, da die Aktien von beiden öffentlich gehandelt werden und dadurch zumindest ein kleiner Teil nicht in Händen von Investment Fonds ist.
Erinnerst du dich an Intels letzte Versuche, eine dGPU zu entwickeln?
Nach mehreren Generationen und Zielwechsel auf Rechenbeschleuniger Karten wurde der Versuch dann begraben, bevor sie mit der Xe Architektur einen Neuanfang versuchten.
Gabs da mal nicht einen LTT Beitrag darüber?
Es waren "schlaue" Manager am Werk, die iGPU und dGPU Abteilungen gegeneinander "antreten" ließen und dabei Äpfel mit Birnen verglichen haben.
YouTube
 
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Normales Tagesgeschäft. Headhunter suchen die fähigsten Köpfe und diese gehen da hin, wo neben einem ordentlichen Gehalt auch die besten Perspektiven anzutreffen sind.

Intel hat einen Ar§ch voll Kohle und eine Menge zukünftige Produkte, die einfach grottig funktionieren. Mit anderen Worten ein wahres Paradies für alle Entwickler mit großen Visionen. Jim Keller ist nicht umsonst zu Intel gewechselt, nach dem er Apple und Tesla auf sie Sprünge geholfen hat.
 
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Intel hat einfach zu viel Geld, egal wie gute Produkte AMD raushaut Intel und Nvidia dreschen immer mit der $ Keule auf AMD ein.
Naja Intel hat Umsätze um die 15-16 Mrd. Also 10x mehr als AMD. Man macht Gewinne über 2 Mrd pro Quartal, teils auch deutlich mehr. Teils sind die Gewinne pro Quartal fast so hoch, wie AMDs JAHRESUMSATZ.
Wenn man mal so viel Geld hat, löst man seine Problelme - wie Intel sie aktuell hat - nicht mit "wir sollten uns jetzt langsam eine GPU Abteilung aufbauen und in 5-6 Jahren vielleicht mal eine schwarze null schreiben". Man kann sich da gleich ganze Firmen oder Leute mit Knowhow einkaufen. Dass das aber nicht immer automatisch von Erfolg gekrönt ist, finde ich natürlich dann eine gewisse Genugtuung. Wenngleich ich aufgrund der aktuellen Preisentwicklung bei GPUs durchaus hoffe, dass ein 3. "Player" kommt und konkurrenzfähig ist. Wie ich auch Larrabee interessant gefunden habe und diesem speziellen Ansatz erfolg gewünscht hätte.
 
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Normales Tagesgeschäft. Headhunter suchen die fähigsten Köpfe

Das halte ich für ein Gerücht. Meine Erfahrung mit Headhuntern ist die, dass die einfach Adresslisten abarbeiten und gar nicht wissen wen sie da anrufen. Mir sind schon Jobs angeboten worden, bei denen ich weniger als die Hälfte verdient hätte als bei meinem aktuellen Job...

Manchmal wird ein Headhunter auch gezielt eingesetzt - hatte ich auch schon, der Job war aber eher sehr uninteressant -, dann hat aber von der potentiellen Zielfirma den Anzuwerbenden schon gezielt benannt und ausgewählt. Wenns wirklich wichtig ist, dann ruft auch schon mal die Firma direkt an und umgeht einen Headhunter - hatte ich auch schon, wollte aber nicht in die Schweiz umziehen.

Wenn man mit Headhuntern regelmäßig zu tun hat, dann merkt man schnell, dass das ein wirklicher Scheißjob ist und die meisten Kontaktierten einfach null zu dem Job passen der besetzt werden soll.

Bei Spitzenmanagern ist das sicherlich anders als bei "normalen" Mitarbeitern, die werden ganz sicher gezielt kontaktiert und angeworben. Die machen aber eben, gerade in der Entwicklung nicht das Produkt, sondern schaffen ggf Rahmenbedingungen unter denen besser und effizienter entwickelt werden kann. Liest sich halt als Meldung spektakulärer wenn ein AMD Manager zu Intel oder sonst wo hin wechselt, wie wenn man jeden einzelnen Ingenieur der von AMD zu Intel, Apple oder sonst wohin wechselt (oder anders herum) benennen würde. Diese sind aber für das Gelingen eines guten Produkts ebenso wichtig (zumindest wenn sie Erfahrung haben und motiviert sind). An diesen Nonames kann man sich aber eben nicht so gut aufgeilen, weil man die schlicht nicht kennt.

Schaut doch mal, wer bei den Patenten als Erfinder genannt wird, seltenst ein Spitzenmanager (und wenn dann nur weil er drauf besteht - kenne ich auch), sondern meist 1-3 normale Entwickler. Die guten Ideen sind aber die Basis zu einem guten Produkt (ob jetzt jedem Patent eine gute Idee zugrunde liegt sei allerdings mal dahin gestellt), nicht ein bekannter Manager. Das der bei der Umsetzung im Idealfall helfen kann ist aber natürlich auch klar.
 
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Wundert mich, dass es da Verträge ohne Kompetitätsklausel gibt.

OK, Frage beantwortet. Gilt das auch für einen Ausschluss für einen gewissen Zeitraum? Schließlich trägt der Mitarbeiter da ja Wissen über momentane Projekte raus.

Da kann ich nur mit Wissen aus zweiter Hand dienen.. Es gab im Netz einige Diskussionen rund um Manager Wechsel im Silicon Valley und es wurde mehrfach gesagt, dass Verträge mit Anti-Abwerbe Klausel ungültig sind.. und eben auch Klauseln mit Verboten für die Konkurrenz zu arbeiten.
Google und andere hatten eine "Anti-Abwerbe-Allianz" gegründet - natürlich hinter verschlossenen Türen - und später tierisch einen auf den Deckel bekommen.

Gabs da mal nicht einen LTT Beitrag darüber?
Es waren "schlaue" Manager am Werk, die iGPU und dGPU Abteilungen gegeneinander "antreten" ließen und dabei Äpfel mit Birnen verglichen haben.
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Intel lässt auch bei CPUs verschiedene Standorte mit einander konkurrieren. Dadurch sind sie auf die Pentium Mobile Architektur gekommen, aus der dann nach und nach die Core Architektur wurde.
Aus den bisherigen Erfahrungen hergeleitet, war es für die Manager also vollkommen normal, solche Konkurrenzkämpfe zu haben.
Bei AMD ist die grundlegende Architektur bei iGPUs und dGPUs ja auch identisch (wenn man mal die Verzögerung zwischen den Generationen außen vor lässt).
 
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Ich schrieb nicht das es verboten ist aber man kann dies so bei einer Einstellung vereinbaren das Betriebsgeheimnisse nicht weitergegeben werden dürfen.
 
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