News Gothic Remake vor dem Patch: Entwickler verspricht weitere Verbesserungen

Die Spiele Industrie (abgesehen von FromSoftware) hat uns verweichtlicht.

Ich bin gerne verweichlicht.
Das real life fordert mich genug, da habe ich es in meiner kostbaren Freizeit lieber entspannt. :)

Gute Spiele brauchen auch keinen hohen Schwierigkeitsgrad, sie tragen sich durch die anderen Elemente.

Zur Wahrheit gehört auch, das hohe Schwierigkeitsgrade damals vor allem sehr kurze Spielzeiten kaschieren sollte, z. B. in Prince of Persia oder Last Ninja.

Außerdem ist der Punkt auch sehr von der Person und auch dem Spiel abhängig:
Ein Freund von mir ist bei Dark Souls & Co. gelangweilt, weil er Angriffsmuster sofort verinnerlicht und sehr gute Reflexe hat, verzweifelt aber bei einem Point & Click, weil Rätseln so gar nicht seins ist.

Ich habe 3x, für mich und zwei Freunde, das legendäre Autorennen in Mafia auch ungepatch locker bewältigt, habe aber bei anderen Sachen schon auf leicht echt zu kämpfen.
Wobei ein Crysis dann wieder locker auf dem höchsten Grad gespielt wird (damit die Gegner koreanisch sprechen).
 
Das Remake ist überraschend gut, finde ich. War sehr skeptisch nach dem Teaser 2019, da kam so gar keine Gothic-Stimmung auf. Modernisiert, aber respektiert und erhält das Originalwerk von PB.
Von mir aus dürfen die auch noch Gothic 2 neu machen.
 
"Und an alle die sagen das Game ist zu schwer. Nein, ist es nicht. Es ist genau so wie es schon damals 2001 gewesen ist.
Man ist ein Niemand und Lappen und das lässt das Spiel den Spieler auch ständig wissen."

Das ist schlicht weg einfach falsch. Das alte Gothic hatte keinerlei delay beim schlagen. Das war sogar einer der Hauptmerkmale beim "runterzergen" von Mobs.
 
Ich bin gerne verweichlicht.
Das real life fordert mich genug, da habe ich es in meiner kostbaren Freizeit lieber entspannt. :)

Ich glaube Du hast mich da falsch interpretiert.

Gute Spiele brauchen auch keinen hohen Schwierigkeitsgrad, sie tragen sich durch die anderen Elemente.

Ja definitiv falsch interpretiert.

Zur Wahrheit gehört auch, das hohe Schwierigkeitsgrade damals vor allem sehr kurze Spielzeiten kaschieren sollte, z. B. in Prince of Persia oder Last Ninja.

Eher selten. Es gab schwierige Spiele wie Sand am Meer und viele von denen hatten einen für damalige Zeiten ordentlichen Umfang.

Außerdem ist der Punkt auch sehr von der Person und auch dem Spiel abhängig:
Ein Freund von mir ist bei Dark Souls & Co. gelangweilt, weil er Angriffsmuster sofort verinnerlicht und sehr gute Reflexe hat, verzweifelt aber bei einem Point & Click, weil Rätseln so gar nicht seins ist.

Jeder von uns hat seinen eigenen Skill-Tree. Und das ist auch gut so.

Ich habe 3x, für mich und zwei Freunde, das legendäre Autorennen in Mafia auch ungepatch locker bewältigt, habe aber bei anderen Sachen schon auf leicht echt zu kämpfen.

Ich habe das Autorennen auf den Rennkurs geliebt. Aber ich mochte ja auch das Garagen Tutorial von Driver. :D

Wobei ein Crysis dann wieder locker auf dem höchsten Grad gespielt wird (damit die Gegner koreanisch sprechen).

Hut ab! Mich hat das Spiel schon auf Normal gefordert.

Aber nun noch mal zurück zum Kern der Sache.
Ich meinte mit verweichtlicht nicht die Spieler, sondern die Anforderungen der Games.

Denn würde man nach der Schwierigkeit gehen, wäre Gothic ein durchaus leichtes Spiel. Man muss sich ja nur an die Regeln halten und nicht aufmucken. Am Anfang auf den Pfaden bleiben und sich an Molerats, jungen Scavangern und anderen leichten Gegnern halten. Genau das macht Gothic ja auch aus.

Ich meinte eher die Tatsache, dass man kaum Infos bekommt. Sei es per Kompass, Minimap, Map, nützlichen Tipps im Questlog etc.
Ich merke es doch selbst. Vor kurzem habe ich noch Biomutant gespielt. Da wird man von Anfang an mit Infos und Tipps vollgeballert. Man kann rein theoretisch über die ganze Map rennen ohne zu sterben.
Man bekommt eine sehr detaillierte Map spendiert und alles vorgekaut. Manche Spiele könnten sich schon fast von alleine spielen und wir schauen dann nur noch zu. Ach das hieß ja Let's Play. ;)

Ich hoffe ich konnte meine Gedankengänge aufklären. Sorry wenn es zuerst falsch rübergekommen ist.
"Und an alle die sagen das Game ist zu schwer. Nein, ist es nicht. Es ist genau so wie es schon damals 2001 gewesen ist.
Man ist ein Niemand und Lappen und das lässt das Spiel den Spieler auch ständig wissen."

Das ist schlicht weg einfach falsch. Das alte Gothic hatte keinerlei delay beim schlagen. Das war sogar einer der Hauptmerkmale beim "runterzergen" von Mobs.

Dieser feine Unterschied bereitet Dir schon schwierigkeiten? Das ist eine Anpassung der Bedienung an die man sich doch schnell gewöhnt hat. Dafür kann man jetzt einen Ausfallschritt nach vorne machen und die Schläge kombinieren, wenn man gut genug geskillt hat. Auch das Ausweichen geht jetzt durchaus flüssiger. Frage Buster, der hilft Dir da weiter. ;)
 
Tja Leute! Ihr wolltet ein Gothic und das habt ihr auch bekommen.
Inklusive der Bugs die es schon damals 2001 zu genüge gegeben hat.
Inklusive der Abstürze die es schon damals 2001 zu genüge gegeben hat.

Und an alle die sagen das Game ist zu schwer. Nein, ist es nicht. Es ist genau so wie es schon damals 2001 gewesen ist.
Man ist ein Niemand und Lappen und das lässt das Spiel den Spieler auch ständig wissen.
Du biegst falsch ab? Tot!
Du gibst der Wache dumme Antworten? Tot!
Du denkst es ist klug des Nächtens auf Raubtour zu gehen, aber polterst durch die Bretterbuden wie ein Trottel? Aufs Maul und abgezogen!

Man merkt eben das die Spiele von heute alle weichgespült sind. Es geht mir nicht anders. Während man in anderen Games mit einhundertundölfzig Pfeilen auf das Ziel hingewiesen wird, eine Minimap hat auf der am besten auch noch die Gegner zu sehen sind und alle Nase lang vom Charakter tipps bekommt was man als nächstes machen soll, lernt man in Gothic schnell die Realität kennen.
Es ist eine Gefangenenkolonie und man selbst ist der frische Fisch. Also lernt schwimmen und das am besten schnell.

Ich hatte zwar das Original Gothic erst vor einigen Jahren wieder gezockt, aber das Remake legt noch mal eine Schippe drauf. Im Original sah man die Gegner schon von weitem. Im Remake höre ich es nur knurren und wundere mich dann, dass sich ein Wolf an meinem Oberschenkel gütlich tut.
Die Details der Welt sind schön, aber machen das Spiel auch noch mal eine ganze Ecke herausfordernder.
Ich kann nicht sagen wie oft ich schon gestorben bin. Nicht weil ich es nicht möchte, nein mir fehlt einfach der Überblick.
Die Spiele Industrie (abgesehen von FromSoftware) hat uns verweichtlicht. Jetzt holt uns das Minental wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Und auch wenn ich im Minental oft gestorben bin und deswegen geflucht habe, so liebe ich jede einzelne Minute in diesen Game.

Übrigens! Meine Absturzbilanz ist 2. Einmal nach dem beenden des Games. Da lief der Ton weiter und irgendwann kam dann die Meldung das Gothic abgekackt ist und einmal im neuen Lager, als ich Shrike klar gemacht habe das die Hütte jetzt mir gehört.
Ansonsten hatte ich schon Bugs wie zum Beispiel einen Mud der keinen Unterkörper hatte und aufploppende Buddler.
Alles in allem also noch recht entspannt. Auf der PS5 sieht es viel schlimmer aus wie mir mein Sohn berichtete.
Da verschinden Spielstände nach dem Absturz oder das Spiel stürzt wegen des Quicksaves ab oder bestimmte Trigger im Spiel werden nicht ausgelöst und man kommt deswegen in der Story nicht weiter.
Ich hoffe das die Patches das bald beheben, damit alle gleichsam im Minental ihre Freude haben.
Ich finde es gut das es nicht so ist wie das restliche Weichgespülte Zeug und ich wünsche Alkimia auch viel Erfolg. Den ganzen Spielen da draußen bei denen man so viel Hilfe bekommt könnte das auch ein Signal sein mal nicht nur für den Trend zu programmieren. Aber die Presse sieht es oft sehr negativ das man nicht alles vor gelutscht bekommt und nicht sofort eine Minimap hat, die Pfade zu den Bösen stellen nicht blockiert sind und man auch kein Level bei den Gegnern sieht.

Heise.de versucht es als nostalgische Verklärt Festzuhalten und deklarieren. Als wenn diese Art von Spielen heute nicht mehr erstrebenswert wären, liegt dabei aber brachial falsch. Wer die Wurzel des Baumes nicht kennt kann auch seine Krone nicht schön gestalten.

Aber ich muss auch sagen, all die Spiele die ich in den letzten 20 Jahren mit diesen Einstellungen gespielt habe, haben mich nicht so in den Bann gezogen wie das Gothic jetzt. Bin Hellaufbegeistert. Ich wünsche mir einfach das mehr Games sich mal trauen solche Wege zu gehen. Die Menschen die Spielen haben auch Lust mal zu tüfteln, zuzuhören und ihren Kopf einzuschalten.

Alleine wenn ich meinen Grips einschalten muss wie man Quest löst!
In meisten Spielen geht man von NPC A nach NPC B.

In Gothic kann so eine Quest aber so aussehen:
1. NPC A - Unterhaltung mit NPC D - Neue Erkenntnisse über NPC C - Haben Handlung von NPC B beeinflusst welcher A geschadet hat.
Aber im gleichen Atemzug könnte man diese Quest auch von A zu C zu A lösen.
So etwas ist in vielen von diesen achso modernen Spielen einfach in keinster Art und Weise möglich!

Zitat von Heise.de:

"Doch die Spielelandschaft hat sich massiv verändert, seit Piranha Bytes damals Open-World-Pionierarbeit geleistet hat. Heute konkurriert ein neu aufgelegtes „Gothic“ mit ganz anderen Kalibern, die deutlich zugänglicher sind, die Lebenszeit der Menschen mehr wertschätzen und dadurch ein breiteres Publikum erschließen."

Ich will keine super einfach zugängliches Game wie alle anderen. Die Lebenszeit wird in diesen Spielen auch nicht mehr Wertgeschätz. Sie wird mit den Füßen getreten, mit belanglosem Mist ausgeschmückt. Wäre nicht das erste mal das ich mich in einer dieser Zugänglichen Spielen auf dem Handy mit Surfen ablenke, weil das Game zu langweilig ist!
 
Ich meinte eher die Tatsache, dass man kaum Infos bekommt. Sei es per Kompass, Minimap, Map, nützlichen Tipps im Questlog etc.

Bei manchen Dingen bin ich froh, daß es sie heute gibt.
Karten selbst zeichnen so wie einst, dazu habe ich schlicht keine Lust mehr.

Und wenn ich eine Karte habe, gerade ohne Wegpunkte darauf, brauche ich ja idealerweise auch einen Kompaß um die Himmelrichtung nicht nur zu erahnen.
Idealweise alles optional ein- und ausschaltbar, besonders die ganzen Hinweise und Tipps im Kompaß.

Ich spiele wegen meiner Immersion meistens komplett ohne HUD, vielleicht mal kurz per Tastendruck einblenden.
Geht ja spätestens per Mod in vielen Spielen.

Ich merke es doch selbst. Vor kurzem habe ich noch Biomutant gespielt. Da wird man von Anfang an mit Infos und Tipps vollgeballert. Man kann rein theoretisch über die ganze Map rennen ohne zu sterben.
Man bekommt eine sehr detaillierte Map spendiert und alles vorgekaut. Manche Spiele könnten sich schon fast von alleine spielen und wir schauen dann nur noch zu. Ach das hieß ja Let's Play. ;)

Alles kann, nichts muss.

Ich kann auch in einem Gothic quer über die Karte laufen, muss nur zusehen das ich den Gegner aus dem Weg gehe.
Ja, ist definitiv schwieriger als etwa in Biomutant.

Aber letztlich bin ich als Spieler auch in einer gewissen Eigenverantwortung.
Ich kann gleich überall hin, aber muss ich das wirklich tun?
Ich muss ja auch keinen bug ausnutzen der mir massig Geld bringt.
So wie ich auch nicht die ganzen Fragezeichen auf einer Karte ansteuern muss oder sie, zum Glück immer häufiger, auch ausblenden kann.

Oft machen sich Spieler das Leben auch selber schwer.
 
Dieser feine Unterschied bereitet Dir schon schwierigkeiten? Das ist eine Anpassung der Bedienung an die man sich doch schnell gewöhnt hat. Dafür kann man jetzt einen Ausfallschritt nach vorne machen und die Schläge kombinieren, wenn man gut genug geskillt hat. Auch das Ausweichen geht jetzt durchaus flüssiger. Frage Buster, der hilft Dir da weiter. ;)

Mag sein. Ändert aber nichts daran das deine Aussage "Das war schon 2001 so" falsch war. Zudem solltest du dringlichst mal an deiner Umgangsform arbeiten.
 
Ein, zwei Patches kann das Spiel schon vertragen...

Trotzdem ist es bisher das geilste was ich die letzten Monate gespielt habe.
Wollte am Sonntag Abend nur kurz rein schauen, weil eigentlich kaum Zeit da ist und war gestern Abend bei 16h.

Komplett versumpft 😄

Man merkt, dass die Jungs und Mädels bei Alkimia echt Respekt vor der Vorlage hatten. Bei der nicht so einfachen fanbase auf jeden Fall die richtige Entscheidung, auch wenn ich mir ein wenig mehr neue Inhalte in Form von Nebenquest gewünscht hätte.

Ich hoffe echt, das Ding wird ein großer Erfolg und ebnet Gothic 2 den Weg.
Dann können sie sich vielleicht auch ein wenig mehr trauen. Rein inhaltlich natürlich.

Abstürze gab's bisher nicht, allerdings wurde ich einmal im alten Lager grundlos angegriffen und gefühlt fehlten 1,2 mal Dialogoptionen.

Für eine Gothic Release-Version OK...
Der zweite Durchlauf wird sicher smoother.
 
Ich bin Andrew Ryan und ich möchte Sie eines fragen:


Steht einem Menschen nicht das zu, was er sich im Schweiße seines Angesichts erspielt? "Nein!", sagt der Questmarker, es gehört den Ungeduldigen. "Nein!", sagt das In-Game-GPS, es gehört den Blinden. "Nein!", sagt der Hexersinn, es gehört den Doofen.

Ich konnte keine dieser Antworten akzeptieren. Stattdessen entschied ich mich für etwas Anderes. Für etwas Unmögliches. Ich entschied mich für…


Gothic. :devil:
 
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