Google Nexus 4 - die fetten Jahre sind vorbei: Die PCGH-Redaktionskolumne

Du unterstellst also schlechte ineffiziente Programmierung. Nun, ich weiß nicht, ob du Recht hast, bloß woran machst du das fest? Gibt es da rationale Argumente oder vermutest du das einfach nur?

Anders kann ich es mir nicht erklären, denn es gibt Gegenbeispiele die sehr viel besser mit dem auskommen, was ihnen zur Verfügung steht. Windows Phone und iOS haben nicht annähernd so starke Hardware zur Verfügung und haben sich hardwaretechnisch sehr viel langsamer weiterentwickelt. Ich kann mit meinem Lumia flüssiger browsen, als mit Android, mehrere Apps im Hintergrund updaten, ohne dass mein Gerät komplett ausrangiert ist und Excel ohne heftige Ruckler (ein paar kleinere gibt es tatsächlich) nutzen.

Es liegt auf der Hand, dass Android nur bedingt mit stärkerer Hardware skaliert, daher muss es an der Software liegen. Hat man ja auch gesehen: Google nimmt sich der Performance an und zack: Project Butter. Da gings auch auf einmal. Das muss ausgeweitet werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die grundsätzliche Leistung der ARM CPUs wird und soll ja auch weiter ansteigen. Wenn gleichzeitig die Effizienz steigt, dann ist das auch kein Problem. Wenn ich aber lese, dass schon Smartphones mit Octacore-CPUs angekündigt sind, dann kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln und mich fragen, wo das noch hinführen soll....
Noch nicht mal auf dem Desktop-PC werden acht Kerne richtig ausgenutzt, außer man bearbeitet HD Videos o.Ä., was wohl auf dem Smartphone eher sinnfrei ist.
Und deswegen bin ich bei den Smartphones der Meinung, dass man halt erst mal Bestehendes richtig ausnutzen sollte, sprich aktuelle Zwei- und Vierkern CPUs, bevor man einfach immer mehr CPU Kerne in ein Smartphone quetscht. Zumal für einen Großteil der User, die aktuelle Leistungsfähigkeit von Smartphones tatsächlich schon mehr als ausreichen dürfte.
Gleiches sehe ich auch bei den benötigten Speichermengen. Auch das ist es sinnvoller Ressourcen-schonender zu entwickeln, anstatt immer nur mehr Speicher zu verbauen.

Das ganze läuft mMn momentan ziemlich aus dem Ruder.

Tabellenkalkulation auf dem Smartphone? Ich bitte dich;)
Da ist ein Smartphone nun wirklich nicht das richtige Gerät für, alleine wegen der Display-Größe, finde ich zumindest.;)
Ich brauche da etwas mehr Platz auf dem Screen.

Darf ich dich daran erinnern, dass Tablets die gleichen SoCs nutzen? Auch ein galaxy Note mit Multiwindowsupport und Handschriftenerkennung.

Anders kann ich es mir nicht erklären, denn es gibt Gegenbeispiele die sehr viel besser mit dem auskommen, was ihnen zur Verfügung steht. Windows Phone und iOS haben nicht annähernd so starke Hardware zur Verfügung und haben sich hardwaretechnisch sehr viel langsamer weiterentwickelt. Ich kann mit meinem Lumia flüssiger browsen, als mit Android, mehrere Apps im Hintergrund updaten, ohne dass mein Gerät komplett ausrangiert ist und Excel ohne heftige Ruckler (ein paar kleinere gibt es tatsächlich) nutzen.

Es liegt auf der Hand, dass Android nur bedingt mit stärkerer Hardware skaliert, daher muss es an der Software liegen. Hat man ja auch gesehen: Google nimmt sich der Performance an und zack: Project Butter. Da gings auch auf einmal. Das muss ausgeweitet werden.

Ja, das muss ausgeweitet werden. Aber gleichzeitig in der Hardwareentwicklung stehen zu bleiben, fände ich auch nicht sinnvoll.
 
Darf ich dich daran erinnern, dass Tablets die gleichen SoCs nutzen? Auch ein galaxy Note mit Multiwindowsupport und Handschriftenerkennung.

Na ja, wir reden aber über Smartphones, nicht über Tablets und nicht über eine einzige Kreuzung zwischen Tablet und Smartphone. :D
Aber davon mal abgesehen, läuft Apples Pendant zu Office auf dem iPad mini wunderbar flüssig, auch die Tabellenkalkulation. Und das trotz nur zwei Kernen, was uns zu dem von Ahab angesprochenen Punkt der Hardwareskalierung bei Android bringt.


Aber gleichzeitig in der Hardwareentwicklung stehen zu bleiben, fände ich auch nicht sinnvoll.

Davon redet ja auch niemand, aber die Hardwareentwicklung sollte schon sinnvoll sein, und nicht nur nach dem Motto vorangetrieben werden, "mehr ist besser", denn eigentlich kann weniger manchmal mehr sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es muss beides weiterentwickelt werden. Und wer glaubt das mehr Kerne nur wegen der Rechenleistung gekommen sind hat anscheinend nicht begriffen das ein Mehrkerner nicht nur was die Rechenleistung angeht besser ist sondern auch beim Energieverbrauch. Google arbeitet an der Software um effizienter zu werden wie auch die Hardwarehersteller. Das nicht sofort alles passt sollte jedem klar sein. Es braucht alles seine Zeit.
 
Na ja, wir reden aber über Smartphones, nicht über Tablets und nicht über eine einzige Kreuzung zwischen Tablet und Smartphone. :D
Aber davon mal abgesehen, läuft Apples Pendant zu Office auf dem iPad mini wunderbar flüssig, auch die Tabellenkalkulation. Und das trotz nur zwei Kernen, was uns zu dem von Ahab angesprochenen Punkt der Hardwareskalierung bei Android bringt.

Da alle Smartphones die gleichen SoCs nutzt wie Tablets
, kommt es doch auf das gleiche raus.

iOS: Kein richtiges Multitasking. Das könnte der Grund sein. Muss nicht unbedingt wegen der Hardwareskalierung sein. Zu nem kleinen Teil wahrscheinlich schon, da hat es Apple aber auch einfach deutlich leichter mit so wenigen Produkten. Zudem stellt sich die Frage, wie groß dein Dokument war, als du es ausprobiert hast. Mal kurz öffnen und ausprobieren ist natürlich nicht mit langfristigem Praxiserfahrung gleichzusetzen. Vieles läuft auf den ersten blick wunderbar flüssig, aber eben nicht auf den zweiten... :)

Es muss beides weiterentwickelt werden. Und wer glaubt das mehr Kerne nur wegen der Rechenleistung gekommen sind hat anscheinend nicht begriffen das ein Mehrkerner nicht nur was die Rechenleistung angeht besser ist sondern auch beim Energieverbrauch. Google arbeitet an der Software um effizienter zu werden wie auch die Hardwarehersteller. Das nicht sofort alles passt sollte jedem klar sein. Es braucht alles seine Zeit.

Genau. Das ist auch noch ein Aspekt. :daumen:
 
Und wer glaubt das mehr Kerne nur wegen der Rechenleistung gekommen sind hat anscheinend nicht begriffen das ein Mehrkerner nicht nur was die Rechenleistung angeht besser ist sondern auch beim Energieverbrauch.

Das Argument wird dann immer gebracht, ist so verallgemeinert aber nicht richtig. Intels Sechskerner brauchen beispielsweise mit Sicherheit nicht weniger Strom, als die Vierkerner.

Zudem stellt sich die Frage, wie groß dein Dokument war

Groß genug :D


Mal kurz öffnen und ausprobieren ist natürlich nicht mit langfristigem Praxiserfahrung gleichzusetzen.

Ich gebe kein 8 € aus, nur um mal was auszuprobieren;)
 
Das Argument wird dann immer gebracht, ist so verallgemeinert aber nicht richtig. Intels Sechskerner brauchen beispielsweise mit Sicherheit nicht weniger Strom, als die Vierkerner.

Unter Last nicht. Unter minimaler Auslastung auch nicht. Bei vielen Prozessen mit mittlerer Last schon und sind zudem schneller fertig, ergo schneller wieder geringe Last. Da sind durchaus signifikante Effizienzsteigerungen möglich. Und der Verbrauchsunterschied im idle bei arm ist recht human, wir reden doch nicht von Core i7 Sockel 2011... :ugly:

Edit: klar ist es was anderes, ob ich von 1 auf 2 oder von 4 auf 8 springe, das bestreitet keiner.
 
Unter Last nicht. Unter minimaler Auslastung auch nicht. Bei vielen Prozessen mit mittlerer Last schon und sind zudem schneller fertig, ergo schneller wieder geringe Last. Da sind durchaus signifikante Effizienzsteigerungen möglich. Und der Verbrauchsunterschied im idle bei arm ist recht human, wir reden doch nicht von Core i7 Sockel 2011... :ugly:

Nein, natürlich nicht vom Sockel 2011. Das war nur als Beispiel gedacht. Wenn man dieses Argument bringt, dann sollte man es auch ausführen (wie von dir geschehen) und nicht allgemein behaupten "Mehrkern-CPUs brauchen weniger Strom", denn das tun sie nicht.
Zudem hilft einem die tollste Mehrkern CPU nichts, wenn die Software diese nicht vernünftig ausnutzt. Tut sie dies nicht, dann spart man auch keinen Strom.

klar ist es was anderes, ob ich von 1 auf 2 oder von 4 auf 8 springe, das bestreitet keiner.

Ja, ich halte die Weiterentwicklung der Architektur halt für viel wichtiger (macht ARM ja), als "einfach" immer mehr Kerne zu integrieren.
 
Nein, natürlich nicht vom Sockel 2011. Das war nur als Beispiel gedacht. Wenn man dieses Argument bringt, dann sollte man es auch ausführen (wie von dir geschehen) und nicht allgemein behaupten "Mehrkern-CPUs brauchen weniger Strom", denn das tun sie nicht.
Zudem hilft einem die tollste Mehrkern CPU nichts, wenn die Software diese nicht vernünftig ausnutzt. Tut sie dies nicht, dann spart man auch keinen Strom.

Wenn man aber die Leistungsgewinn mit dem Verbrauch gegenüberstellt ist der 1Kerner eindeutig schlechter. Mehrkerner Verbrauchen auch nicht im Leerlauf automatisch mehr denn die Kerne wo nicht gebraucht werden werden ja abgeschaltet.
Das die Software darauf ausgelegt sein muss ist klar. Das war beim PC auch nicht anders da waren zu Anfangszeiten auch viele Anwendungen die eher auf mehr Mhz besser liefen wie auf 2Kernen weil sie dafür nicht Programiert wurden, aber das wird kommen.
Man muss auch die Softwareentwickler verstehen die schauen lieber darauf das es auch auf schwächerer Hardware läuft als nur auf den Highendmodellen. Aber nach und nach werden immer mehr min. einen 2Kerner im Smartphone haben und dann werden sie es daran anpassen wenn es nötig sein sollte.
 
Zurück