Wahnsinn, so ein Schmarrn.
Da will jemand wieder die Stunde nutzen, um sich selbst bzw. das eigene Unternehmen gut darzustellen.
Black- oder Whitelist hat Nullkommanichts mit Rassismus oder politischer Einstellung zu tun (wer das damit assoziiert, der hat sie doch nicht mehr alle auf der Pfanne!).
Der Mensch assoziiert naturgemäß Helligkeit, Licht etc. mit positivem und Dunkelheit, Schwärze, Finsternis mit negativem, weil er im dunkeln auch eher Angst hat. Das ist kein politisches Konstrukt böser Rassisten, sondern liegt in seiner Natur. Übrigens auch in der dunkelhäutiger Menschen. Mir ist jedenfalls noch nie ein Kind begegnet, das Nachts im Bett, wenn das Licht noch an ist, Angst vor Monstern hat und lieber schnell das Licht AUSschalten will.
Wie absurd und an den Haaren herbeigezogen eine Forderung wie hier postuliert eigentlich ist, wird dann deutlich, wenn man das ganze einfach mal undreht:
Die Whitelist steht dann für alles negative, unerwünschte und die Blacklist für alles positive, erwünschte. Es ist nicht intuitiv und genau das Gegenteil von dem, was Sinn ergibt.
Das schränkt dann auch nach und nach die künstlerische Freiheit ein. Dann darf der Bösewicht im Film nicht mehr der finstere, schwarze Magier sein und der gute Held nicht mehr der Ritter in weißer Rüstung, sondern am besten sind alle schön bunt, haben sich generell alle sehr lieb und tanzen um die Bäume.