Die Existenz oder Nichtexistenz ist doch aber ein Fakt. Und von der Nichtexistenz eines Rechts habe ich gesprochen.
Ich entscheide gar nicht, ich nehme Rücksicht auf die Befindlichkeiten anderer. Wie gesagt, ich entscheide nicht, welche Befindlichkeiten schützenswert sind. Das können nur die Betroffenen. Ich akzeptiere, was auch immer die Betroffenen sagen.
Naja, ich doch aber auch. Wie kann ich mir dann auf die Schulter klopfen? Falls der Vorwurf aber nicht an mich ging, war es irreführend ihn unter mein Zitat zu platzieren.
Zu 1.: Erneut: Das haben die Betroffenen zu entscheiden, nicht wir.
Zu 2.: Seems legit. Diese Kritik höre ich sowohl von dir als auch überhaupt im thread zum ersten Mal. Trotzdem, ja, da stimme ich zu.
Natürlich könnte ich das. So ich es denn argumentativ ausführe hat der Rassist dann trotzdem auf meine Argumente einzugehen.
Habe ich aber nicht. Ich habe einige Aussagen als rassistisch charakterisiert, aber keine Personen. Ich halte Niemanden hier für einen überzeugten Rassisten. Ich glaube manche hier haben rassistische Denkmuster verinnerlicht, die verteidigt werden müssen um keine Fehler eingestehen zu müssen.
Wenn ich jemanden so charakterisieren wollte, würde ich es außerdem nicht in so stumpfen Worten tun. "Ey, das ist ein Rassist!" wirst du von mir weder hören noch lesen.
Ich muss ehrlich sagen, das deine verdeckte Drohung mich nicht sehr tangiert. Ich würde es trotzdem jedem ins Gesicht sagen, was ich denke. Natürlich höflich, wie ich es auch schriftlich halte. Wenn sich jemand nicht inhaltlich mit meinen "Vorwürfen" auseinandersetzen will sondern mir so kommt, gibt er mir damit nur Recht.
Du wirst immer Gegenbeispiele finden. Immer Schwarze die Rassismus überall sehen, genauso wie solche, die ihnnirgendwo erkennen. Wie bereits mehrfach gesagt, geht es aber nicht um die, die es nicht fühlen, sondern um die anderen. Eben nicht um den die große Masse der Menschen in Kinshasa oder Johannisburg, sondern um die, die hier und in den USA leben, die die eine Minderheit bilden und sich diskriminiert fühlen.
Das es Latinoas, Asiaten usw. gibt, die sich nicht diskriminiert fühlen ist schön, hilft den anderen aber nicht. Sowenig wie reiche weiße Männer beweisen, dass es keine armen Weißen gäbe.
Stimmt. Berücksichtigt werden sollten aber immer die, die es stört, nicht die, die es nicht stört.
Zudem könnte dieser gebildete Afrikaner sicherlich nachvollziehen was das Problem ist, wenn nicht du, sondern ein hier lebender Schwarzer ihm das Problem erklärt.
Wie sollte ich sonst versuchen mit einem Rassisten zu reden? Also, ich gehe mal davon aus, wir sind uns darin einig, dass es Rassisten gibt.
Der darf also rassistische Aussagen treffen in einer Diskussion, aber ich darf nicht darauf hinweisen, dies wäre rassistisch? Was ist denn das für eine Logik. Natürlich darf ich schlechten Menschen ihre schlechten Taten vorwerfen. Das denen das nicht passt und sie deshalb nicht gern mit mir diskutieren möchten ist nur ein Zeichen dafür, dass sie sich nicht argumentativ wehren können.
Übrigens, würdest du einen Mitarbeiter wegen sachlicher, persönlicher und/oder politischer Aussagen kündigen wollen, würde der dir vor Gericht sehr deutlich und mit vielen Nullen am Ende seiner Abfindung zeigen, warum es den Arbeitgeber nichts angeht was Mitarbeiter denken.
Dein Plan klingt aber sehr autoritär. Siehst du dich als Vater deiner Mitarbeiter? Mit Erziehungsauftrag? Und dann gibts für Verhalten, dass dir subjektiv nicht passt gleich mal Sanktionen, Bestrafung und das auch noch in extremstmöglicher Weise? Ich merk schon, warum wir unser Gespräch wahrscheinlich lassen können.