Google Chrome gegen Rassismus: "Black-" und "Whitelist" sollen ersetzt werden

  • Ersteller Ersteller Gast1697145001
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Das kann ja jeder für sich selber entscheiden ob Blacklist negativ oder positiv ist.
Darum geht es doch. Es geht darum, dass bestimmte Begriffe anderen weh tun. Und dieselben Leute, die massiv austeilen und sich über die Gefühle eines jeden anderen hinwegsetzen, schreien dann wie kleine Kinder, wenn man sie als bekennenden Nazi als einen solchen bezeichnet.

Das ist, wie schon gesagt, ein ganz schwacher Begriff. 1945 waren alle Deutschen Nazis. Und mitnichten waren alle rechtsextreme Bombenleger. Es geht um die Mentalität, die Einstellung, die Art, andere Menschen zu beurteilen, um Überheblichkeit und vor allem auch um Rassismus. Das war die Basis für den Vernichtungskrieg gegen Osten, in dem von vornherein jedem Soldaten klar war, dass es nur darum geh, "Untermenschen abzuschlachten". So las ich es in den Kriegstagebüchern meines Großvaters. Und genau davon träumen heute wieder etliche. Das sind dann Nazis. Das ist genau dasselbe Prinzip, mit dem heute Seenotrettung als Straftat eingestuft wird. Das ist Barbarei, das ist "Nazi sein".

Da ist was dran. Ich habe nach dem Lesen deines Beitrages gerade über die Bedeutung und Wirkung von Blacklist nachgedacht. Ich empfand den Begriff bisher neutral und mir kam auch nie eine Beziehung zu einer Hautfarbe in den Sinn. Dann hab ich aber überlegt, wie es ankommen würde, würde ich den Begriff in einem Gespräch mit einem Afrodeutschen benutzen. Wäre eine blöde Situation.
Ich doch auch, ich hab selten darüber nachgedacht. Schwarz für schlecht und weiß für gut ist tief in unserer Kultur enthalten. Der schwarze Rabe ist immer das Zeichen für Unglück etc.

Wenn man aber weiß, dass diese Symbolik weiten Teilen der Bevölkerung weh tut, dann kann man das doch einfach respektieren und im Kleinen versuchen, es zu ändern. Z.B. kann man anstatt "schwarzer" Rabe einfach nur noch Rabe sagen, dann geht es um das Tier und nicht um die Farbe der Federn. Es hat etwas mit dem Respekt gegenüber anderen Menschen zu tun. Und genau an dem Punkt unterscheiden sich viele. Man erkennt sehr schnell, wer andere verhöhnt und sich selber überhöht.
 
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Soll er das?
Du hast mich gefragt, welche Rechtfertigung ich dafür hätte, und ich hab Dir meine Antwort gegeben.
Wenn ich dann eine Straftat damit begehe, dass ich jemandem, der mein Handy klauen oder meine Freundin antatscht, nen Arschtritt verpasse... dann hab ich eben Pech gehabt. Aber wenigstens bin ich dann auch kein naiver Welterbesserer ohne Eier in der Hose, der sich von anderen herumschubsen lässt.



Du bezeichnest mich als Rassisten?
Auf welcher Basis?
Weil ich in dem Video keine Hetzjagd erkennen kann und Herrn Maaßen, der das ebenfalls nicht konnte, darin zustimme?
Wenn das für Dich ein Rassist ist, weißt Du dann überhaupt, was der Begriff denn bedeutet?
Oder ist ein Rassist tatsächlich nichts schlimmes für Dich, wie man dann ja annehmen könnte?
Oder willst Du mich einfach grundlos beleidigen?

Um mal kurz einzuwerfen, ja für mich bist du auch zumindest am Rassismus verbreiten... :D

Mal was ganz anderes, inwiefern unterscheidet ihr NICHT Nazis euch denn von Nazis?
 
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Wir sind doch schon mittlerweile so weit das wieder 1945 ist, hör ich jeden Tag :lol:.

Was allerdings tatsächlich Unsinn ist. Die jetzige Situation hat eher Parallelen um die 1930er herum, als eine extreme politische Position aufgrund sozialer Probleme, Geschichtsvergessenheit-/klitterung und natürlich weit verbreitetem Antisemitismus' zunehmend Zulauf erhielt.
Auch damals war übrigens die eher moderat geschichtsvergessene und antisemitische bürgerliche Mitte noch der Überzeugung, dass das alles schon nicht so schlimm werden wird bzw. werden kann ...

Das kann ja jeder für sich selber entscheiden ob Blacklist negativ oder positiv ist.

Zu dieser Erkenntnis kamen Einige schon ganz zu Anfang dieses Threads, was allerdings mittlerweile 33 Seiten zunehmend eskalierender Debatte irgendwie nicht verhindert hat.
 
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Kleiner Tipp. W2nn du es doch nicht so meinst, bestätigte es doch nicht indemndu mit einem aber alles vorher gesagte relativierst.

Sry, aber wenn das für dich Rassismus ist dann find ich bei jedem hier was rechts. Dann gings schon los sich auf die Seite von AMD zu stellen statt Intel...
 
Zu dieser Erkenntnis kamen Einige schon ganz zu Anfang dieses Threads
Aber diese "Erkenntnis" ist gefährlich und ignorant, weil sie nicht hinterfragt, wie es den Empfängern einer Nachricht geht. Der Sender interessiert nicht, relevant ist, was ankommt. Und darüber scheinen sich viele keine Gedanken zu machen und die Antworten der rassistisch Verunglimpften werden mit einem Handstreich abgetan. Genau darum geht es doch. Jeder sollte ich selber hinterfragen, wann und wie er Rassismus einsetzt. Alleine schon bestimmte Dialekte zu verunglimpfen und Menschen Fähigkeiten abzusprechen, weil sie ..... Sprechen, ist im Kern der Definition Rassismus.

Warum reden hier "alte weiße Männer" über Rassismus, der sie überhaupt nicht betrifft? Das ist so, was reden Blinde über Farben.

Sry, aber wenn das für dich Rassismus ist dann find ich bei jedem hier was rechts. .
An dem Punkt sollte dann die Selbstreflektion einsetzen und man sollte eigene Aussagen und Gedanken hinterfragen. Nur so kommt man weiter. Ich denke, wir sind uns alle einig, dass der Weg, den Nazis wählten, nie zu etwas Gutem führt. Darum sollte sich jeder im Spiegel anschauen, ob er bestimmte Teile dieser Ideologie in seine Werte eingebaut hat.

Ich z.B. bin extrem rassistisch, weil ich so erzogen wurde. Es ist ein lang andauernder Kampf, um diese alten Gespenster zu vertreiben, die z.B. meine Großeltern in mir implantierten, mit Sätzen wie "Traue nie einem Katholiken, das sind alles Dieb und Betrüger. Die gehen zur Beichte und dann machen sie weiter".

Das ist tiefster und schlimmster Rassismus, in diesem Fall gegen eine Religion, der dann durch Einzelfälle bestätigt wurde. Es dauert etwas, bis man seine kindlichen Vorprägungen überwindet. Dann kann jeder schaffen, wenn er es denn will. Bei vielen, insbesondere Nazis, sehe ich nicht einmal die Bereitschaft, an sich zu arbeiten. Das ist das Problem.
 
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Fall doch auf diese Finten der Rechten bitte nicht herein. Er oder sie will doch nur, dass Du den Schund zitierts und dann wird, das garantiere ich Dir, irgendwas mit Blockwartmentalität kommen, weil Du ihn zitierst.

Bei bestimmten Gruppen hilft nur, und ich wiederhole mich, ignorieren und keinesfalls reagieren. Es ist Zeitverschwendung. Die Meinungsfreiheit erlaubt es jedem, jeden noch so behämmerten Schund von sich zu geben. Aber niemand muss sich diesen Schund anhören oder darauf reagieren. Das wirksamste Mittel einer Gesellschaft gegen störendes Verhalten ist das Ignorieren. Früher verbrannte man die Menschen, da sind wir heute weiter. Die Menschenrechte gelten auch für die, die sie ablehnen, dann ist aber auch Schluss. Mehr Platz muss man ihnen nicht einräumen.
Mit Meinungsfreiheit ist das so eine Sache. Aufbauend auf dem Verständnis, dass es keine Meinungsfreiheit ist, wenn die von der Gegenseite vertretene Meinung zu der Entrechtung der eigenen Person bzw. der Mitmenschen führt, kann bzw. sollte mensch da schon Grenzen ziehen dürfen. Als Plattformbetreiber kann/sollte mensch da aus politischen Gründen Position beziehen und auch das Mittel einsetzen, entsprechende "Meinungsäußerungen" zu moderieren. Einen rechtlichen Rahmen dafür, nämlich die Definierung und Nutzung des Hausrechtes, gibt es ja. Leider wird solches Verständnis der Meinnugsfreiheit kaum bedacht. Noch weniger gibt es meiner Wahrnehmung nach Wissen bzw. Verständnis von politischer Begrifflichkeit und Diskursen ...
 
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An dem Punkt sollte dann die Selbstreflektion einsetzen und man sollte eigene Aussagen und Gedanken hinterfragen. Nur so kommt man weiter. Ich denke, wir sind uns alle einig, dass der Weg, den Nazis wählten, nie zu etwas Gutem führt. Darum sollte sich jeder im Spiegel anschauen, ob er bestimmte Teile dieser Ideologie in seine Werte eingebaut hat.

Ich z.B. bin extrem rassistisch, weil ich so erzogen wurde. Es ist ein lang andauernder Kampf, um diese alten Gespenster zu vertreiben, die z.B. meine Großeltern in mir implantierten, mit Sätzen wie "Traue nie einem Katholiken, das sind alles Dieb und Betrüger. Die gehen zur Beichte und dann machen sie weiter".

Das ist tiefster und schlimmster Rassismus, in diesem Fall gegen eine Religion, der dann durch Einzelfälle bestätigt wurde. Es dauert etwas, bis man seine kindlichen Vorprägungen überwindet. Dann kann jeder schaffen, wenn er es denn will. Bei vielen, insbesondere Nazis, sehe ich nicht einmal die Bereitschaft, an sich zu arbeiten. Das ist das Problem.

Natürlich kommen wir mit dieser Art und Weise nicht weiter. Aber wenn ich jetzt Black- und White List in irgendwas anderes ändern will, wo kommen wir dann hin? Das wird doch immer kleinlicher... Genau das meinte ich ja. Dann sind mein TV, mein Receiver, meine PS3 böse und meine Fenster sowie mein Haus lieb :what:
 
Und ich habe dir geantwortet, dass das damit zusammenhängt, dass durch die Beiträge, denen du beigepflichtet hast und die Aussagen, die du getätigt hast, ein bestimmter Anschein entsteht.

Durch die Aussagen, die ich getätigt habe, entsteht nicht mal im Ansatz so ein Eindruck.
Ansonsten Beispiele bitte! Danach frage ich jetzt schon zum fünften mal.

Was meine Likes angeht, bring mir mal 3 Zitate aus solchen, die Deinen Eindruck von meiner Person angeblich stützen, und erklär vor allem auch mal warum (!). Dann kann ich Dir im einzelnen auch sagen, ob ich dem Zitat beipflichte oder nicht, und was ich davon halte.

Und jeder, der das liest, kann daraus seine ganz persönlichen Schlüsse ziehen und eine ganz individuelle Bewertung deiner Person vornehmen. Intuitive Heuristik ist kein Hexenwerk: Wenn du ausschließlich Beiträge likest, die eine bestimmte Linie vertreten, bist du nach vorliegender Datenlage in bestimmter Intensität auf dieser Linie.
Erst die Prädikate, welche du dann von diesem oder jener aufgerückt bekommst, variiert nach deren eigener Positionierung. Deshalb bist du für einige hier voll in Ordnung (was dich nicht stört) und für Andere ein Rassist (was dich stört). Ganz simpel.

Wahrscheinlich ist man demnächst ein Rassist, weil man sich mit jemandem unterhalten hat, der nach Ansicht einiger ein Rassist sein könnte. Sorry, aber diese Vorgehensweise ist Blödsinn und erinnert mich an Hexenjagd. Zumal erstmal im einzelnen überhaupt geklärt werden müsste, welche Linie die gelikten Beiträge überhaupt verfolgen sollen, und wieso.

Wie etwas konnotiert ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Sprecher, Adressat und Situation. Google kann nicht alle dieser Faktoren kontrollieren, also hyperkompensieren sie. Das ist aber deren Problem, nicht deines.

Ich habe bereits mehrfach ausführlich dargelegt, warum ich mich zu Recht daran störe.

Das ist Unsinn, und ich gehe davon aus, dass du das auch weißt. Eine Beurteilung kann sich auch auch aus dem spezifischen und allgemeinen Handeln ergeben.
Oder verlangst du beispielsweise dann, wenn seltsamerweise nur Schwarze von weißen Polizisten abgewürgt werden auch, dass besagte Polizisten sich explizit rassistisch geäußert haben müssen?

Eine Handlung liegt hier schon dreimal nicht vor, sie wird mir nur absurderweise unterstellt (Ich würde auf Ausländer einprügeln und Flüchtlingsheime anzünden).


Und jetzt mal zu Dir.
Du wirfst mir hier vor, kein Verständnis dafür zu haben, dass die Rechte anderer angeblich durch die hier im Thema angeprochenen Begriffe Black-/Whitelist verletzt werden.
DU bist derjenige, der dafür nicht im Ansatz Verständnis hat. Du sprichst Dich nicht nur dafür aus, dass man Leute, die die Verbannung dieser Begriffe bescheuert finden, als Nazis, als Gewalttätige und Rassisten bezeichnet, sondern mischt auch noch ganz munter mit.
Da solltest Du Dich erstmal an Deine eigene Nase packen, bevor Du mir hier also sowas vorwirfst!

Eure Doppelmoral ist wirklich lächerlich.
Selbst an harmlosesten Begriffen wie Black-/Whitelist stört man sich, aber jemanden, der das unsinnig finde, bezeichnet man DIREKT als Nazi und Rassisten.
Peinlich ist sowas!
 
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Mit Meinungsfreiheit ist das so eine Sache. ...
Ich habe über Jahrzehnte nie den Begriff "Meinungsfreiheit" nutzen müssen, weil er in Diskussionen mit "normalen" Menschen völlig unnötig ist. Einzig, seit die Neurechten ihr Unwesen treiben geht es ständig darum, dass man bewusste Provokationen einsetzt, um Grenzen zu verschieben. Man sucht sich also bewusst rassistische Aussagen und dann irgendwelche Wortspiele und absurden Erklärungen, um Worte zu relativen und sie trotzdem nutzen zu können. Und dann kommt noch "Das unterliegt der Meinungsfreiheit".

Nehmen wir einfach mal ein Beispiel, wie das bei den Rechten funktioniert. Nehmen wir als willkürliches Beispiel ohne dass ich das so meine oder irgendwen verletzten will:

"Alle Sachsen sind Untermenschen" und dann faselt man von, Sächsisch ist doch ein Dialekt des Deutschen, Deutsch ist der Oberbegriff und Sächsisch als Dialekt ein Unterbegriff. Und "Unter"begriff und "Unter"mensch, dass ist doch offensichtlich und tief in unserer Sprache verwurzelt, eine ganz neutrale wissenschaftliche Beschreibung. Und dann faselt man weiter mit: "Für mich ist der Begriff Untermensch überhaupt nicht negativ." Das interessiert aber nicht. So ein Begriff ist immer abwertend für andere, völlig egal ob ich das neutral nutze oder nicht.

Und genau so funktionert das bei Höcke und ko. Und genau diese Art erleben wir auch in diesem Forum immer wieder, wenn eine bestimmte Gruppe ein Thema kapert und gehäuft rassistischen Unfug von sich gibt.
 
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Welchen Grund hattest du dann die Beiträge zu liken, wenn du der summarischen Aussage des Beitrags nicht zustimmst? Du kannst natürlich auch gerne die gelikten Beiträge nochmals durchlesen und schauen, ob dur diesen immer noch zustimmst und gegebenenfalls dein Like entfernen.
Mache ich auch manchmal, wenn Beiträge bearbeitet werden und dann in Summe eben eine Aussage haben, der man nicht mehr zustimmen kann.
 
Natürlich kommen wir mit dieser Art und Weise nicht weiter. Aber wenn ich jetzt Black- und White List in irgendwas anderes ändern will, wo kommen wir dann hin? Das wird doch immer kleinlicher... Genau das meinte ich ja. Dann sind mein TV, mein Receiver, meine PS3 böse und meine Fenster sowie mein Haus lieb :what:
Wir reden hier gerade über gesellschaftliche Prozesse. Wie lange läuft z.B. die Emanzipation? Das geht seit hundert Jahren und ist noch lange nicht am Ende. Vor hundert Jahren waren Frauen hier im Land weitestgehend recht- und stimmlos. Mit der Weimarer Republik begann immerhin das Wahlrecht, ganz langsam öffneten sich Universitäten und ab dem bundesdeutschen Grundgesetz bzw. der Verfassung der DDR wurde die Gleichberechtigung gegen der Widerstand der CDU/CSU festgeschrieben. Und dann wurden und werden immer noch Gesetze durchforstet und Ungerechtigtkeiten beseitigt. Heute sind wir im Bereich der Gleichstellung und versuchen, aus den Köpfen die rassistischen Bilder zu bekommen, dass z.B. Frauen dieses oder jenes nicht können und an den Herd gehören. Das dauert, das geht nicht von heute auf morgen.

Das sind Entwicklungen, die dauern in der Regel drei Generationen oder länger. Und wenn wir heute Sprache ändern, dann liegt es an jedem einzeln, ob er mitmachen will, oder nicht. Und es liegt an anderen, ob man im Gespräch die Sprache und verwendete Wörter registriert und auf Basis des Gesagten zu einer Meinung über Menschen kommt. Und wer sich z.B. rassistisch äußert und oder rassistische Äußerungen gut heißt, wird bei anderen sehr schnell den Eindruck erwecken, selber ein Rassist zu sein. Das darf man, das unterliegt der Meinungsfreiheit. Und es unterliegt ebenso der Meinungsfreiheit anderer, Menschen mit diesem Verhalten zu ignorieren.
 
Ich habe über Jahrzehnte nie den Begriff "Meinungsfreiheit" nutzen müssen, ...
Das sehe ich auch so. Manchmal sind solche Kommentare nicht so einfach zu entschlüsseln. Aber Wissen kann mensch sich ja aneignen und ebenso wie mensch Erfahrungen im Erkennen von Vorgehensweisen und politischen Haltungen von Menschen machen kann. Wichtig erscheint mir dabei, das Selbstbewusstsein zu haben, einen Standpunkt zu entwickeln und den Mut zu haben, diesen dann auch zu vertreten ggf. zu hinterfragen.
Um mal einen niedrigschwelligen Einstieg zu geben: Wenn mensch sich bspw. als Demokrat*in versteht und hinter dem Grundsatz "Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit(Geschwisterlichkeit wäre angebracht)" steht, kann mensch sich fragen, wie weit es denn mit Gleichheit in der Gesellschaft her ist. In weiteren Schritten kann sich dann gefragt werden, inwieweit welche Institutionen und welche Menschen bestrebt sind für Gleichheit einzutreten oder inwieweit diese für den Erhalt des Status Quo der Ungleichheit eintreten oder gar für eine Ausweitung der Ungleichheit.
Soweit erstmal :-)
 
Vielleicht das die AfD nicht per se rechtsextrem sondern das deine persönliche Meinung ist. Btw > Bundesbehoerden duerfen die AfD nicht mehr rechtsextrem nennen | Politik

Und solange es meine persönliche Meinung ist, darf ich diese hier auch äußern. Offizielle Pressemitteilung von Behörden würden wohl kaum hier geschrieben werden.
Dazu ist wieder interessant, das dort die AfD von der neuen Kanzlei von Maaßen vertreten wurde. Da fragt man sich schon, wie Neutral der gewesen sein will.

Außerdem interpretiert die Kanzlei da mal wieder zu viel in diese Unterlassungserlärung. Die bezieht sich ausschließlich auf die Stellenanzeige des BKA.
Btw. wären da wohl Bilder vom rechtextremen Anschlag in Halle oder Hanau passender gewesen.

Edit:
Was merkwürdig ist, laut anderen Quellen war das bereits 2017. Bei Merkur steht aber 18.05.20 drüber.
Stellenausschreibung: BKA darf AfD-Bild nicht verwenden | LTO.de
Rechtsextremismus-Experte: BKA darf nicht mit AfD-Bild fuer Stellenanzeige werben

Damit ist diese Unterlassungserklärung nur noch bedingt haltbar, da sich die AfD eben in den letzten Jahren mit dem Flügel immer weiter ins extremistische geöffnet hat.
 
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Welchen Grund hattest du dann die Beiträge zu liken, wenn du der summarischen Aussage des Beitrags nicht zustimmst? Du kannst natürlich auch gerne die gelikten Beiträge nochmals durchlesen und schauen, ob dur diesen immer noch zustimmst und gegebenenfalls dein Like entfernen.
Mache ich auch manchmal, wenn Beiträge bearbeitet werden und dann in Summe eben eine Aussage haben, der man nicht mehr zustimmen kann.

Wo sage ich denn, dass ich der summarischen Aussage NICHT zustimme?
Man kann halt Beiträge nur im ganzen Liken.
Es kommt schon mal vor, dass ich dem ein oder anderen Absatz oder der ein oder anderen Formulierung nicht zustimme, oder mir denke "so hätte ich es jetzt nicht formuliert, aber es geht zumindest im Ansatz in eine Richtung, der ich zustimme."

Hier einfach irgendwelche Zitate aus den Beiträgen zu reißen, die ich geliket habe, dann noch nicht mal begründen, warum diese Beiträge rassistisch sein sollen, und dann jemandem deshalb Rassismus anzudichten oder gar zu behaupten, er zünde Flüchtlingsheime an und schlage Ausländer zusammen, ist ziemlich lächerlich aus dem Mund von Leuten, die sich selbst für die Änderung harmlosester Begriffe aussprechen.
Und: Was ist denn Eure Bewertung dieser Beiträge als angeblicher Rassismus schon wert? Für Euch ist, wie sich zeigt, schließlich jeder Rassist oder Nazi, der Eure politische Einstellung nicht mitmacht.

Und: Ich warte IMMER NOCH auf auch nur eine einzige Aussage meinerseits, die in Deinen Augen rechtfertigt, mich hier mit solchen Beleidigungen zu überschütten.
 
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Die Behauptung, dass du das macht, hast du selbst aufgestellt. Ich habe exakt das Gegenteil geschrieben.

Nö... das hab ich nicht. Da musst Du ein bischen genauer lesen.
Ich sagte: "Du weisst ja noch nicht mal, woher der Grund für den Like stammt. Finde ich nur bestimmte Textteile gut, oder den Beitrag als gesamtes? Ich kann der generellen Aussage eines Beitrags auch zustimmen, ohne ein bestimmtes Detail zutreffend zu finden."


Und: Ich warte seit zig Seite nimmer noch darauf, dass mir einer von Euch mal eine rassistische Aussage von mir zeigt. Du hast das schließlich behauptet.
Da man mich hier als Nazi, Rassisten und Gewalttäter beschimpft, sollte das für Euch ja eigentlich ein leichtes sein, oder?
 
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Und jetzt, wie immer in solchen Themen, kommt nach Relativen und Provozieren das haarspalterische Zerreden. Es ist immer dasselbe Prinzip ....

Das musst Du dann aber fairerweise DKK007 zuschreiben.
Denn:
Provokation von DKK07:
"In der Zeit kann er zumindest keine Ausländer verprügeln oder Flüchtlingsheime anzünden."
(Was ja impliziert, dass ich es außerhalb dieser Zeit machen würde.)
Und dann das haarspalterische Zerreden von DKK07:
"Ich habe ja das Gegenteil davon geschrieben."
Merkst Du was?

Mal ganz abgesehen davon, dass das Zitat in seinem Beitrag im Nachhinein geändert wurde...
 
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