Glückstag - Wasser auf dem Mainboard und der Grafikkarte

AW: Glückstag - Wasser auf dem Mainboard und der Grafikkarte

Hab jetzt wahrscheinlich den Übeltäter gefunden, cpu Kühler hat nen kleinen Sprung, am Gewinde..... Da ist das schön raus gekommen


Update:

Jetzt hab ich das in der Eile und dem Lernen, eine Sache total übersehen... Es scheint auch noch etwas zum Netzteil runtergegangen zu sein. Was mach ich denn da jetzt, direkt zu Bequiet und sagen, die sollen das überprüfen?
 
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Der PC ist also noch gelaufen, als du ihn notabgeschaltet hast? Dann würde ich es ehrlich gesagt so machen:

Batterie austauschen
In eine Apotheke/Drogerie gehen und chemisch reines Wasser besorgen (es muss chemisch rein sein!)
Dazu etwas reines Isopropanol (Unter Umständen ist es als 2-Propanol oder 2-Propanalkohol angeschrieben)
am besten noch sterile Gazepats und Latexhandschuhe kaufen.



Du ziehst die Handschuhe an und tränkst die sterilen Pats mit dem chem. reinen Wasser, dann tupfst du vorsichtig deine Hardware ab (das chemisch reine Wasser soll die Rückstände auflösen - gelöste Mineralien machen Wasser erst leitend!).

Mach das sehr ordentlich, bis nichts mehr drauf ist und dann noch etwas länger.:D

Anschliessend tupfst du das Ganze mit trockenen Pats ab, um das Wasser zu entfernen.

Dann reinigst du das Ganze mit dem Alkohol.

Dann legst du die Hardware zum Trocknen an einen gut belüfteten Ort (z.B. mit nem Ventilator drüberblasen).
Pass aber auf, Propanol kann explosive Gemische kreieren (ab 2 Vol%, also ca 50ml pro m^3 Luft) und beim Einatmen das Bewusstsein trüben :ugly: Mach das also nicht unbedingt in der Besenkammer...



Ich hab so schon Orangensaft von einer Soundkarte runtergekriegt (war aber nicht angeschlossen, sonst wäre sie sofort drauf gegangen), Wasser sollte also gehen :)
Ohje, Halbwissen und unnötige Arbeit noch dazu!
Entmineralisiertes Wasser würde es auch tun und wäre weitaus günstiger als Dest. oder Osmosewasser aus der Apotheke und mit Isoprop muss man da auch nix nachreiben, solange keine wasserunlösichen Rückstände übrig bleiben durch z.B. Farbe im Kühlwasser.
Wasser ist übrigens immer leitend dank der Autoprotolyse.

@TS:
Wenn alles noch lief, dann würde ich alles trocknen lassen, die Batterie tauschen und wider in Betrieb nehmen.
Mir ist auch schon Wasser in den PCIe Slot getropft und der Rechner ging dadurch sogar aus, nun ich habs trocknen lassen und alles war ok.
Die Spannungen auf dem MB sind meist zu gering um Schaden anzurichten.
 
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Keine Ahnung, was dest. H2O im Handel kostet, ich zapfe jeweils in der Schule ab (oder destilliere es gleich selber, muss ich halt 30 min länger in der Schule bleiben um aufzuräumen, was solls). Dass es durch Autoprotolyse leitet stimmt, da habe ich wohl etwas durcheinander gebracht.

Korrekt wäre:
Aufgrund der stark verringerten Menge gelöster Ionen leitet dest. Wasser wesentlich schlechter als Leitungswasser (wenn ich mich richtig erinnere, liegt der el. Widerstand bei ca 17MOhm/cm bei deionisiertem - ind destilliertem - Wasser. Ist aber schon 2 Jahre her...)

Isopropanol habe ich aufgeschrieben, weil ich nicht weiss, ob der TE sein Kühlwasser färbt (und womit) - also jeweils ein Lösemittel für hydrophile und eins für lipophile Stoffe aufschreiben, dann ist sicher alles weg.
 
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Isopropanol ist das, was Servicestationen bei der Reparatur von Handy benutzen und die werden sicherlich empfindlicher sein als ATX-Mainboards. Damit sollte es kein Problem sein dieses zu benutzen, um elektrolyte, dreck und wasser wegzubekommen und gleichzeitig eine schnellere Trockenzeit zu erreichen.

Wasser bekommst du mit Isopropanol nicht schneller weg, als ohne (das muss halt verdunsten - oder wenn man es wegwischen kann, dann auch ohne), Elektrolyte sollten, sieht man mal von wasserlöslichen Substanzen ab, auch keine Rolle spielen und beim Dreck hängts stark davon ab, was für Dreck es denn ist. (Auf alle Fälle Dreck, der vorher auch schon da rumlag :ka: )


Jetzt hab ich das in der Eile und dem Lernen, eine Sache total übersehen... Es scheint auch noch etwas zum Netzteil runtergegangen zu sein. Was mach ich denn da jetzt, direkt zu Bequiet und sagen, die sollen das überprüfen?

Im Prinzip gilt beim Netzteil das gleiche, wie auch bei anderer Hardware: Ohne Strom kein Schaden (dank größzügiger Kondensatoren dauert es aber ungleich länger, bis kein Stromfluss mehr möglich ist, also vorsicht, wenn noch Tropfen drin sind), ohne Feuchtigkeit keine weiteren Schäden => Trocknen, sehen ob es noch funktioniert.
Der einzige Unterschied ist die Trocknungszeit. Zum einen ist ein Netzteil vergleichsweise geschlossen (ich würde ggf. einen Lüfter draufpacken, der für Durchzug sorgt - Fön ist bei dem derzeitigen Wetter sicherlich nicht nötig), zum anderen kann es bei Kurzschlüssen ernsthaften Schaden an weiterer Hardware anrichten (und im Worst Case an Personen).
Also warten bis wirklich, wirklich, wirklich trocken.


Isopropanol habe ich aufgeschrieben, weil ich nicht weiss, ob der TE sein Kühlwasser färbt (und womit) - also jeweils ein Lösemittel für hydrophile und eins für lipophile Stoffe aufschreiben, dann ist sicher alles weg.

Zwangsläufig sollten alle Substanzen, die durch das Leck freigesetzt wurden mit Wasser abwaschbar sein ;)
 
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Bei mir liefen einmal einige Deziliter destilliertes Wasser auf die Graka und übers Mobo, währen dem Zocken.
Als ich das bemerkt hatte, Rechner aus, Kiste in den Garten, Kompressor an und alles schön ausgebläst bis es trocken war. Der PC läuft heute noch als Zweitrechner ;)
Immer wieder ärgerlich wenn so etwas passiert, viel Glück!

(Das NT Testweise ohne Hardware mal einschalten (Pin überbrücken), wenns nach einer halben Stunde keinen Knall oder komischen Geruch von sich lässt würde ich es weiterverwenden ^^
 
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Ich würde das NT austauschen. Es kann natürlich sein, dass es noch funktioniert, aber es wäre ja echt schade, wenn deine Hardware den Unfall überlebt hat, nur um dann später von einem deffektes NT gegrillt zu werden.
 
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