News Gigabyte B840M Force WIFI6E: Budget-Platine für Ryzen 9000

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Gigabyte hat mit dem B840M Force WIFI6E ein neues Micro-ATX-Mainboard für AMDs aktuellen Sockel AM5 vorgestellt. Die kompakte Budget-Platine für AMD Ryzen 9000, 8000 und 7000 nutzt den B840-Chipsatz und verzichtet komplett auf PCIe 5.0.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Gigabyte B840M Force WIFI6E: Budget-Platine für Ryzen 9000

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Tests?
Prinzipiell kein schlechter Move von GB mal eine günstige (hoffentlich) Platine anzubieten.
Ich sehe da nur 2 Probleme:
1. Gigabyte
2. Das automatische Rumpfuschen in OC-Einstellungen bei einem abgespeckten PCH
Gruß T.
 
Jo. Klassisches Layout, wie ich es von den Micro-ATX Platinenvon Gigabyte kenne.
Mein A620 Gaming hat das nahezu gleiche Layout.
Bin ich einverstanden mit.

Hatte die Redaktion eigentlich schon Berührungen mit diesem D5 Bionic Corsa KI- Feature?
Probiert ihr das Feature noch aus ? Oder habt ihr schon damit rumgespielt ?
Klingt ja interessant...
 
Immer niedlich von "Budget" zu sprechen wenn noch kein Preis bekannt ist ;)
Abgespecktes Chipsatz & Layout, weniger Features, zwei Speicherbänke?

Preis gibt es noch nicht, allerdings hat Gigabyte das im Einstieg platziert und das jetzt teuer zu machen, zumal die Konkurrenz ebenfalls dort Angebote hat, wäre ja sonst sinnlos.
 

Unwahrscheinlich. Ich wollte mal das B850 Gaming WiFi6 testen, aber bereits da hat sich Gigabyte sehr geziert und letztlich das 25 Prozent teurere Gaming X WiFi6E geschickt. Trotz des sehr ähnlichen Namens eine deutlich andere Platine, unter anderem mit signifikant potenteren Spannungswandlern. Das B840 Force schlägt genau in Gegenrichtung aus, dürfte also erst recht ein Mainboard sein, das man ungern in den PCGH-Standard-Test-Parcours entsendet.*

Standard-Test-Szenarien sind halt immer ein Kompromiss: Für Vergleichbarkeit muss ich überall identisch vorgehen. Eine Test-Belastung, mit der ich Unterschiede im High-End-Bereich aufzeigen kann, ist für Einsteiger-Platinen aber schlicht zu viel. Ich hatte schon überhitzte Asus, ich hatte überhitzte MSI und Gigabytes eigenes B650 Eagle war verdammt hart an der Throttlegrenze mit einem voll ausgelasteten Ryzen 9950X. Um noch günstigere Boards fair zu testen, müsste ich einen Sonder-Test-Parcours mit passender Einsteiger-CPU aufsetzen. Das verdoppelt bis verdreifacht aber den Testaufwand, weil ich auch alle Vergleichsobjekte neu vermessen muss. Redaktionell steht man dann vor der Wahl: Neun neue AM5-Mainboards oberhalb von 160 Euro testen? Oder mit gleichem Aufwand drei AM5-Mainboard-Tests zwischen 90 und 130 Euro? (Antwort bitte im Themenwunschthread ;-))

*: Mit der Zurückhaltung ist Gigabyte übrigens nicht alleine. MSI bemustert auch deutlich lieber ein "Tomahawk" als ein Low-End-"Pro", NZXT bietet erst gar nichts billiges an, Sapphire geht immer ans Limit des aktuellen Portfolios und Asrock ist nur deswegen weniger zurückhaltend, weil deren Platinen ab der Einsteigerklasse abwärts sowieso hardlocked sind. Also an Standard-Lasttest und -Endwertung gar nicht erst teilnehmen, somit auch keine schlechten Resultate erhalten können. Einzig Asus rennt immer mal wieder gern ins offene Messer. Aber deren B840-Plus ist auch so teuer, wie ein durchaus brauchbares Gigabyte B850 Elite, muss sich die Herausforderung also gefallen lassen.


Hatte die Redaktion eigentlich schon Berührungen mit diesem D5 Bionic Corsa KI- Feature?
Probiert ihr das Feature noch aus ? Oder habt ihr schon damit rumgespielt ?
Klingt ja interessant...

Klingt nach einem Thema für @PCGH_Dave, idealerweise im Vergleich mit Asus’ DIMM-Fit.
In Mainboard-Tests verzichten wir dagegen auf Übertaktung, da diese immer eine Balance zwischen Performance und Stabilität ist, wobei gerade RAM-OC auch noch Performance-reduzierende Fallstricke beinhaltet. Da kann man einen Monat pro System investieren, ehe man ein gutes Ergebnis hat – und für einen fairen Vergleich müsste ich pro Mainboard-Round-Up vier bis fünf Systeme genau gleich weit in ihre Limits treiben. Das ist nicht praktikabel. Und ein simples Single-Click-Try-Out, dass dann entweder mit "ist schneller, aber wir kennen die Stabilität nicht" oder mit "ist instabil, deswegen kennen wird die Geschwindigkeit nicht" endet, würde der Sache nicht gerecht werden.
 
P35 DS3P und X570 Aourus Elite - liefen damals bzw. der X570 laufen seit Jahren ohne Probleme bei mir...
Ich kuck mir an was mir zum Kaufzeitpunkt von Preis, Ausstattung und Layout am besten zusagt und kucke dann nach Tests / Meinungen - da ist mir eig. egal wer da als Hersteller draufsteht.
 
Je nach Bepreisung würde ich da doch lieber zu einem Mainboard mit B650 im mATX-Format greifen. Da hat man wenigstens (häufig) noch PCIe 5.0 bei der ersten m.2. Ist zwar für ein Gaming-System kaum relevant, aber warum bei vergleichbarem Preis (stellt sich ja noch raus) darauf verzichten?!

/edit: Ich sehe gerade: Das Gigabyte B850M Force (ohne Wifi) liegt bei € 117-118. Da müsste das B840M ja schon (deutlich unter) € 100,00 liegen, damit es attraktiv ist.
 
Was mir gerade einfällt - gab es bei PCGH nicht mal einen Artikel darüber, wie man das Mainboard selbst undervoltet, sodass es sich im Betrieb (IDLE/Last) weniger Strom gönnt. Ich meine, da hätte es mal einen großen Artikel zu gegeben.
Will aber nicht vom Thema abweichen - offziell Off-Topic an dieser Stelle.
 
Dieser Gigabyte hate, total unbegründet. Dabei hat ASRock oder ASUS mehr Probleme und bei denen sind die meisten Ryzen 9000 gegrillt worden.
Mal davon abgesehen, sollte man vielleicht generell nicht im low-Budget-Segment kaufen...
Ich hab in meinem Leben ca. 100-150 PCs zusammengebaut, früher fast ausschließlich Gigabyte-Mainboards, da sie einfach gut und günstig waren. Aber irgendwann wurden die Probleme mehr und mehr, häufiger und häufiger und als sie absehbar wurden, sind wir zu AsRock geswitcht. Ich bin kein Gigabyte-Hater, hab sie auch lange verteidigt, aber QA-seitig haben die da irgend einen Hund drin - sind halt meine Erfahrungen
 
Gigabyte ist in meinen Augen absoluter Schmutz. UEFI funktioniert mehr schlecht als recht. Mein letztes Highlight war, dass man nicht einmal JEDEC-Profile auswählen konnte (B850M Force Wifi), sondern nur XMP- und EXPO. Wer JEDEC wollte, musste sich erst einmal daraus ein XMP bauen... WTF? Neue BIOS-Updates führen gerne mal dazu, dass Maus- und Lüftersteuerung nicht mehr richtig funktionieren (Z590M bzw. B450M DS3H). Und was war da noch einmal bei Raptore Lake? Mal eben 1,7v drauf auf die CPU als fix?

Alle Arten von Software von Gigabyte ist Bloatware und verbuggt. Vollkommen ebenbürtig mit Asus' Armoury Crate. Die Haltbarkeit geht so, bei den ganz günstigen Boards, die trotzdem einen auf Gamer-Board machen, muss man stark bei der VRM aufpassen.

Ich traue jedem Biostar-Board mehr als Gigabyte.
 
Ich hab in meinem Leben ca. 100-150 PCs zusammengebaut, früher fast ausschließlich Gigabyte-Mainboards, da sie einfach gut und günstig waren. Aber irgendwann wurden die Probleme mehr und mehr, häufiger und häufiger und als sie absehbar wurden, sind wir zu AsRock geswitcht. Ich bin kein Gigabyte-Hater, hab sie auch lange verteidigt, aber QA-seitig haben die da irgend einen Hund drin - sind halt meine Erfahrungen
Früher auch viel GB verbaut. Mein letztes Gutes war das AM3 880GM-UD2H mit Phenom X II 965 BE. Geiles OC-Board mit stabilen 4.25 GHz.
Gruß T.
 
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