Geschichte wiederholt sich?

Einfach an den dänischen Sozialdemokraten orientieren:
[...]

Ich weiß nicht, ob man es als Sieg der Sozialdemokratie bezeichnen kann, wenn man den Rechten nachplappert, damit Wählerstimmen vom rechten Rand abzwackt, während man gleichzeitig weite Teile dessen opfert, was einen zum Sozialdemokraten macht und sich wie ein Hündchen auf den Rücken rollt, so nach dem Motto: "Wir haben Sie hinter uns her getrieben, schließlich von innen umzingelt und dann gezwungen, unsere Kapitulation anzunehmen!"

Die deutschen Sozialdemokraten sind ja seit Jahren ebenfalls ein Trauerspiel an Inkonsequenz und Opportunismus, aber die werden wenigstens nicht dafür belohnt ... :rollen:
 
Ich weiß nicht, ob man es als Sieg der Sozialdemokratie bezeichnen kann, wenn man den Rechten nachplappert, damit Wählerstimmen vom rechten Rand abzwackt, während man gleichzeitig weite Teile dessen opfert, was einen zum Sozialdemokraten macht und sich wie ein Hündchen auf den Rücken rollt, so nach dem Motto: "Wir haben Sie hinter uns her getrieben, schließlich von innen umzingelt und dann gezwungen, unsere Kapitulation anzunehmen!"

Die dänische Volkspartei (quasi das dänische Äquivalent zu unserer AfD) fordert deutlich radikalere Sachen, als das was die dänischen Sozialdemokraten vorhaben.

Wenn man diese Partei – die bisher sehr stark war - zum Preis einer strengeren Migrationspolitik schwächen kann, ist das durchaus ein Sieg. Und ich wüsste nicht, dass „Open Border“ und „jeder darf kommen“ bisher der Markenkern der Sozialdemokratie gewesen wäre. Zumal die Partei ja in sozialen Fragen weiterhin deutlich links steht.

Das ist ja auch logisch. Ein umfassender Sozialstaat und offene Grenzen funktionieren einfach nicht auf Dauer. Starker Sozialstaat ja, aber halt nur für Staatsangehörige und nicht für alle Welt. Eigentlich ganz logisch.

Die deutschen Sozialdemokraten sind ja seit Jahren ebenfalls ein Trauerspiel an Inkonsequenz und Opportunismus, aber die werden wenigstens nicht dafür belohnt ... :rollen:

Völlig zu Recht fallen die deutschen Sozialdemokraten immer weiter. Bis die sich irgendwann mal wieder besinnen, warum der einfache Arbeiter mal die Sozialdemokraten gewählt hat.

Aber warum die dänischen Sozialdemokraten ein „Trauerspiel an Inkonsequenz und Opportunismus“ seinen sollen, die dafür belohnt werden, erschließt sich mir nicht. Die haben einfach gesunden Menschenverstand an den Tag gelegt, wurde dafür gewählt und haben obendrein eine rechtspopulistische Partei geschwächt.

Ist doch alles super, oder nicht?
 
Die deutschen Sozialdemokraten sind ja seit Jahren ebenfalls ein Trauerspiel an Inkonsequenz und Opportunismus, aber die werden wenigstens nicht dafür belohnt ... :rollen:
Nun der Ausspruch "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten" ist nun schon etwas älter und zeichnet die Sozialdemokratie auch aus, dass sie nicht stramm Links ist.


Die oberen Schichten lassen sich aber auch nicht ewig melken...man kann ja osteuropäischer Staatsbürger werden und weiter in Deutschland leben, nur halt günstiger.
Die können ja gerne gehen, dann erlässt man halt ein Gesetz, dass ihr Geld hier bleibt.

Ich rede ja nicht davon, dass wir die Reichen und Superreichen in den Mittelstand drücken, aber irgendwann wird Reichtum absurd.

Leistung muss sich lohnen, aber die Kurve sollte flacher sein.
 
Nun der Ausspruch "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten" ist nun schon etwas älter und zeichnet die Sozialdemokratie auch aus, dass sie nicht stramm Links ist.



Die können ja gerne gehen, dann erlässt man halt ein Gesetz, dass ihr Geld hier bleibt.

Ich rede ja nicht davon, dass wir die Reichen und Superreichen in den Mittelstand drücken, aber irgendwann wird Reichtum absurd.

Leistung muss sich lohnen, aber die Kurve sollte flacher sein.

Die wahren Leistungsträger sehen wir dann in den nächsten Wochen, falls wir italiensche Verhältnisse haben(wegen corona).
 
Nun der Ausspruch "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten" ist nun schon etwas älter und zeichnet die Sozialdemokratie auch aus, dass sie nicht stramm Links ist.



Die können ja gerne gehen, dann erlässt man halt ein Gesetz, dass ihr Geld hier bleibt.

Ich rede ja nicht davon, dass wir die Reichen und Superreichen in den Mittelstand drücken, aber irgendwann wird Reichtum absurd.

Leistung muss sich lohnen, aber die Kurve sollte flacher sein.

Ab wann fängt "Reich" an...da sind die Reichen garantiert anderer Meinung als die Normalen.
 
Ab wann fängt "Reich" an....
Ab einem Einkommensteuerbescheid, der eine Million Einkommen festgestellt hat.


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Ab wann fängt "Reich" an...da sind die Reichen garantiert anderer Meinung als die Normalen.
So eine Grenze müsste man erarbeiten, ich sag immer, dass der Bundeskanzler die höchste Verantwortung in Deutschland hat und alles darüber nicht mit Leistung und Verantwortung gerechtfertigt werden kann.

Kann aber andere Meinungen geben.
 
Eher wenn man in den oberen 10% beim Einkommen ist.
Dann wäre ich ja auch "reich"
"...Bereits mit einem monatlichen Nettoeinkommen von rund 3.300 Euro gehörte ein Alleinstehender 2015 zum einkommensstärksten Zehntel der Bevölkerung.."

Nein seahawk, 3300,-€ netto im Monat klingt viel, reicht aber nicht für Spünge. Damit gibt es gerade ein Haus, oder ein Boot, oder ein Segelflugzeug, aber nicht alles. Man kann damit sehr gut leben, reich hat für mich immer auch den Anteil der Verschwendung mit enthalten. Aber ich verstehe, worauf Du hinaus willst und ja, die oberen zehn Prozent als reich zu definieren, ist sinnvoll. Wir sehen an den Zahlen nur, wie weit sich das obere eine Prozent inzwischen abgekoppelt hat und wie wenig man dem unteren Drittel zubilligt.
 
Naja,
wer ein richtiges Einkommen hat,

der verfügt auch über Finanzdienstleistler in Aruba,
auch den Bahamas, oder Monaco. ;)
 
Dann wäre ich ja auch "reich"
"...Bereits mit einem monatlichen Nettoeinkommen von rund 3.300 Euro gehörte ein Alleinstehender 2015 zum einkommensstärksten Zehntel der Bevölkerung.."

Nein seahawk, 3300,-€ netto im Monat klingt viel, reicht aber nicht für Spünge. Damit gibt es gerade ein Haus, oder ein Boot, oder ein Segelflugzeug, aber nicht alles. Man kann damit sehr gut leben, reich hat für mich immer auch den Anteil der Verschwendung mit enthalten. Aber ich verstehe, worauf Du hinaus willst und ja, die oberen zehn Prozent als reich zu definieren, ist sinnvoll. Wir sehen an den Zahlen nur, wie weit sich das obere eine Prozent inzwischen abgekoppelt hat und wie wenig man dem unteren Drittel zubilligt.

Gegen die bittere Armut in ALG2 ist das paradiesisch. Niemand sollte mehr haben als das Fünffache des Ärmsten.
 
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