Geschichte wiederholt sich?

Zum Glück haben wir noch Kunstfreiheit, und aus guten Grunde ist es das erste, was die Faschisten der AfD sofort abschaffen würden und sich jetzt schon im Rahmen ihrer Möglichkeiten darum bemühen
z.B.: AfD und Kulturpolitik: Druck von rechts - Kultur - SZ.de
Theatermacher berichten: Wie die AfD deutsche Buehnen unter Druck setzt - Kultur - Tagesspiegel
Journalist ueber die Kulturpolitik in Sachsen - Die AfD und ihr Kampf gegen die "linke" Kunst (Archiv)

Karneval heute:
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Quelle: Internet

Nachtrag:
Zum Glück haben wir hier eine gute Moderatorenschaft, ansonsten wäre auch dieses Forum gekapert worden
Rueckzugsorte fuer Rechtsextremisten | Telepolis
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Erklärt mir mal Jemand was die ganzen "Reichen" und "Armen" Debatte mit dem Thema des Threads zu tun hat?

Die Erfolge der AfD beruhen, wie schon mehrfach wissenschaftlich festgestellt, NICHT auf einer sozialen Komponete oder einem zugespitzten sozialen Problem in Deutschland.

Ich nehme Rotkaeppchens Link aus Post aus 2252 und zitiere:
Deutschland: 45 Superreiche besitzen so viel wie die halbe Bevoelkerung - DER SPIEGEL

Die Vermögensverteilung in Deutschland ist also erheblich ungleicher, als die Statistiken ausweisen - und ungleicher als in großen europäischen Ländern. DIW-Forscher Bach weist allerdings darauf hin, dass die Auswirkungen dieser Ungleichheit in Deutschland womöglich weniger negativ sind als anderswo. Denn auf der Reichenliste des manager magazin finden sich vor allem Unternehmerfamilien, viele davon typische Vertreter des Mittelstands.

"Die gelten als Rückgrat der deutschen Wirtschaft, stärken den Wettbewerb mit den Großunternehmen, schaffen Arbeitsplätze in der Fläche und kümmern sich zumeist um ihre Leute und ihre Region", sagt Bach. Investitionen stemmen sie zudem oft nicht über Kredite, sondern aus eigenem Kapital. Das alles nutze unteren Einkommensgruppen - in Deutschland sei es also tatsächlich so, dass das Vermögen der Superreichen auch der Allgemeinheit zugute komme.

Und doch sieht auch Bach in der enormen Konzentration ein Problem: Gerade Unternehmerfamilien hätten in Deutschland großen Einfluss auf die Politik - durch direkten Zugang zur Kanzlerin und den Ministerpräsidenten und durch teure Anzeigenkampagnen. Die Folge: Nach wie vor sind die Privilegien für Reiche bei der Erbschaftsteuer riesig, eine Vermögensteuer gibt es nicht.

AfD Parteiprogram
Steuern | Wirtschaft | Arbeit - Alternative fuer Deutschland
Intakte Familien denken und leben in Generationenzusammenhängen. Die Übergabe von bereits versteuertem Vermögen – auch und gerade in Unternehmen gebundenes – ist Privatangelegenheit und darf nicht erneut dem Staatszugriff ausgesetzt werden.

Sprich völlige Abschaffung der Erbschaftssteuer

Wer auch immer in diesem Thread weiter soziale Probleme in Deutschland adressieren möchte ist hier falsch, da die AfD in Teilen neoliberaler ist, als es die FDP jemals war.
Darüber hinaus, wenn man sich das Program noch eingehender anschaut, ist man bei Entlasungen nahe 100 Milliarden angekommen, ohne das es nur ein Wort zur Finanzierung gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erklärt mir mal Jemand was die ganzen "Reichen" und "Armen" Debatte mit dem Thema des Threads zu tun hat?r.
Soziale Unruhen wie nach der Wirtschaftskrise 1928. Auch hier im Land ist in den letzten 25 Jahren die Schere zwischen arm und Reich aufgegangen. In Folge werden die Menschen in den unteren Zweidritteln unruhig und schimpfen auf "die da oben". Und damals wie heute sucht man sich ganz Schwache um darauf zu treten.

Doch doch, das passt schon

Wer auch immer in diesem Thread weiter soziale Probleme in Deutschland adressieren möchte ist hier falsch, da die AfD in Teilen neoliberaler ist, als es die FDP jemals war.
Die Menschen waren in den dreißigern halt genauso dämlich wie sie es heute sind. Man kann es nur erwähnen, man kann ihnen erklären, dass die AfD keines ihrer Probleme lösen wird und trotzdem werden die Massen die Faschisten wählen. Das ist Demokratie, muss man mit leben. Gut finden muss man es nicht.
 
Soziale Unruhen wie nach der Wirtschaftskrise 1928. Auch hier im Land ist in den letzten 25 Jahren die Schere zwischen arm und Reich aufgegangen. In Folge werden die Menschen in den unteren Zweidritteln unruhig und schimpfen auf "die da oben". Und damals wie heute sucht man sich ganz Schwache um darauf zu treten.

Doch doch, das passt schon


Die Menschen waren in den dreißigern halt genauso dämlich wie sie es heute sind. Man kann es nur erwähnen, man kann ihnen erklären, dass die AfD keines ihrer Probleme lösen wird und trotzdem werden die Massen die Faschisten wählen. Das ist Demokratie, muss man mit leben. Gut finden muss man es nicht.

Ganz ehrlich, ich habe dich für intelligent gehalten, leider muss ich das nach diesem Post wirklich revidieren, denn auch nur im Ansatz zu suggerieren das die Situation von 1928 bis 1932 mit der heutigen Situation in Deutschland vegleichbar ist, grenzt an totaler Geschichts- und Realitätsverweigerung!
Mehr als 80% der Bundesbürger schätzen ihre wirtschaftliche Situation als gut oder sehr gut ein, gestern in Hamburg waren es 88%, das was wir haben könnte man mit viel Goodwill als eingebildete Zukunftsangst beschreiben, ein reales soziales Problem, von dem ein erheblicher Teil der Bevölkerung betroffen ist, exestiert nicht.
 
Deutschland geht es in etwa so gut, wie es einem Niedriglohnland eben gut gehen kann. ;)
Wer auch immer in diesem Thread weiter soziale Probleme in Deutschland adressieren möchte ist hier falsch, da die AfD in Teilen neoliberaler ist, als es die FDP jemals war.
Darüber hinaus, wenn man sich das Program noch eingehender anschaut, ist man bei Entlasungen nahe 100 Milliarden angekommen, ohne das es nur ein Wort zur Finanzierung gibt.
Glaubst du das interessiert die ganzen Frust- und Protestwähler?
Ich muss immer wieder lachen, wenn jemand mit Parteiprogrammen daherkommt. "Ja, aber die wollen doch was ganz anderes..."
Natürlich wollen die was ganz anderes. Nur wie viele Wähler beschäftigen sich denn in Deutschland ernsthaft genauer mit der Partei, die sie wählen? :rollen:
 
... denn auch nur im Ansatz zu suggerieren das die Situation von 1928 bis 1932 ...
Verhungert ist kaum jemand, was damals Suppenküchen waren, sind heute Tafeln und die Ansprüche sind einfach andere. Wir haben in Deutschland schon wieder hunderttausende Landstreicher, wie sie früher hießen.

Natürlich ist es schwer vergleichbar, weil das Niveau vor 100 Jahren bedeutend tiefer war. Relativ gesehen fühlen sich viele abgehängte aber genauso. Rede doch einfach mal mit Alleinerziehenden Müttern, die mit Hartz IV auskommen müssen und rede mit den Kindern, denen jede Option zum vorangekommen genommen wird, weil selbst das Lehrlingsgehalt auf Hartz IV der Eltern angerechnet wird.
 
Finde ich persönlich echt eine Sauerei. :(
Da wird der Anreiz genommen, dass die Kinder sich um einen Ausbildungsberuf bemühen.
Das sind diese ganzen kleinen Ungerechtigkeiten, die "CDU-Bonzen", um das klassische Feindbild meiner Schulzeit zu nutzen, natürlich nicht sehen. Und wie schon oft gesagt, der typische AfD-Wähler ist ja nicht die hungernde Alleinerziehende, sondern eher das, was als Mittelstand definiert ist, Natürlich ist das mit 1928 schwer bis nicht vergleichbar, aber auch damals gab es "nur" 6 Millionen Arbeitslose, zählt man heute "richtig", sind wir da auch wieder, natürlich auf ganz anderem Niveau, da wir mit 40 Millionen Erwerbstätigen soviele Arbeitende haben, wie noch nie.
 
Nein, das sind Dinge die auch die Linken gar nicht sehen wollen. Da ist das Thema ja auch nur Regelsatzerhöhung und Verbot von Sanktionen. So dämlich wie es ist, die einzige Partei, die das wirklich auf dem Schirm hat, ist die FDP.
 
Das ist übrigens einer der Gründe, warum der Bundestag sich weiterhin vehement gegen einen rechtsradikalen Bundestagsvizepräsidenten wehrt. In Brandenburg gibt es einen im Landtag und was passiert dann?


AfD-Landtagsvizepräsident blockiert Debatte über Rechtsterrorismus
... Nach dem Anschlag in Hanau wollte die CDU-Fraktion im brandenburgischen Landtag über Terror von Rechts sprechen. Doch AfD-Politiker Galau stellte sich dagegen: Er sehe keinen Bezug zu Brandenburg. ...
CDU-Fraktionschef Jan Redmann kündigte an, man werde das Landesverfassungsgericht anrufen, um die Änderung der Tagesordnung per einstweiliger Verfügung durchzusetzen. "Wir lassen uns von der AfD eine Debatte zum Rechtsterrorismus in Brandenburg nicht verbieten", schrieb Redmann auf Twitter. ...

Brandenburg: AfD-Landtagsvizepraesident Andreas Galau blockiert Debatte ueber Rechtsterrorismus - DER SPIEGEL
 
Verhungert ist kaum jemand, was damals Suppenküchen waren, sind heute Tafeln und die Ansprüche sind einfach andere. Wir haben in Deutschland schon wieder hunderttausende Landstreicher, wie sie früher hießen.

Natürlich ist es schwer vergleichbar, weil das Niveau vor 100 Jahren bedeutend tiefer war. Relativ gesehen fühlen sich viele abgehängte aber genauso. Rede doch einfach mal mit Alleinerziehenden Müttern, die mit Hartz IV auskommen müssen und rede mit den Kindern, denen jede Option zum vorangekommen genommen wird, weil selbst das Lehrlingsgehalt auf Hartz IV der Eltern angerechnet wird.

Entschuldigung, das ist einfach falsch und unrichtig!
Es wird überhaupt kein Lehrlingsgehalt angerechnet! Das einzige was angerechnet wird, sind anteilig die Wohnkosten (Kalt- und Warmmiete), bei einer Bedarfsgemeinschaft, keinem Elterntei wird etwas vom Regelsatz abgezogen, also erzähle hier keine Unwahrheiten.

Das Einkommen Ihrer Kinder – wird es bei Hartz 4 angerechnet?

Das sind diese ganzen kleinen Ungerechtigkeiten, die "CDU-Bonzen", um das klassische Feindbild meiner Schulzeit zu nutzen, natürlich nicht sehen. Und wie schon oft gesagt, der typische AfD-Wähler ist ja nicht die hungernde Alleinerziehende, sondern eher das, was als Mittelstand definiert ist, Natürlich ist das mit 1928 schwer bis nicht vergleichbar, aber auch damals gab es "nur" 6 Millionen Arbeitslose, zählt man heute "richtig", sind wir da auch wieder, natürlich auf ganz anderem Niveau, da wir mit 40 Millionen Erwerbstätigen soviele Arbeitende haben, wie noch nie.

Auch das ist vollkommen falsch! Ich weiß nicht wo du deine Zahlen hernimmst aber sie sind erstunken und erlogen!
Es gibt INSGESAMMT 6,4 Millionen ALG II Empfänger in Deutschland inklusive Aufstocker und inklusive 1,92 Millionen Kinder u. Jugendliche, was in etwa 7,5% der Gesammtbevölkerung entspricht.
Dramatisch: Zahl der Hartz IV Empfaenger weitaus hoeher als gedacht?

Dazu kommen nochmal 1,1 Millionen Menschen die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung beziehen.

Insgesammt sind also in etwa 7,5 Millionen Menschen in Deutschland auf staatliche Hilfen angewiesen, also etwas unter 9%. Wo und wann war das jemals anders oder in welchem Staat ist das bitte wesentlich besser?
 
Zuletzt bearbeitet:
Entschuldigung, das ist einfach falsch und unrichtig!
Es wird überhaupt kein Lehrlingsgehalt angerechnet! Das einzige was angerechnet wird, sind anteilig die Wohnkosten (Kalt- und Warmmiete), bei einer Bedarfsgemeinschaft, keinem Elterntei wird etwas vom Regelsatz abgezogen, also erzähle hier keine Unwahrheiten.

Das Einkommen Ihrer Kinder – wird es bei Hartz 4 angerechnet?

Schick. Aber ich kenne mehr als nur einen Fall, wo das Einkommen für die Bedarfsgemeinschaft zusammengerechnet wird. Verdient das Kind als Auszubildender zuviel, wird es angerechnet.
 
Wer gibt schon gerne offen zu Arm zu sein. Auch Wenn man sonst gerne mal jammert wie schwer es man hat. Niemand.

Man müßte erstmal klären, was "Arm" überhaupt bedeutet...
Laut Internet gehöre ich auch zu den sehr gut Verdienern, ich fühl mich halt überhaupt nicht so...und wenn ich nicht noch einige Einkünfte über das Osteuropäische Ausland versteuern lassen würde, sondern in Deutschland...puh, da sähe es ganz Übel aus.
 
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