Geschichte wiederholt sich?

Bei deinem letzten Satz konnte ich mich vor lauter Lachen fast nicht mehr auf dem Stuhl halten.
Der Rest ist deinem AfD Anhängertum geschuldet oder noch schlimmer, den Kontext deutscher Sprache nicht zu verstehen.

Edit:

In dem langen Text von Storch ist ganz klar zu entnehmen, dass die Flüchtlinge die Grenze mit Gewalt überqueren.

In Bezug auf die deutsche Sprache ist das die größte Lächerlichkeit die ich gelesen habe!
Wenn ich trotz eines HALT Rufes, weiter laufe, übe ich Gewalt aus?!!!!!!!!!!!!
Was war deine Deutsch Note im Abitur?
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Rest ist deinem AfD Anhängertum geschuldet oder noch schlimmer, den Kontext deutscher Sprache nicht zu verstehen.

Ja, und dem NPD Anhängertum nicht zu vergessen.:schief:
Die CDU ist nicht mehr das was sie mal war, schau dir die Kriminalität in Sishabars an.

In Bezug auf die deutsche Sprache ist das die größte Lächerlichkeit die ich gelesen habe!

Ja, deutsche Sprache, schwere Sprache, aber ich sehe da nirgends, dass jemand zum Schießen aufruft, tut mir leid.

Wenn ich trotz eines HALT Rufes, weiter laufe, übe ich Gewalt aus?!!!!!!!!!!!!
Was war deine Deutsch Note im Abitur?

Wie gesagt, du kannst dich gerne über die Methoden der Grenzsicherung auslassen, die ich auch nicht so sehe, sondern nur als ultima-ratio im Fall von Anwendung von Gewalt.
Wie schützt eigentlich Erdogan die Grenze, mit Waffengewalt inkl Patrouillenbooten im Notfall, oder mit netten Zurufen?

Umvolkung und Bevölkerungsaustausch sind rassistische Narrative, wer das bestreitet, hat meiner Meinung nach nicht mehr alle Latten am Zaun.

Würde ich zustimme, die Veränderung der Bevölkerung selbst, unter anderem durch die permanente Zuwanderung, die ja nicht gestoppt wird, sondern permanent weiterläuft, nicht.

Die AfD hetzt seit 5 Jahren genau mit diesen Begriffen und noch schlimmer sie bezichtigt die Regierung und insbesondere Frau Merkel das absichtlich herbeiführen zu wollen.

Ja, das Gefühl darf man durchaus haben, gibt ja dementsprechende Zukunftsvorstellungen, die Merkel in die Richtung teilt.

halt das typische negieren eines AfD Anhängers, der Rassismus und rechtsradikale Hetze, plus die willentliche Abschaffung dieses Staates mit samt seiner Demokratie, unterstützt.

Du negierst doch auch alles was von der AfD kommt, so sinnvoll es doch teilweise ist.
Ein Stopp der Masseneinwanderung ins Land, würde der AfD recht schnell die Grundlage entziehen, aber ne, man lässt weiterhin jeden Monat tausende Menschen ins Land.

Die Zustände hier in Essen sind teilweise katastrophal. Vielleicht mal aus der Filterblase rauskommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Moment schaue ich mir lieber rechtsradikale Kriminalität an, wo fast im Wochentakt bewaffnete Terror-Gruppen und Personen verhaftet werden, die dutzende von Waffen und tausende von Schuss Munition haben, da wird mir wesentlich schlechter.
 
Wie gesagt, du kannst dich gerne über die Methoden der Grenzsicherung auslassen, die ich auch nicht so sehe, sondern nur als ultima-ratio im Fall von Anwendung von Gewalt.
Wie schützt eigentlich Erdogan die Grenze, mit Waffengewalt inkl Patrouillenbooten im Notfall, oder mit netten Zurufen?
Machen wir einen Deal:
Wir schützen die Grenzen wie Erdogan und du wanderst in den Knast, wenn du dich öffentlich schlecht über Merkel äußerst, denn das passiert in der Türkei auch.

Ist das jetzt das Maß der Dinge?
 
Für ihn ist auch Essen der Maßstab als Stadt.
Also lege ich hier mal meine Stadt als Maßstab an und da hat ein geistesgestörter Rechtsradikaler 9 Menschen erschossen, einfach nur weil sie einen Migrationshintergrund hatten.
 
Für ihn ist auch Essen der Maßstab als Stadt.
Also lege ich hier mal meine Stadt als Maßstab an und da hat ein geistesgestörter Rechtsradikaler 9 Menschen erschossen, einfach nur weil sie einen Migrationshintergrund hatten.

Wartet mal ab was los ist, sobald andere Geistesgestörte das Messer gegen Schusswaffen tauschen. Das will ich mir gar nicht vorstellen.
 
Du hast doch alle Möglichkeiten deine Stimme nach deinem Gusto einzusetzen, nur du kannst schlecht erwarten, das "alle" deiner Meinung folgen.

Leider hat des Volkes Stimme deutlich weniger Einfluss als es viele glauben mögen. Dazu muss ich nur einmal die Kanzlerin zitieren.

Wir können im Rückblick auf die Geschichte der Bundesrepublik sagen, das all die großen Entscheidungen keine demoskopische Mehrheit hatten, als sie gefällt wurden. Die Einführung der sozialen Markwirtschaft, die Wiederbewaffnung, die Ostverträge, der Nato-Doppelbeschluss, das Festhalten an der Einheit, die Einführung des Euro und auch die zunehmende Übernahme von Verantwortung durch die Bundeswehr in der Welt-fast alle diese Entscheidungen sind gegen die Mehrheit der Deutschen erfolgt.

Die Politk glaubt sich bezüglich Grundkurs, der bei allen etablierten Partein abseits von Nichtigkeiten identisch ist, über den Willen des Volkes hinwegsetzen zu müssen. Und genau die eigene Stimme, die man alle paar JAhre einmal in eine Urne wirft, um sie letztendlich zu verbrennen, bewirkt genau das Übel, das sich die regierende Poltik legitimiert sieht, gegen den Mehrheitswillen des Volkes agieren zu können. Das haben leider noch nicht alle verinnerlicht. Das kleinere Übel zu wählen führt leider gesamtbetrachtet zumeist doch zu einem ziemlich großen.

Das finde ich immer sehr lustig, was sollen die Leute sagen, die mal wirklich richtige Not, Hunger und Elend erlebt haben, nach dieser Meinung müssten praktisch alle Asylbewerber aus Kriegsgebieten, Psychisch Krank sein und ganz Deutschland in den 1950er Jahren.
Ich glaube eher Einigen ist die Relation abhanden gekommen, wie gut es einem in Deutschland noch selbst mir H IV Einkommen geht, im Vergleich zu 90% und mehr, zum Rest der Welt.
D.h. nicht das ich nicht dagegen bin soziale Aspekte in Deutschland zu verbessern und dafür Besserverdiener zur Kasse zu bitten, nur solchen Leuten wie dir, sind anscheinend jegliche Relationen abhanden gekommen.

Es war zu erwarten, das du nicht zwischen den verschiedenen Armutsarten differenzieren wirst. In den Armutsregionen dieser Welt findet keine soziale Stigmatisierung, keine Ausgrenzung statt, da sich die Menschen weder untereinander noch von außen verurteilt für ihre Armut verantwortlich sehen. In unserem schönen Land gelten die Opfer des Systems doch eher als Täter, als Sozialschmarotzer und das in den Augen breiter Bevölkerungsschichten. Die Einzug haltende Rezession wird sich dem ein oder anderen eine diferenze Ansicht bescheren, sobald es ihn selbst betreffen wird.
Nein mir ist nicht Relation abhandengekommen. Ich beziehe mich auf eindeutige Statisitiken empirischer Daten, angefertigt von entsprechender Fachkompentenz . Das ganz allgemein die Rate psychischer Erkrankungen ganz massiv zugenommen hat, ist ebenso absolut unstrittig. Die Frage nach Warum kann man sich nur stellen, wenn man in einer Filterblase lebt und die prekären Umstände breiter Bevölkerungesschichten nicht zu erkennen imstande ist.

Armut - Risikofaktor fuer die psychische Gesundheit: www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org
Hartz-IV-Empfänger leiden nach jüngsten Erkenntnissen besonders häufig unter psychischen Erkrankungen - bei mehr als einem Drittel von ihnen wurde innerhalb eines Jahres mindestens eine psychische Beeinträchtigung festgestellt.

Auswirkungen auf die Psyche: Armut kann die Seele krank machen | shz.de



Besser kann man es nicht zusammenfassen

YouTube



Ich glaube so manchem würde mal ein Jahr ALG 2 Bezug wohnhaft in sozialen Brennpunkten ganz gut tut, während gerade einmal wieder ein Haushaltsgerät den Dienst quittiert hat oder wie ich letzte Woche als Fall erfahren habe, eine notwendige Untersuchung einer vergrößerten Prostata mit 160 Euro zubuche schlägt, die nicht so einfach jeder aufbringen kann.

Armes reiches Deutschland.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leider hat des Volkes Stimme deutlich weniger Einfluss als es viele glauben mögen. Dazu muss ich nur einmal die Kanzlerin zitieren.
Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist, darf man auch bedeutend mehr machen, als nur abzustimmen. Schaue
ich auf Hamburg, war aber selbst dieser minimaldemokratische Akt einem Drittel der Wählern zu anstrengend.

Bekommen Menschen Hartz IV und werden davon psychisch krank, oder wurden sie aus vielfältigen Gründen
psychisch weniger belastbar und bekommen in Folge Hartz IV? Und ja, die defacto Abschaffung einer Rente
bei Berufsunfähigkeit ist einer der größten Ungerechtigkeiten, weil gerade die Geringverdiener horrende
Zahlungen an Versicherungen leisten müssten, die viele nicht willens und fähig sind, aufzubringen.

Ja, mit der Sozialgesetzgebung in diesem Staate lief in den letzten zwanzig Jahren seit Einführung von Hartz IV
so ziemlich alles falsch. Und auch wirtschaftlich war ein Niedriglohnsektor in Deutschland, vergleicht man mit
der Entwicklung in der Schweiz, absurd.

Und was macht "der Wähler"? Findet er es gut, weil wieder ordentlich nach unten getreten wird, oder wählt
er entsprechende Parteien um den Weg umzukehren? Nein, als Folge kommt eine rechtsradikale Bewegung
hoch, die noch mehr nach unten treten will. Sauber ....



7e1e205f-c391-41cf-a85d-805f41c763d8_w920_r1.5003750937734435_fpx38.65_fpy50.jpg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also, was ich in dem Thread hier sehe, sind teilweise echt bedenklich kommunistische und sozialistische Tendenzen.
Da haben die Schulen in den letzten Jahrzehnten nach Sovjetunion und DDR sicherlich nicht genug Aufklärarbeit geleistet.

Schon jetzt ist Deutschland ein high tax country und wenn man mal schaut, was die Deutschen netto in der Tasche haben, ist das im Vergleich zu ihrer Produktivität wenig.
Das Schlimme ist, das jetzt schon mittelständische Personen, die noch weit von 100000 Jahresbrutto entfernt sind, "Reichensteuer" zahlen müssen.
Gleichzeitig gibt es auch immer Bemühungen von seiten der SPD Finanzanlagen immer stärker und komplizierter zu besteuern, sodass Sparen zusätzlich bestraft wird, obwohl eh schon eine Niedrigzinsphase herrscht.
Erst letztes Jahr hat sich wieder was geändert, dass man Steuern auf thesaurierende Fonds zahlen muss, obwohl man seine Anteile noch nicht mal verkauft hat, d.h. man zahlt Steuern, obwohl man nicht mal Geld raus bekommt.
Da wird mit allen Mitteln versucht den "bösen" Kapitalismus zu bekämpfen, obwohl jeder einzelne Bürger davon profitieren würde.
Vorschläge zu einer Vermögenssteuer, Enteignungen usw. kommen da noch dazu.

Und dann solche Vorschläge, wie "die Reichen sollen mehr besteuert werden" gehen vollkommen an der Realität vorbei. "Die Reichen" sind schon jetzt diejenigen, die für das Land am meisten zahlen und für am meisten Wohlstand sorgen.
Irgendwann vergrault man diese Leute komplett und sie kehren Deutschland ganz den Rücken (was sowohl Einzelpersonen und auch Unternehmen steuerlich schon machen).
Dann könnt ihr euch ja ausrechnen, was das dem Land bringt, wenn die Leistungsträger sich ausgepresst fühlen und verschwinden.

Eure zu sozialistische Ideologie führt langfristig zu einem Abwandern von Kompetenz und starken Steuerzahlern und einem Verlust des Wohlstands von vor allem den Armen, denen ihr ja eigentlich helfen wollt.
Das Problem ist, dass man dazu im großen Ganzen denken muss und irgendwelche einfachen populistischen Maßnahmen, wie Mietpreisbremse, Enteignungen usw. den Leuten die sich nicht auskennen, einfacher zu vermitteln sind.
Zu hohe Steuern verschlechtern den Wohlstand einer ganzen Volkswirtschaft. Ein paar Wenige profitieren leicht davon, der Rest leidet aber mehr als die anderen profitieren.
Außerdem gibt es noch Multiplikatoreffekte. Je weniger Geld die Leute aufgrund von Steuern in der Tasche haben, desto weniger Geld können sie ausgeben und Umsatzsteuern eingenommen werden usw, dh. der Grenznutzen von Steuereinnahmen wird immer geringer, je höher man sie macht, der volkswirtschaftliche Schaden aber umso stärker.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lies doch einfach mal unsere "kommunistische" Verfassung

(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.
(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.

Art 14 GG - Einzelnorm

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
Art 20 GG - Einzelnorm

Unsere armen Reichen werden völlig ausgebeutet, so stark, dass die oberen 45 nur so viel besitzen, wie 40 Millionen am anderen Ende.
Deutschland: 45 Superreiche besitzen so viel wie die halbe Bevoelkerung - DER SPIEGEL

Unter Kohl lang der Spitzensteuersatz bei 56% und es gab eine Vermögenssteuer. Und heute? Wer hat von der Gesetzgebung der letzten Jahrzehnte profitiert? Und was macht man als Superreicher? Man holte sich weitere Milliarden über Cum Ex Geschäfte und regt Diskussionen in Deutschland an, dass das untere Drittel immer noch viel zu viel bekommt.
Cum-Ex-Files: Schaden durch „Cum-Ex“-Steuerdeals viel groesser als gedacht - Wirtschaft - Tagesspiegel

Und wenn ich diesen Schwachsinn von hoher Belastung höre, kann ich immer nur lachen, weil in der Betrachtung die Sozialleistungen und Rentenbeiträge nicht berücksichtigt sind. Was mögen diese Versicherungen privatwirtschaftlich organisiert kosten und würden sie überhaupt jeder bekommen?
 
Und jetzt überleg mal, wie viel Steuern diese 45 reichsten Deutschen zahlen und ob es für Deutschland gut wäre, wenn diese Personen zb. in die USA auswandern.
Oder andersrum: Wie viel mehr solche reiche Leute gäbe es in Deutschland, wären die Steuern nicht so hoch? Welche Verluste hätte man aus den geringeren Steuern bzw. wie viel Steuereinnahmen hätte man mehr, dadurch dass mehr Reiche hier wohnen? Sowohl ESt als auch USt? Wie viele Arbeitsplätze würde diese Leute/Unternehmen mehr schaffen usw.

Ich schrieb etwas von Steuern, nicht von Sozialabgaben. Aber die Sozialkassen hätten auch mehr, wären die Steuern geringer.
 
Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist, darf man auch bedeutend mehr machen, als nur abzustimmen. Schaue
ich auf Hamburg, war aber selbst dieser minimaldemokratische Akt einem Drittel der Wählern zu anstrengend.

Ach du meinst wieder, das man sich selbst in der Politik engagieren sollte, um etwas zu ändern. Dann muss aber auch die Frage gestattet sein, warum das Volk, Volksvertreter wählt, wenn diese nicht das Volk vertreten, sondern unter ihrer Ägide Dinge vorangetrieben werden, welche keinen Konsens im Volk finden. Da muss das grundsätzliche System der parlamentarischen Demokratie hinterfragt werden,
Aber selbst wenn man Willens ist, sich in der Politik zu engagieren, erreicht man entsprechende Posten nur, sofern man sich nicht vom Grundtenor distanziert und auch die Medien als Sprachrohr der Wirtschaft tun ein übriges dazu bei, das mögliche Politiker mit entsprechenden Tendenzen gar nicht erst bestimmte Schlüsselpositionen einnehmen könnten.

Bekommen Menschen Hartz IV und werden davon psychisch krank, oder wurden sie aus vielfältigen Gründen
psychisch weniger belastbar und bekommen in Folge Hartz IV?

Die Koinzidenz gilt in beide Richtungen.

Und ja, die defacto Abschaffung einer Rente
bei Berufsunfähigkeit ist einer der größten Ungerechtigkeiten, weil gerade die Geringverdiener horrende
Zahlungen an Versicherungen leisten müssten, die viele nicht willens und fähig sind, aufzubringen.

Selbst wenn man willens und fähig war, von seinem nicht sonderlich hohen Einkommen eine private Absicherung vorzunehmen, so muss man im Leistungsfall leider viel zu häufig erkennen, das man nicht sich, sondern nur die Provision des Finanzdienstleisters abgesichert hat. Mehr als 80 % Vom Nettokommen sind aus sogenannten Bereicherungsvermeidungsgründen nicht absicherbar. Was das nun für den Mindestlöhner konkret bedeutet, kann man sich leicht ausrechnen. Das diesem aber auch die Restsumme nicht zur Verfügung steht, wird ihm bei Vertragsabschluss natürlich nicht mitgeteilt. Im Fall der ausschließlichen Berufsunfähigkeit darf der Versicherte sich nämlich dann auch noch von den entsprechenden Sozialabgaben trennen, so das man ganz schnell unter den ALG 2 Satz fällt, was dann am Ende in Aufstockung und Offenlegung aller Habseeligkeiten endet. Und selbst das muss noch als Glücksfall betrachtet werden, die vielen gelingt es gar nicht erst, ihren Leistungsanspruch durchzusetzen wenn z.b die Versicherung amtsärztliche Gutachten nicht anerkennt und stattdessen private Gutachten heranzieht, welche weder im Umfang noch von der Art her tauglich zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit sind. Auch wird gern mit Vorerkrankungen argumentiert, welche medizinisch nicht statthaft sind, nur um die Leistungsfälligkeit so lang zu verzögern, bis sich das für die Versicherungsgesellschaft finanzielle Problem von allein gelöst hat und sei es auch nur weil dem geschädigten dann die finanziellen Mittel für eine weitere Klage fehlen.





Ja, mit der Sozialgesetzgebung in diesem Staate lief in den letzten zwanzig Jahren seit Einführung von Hartz IV
so ziemlich alles falsch. Und auch wirtschaftlich war ein Niedriglohnsektor in Deutschland, vergleicht man mit
der Entwicklung in der Schweiz, absurd.

Und was macht "der Wähler"? Findet er es gut, weil wieder ordentlich nach unten getreten wird, oder wählt
er entsprechende Parteien um den Weg umzukehren? Nein, als Folge kommt eine rechtsradikale Bewegung
hoch, die noch mehr nach unten treten will. Sauber ....



Anhang anzeigen 1080765

Was soll der Wähler denn wählen, damit sich für ihn spürbar etwas bessert. Die Stammwählerschaft verharrt immer noch im GLauben, das ihre einstigen etablierten Volksparteien ihren geliebte Zustände zurückbringen werden, was in anbetracht der sich stetig ändernden Rahmenbedinungen absolut utopisch ist. Die Wechselwählerklienteil hat sicher einiges probiert und musste entweder erkennen, das ihre Stimme keine neue Gewichtung der Elemente hervorbrachte oder das selbst wenn die neuen Personalien anderer Partein sich im neoliberalen Grundkurs abseits von Nichtigkeiten nicht sonderlich von den etablierten differenzieren und da kann dann schon mal der Gedanke aufkeimen, es in eine andere Richtung zu probieren.
Natürlich tritt man somit weiter nach unten, aber die Menschen sind auch nicht dumm. Was wird wohl geschehen, wenn der Finanzhaushalt in diesem Land bei zunehmender Rezession in Schieflage gerät bei weiter steigenden Sozialausgaben bedingt durch die Zuwanderung in die Sozialsysteme? ALG2 ist ein guter Indidkator dafür. Man nimmt Einsparungen genau am unteren Ende vor, während man das Finanzwesen weiter entlastet und das wissen die Menschen, auch wenn sich der wahre Feind eben nicht links, rechts oder unter dir, sondern über dir befindet. Am Ende trifft es diejenigen am unteren Ende der Nahrungskette, aber auch die neigen dazu auch das wenige was sie überhaupt noch besitzen, zu verteidigen in dem Bewußtsein, das bislang niemand in der Poltik den Grundkurs wechselte. Wäre die AfD dann mal in der Regierungsverantwortung, würden nicht wenige erkennen, das auch dann sich an der neoliberalen Auslegung und Umverteilung von unten nach oben nichts ändern würde. Auch die Linke hat sich in Berlin in der Realpolitik für viele Bürger entzaubert, da das Grundprinzip des unendlichen Wachstums im Kapitalismus nach dem Finanzdiktat in seinen Entzügen liegt und nur durch eine massive Finanzmarktmanipulation am Leben gehalten wird.
Will man rechtsextreme Tendenzen unterdrücken, muss man den Menschen Perspektiven bieten, eine Teilhabe an der Gesellschaft auf breiter Front und nicht eine soziale Ausgrenzung auf Basis unterschiedlicher Wirtschaftsleistung und Finanzlage vorantreiben. Das wird aber in diesem System, in welchem wenige profitieren auf Kosten der breiten Masse jedoch nicht geschehen.
Ein von oben diktierter Soziallismus wird das Dillemma natürlich ebenso wenig lösen können. Könten die Menschen sich von ihrem archaischen Egoismuss lösen und erkennen, das es durchaus mehr Freude und Lebensquailiät bieten kann, wenn man gibt, statt zu nehmen oder zu fordern, dann könnte sich für alle etwas zu guten wenden, aber das wird in Anbetracht der Grundsatzauslegung des menschlichen Charakters auf breiter Front eher nicht geschehen.
 
Das ist ein Poker den man früher oder später verliert, aber dafür müsste man auch mal 2 Schritte weiter denken.
 
Das ist ein Poker den man früher oder später verliert, aber dafür müsste man auch mal 2 Schritte weiter denken.

Dazu muss man halt mal die Geschichte anschauen.
Welche Staaten haben sich verpokert? Das waren die kommunistisch regierten.
Welche Staaten haben gewonnen? Die, wo relativ freie Marktwirtschaft herrscht. Oder als Beispiel, was dazwischen liegt: China, deren Kommunismus sich immer weiter für Marktwirtschaft öffnet.
 
Also, was ich in dem Thread hier sehe, sind teilweise echt bedenklich kommunistische und sozialistische Tendenzen.
Da haben die Schulen in den letzten Jahrzehnten nach Sovjetunion und DDR sicherlich nicht genug Aufklärarbeit geleistet.
Schon jetzt ist Deutschland ein high tax country und wenn man mal schaut, was die Deutschen netto in der Tasche haben, ist das im Vergleich zu ihrer Produktivität wenig.

Stimmt, und "hohe" Steuern sind natürlich ein Zeichen für Sozialismus oder gar Kommunismus. Nur seltsam, dass die Abgabenlast in sozialistischen oder gar kommunistischen Ländern im Schnitt deutlich geringer ist, weil der "Proletarier" dort - oft zu Lasten der finanziellen Handlungsfähigkeit des Staates - auch in dieser Hinsicht entlastet werden sollen (damit sie stillhalten).

Übrigens ist Deutschland zwar immer wieder an der Spitze bei der Gesamtabgabenlast, dann jedoch nur um um ein paar Promille, dicht gefolgt vom größten Teil Europas, und darunter interessanterweise nicht die wirtschaftsschwächsten Länder. Schonend formuliert, denn gerade die Schwergewichte nehmen sich in Sachen Abgaben mit Deutschland nicht viel.
Und während Abgaben zwar überall verschwendet werden, auch in Deutschland, wird hierzulande offenbar doch ein beträchtlicher Teil in Maßnahmen umgesetzt, die letztendlich dem allgemeinen Wohlstand dienen (Das ist dann sozial, aber noch lange nicht sozialistisch ...) und gänzlich unkommunistisch die Privatwirtschaft begünstigen. Diese jammert selbstverständlich trotzdem auf mindestens ebenso hohem Niveau wie der kleine Steuerzahler, aber am Ende sehen doch irgendwie alle davon ab, in Steuerparadiese wie - sagen wir mal - Nordkorea oder Somalia (Null Einkommensteuer!) umzusiedeln.

Und wenn die Neokonservativen gerne damit anfangen, wie gering doch im Vergleich die Steuern beispielsweise in den USA sind, unterschlagen sie gerne den Umstand, dass sich der Staat dort die fehlenden Steuereinnahmen über beträchtliche Gebühren für alles Erdenkliche holt, für das wir hierzulande entweder gar nichts oder doch zumindest so geringe Beträge zahlen, dass US-Amerikaner regelmäßig feuchte Augen bekommen.
 
Es geht mir auch nicht drum zu sagen, in Deutschland herrscht Kommunismus. Das ist natürlich falsch.
Aber viele neuere Entwürfe und Vorschläge stellen die Weichen für diesen Weg und anscheinend wird das gesellschaftlich immer mehr und mehr akzeptiert, weil geglaubt wird, das wäre der Ausweg aus gewissen Problemen.

Es scheint halt immer so: Wenn man was längere Zeit nicht mehr hatte, dann vergisst man es und Jüngere meinen dann die Welt damit neu zu erfinden und alte Fehler erneut zu begehen. Bis man dann irgendwann den Zusammenhang erkennt und vielleicht doch versteht, dass sozialistische Ansätze für viele Probleme kontraproduktiv sind, auch wenns auf den ersten Blick sich erstmal toll anhört.

edit:
Mein Vorschlag wäre, anstatt immer weitere Steuern zu erhöhen, den Mittelstand deutlich zu entlasten.
Dann sinken kurz gedacht erstmal die Steuereinnahmen, aber dann folgen:
- Mehr Konsum
- Mehr Umssatzsteuereinnahmen
- Bessere Wirtschaft
- Mehr Arbeitsplätze
- Mehr Geld in den Sozialkassen
- Mehr Wohlstand

Unterm Strich hätte der Staat wohl trotzdem weniger Geld in der Tasche, aber das kann er sich zur Zeit leisten. Und die positiven Effekte aufs Volk würden überwiegen.

Und genauso kann man umgedreht denken, bei weiteren Steuererhöhungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo war die Vermögenssteuer denn ein Fehler? *zensiert*



INU-Edit: Leute, achtet doch bitte mal auf die Wortwahl!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Fragt sich wer hier der Troll ist.
Mit manchen hier kann man halt echt 0 diskutieren.

Klar, das hier ist einfach ein Hardware Forum und keine Weltwirtschaftsdiskussion, aber machst du das im echten Leben auch so?

Mit einer Vermögenssteuer gibt es im Prinzip eine 3-fach Versteuerung:
Versteuerung von Einkommen, Versteuerung Vermögen, Versteuerung Umsätze.
Geld, was du verdient hast, wird 3 mal auf unterschiedlichen Ebenen versteuert.
Und zum Vermögen gehört nicht nur das Geld, was du aufm Konto hast, falls du das denkst.
Da gehört genauso dein Haus usw. dazu.
Sparen wird damit noch mehr bestraft.
Selbst bei nem Freibetrag von 500 000 Euro, kommt da der Mittelstand im laufe des Lebens locker drüber, wenn man nicht alles verprasst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück