Geschichte wiederholt sich?

Jepp, der junge Mann ist politisch links und anscheinend dumm wie ein Sack Badewannenstöpsel.
Nichts von dem. Ich habe mir in Ruhe seine Twitter Beiträge durchgelesen und es ist eindeutig ein U-Boot der Identitären Bewegung. Kann man machen, sagt aber viel über das Demokratieverständnis der Rechtsextremen aus. Es geht um Zerstören, damals wie heute.
 
Auch wenn mich das Gesamtergebnis von Hamburg nicht wirklich freut, das die AfD aber anscheinend rausgeflogen ist, ist mir dann doch einen Champus wert.

Prost!

Relevant ist vor allem die absolute Anzahl an AfD-Wählern. Hamburg ist eine Großstadt, eher links orientiert, sieht man ja an den Umfragen, daher würde es mich nicht wundern, wenn die AfD es da nicht reinschafft. Es ist aber noch nicht alles ausgezählt und die FDP könnte auch noch scheitern.Von daher, warten wir ab.
 
Du kannst das ja halten wie ein Dachdecker, aber die Hamburger Bürgeschaftswahl 2015 (15. Februar) war deutlich vor der Grenzöffnung und dem erstarken der AfD, und es war das erste westdeutsche Landesparlament in das die AfD eingezogen ist.
Fünf Jahre später haben wir es mit einer Polarisierung der Gesellschaft zu tun, mit Hetze und Rassismus, plus erstarkter rechtextremer Gewalt und somit ist es ein mehr als gutes Zeichen, wenn die AfD rausfliegt, Großstadt hin oder her, zeigt es doch deutlich, das dort wo Migranten in großer Anzahl leben, die Leute wesentlich besser mit Integration zu recht kommen, als es die AfD mit ihrer Hetze und Polarisierung propagiert!
In Hamburg dürften mehr Migranten und Flüchtlinge leben, als in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen zusammen.
 
Du kannst das ja halten wie ein Dachdecker, aber die Hamburger Bürgeschaftswahl 2015 (15. Februar) war deutlich vor der Grenzöffnung und dem erstarken der AfD, und es war das erste westdeutsche Landesparlament in das die AfD eingezogen ist.
Fünf Jahre später haben wir es mit einer Polarisierung der Gesellschaft zu tun, mit Hetze und Rassismus, plus erstarkter rechtextremer Gewalt und somit ist es ein mehr als gutes Zeichen, wenn die AfD rausfliegt, Großstadt hin oder her, zeigt es doch deutlich, das dort wo Migranten in großer Anzahl leben, die Leute wesentlich besser mit Integration zu recht kommen, als es die AfD mit ihrer Hetze und Polarisierung propagiert!
Es hängt mit verschiedenen Dingen zusammen. Einerseits war Hamburg schon immer links orientiert, FDP und CDU nie besonders stark.
Die AfD kam damals knapp rein, jetzt vielleicht knapp raus, groß geändert haben sich die Wählerzahlen aber wohl nicht, dafür aber die Wahlbeteiligung.
In den Großstädten ist das allgemein zu beobachten. Ob die AfD da jetzt drin oder draußen ist, ist für die Bundes-AfD wenig relevant. Die hat ihr Klientel eher im Osten und auf dem Land statt in westdeutschen Großstädten.
 
Wenn die AfD rausfliegt ist es eine deutliche Niederlage für diese Partei, die seit September 2015 ständig herumschreit das ihr Wähler Scharenweise zulaufen, anscheinend haben sie in Hamburg in 5 Jahren und der Flüchtlingskrise der letzten Jahre keine neuen Wähler gewinnen können. Außerdem ist ein Rausfliegen aus einem Landtag immer eine besonders sichtbare und auch finanziell herbe Niederlage. Gibt wesentlich weniger "Parteigeld" vom Staat.
 
Klar, es ist eine Niederlage, aber die wird die AfD verkraften können.
Die Grünen flogen 2016 auch in MV aus dem Landtag und es sie nicht in die Bedeutungslosigkeit befördert.
In der Politik ändern sich eben Dinge, jetzt hat die AfD eben einen Verlust von einem Prozentpunkt bekommen und fliegt in HH raus, aber das wird die gerade im Osten nicht bremsen.
 
@Rotkaeppchen

Meine Liebe,

wo lebst du eigentlich?
Herr Tschentscher hat sich mehr als deutlich (eher maximal) von der neuen Bundes SPD Spitze abgesetzt und jeden Auftritt von "linken" SPD Leuten für unerwünscht erklärt und er steht eindeutig in der Tradition von Olaf Scholz und jetzt fabulierst du von einer SPD Linken Regierung? Manchmal muss ich echt an deinem politischen Instinkt zweifeln.

@DJKuhpisse

Doch es reicht von den Mandaten für SPD und Linke, wird aber mit 100% Sicherheit nicht passieren und das weiß auch jeder, der den Wahlkampf verfolgt hat und sich mit der Hamburger SPD und Herrn Tschentscher befasst hat. Der will garantiert null mit den Linken koalieren.
 
Es hängt mit verschiedenen Dingen zusammen. Einerseits war Hamburg schon immer links orientiert, FDP und CDU nie besonders stark.

Hast du was verpasst?
Wann hat Ole von Beust (CDU) noch mal in Hamburg regiert?
Ach ja, fast 10 Jahre lang, bis 2010. Darunter mit der eher rechts orientierten Partei von Roland Schill.
Was hat von Beust so gemacht? Er hat Krankenhäuser privatisiert. Er hat den Hamburger Hafen privatisiert.
Er hat die Energieversorgung an Vattenfall verkauft.
Dann hat er den Arsch zusammen gekniffen und den Posten Christoph Ahlhaus abgegeben, der dann gegen Olaf Scholz sank und klanglos unterlag und 20 Prozentpunkte verlor.
 
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