Geschichte wiederholt sich?

Auch diese Enteignungen sehe ich als großes Problem an. Die SPD wird aber das Problem mit Enteignung nicht lösen. Es ist einfach zu wenig Platz für die Massen an Menschen.

Der Wohnraum ist vorhanden. Es will halt nur jeder ausschließlich zu Premium-Preisen vermieten oder noch lieber gar keine Mieter annehmen, sondern mit höherer Marge und unverbindlicher an Touristen und Durchreisende vermieten. Ganz zu schweigen vom dauerhaft leerstehenden Wohnraum in den Händen von Spekulanten - die ganzen Hausbesetzer, von denen man ständig hört oder liest, setzen sich nicht bei Mietern auf den Schoß, sondern okkupieren ungenutzte Häuser ... widerrechtlich, aber das Problem wird dadurch trotzdem deutlich.

Macht man es noch billiger wollen noch mehr Leute nach Berlin.

Es gibt nur wenige attraktive Viertel in Berlin. Wer es sich leisten kann, siedelt sich im direkten Umland an, wo wie wahnsinnig gebaut wird und Wohnungen/Häuser bereits vermietet oder verkauft sind, bevor der erste Spatenstich getan wurde.
Ich für meinen Teil muss mich beruflich nach Berlin ausrichten, möchte dort aber - auch auf die Gefahr hin, mir jetzt den einen oder anderen Berliner zum Feind zu machen - weder leben noch tot über'm Zaun hängen. Aber ich kann mir die auch im Speckgürtel rapide steigenden Miete auch leisten.
Wer im - ebenfalls durch jahrelange arbeitspolitische Fehlentscheidungen aufgeblähten - Niedriglohnsektor unterwegs ist, kann es nicht.
Es ist auch nicht so, dass das Problem nur in der Hauptstadt existieren würde. Dort wird nur sehr medienwirksam dagegen angegangen.

Das schreibe ich übrigens als Immobilienbesitzer. Durch Kauf und Erbschaft gehören mir drei Objekte, von denen nur eines als Alterswohnsitz geplant ist. Die anderen beiden würde ich vermieten, wenn jemand einziehen wollte - nur liegen sie in strukturschwachen Regionen, aus denen die Leute abwandern. Derzeit zahle ich drauf, um sie zu erhalten. Die Nöte von Eigentümern sind mir also durchaus nicht fremd. Aber ich muss kein Verständnis für Leute haben, die vermieten könnten, aber lieber damit pokern. (Privat-) Eigentum ist durchaus schützenswert, aber es verpflichtet auch.

Das Märchen vom drangsalierten Privatvermieter hingegen vergisst man ohnehin am besten sofort wieder, um die geht es nämlich nicht. Gezielt wird auf Miethaie und Spekulanten, und um denen ans Leder zu wollen, muss man kein Sozialist oder gar Kommunist sein oder auch nur betroffen sein. Es genügt vollkommen, halbwegs anständig zu sein.
 
Das Märchen vom drangsalierten Privatvermieter hingegen vergisst man ohnehin am besten sofort wieder, um die geht es nämlich nicht.
Privat zu vermieten ist ein Horror, wenn man da die falschen Leute hat. Auch die Wohnungsgesellschaften wollen das nicht, daher werden billige Wohnungen auch nicht angeboten, das Risiko ist zu groß und die Rendite zu klein.

Aber egal was man macht, gemeckert wird immer, entweder Wohnung zu schlecht, zu klein oder zu teuer. An einen Marktpreis, der durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird, will man sich nicht anpassen.
Diese Marktverzerrungen werden noch sauer aufstoßen, aber das dauert noch ein paar Jahre.
 
Natürlich hat das alles nichts mit dem Thema zu tun, Tengri, völlig richtig. Und irgendwie doch, denn es geht um die wirtschaftliche Not. Wenn Menschen in tiefem Wohlstand leben, machen sie eher komprimisse, als wenn die Nit so groß ist, dass dass alltägliche kaum zu finanzieren ist. Das war nach der Weltwirtschaftkrise 1928 ganz hart, wenn wir in Teile Europas schauen, hat dort die Finanzkrise ebenso Kahlschlag erzeugt.

Deutschlad ist auf dem Weg des abgehängt werden. Die "Boomer" gehen in Rente und es wird einen harten wirtschafltichen Wechsel geben, weil viel Kompetenz den Arbeitsmarkt verlässt. Das wird teuer und kostet Wettbewerbsfähigkeit. Das wird alles noch ganz spannend. Die Rechten bringen wie immer keine Lösungen, aber das LAnd mal wieder ordentlich zu ruinieren, dass schaffen wie locker.
 
Sie war auch noch nie an der Regierungsverantwortung und hatte damit gar nicht die Möglichkeit, etwas zu zerstören.
Ich vermute aber mal dass auch die AfD diese Probleme nicht lösen könnte.
Die AfD hat schon soviel Porzelan zerbrochen, dass man gar nicht mehr weiß, wo man hin kotzen soll.
Merkt Ihr denn nicht, was dieser rechtsextreme Haufen in den Köpfen unserer Mitbürger anrichtet?
 
Natürlich hat das alles nichts mit dem Thema zu tun, Tengri, völlig richtig. Und irgendwie doch, denn es geht um die wirtschaftliche Not. Wenn Menschen in tiefem Wohlstand leben, machen sie eher komprimisse, als wenn die Nit so groß ist, dass dass alltägliche kaum zu finanzieren ist. Das war nach der Weltwirtschaftkrise 1928 ganz hart, wenn wir in Teile Europas schauen, hat dort die Finanzkrise ebenso Kahlschlag erzeugt.

Deutschlad ist auf dem Weg des abgehängt werden. Die "Boomer" gehen in Rente und es wird einen harten wirtschafltichen Wechsel geben, weil viel Kompetenz den Arbeitsmarkt verlässt. Das wird teuer und kostet Wettbewerbsfähigkeit. Das wird alles noch ganz spannend. Die Rechten bringen wie immer keine Lösungen, aber das LAnd mal wieder ordentlich zu ruinieren, dass schaffen wie locker.


Es freut mich immerhin zu sehen, dass der Nachwuchs in SPD noch linke Werte pflegt und Deutschland auf einen linken Kurs bringen will. Die Gesellschaft in ihrer jetzigen Form ist so kaputt, dass der demokratische Sozialismus nötig ist.
 
Die Gesellschaft in ihrer jetzigen Form ist so kaputt, dass der demokratische Sozialismus nötig ist.
Dann freue dich auf DDR 2.0, wo Mangel und Stillstand sowie ein System herrscht, was mit einer Diktatur viel Ähnlichkeit hat.
Honecker würde sich freuen.
 
Dann freue dich auf DDR 2.0, wo Mangel und Stillstand sowie ein System herrscht, was mit einer Diktatur viel Ähnlichkeit hat.
Honecker würde sich freuen.
Wem willst hier mit der DDR drohen? Den Leuten die sich zwar Luxusartikel leisten können, aber immer zu Hause bleiben weil die Kosten für gesellschaftliche Teilhabe dafür in die Höhe geschossen sind?
 
Diese Marktverzerrungen werden noch sauer aufstoßen, aber das dauert noch ein paar Jahre.

Stimmt, spaetestens wenn die Blase mit Getoese implodiert und dieselben Leute, die heute noch den Staat verteufeln, gerne am Rettungsschirmchendrink nuckeln moechten.

Dann freue dich auf DDR 2.0(...)

Immer wieder "amuesant", wenn Leute, die die DDR 1.0 nur aus N24-Dokus kennen, vor ihrem Reboot warnen.
 
Stimmt, spaetestens wenn die Blase mit Getoese implodiert und dieselben Leute, die heute noch den Staat verteufeln, gerne am Rettungsschirmchendrink nuckeln moechten.



Immer wieder "amuesant", wenn Leute, die die DDR 1.0 nur aus N24-Dokus kennen, vor ihrem Reboot warnen.

Wenn die gleichen Parolen wie in der DDR aufgetischt werden liegt das sehr nahe.
 
Sie war auch noch nie an der Regierungsverantwortung und hatte damit gar nicht die Möglichkeit, etwas zu zerstören.
Ich vermute aber mal dass auch die AfD diese Probleme nicht lösen könnte.
Keine Partei ist abseits von etwas Kosmetik dazu in der Lage da unabhängig von den besten Absichten die Politik dem Finanzdiktat unterliegt. Erschwerend kommt hinzu, daß ein Machtbestreben zumeist mit entsprechend geringer Empathie einhergeht und so ausgerechnet diejenigen Politiker sich hervortun, welche keine charakterlich besondere Eignung zeigen, sich für die Belange unterer Schichten einzusetzen und letztendlich verraten auf dem Weg nach oben nicht wenige ihre Ideale, aus purem Egoismus oder von außen gesteuert als Bedingung zum Erhalt entsprechender Posten.

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Geh in die USA wo es solche Meinungen eher selten gibt und schau dir die Verhältnisse dort an.
 
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