Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Ich weiß nicht. Wir als Menschen "trainieren" ja auch mit allen Daten welche frei verfügbar sind. Solange man nichts konkret stiehlt und ein Profit daraus zieht finde ich das nicht verwerflich.
Nur wenn jemand die Arbeit oder geistiges Eigentum von jemand anderen klaut und so tut als hätte er das selber gemacht wird´s problematisch.
Hier fängt aber ein Zirkelschluss an.
Menschen haben Bücher, Aufsätze, Analysen, wissenschaftliche Texte etc. etc. für andere Menschen geschrieben, das nennt man wissenschaftlichen und kulturellen Austausch. Ob jeder auf sein Urheberrecht verzichtet, wenn es darum geht, die gleichen Arbeiten zu verwenden, das eine Maschine schlauer wird und lernt, um letztendlich im schlimmsten Fall Menschen zu ersetzen und sie nicht nur zu unterstützen, kann bezweifelt werden.

Ich möchte auch gerne mal wissen, wo der ganze Strom herkommen soll, wenn Millionen Arbeitsplätze, so wie sich das einige KI Leute vorstellen, durch KI ersetzt werden. Um so aufwändiger die KI, um so exorbitanter der Stromverbrauch!

Alleine durch den Strom und seinen Preis hätten Staaten und Politik auf alle Fälle die Möglichkeit, regulierend einzugreifen.
 
Ob jeder auf sein Urheberrecht verzichtet, wenn es darum geht, die gleichen Arbeiten zu verwenden, das eine Maschine schlauer wird und lernt, um letztendlich im schlimmsten Fall Menschen zu ersetzen und sie nicht nur zu unterstützen, kann bezweifelt werden.
Wenn die Arbeiten öffentlich zugänglich sind, kann auch eine Maschine darauf zugreifen. Dann müsste man das genau nennen.
 
Zum einen scheint NVIDIA aktuell in KI Firmen zu investieren und sie dabei zu verpflichten für dieses Geld KI Hardware bei NVIDIA zu kaufen. Da frage ich mich doch glatt, wie lange das gut geht?

Solange überschüssige Kohle nach Anlagemöglichkeiten sucht und keiner eine bessere Idee hat. Ersteres wird so schnell nicht aufhören, wenn man sich anguckt, wieviele Regierungen weltweit Schulden in gigantischer Höhe aufnehmen und das Geld denen geben, die ohnehin schon zu viel davon haben. Wann und auf welche Blase die als nächstes Wechseln...
Wenn ich sowas vorhersagen könnte, wäre ich nicht hier.

Aber viel krasser finde ich die Aussage, dass aktuell zirka 92 % des BIP Wachstums der USA rein auf KI bzw. deren Wachstum an Rechenzentren basiert. Während wir hier jammern und immer wieder zu hören bekommen, dass wir wachsen müssen, die USA mit 2,8 % solide wachsen, ist das eigentlich, wenn man mal von einer Blase ausgeht, und das sagen alles außer Jensen, reines Fakewachstum!

Trumps Politik ist einfach eine Katastrophe für nahezu Wirtschaft außer Cryptoscam, Waffenproduktion und einzelne direkte Subventionsabkassierer. Aber selbst Branchen, bei denen er sich (noch) nicht eingemischt hat, leiden unter der allgemeinen Unsicherheit und den steigenden Preisen / der fallenen Kaufkraft. Somit ist auch die US-Wirtschaft in weiten Teilen am schrumpfen und ein Netto-Gesamtwachstum kann nur durch einzelne Boom-Vereine erzielt werden.

Bezüglich des Spruchs "wir müssen wachsen": Das hat nie was mit solide zu tun.
Abgesehen davon, dass wir einer Welt endender Ressourcen leben und erhalten wichtiger als wachsen ist, ist pauschales "Wachsen" nie eine Lösung, sondern immer Augenwischerei. "Wachstum" an sich ist ein Mittel zum Zweck und der Zweck lautet "eine verlässliche Grundlage für die Zukunft aufbauen". Pseudo-Wachstum in Boom-Blasen, das nur auf dem Papier existiert, oder künstlich herbei geführte Aufblähungen in Branchen, die überhaupt keine Zukunft haben, erfüllen diesen Zweck nicht. Die hübschen nur vorübergehend Statistiken für Leute auf, die grundsätzlich mit einem zeitlichen Horizont von maximal 4 Jahren leben.


Meinst du das sind Fehlinvestitionen? Kann ja nicht sein das alle aufs falsche Pferd setzen.

Das sind alles Wetten in der Hoffnung, das richtige Pferd zu treffen. KI ist gerade dabei die gesamte Informations-, Unterhaltungs- und Software-Industrie auf links zu drehen. Also einen ganz erheblichen Teil dessen, was im letzten halben Jahrhundert groß geworden ist und das ist einige Billiarden wert. Aber KI zerfleischt auch gegenseitig und am Ende ist, wie bei nahezu allen wertvollen IT-Entitäten ein Quasi-Monopol zu erwarten, an dem einer so richtig absahnt. Aktuell weiß niemand, wer das sein wird. Aktuell hat man nicht einmal eine Vorstellung, wie der absahnen können soll, denn alle heutigen KI-Konzepte sind massiv defizitär. Aber eins wissen alle: Wer jetzt zurückfällt, der wird es ganz klar nicht sein. Also betreibt man ein extremes Wettrüsten für eine Zukunft, von der niemand weiß, wie sie aussehen soll.

Wie oben schon geschrieben: Ein sehr wichtiger Faktor ist dabei das überschüssige Kapital, dass im Prinzip seit Ende der 0er Jahre bei jeder neuen "Kriese" in die Märkte respektive die Taschen der oberen 1% gepumpt wird. Die "müssen" das irgendwo anlegen und stürzen sich auf eine Wette nach der anderen. Krypto, autonomes fahren, Batterieauto-Start-Ups, Flugtaxis, KI - haufenweise Unternehmen wurden in den letzten bald 20 Jahren mit Milliarden zugeschissen, obwohl sie wenig mehr als leere Versprechen anbieten. Aber man kann halt nicht immer nur Immobilien kaufen, auch da drohen Blasen irgendwann zu platzen.
 
Das Nobelpreiskomitee bewahrt Rückgrat.

Da wird aber ein kleiner Gangster traurig sein.
Das mit der Wahrung von Rückgrat und das Trump traurig sein wird, bezweifel ich.
[...]
María Corina Machado hat den Friedensnobelpreis erhalten – das ist Fakt. Doch ein Fakt allein macht noch keine Heldin. Wer genauer hinsieht, erkennt eine politische Figur, deren Geschichte von Putschmomenten, marktradikalen Forderungen und rechtsautoritären Netzwerken geprägt ist. Der Spin vom angeblichen „Anti-Trump-Signal“ ist eine rhetorische Nebelkerze – nicht belegt, aber wirkungsvoll. [...]
In Deutschland wäre sie bei der AfD mit dabei.
 
Ich möchte auch gerne mal wissen, wo der ganze Strom herkommen soll, wenn Millionen Arbeitsplätze, so wie sich das einige KI Leute vorstellen, durch KI ersetzt werden. Um so aufwändiger die KI, um so exorbitanter der Stromverbrauch!
Ach schau mal einer an!

 
Da wird es wohl dieses Jahr nicht so bunt beleuchtet zu Weihnachten 🎄
Es kann noch viel schlimmer kommen, und Trump und seiner Administration würde ich das von ganzen Herzen gönnen. Mir tun nur die ganzen Menschen leid, die dann leiden werden.

 
Nicht wenn man die Genehmigungs- und Sicherheitsvorschriften lockert, wie Trump das vor-/suggeriert hat.
Atomkraft an sich ist nicht teuer. Sichere Atomkraft ist teuer und langwierig (einige würden gar sagen: unmöglich). Wenn man entsprechende Vorkehrungen einfach weglässt, Personal und -ausbildung zusammenkürzt, auf Überwachung, Kontrollen, Prüfungen und Einspruchmöglichkeiten verzichtet, kann sowas in 2-3 Jahren mit überschaubaren Investitionen hochgezogen werden.

Die Grundidee von "SMR" ist letztlich nichts weiter, als die für militärische Zwecke entwickelten Reaktortypen (mit i.d.R. minimalen Sicherheitsvorkehrungen, weil es in einem U-Boot und sehr wenig Platz gibt, aber eine sehr gründlich ausgebildete und disziplinierte Besatzung sowie einen Druckkörper und ein paar km Ozean als Backup) ein Stück größer auszuführen und in einer stink normalen Lagerhalle aufzustellen mit dem Versprechen, dass sie kaum mehr Aufsicht als eine solche Lagerhalle brauchen. Einige Start-Ups, die abweichende nukleare Konzepte mit einigen theoretisch positiven Eigenschaften und zahlreichen praktisch unerprobten Risikofaktoren nutzen wollen, sprechen sogar von komplett unbemanntem Betrieb. Da kannst du dir vorstellen, woher der Wind weht. (Besser nicht aus der Richtung des Standorts...)
 
SMR sind ohnehin ineffizienter, teurer und unsicherer als konventionelle Reaktoren. Das nimmt man aber wissend in Kauf, weil man ASAP eine Energieflatrate für KI braucht, um das Rennen zu gewinnen. Durchaus schlüssiges Konzept, wenn man sowieso keine Ahnung hat, wie man sich vor einer übermächtigen KI schützen soll.
 
SMR sind ohnehin ineffizienter, teurer und unsicherer als konventionelle Reaktoren. Das nimmt man aber wissend in Kauf, weil man ASAP eine Energieflatrate für KI braucht, um das Rennen zu gewinnen. Durchaus schlüssiges Konzept, wenn man sowieso keine Ahnung hat, wie man sich vor einer übermächtigen KI schützen soll.
Bevor die AKW stehen, ist die Blase bereits geplatzt. Mal abwarten.
 
SMRs könnne gar nicht so effizient wie größere AKWs sein, da die benötigte Infrastrukter nicht wesentlich weniger Kosten wird.
Die Skalierung spielt hier wie fast überall eine entscheidende Rolle für die Effizienz.
Baut ja heute auch kein ernst zu nehmender Investor Windräder unter 100 m Rotordurchmesser mehr.

Sie lösen nicht das Problem der Endlagerung/Entsorgung des Brennstoffes.

Die bisherigen vorgestellten Konzepte weisen tatsächlich Sicherheitsmängel auf und könnten zumindest in der EU so nicht gebaut werden.

Relativ neutrale Erstinfos hierzu:
 
SMR sind ohnehin ineffizienter, teurer und unsicherer als konventionelle Reaktoren. Das nimmt man aber wissend in Kauf, weil man ASAP eine Energieflatrate für KI braucht, um das Rennen zu gewinnen. Durchaus schlüssiges Konzept, wenn man sowieso keine Ahnung hat, wie man sich vor einer übermächtigen KI schützen soll.

Nach dem Motto "die Strahlung einer nuklearen Explosion verkürzt zwar die Lebenserwartung von Menschen in größerem Umkreis auf ein paar Jahrzehnte, aber der EMP die von KI-Overlords auf Mikrosekunden?" :ugly:


SMRs könnne gar nicht so effizient wie größere AKWs sein, da die benötigte Infrastrukter nicht wesentlich weniger Kosten wird.
Die Skalierung spielt hier wie fast überall eine entscheidende Rolle für die Effizienz.
Baut ja heute auch kein ernst zu nehmender Investor Windräder unter 100 m Rotordurchmesser mehr.

Die Kosten-Nutzenrechnungen für AKWs wurden noch nie anhand der eigentlichen Technik durchgeführt, sondern immer unter Berücksichtigung der politischen Zielsetzungen. Sonst hätte nie jemand irgend eins gebaut. Aber weil nukleare Expertise massiv subventioniert wurde und wird (vor allem da, wo man Nuklearwaffen haben wollte/will, aber auch da, wo man nur die Option ganz nett fand oder/und sich bei Alliierten anbiedern wollte), sehen die Rechnungen für die beteiligten Firmen anders aus und gerade in den USA ist die Sache eben wieder richtig en vogue - wenn man verspricht irgendwas anders und vor allem sehr schnell zu machen. Und mit extra Zahlungsmöglichkeiten, wenn man an die Militäretats rankommt, zum Beispiel weil man ähnliche Reaktoren schon für Flugzeugträger braucht. Es hat seine Gründe, warum General Electric und Westinghouse die Werbetrommel dafür rühren und die US-Army diverse Start-Ups in Ausschreibungsrunden für mobile Lösungen finanziert. Wenn man dann noch einen reduzierten Infrastrukturaufwand einrechnet, weil man zum Beispiel bei einem kleinen Reaktor viel weniger Sicherheitspersonal vorhält und die erste Instanz der Sichheitssystem so sicher redet, dass es keine zweite Ebene braucht (vergl. Tschernobyl: scram deckt alles ab), dann rechnen sich die Dinger.
Für den Erbauer versteht sich, vielleicht noch für den Betreiber. Natürlich nicht für den Staat, der die Subventionen reinbuttert und schon gar nicht für die Bevölkerung, deren Kinder, Enkel, etc. den Müll aufräumen müssen. Aber warum sollten sich Trump und seine Industriebros um all das kümmern? Nicht nur die großen KIler von Microsoft, X und Google sind dran. Selbst Amazon plant aktuell über ein Dutzend (!) Reaktoren. (Kann man ja mal bei den kommenden Weihnachtseinkäufen berücksichtigen)


die Krux an Sicherheitseinrichtungen für Atomkraftwerke ist, das man sie nicht richtig testen kann. Theoretisch funktionieren sie

Das Problem bei den bisherigen Nuklearkatastrophen war nie eine Sicherheitseinrichtung, die unter den geplanten Bedingungen nicht funktioniert hätte. Das Problem waren jedes einezelne Mal Bedingungen, die man bei der Konstruktion gar nicht erst berücksichtig hatte. Solche gibt es für absolut jeden Reaktortyp und wird es auch immer geben; AKW-Gegner können sich da sehr vieles vorstellen. Aber AKW-Befürworter sagen immer wieder an irgend einem Punkt "aber das ist doch total unwahrscheinlich" und bezeichnen den Reaktor als "sicher", obwohl z.B. ein klemmendes Ventil in Kombination mit falscher Sensoranzeige, die Wirkung von einfahrenden Graphitspitzen in Momenten stark erhöhter Last, oder ein etwas größerer Tsunami nicht Teil der Sicherheitsplanung waren. Z.B. die AKWs in Deutschland waren allesamt nicht gegen den Einschlag eines großen Verkehrsflugzeugs oder gegen terroristische Angriffe mit panzerbrechenden Waffen geschützt (oder for that matter: Die AKW-Anlagen nicht gegen Angriffe mit gepanzerten Fahrzeugen). Trotzdem hat man sie als "sicher" bezeichnet, weil "sowas ja nicht passiert".

Entwickler von "sicheren", einfacheren Durckwasser-SMR sind halt der Meinung, dass ein gleichzeitiger Computerausfall und Kühlungs-Leistungs-Missmatch nicht passieren kann, MSR-Entwickler sind der Meinung, dass Korrosion zwischen der Flüssigkeit und Kreislaufmaterialien nicht geschehen kann, GCR-Entwickler glauben (trotz erbrachten Gegenbeweis) scheinbar weiterhin daran, dass als Einschlussmaterial verwendetes Graphit keinem Abrieb unterlegt und Sauerstoff freiwillig auf immer draußen bleibt, etc.. Jede Technik beinhaltet Risiken, jede Behauptung von "Sicherheit" beruht darauf, diese als "klein genug" einzustufen. Da muss man gar nichts testen, da ist immer noch etwas übrig, wogegen man erst gar nichts eingebaut hat, weil das zu teuer geworden wäre.

Genauso wie es auch Demokratien gibt, die auf Sicherheitsmechanismen gegen die Verbreitung von Falschaussagen oder eine strikte Trennung von Präsidentschaftskandidaten und Straftätern verzichten :fresse: .
 
Das Problem bei den bisherigen Nuklearkatastrophen war nie eine Sicherheitseinrichtung, die unter den geplanten Bedingungen nicht funktioniert hätte. Das Problem waren jedes einezelne Mal Bedingungen, die man bei der Konstruktion gar nicht erst berücksichtig hatte. Solche gibt es für absolut jeden Reaktortyp und wird es auch immer geben; AKW-Gegner können sich da sehr vieles vorstellen. Aber AKW-Befürworter sagen immer wieder an irgend einem Punkt "aber das ist doch total unwahrscheinlich" und bezeichnen den Reaktor als "sicher", obwohl z.B. ein klemmendes Ventil in Kombination mit falscher Sensoranzeige, die Wirkung von einfahrenden Graphitspitzen in Momenten stark erhöhter Last, oder ein etwas größerer Tsunami nicht Teil der Sicherheitsplanung waren. Z.B. die AKWs in Deutschland waren allesamt nicht gegen den Einschlag eines großen Verkehrsflugzeugs oder gegen terroristische Angriffe mit panzerbrechenden Waffen geschützt (oder for that matter: Die AKW-Anlagen nicht gegen Angriffe mit gepanzerten Fahrzeugen). Trotzdem hat man sie als "sicher" bezeichnet, weil "sowas ja nicht passiert".

Entwickler von "sicheren", einfacheren Durckwasser-SMR sind halt der Meinung, dass ein gleichzeitiger Computerausfall und Kühlungs-Leistungs-Missmatch nicht passieren kann, MSR-Entwickler sind der Meinung, dass Korrosion zwischen der Flüssigkeit und Kreislaufmaterialien nicht geschehen kann, GCR-Entwickler glauben (trotz erbrachten Gegenbeweis) scheinbar weiterhin daran, dass als Einschlussmaterial verwendetes Graphit keinem Abrieb unterlegt und Sauerstoff freiwillig auf immer draußen bleibt, etc.. Jede Technik beinhaltet Risiken, jede Behauptung von "Sicherheit" beruht darauf, diese als "klein genug" einzustufen. Da muss man gar nichts testen, da ist immer noch etwas übrig, wogegen man erst gar nichts eingebaut hat, weil das zu teuer geworden wäre.

Genauso wie es auch Demokratien gibt, die auf Sicherheitsmechanismen gegen die Verbreitung von Falschaussagen oder eine strikte Trennung von Präsidentschaftskandidaten und Straftätern verzichten :fresse: .
Wobei Ventile, Kühlsysteme und Messanzeigen auch Sicherheitseinrichtungen sind. Im Grunde ist es menschliches Fehlverhalten überall gewesen. Je wirtschaftlicher die Erneuerbaren werden, desto weniger Sinn macht Atomstrom und Marktlogik sollte das regeln. Für die Zukunft sehe ich für dei Wahrheit aber leider schwarz. Jeder bekommt einfach seine eigene Wahrheit und ist damit hoffentlich dann auch zufrieden :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Unabhängig davon , dass deutsche wie auch andere AKWs tatsächlich nicht gegen alle Unbillen auf der Erde geschützt waren oder sind möchte ich inhaltlich auf "Flugzeug" auf AKW" kurz eingehen.
Bis 1978 waren deutsche Reaktoren tatsächlich nicht gegen größere Flugzeugabstürze geschützt.
Das stürzte eine Britische F-4 nähe dem AKW Würgassen ab.
Die technische Novellierung durch die RSK fand jedoch schon 1973 statt.
Die nachfolgenden AKWs hatten eine Schützhülle gegen 50 to Impaktmasse mit der kinetischen Energie von 800km/h.
Im Prinzip ein Kampfflugzeug.
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Lediglich AKW Emsland war von Anfang an auf ein Verkehrsflugzeug ausgelegt, allerdings auch nur bis 100to.

Allerdings waren alle deutsche Reaktoren mit der optisch bekannten Druckkuppel ab ca. 1965 so ausgelegt, dass sie hypothetisch dem Kernschmelztyp I wiederstanden hätten. (OK, das Zeugs brennt sich dann in den Untergrund, was auch nicht wirklich lustiger ist)
Meine rudimentären Statikkenntnisse setzen aber hinter der Grundannahme auch ein Fragezeichen - zu Fukushima schielend.

9/11 fand bekanntlich dann doch viel, viel später statt und die Anzahl neuer AKWs, die nach 2001 weltweit gebaut wurden, ist dann sehr übersichtlich. Da gibts angeblich (aber nicht im web gefunden) einen "technischen Standard" in der westlichen Welt, dass die dann dies aushalten würden. Für z. B. Russland und China würde ich da mal ein kleines Fragezeichen dahinter setzen wollen.
 

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