Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Ist es schlecht oder schlicht nicht bezahlbar?
Weißt du, wie amerikanische Schulen finanziert werden? Der Großteil der Finanzierung kommt aus kommunalen Steuern. Das sorgt dafür, dass reiche Communities extrem gute öffentliche Schulen haben. Willst du da als Außenstehender rein, bezahlst du horrende Schulgebühren im fünfstelligen Bereich. Als Teil der Community ist das allerdings - im Vergleich - fast kostenlos. Im Gegenteil hast du in armen Gegenden eben keine gute Schulen. Dadurch wird das "rich get richer, poor get poorer"-Problem, das ohnehin schon essentieller Bestandteil unseres Wirtschaftssystems ist, nur noch verstärkt. Das sorgt auch dafür, dass du in armen Gegenden kaum Aufstiegschancen hast, während sich in reichen Gegenden extrem wirtschaftsstarke Cluster bilden. Die obere Mittel- und Oberschicht, die in solchen wirtschaftsstarken Clustern lebt und den Großteil der gesellschaftlichen Elite stellen, hat dadurch schlicht und ergreifend keinen Bezug zum Ottonormalamerikaner und seinen Problemen. Das Hauptproblem unserer Zeit ist schlicht und ergreifend der Klassenkampf.
Die Universitäten sind auf die zahlenden Ausländer angewiesen, damit sie Stipendien bezahlen können.
Die Elite-Universitäten in den USA sind so unglaublich reich, dass sie für mehrere Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, ohne Probleme pro bono arbeiten könnten. Das Vermögen von Harvard als der reichsten Universität der Welt wird bspw. auf 50 Mrd. USD geschätzt. In dem Zusammenhang danke ich auch @emp1 für seinen Einblick, der mein bisherigen Wissen bestätigt. Das sorgt allerdings auch dafür, dass alles, was Trump ggf. macht, völlig irrelevant ist, weil die Elite-Universitäten nicht auf staatliche Hilfe angewiesen sind.
 
Weißt du, wie amerikanische Schulen finanziert werden? Der Großteil der Finanzierung kommt aus kommunalen Steuern. Das sorgt dafür, dass reiche Communities extrem gute öffentliche Schulen haben. Willst du da als Außenstehender rein, bezahlst du horrende Schulgebühren im fünfstelligen Bereich. Als Teil der Community ist das allerdings - im Vergleich - fast kostenlos. Im Gegenteil hast du in armen Gegenden eben keine gute Schulen. Dadurch wird das "rich get richer, poor get poorer"-Problem, das ohnehin schon essentieller Bestandteil unseres Wirtschaftssystems ist, nur noch verstärkt. Das sorgt auch dafür, dass du in armen Gegenden kaum Aufstiegschancen hast, während sich in reichen Gegenden extrem wirtschaftsstarke Cluster bilden. Die obere Mittel- und Oberschicht, die in solchen wirtschaftsstarken Clustern lebt und den Großteil der gesellschaftlichen Elite stellen, hat dadurch schlicht und ergreifend keinen Bezug zum Ottonormalamerikaner und seinen Problemen. Das Hauptproblem unserer Zeit ist schlicht und ergreifend der Klassenkampf.

Die Elite-Universitäten in den USA sind so unglaublich reich, dass sie für mehrere Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, ohne Probleme pro bono arbeiten könnten. Das Vermögen von Harvard als der reichsten Universität der Welt wird bspw. auf 50 Mrd. USD geschätzt. In dem Zusammenhang danke ich auch @emp1 für seinen Einblick, der mein bisherigen Wissen bestätigt. Das sorgt allerdings auch dafür, dass alles, was Trump ggf. macht, völlig irrelevant ist, weil die Elite-Universitäten nicht auf staatliche Hilfe angewiesen sind.
Das obige von @Khaos-Thanathan ist eine wichtige Ergänzung.
In der europäischen Presse stehen die ausländischen Studenten mit ungewisser Zukunft im Blickpunkt.
Die sind jedoch intern USA völlig irrelvant.

Der Grund hierzu ist auch recht einfach.

Auch als Unionist darf ich das so benennen:
Die Wirtschafts- und Wissenschafts- Eliten in D. oder auch Europa wissen ganz genau, das wenn die Server zu Yale etc. abeschaltet werden, dann bricht faktisch ein Großteil der wissenschaftliche Forschung in der ganzen EU zusammen.
Da hängt ganz am Ende unglaublich viel Geld daran, das damit bei den oberen 10% in Deutschland verdient wird.
Davor haben die natürlich alle Angst.
Gleichberechtigung und soziale Teilhabe sind da nur das Deckmäntelchen in der Argumentation gegen die Trump Regierung (mit der ich natürlich auch meine Probleme habe - wer nicht?) gegenüber dem Ottonormalbürger.
 
Sehr interessant. Es geht aber nicht nur um die Elite Unis und den Ausländeranteil. Trump greift mittels Executive Orders ein und es geht gegen Diversität.

1. Zerschlagung von DEI‑Programmen (Diversity, Equity, Inclusion)​


  • Durchsetzung von Executive Orders wie EO 14151 und 14168, die sämtliche DEI‑Büros in Bundesbehörden schließen lassen und Mitarbeiter entlassen – ähnlich laufen Kontrollen auch an Hochschulen The Guardian+14The White House+14New York Post+14Wikipedia+3Wikipedia+3Wikipedia+3.
  • Bundesbehörden wie DoE und DOJ starten Zivilrechts‑Ermittlungen gegen Universitäten, die DEI‑Initiativen fortführen – z. B. an George Mason, Minnesota und anderen AP News+2Reuters+2The Washington Post+2.
  • Scholarship-Streichungen und Anpassungen bei Förderprogrammen: viele stiften ihre Programme um, um keine „vielfaltsgerichteten“ Kriterien mehr zu verwenden .

2. Forderung nach Transparenz bei ausländischer Finanzierung​



3. Drohungen gegen Akkreditierung und Bundesmittel​


  • Akkreditierungsdrohungen: Der Präsident bezeichnete den Akkreditierungsprozess als „geheime Waffe“, um Kritiker an Universitäten zu bestrafen – als Beispiel wurde Harvard genannt .
  • Zurückhalten von Bundesfinanzierungen: hohe Summen (z. B. Harvard $2,26 Mrd, Columbia $400 M) wurden eingefroren oder pausiert, oft im Kontext von DEI‑ oder Antisemitismus‑Kontroversen Modern Politics Unpacked.

4. Aktive Überwachung internationaler Studierender​


  • Visa‑Disziplinen: Protestierende internationale Studierende wurden überwacht, ihr Status infrage gestellt, einzelne abgeschoben – z. B. an Columbia, Georgetown, Brown The Guardian+4CNN+4Modern Politics Unpacked+4.
  • Durchsuchungen auf dem Campus sind wieder möglich, nachdem die bisherigen Biden‑Richtlinien aufgehoben wurden .



Fazit​


Die Trump-Administration nutzt gezielt Bundesmacht, um:


  1. DEI‑Maßnahmen zurückzudrängen – durch Ermittlungen, Verordnungen und Stellenstreichungen.
  2. Ausländische Mittel offenlegen zu lassen und notfalls Gelder einzufrieren.
  3. Akkreditierungen – und damit direkte finanzielle Abhängigkeit – als Druckmittel einzusetzen.
  4. Internationale Studierende und Proteste streng zu überwachen.

Unis wehren sich – über 150 Präsident:innen protestierten, Harvard führte Klagen, zahlreiche zivilrechtliche Klagen liefen e24.no.
 
Sehr interessant. Es geht aber nicht nur um die Elite Unis und den Ausländeranteil. Trump greift mittels Executive Orders ein und es geht gegen Diversität.

1. Zerschlagung von DEI‑Programmen (Diversity, Equity, Inclusion)​


  • Durchsetzung von Executive Orders wie EO 14151 und 14168, die sämtliche DEI‑Büros in Bundesbehörden schließen lassen und Mitarbeiter entlassen – ähnlich laufen Kontrollen auch an Hochschulen The Guardian+14The White House+14New York Post+14Wikipedia+3Wikipedia+3Wikipedia+3.
  • Bundesbehörden wie DoE und DOJ starten Zivilrechts‑Ermittlungen gegen Universitäten, die DEI‑Initiativen fortführen – z. B. an George Mason, Minnesota und anderen AP News+2Reuters+2The Washington Post+2.
  • Scholarship-Streichungen und Anpassungen bei Förderprogrammen: viele stiften ihre Programme um, um keine „vielfaltsgerichteten“ Kriterien mehr zu verwenden .

2. Forderung nach Transparenz bei ausländischer Finanzierung​



3. Drohungen gegen Akkreditierung und Bundesmittel​


  • Akkreditierungsdrohungen: Der Präsident bezeichnete den Akkreditierungsprozess als „geheime Waffe“, um Kritiker an Universitäten zu bestrafen – als Beispiel wurde Harvard genannt .
  • Zurückhalten von Bundesfinanzierungen: hohe Summen (z. B. Harvard $2,26 Mrd, Columbia $400 M) wurden eingefroren oder pausiert, oft im Kontext von DEI‑ oder Antisemitismus‑Kontroversen Modern Politics Unpacked.

4. Aktive Überwachung internationaler Studierender​


  • Visa‑Disziplinen: Protestierende internationale Studierende wurden überwacht, ihr Status infrage gestellt, einzelne abgeschoben – z. B. an Columbia, Georgetown, Brown The Guardian+4CNN+4Modern Politics Unpacked+4.
  • Durchsuchungen auf dem Campus sind wieder möglich, nachdem die bisherigen Biden‑Richtlinien aufgehoben wurden .



Fazit​


Die Trump-Administration nutzt gezielt Bundesmacht, um:


  1. DEI‑Maßnahmen zurückzudrängen – durch Ermittlungen, Verordnungen und Stellenstreichungen.
  2. Ausländische Mittel offenlegen zu lassen und notfalls Gelder einzufrieren.
  3. Akkreditierungen – und damit direkte finanzielle Abhängigkeit – als Druckmittel einzusetzen.
  4. Internationale Studierende und Proteste streng zu überwachen.

Unis wehren sich – über 150 Präsident:innen protestierten, Harvard führte Klagen, zahlreiche zivilrechtliche Klagen liefen e24.no.
Ich habe dieselbe Frage wie oben mal an GROK gestellt
 
Trump und seine Zölle ... irgendwie alles total gaga. Oder kann mir wer eine glaubhafte Erklärung liefern, warum ich das nicht für gaga befinden sollte?
 
Mh, etwas spät und Ihr seid bereits thematisch weiter gegangen, allerdings wollte ich noch etwas ergänzen, was noch nicht Erwähnung fand:
warum Trump gewonnen hat, darüber kann man viel diskutieren. Es maßgeblich den Demokraten in die Schuhe zu schieben geht zu weit
Das denke ich auch. Wie hier so hat auch dort wohl auch die Politik darin versagt, frühzeitig für mehr Ausgleich zu sorgen. Wobei die politische Voraussetzung in den USA offenbar noch etwas anders gelagert ist, da dort die Haltung "von Tellerwäscher:in zur Millionär:in" & "Der Staat hat sich zurückzuhalten" stark ausgeprägt sind und eine Politik des sozialen Ausgleichs erschweren.
Aber - es treten dort nicht die Underdogs o.ä. an. Das ist ein Mythos, die die Rechten gerne zusammendichten. Es sind nicht bloß die Ideen relevant, sondern stärker die Machtverhältnisse und die Akteur:innen, die dahinter stehen. Der Faschismus wird massiv von reaktionären Reichen (Thiel, Musk, Trump ...) unterstützt. Gerade in den USA mit den teuren, spendenabhängigen Wahlkampagnen, kann das dann merklich durchschlagen. Zudem gibt es Medien wie Fox in den Händen von Reaktionär:innen, die in ihrem Sinne direkt Eindluss auf die politischen Debatten nehmen können ...
Ein Wettbewerb der Ideen mag die Demokratie in der Theorie sein, in der Realität sieht es anders aus.

Die werden schon noch merken das es falsch war Trump nochmal zu wählen. Weil alles den Bach runter geht.
Und hoffentlich sich dann dagegen erheben!
Das ist das Gegenteil von Freiheit was sich viele erhofft haben. Und irgendwann werden sie es schon noch merken. Spätestens dann wenn es sie selber mal betrifft!

Außerdem wurden auch wirtschaftliche Fehlentscheidungen getroffen. Spätestens wenn es den eigenen Geldbeutel betrifft werden sie wohl aufwachen.
Naja, wenn die Rechten sich schlau anstellen, können sie die Leute schon manipulieren und glauben machen, an X ist Sündenbock Y schuld. Gerissen sind die Rechten allemal und einige Leute sind verstrahlt genug, voller Verzweiflung, Hass und Wut, dass sie die Märchen der Rechten glauben (wollen) bzw. neue Chancen wittern.

Eine Frage ist, inwieweit zu welchem Zeitpunkt noch welche Handlungsspielräume den Menschen offen erscheinen. Was könnten sie also machen bzw. was glauben sie noch mit welchen Konsequenzen machen zu können, wenn sie denn aufgewacht wären? Entsprechend möchte ich in dem Zusammenhang in der Diskussion an dieser Stelle, an den Threadtitel und das Zitat von Martin Niemöller erinnern, und die historische Realität und Sozialmechanismen, die es abbildet:

"Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte."
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Frage ist, inwieweit zu welchem Zeitpunkt noch welche Handlungsspielräume den Menschen offen erscheinen. Was könnten sie also machen bzw. was glauben sie noch mit welchen Konsequenzen machen zu können, wenn sie denn aufgewacht wären? Entsprechend möchte ich in dem Zusammenhang in der Diskussion an dieser Stelle, an den Threadtitel und das Zitat von Martin Niemöller erinnern, und die historische Realität und Sozialmechanismen, die es abbildet:

"Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte."
Darüber gibt es ein interessantes und zutreffendes Zitat von Arthur Schopenhauer:

Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir widerspruchslos hinnehmen.

Was auch hier für Deutschland gilt! Bzw eigentlich den Ursprung hier hat. Schon lange vor der Nazizeit.
Aber auch auf alle anderen Länder und politischen Systeme übertragbar ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mh, etwas spät und Ihr seid bereits thematisch weiter gegangen, allerdings wollte ich noch etwas ergänzen, was noch nicht Erwähnung fand:

Das denke ich auch. Wie hier so hat auch dort wohl auch die Politik darin versagt, frühzeitig für mehr Ausgleich zu sorgen. Wobei die politische Voraussetzung in den USA offenbar noch etwas anders gelagert ist, da dort die Haltung "von Tellerwäscher:in zur Millionär:in" & "Der Staat hat sich zurückzuhalten" stark ausgeprägt sind und eine Politik des sozialen Ausgleichs erschweren.
Aber - es treten dort nicht die Underdogs o.ä. an. Das ist ein Mythos, die die Rechten gerne zusammendichten. Es sind nicht bloß die Ideen relevant, sondern stärker die Machtverhältnisse und die Akteur:innen, die dahinter stehen. Der Faschismus wird massiv von reaktionären Reichen (Thiel, Musk, Trump ...) unterstützt. Gerade in den USA mit den teuren Wahlkampagnen, kann das dann merklich durchschlagen. Zudem gibt es Medien wie Fox in den Händen von Reaktionär:innen, die in ihrem Sinne direkt Eindluss auf die politischen Debatten nehmen können ...
Ein Wettbewerb der Ideen mag die Demokratie in der Theorie sein, in der Realität sieht es anders aus.



Naja, wenn die Rechten sich schlau anstellen, können sie die Leute schon manipulieren und glauben machen, an X ist Sündenbock Y schuld. Gerissen sind die Rechten allemal und einige Leute sind verstrahlt genug, voller Verzweiflung, Hass und Wut, dass sie die Märchen der Rechten glauben (wollen) bzw. neue Chancen wittern.

Eine Frage ist, inwieweit zu welchem Zeitpunkt noch welche Handlungsspielräume den Menschen offen erscheinen. Was könnten sie also machen bzw. was glauben sie noch mit welchen Konsequenzen machen zu können, wenn sie denn aufgewacht wären? Entsprechend möchte ich in dem Zusammenhang in der Diskussion an dieser Stelle, an den Threadtitel und das Zitat von Martin Niemöller erinnern, und die historische Realität und Sozialmechanismen, die es abbildet:

"Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte."

Über das Köcheln auf kleiner Flamme (wie man es bei europäischen Faschisten -wieder- finden kann) sind Trump & Musk doch schon lange hinaus. Die Aktionen gegen Migranten dominieren zwar die News, aber mit den Kürzungen an sämtlichen ausgleichenden Mechanismen, an allen Vorsorgeprogrammen, etc. zugunsten einiger weniger Supperreicher und Großkonzerne wird alle US-Bürgern geschadet. Aber wie gesagt: Die applaudieren trotzdem. Und wie oben schon angesprochen sind die dabei zu Tage tretenden Informationslücken keine Unfälle, von denen die aktuellen Machtergreifer zufällig profitieren. Falschaussagen werden systematisch verbreitet, dem Bildungssystem wird die Finanzierung entzogen, staatliche Wissenschaftseinrichtungen müssen Fakten offline nehmen, kritische Medien werden ausgeschlossen und Totalverbote sollen geprüft werden. Kommunikationsnetzwerke werden aufgekauft oder neugegründet, die Tore für bevorzugte extremistische Darstellungen weit geöffnet, die für Widerrede geschlossen. Und auch hier gilt: Die Wähler findens toll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Viele Farmer haben Trump gewählt. Aber um kriminelle Migranten geht es schon lange nicht mehr. Hauptsache abschieben.

Wenn es nicht so übel wäre (für die Abgeschobenen und womöglich auch für die Konsument:innen, wenn es dadurch zu Ernteausfälle und Preisanstiege käme), würde mensch zu jenen Farmer:innen sagen: "selbst schuld!"
 
Viele Farmer haben Trump gewählt. Aber um kriminelle Migranten geht es schon lange nicht mehr. Hauptsache abschieben.

Tja, jetzt begreifen sie vielleicht das ihre Wahl keine gute Wahl war.
Sie können ja protestieren.
 
Wenn es nicht so übel wäre (für die Abgeschobenen und womöglich auch für die Konsument:innen, wenn es dadurch zu Ernteausfälle und Preisanstiege käme), würde mensch zu jenen Farmer:innen sagen: "selbst schuld!"

Als den Trumpisten das letzte Mal die gewählte Politik nicht gepasst hat, haben sie das zugehörige Gebäude gewaltsam gestürmt (was ja neuerdings sogar als komplett okay und nicht strafwürdig gilt). Also sag ich mal: Solange die nicht ins weiße Haus einmarschieren und Trump lynchen wollen, kann es doch noch gar nicht so schlimm sein.

Die Konsumenten sind, unabhängig davon, zur Hälfte Trump-Befürworter. Und selbst den Demokraten-Wählern kann man vorhalten, dass sie sich seit Jahrzehnten wenig bis gar nicht für die Legalisierung von Arbeitskräften eingesetzt haben, auf deren Schultern/Ausbeutung de facto Teile der US-Wirtschaft ruhen. Auch unter Biden wurde aus diesen Kreisen abgeschoben und das nicht einmal in so viel kleinerer Zahl (das ist ja der Witz an Trumps Politik: Trotz viel zerschlagenem Porzellan macht er bei seinen erklärten Zielen nicht einmal Fortschritte), sondern nur mit weniger Tamtam.

Von daher: Doch. "Selbst schuld."
Es gibt genug Opfer der aktuelle US-Politik außerhalb der vereingten Staaten, die einem wesentlich leider tun sollten.
 
Naja, die Anti-Migrant:Innenpolitik betrifft eben nicht nur die trumpistischen Farmer:innen sondern auch Antirassist:innen und vor allem eben die Abgeschobenen oder von Abschiebung bedrohten ...
 
Ist halt Marktführer, kann man nichts machen:
Wenn das DoD Cloud-Infrastruktur von Microsoft nutzt und diese wiederrum Wartung, Support, etc. an chinesische Firmen auslagern. Diejenigen welche das überwachen sollen, fehlt das notwendige Wissen, Verständnis, etc. um die sie auch wirklich überwachen und kontrollieren zu können.

Einmal mit Experten. Da kann man auch direkt in die Alibaba-Cloud gehen.
Das ganze erinnert mich an den Solarwinds-Hack vor ein paar Jahren, wo Teile der Entwicklung outgesourced wurden, u.a. auch an mindestens eine Firma in Weißrussland.
 
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