Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Davon verabschieden will ich mich nicht. Diese Werte stehen immerhin für ein besseres Dasein von sehr vielen Menschen. Der einzige Fehler war doch bisher, dass man zu viel Geld- und somit Machtkonzentration am oberen Ende der Pyramide zuließ. Das zu erhalten geht nur über absurden Egoismus, der am Ende sogar die vermeintlichen Gewinner dazu bringt, sich gegenseitig aufzufressen zu versuchen.
 
Ich kann mir nicht vorstellen dass der Westen noch so exystent sein wird wie er es war. Alles scheint auseinander zu driften und sogar inerhalb der EU wird die Tendenz eher in die Richtung gehen dass wieder jeder eigene Brötchen backt. Keiner glaubt an Werte, nichteinmal bei uns wurden sie genug glaubwürdig vertreten. Was also sollen sich andere Staatscheffs mit eigenen Interessen, bitte noch aus westlichen Werten machen ? Sie haben ausgedient und keinen Platz mehr in der neuen Welt.
 
Naja, es sind die Menschen, die diese Werte ausmachen. Es sind die Menschen, die sagen, in welche Richtung sie wollen. Politiker sind nur Opportunisten, also Erfüllungsgehilfen. Außer, man lässt sie zu Diktatoren werden. Aber auch dann muss man als dieser, so man nicht mit brutalster Gewalt jegliche Kritik unterdrückt, ein wenig auf des Volkes Wille achten.
 
Also wenn ich mir die heutigen Menschen so anschaue sehe ich nicht gerade viel Werteverständnis. Mir ist so als ob desto später, auch um so mehr Eltern kein Bock mehr drauf haben ihre Kinder vernünftig zu erziehen. Zwar subiektiv aber das zieht sich wie so ein Faden durch die Generationen nach mir, die mir allesamt egoistischer vorkommen. Eine sich selbst fremde Gesellschaft. Die wenigsten besitzen Demokratieverständnis, die meisten haben sicher noch nie wirklich darüber nachgedacht..

Sehr abstoßend ist dann wenn wir uns erheben oder einbilden besser zu sein wegen mehr Entwicklung, Aufklärung etc, dabei sollte man sich eben vor Augen halten dass man dadurch noch nicht besser ist. Aber als westliche Wertegemeinswchaft hat man sich stets in Angelegenheiten anderer Staaten eingemischt, oft zurecht, noch öfter aber nur als Vorwand um die eigenen Interessen nicht zu benennen. Deshalb nehme ich den Abschied des westlichen Wertedisneylandes mit einem Schmunzeln auf

Wer und wie du bist ist das Wesentliche und nicht an was du glaubst, damit will ich zum Ausdruck bringen dass in ärmeren Ländern, die Menschen viel mehr gute Eigenschaften aufweisen als im Westen. Wir sollten öfter von den lernen die nichts haben, und nicht umgekehrt. Aber unsere Gesellschaft ist eher so drauf dass sie sich wegdreht und Tastenhero spielt, und so lange Werte nicht wirklich gelebt werden, sondern man sich ihnen nur bedient bei Bedarf, erkenne ich nichteinmal eine Wertegemeinschaft. Ausserdem ist bei uns doch Geld immer auf Platz 1.. wie gut ist ein Mensch wenn er materialistisch ist ? Ich sags dir, er ist nie gut genug ;)
 
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Also wenn ich mir die heutigen Menschen so anschaue sehe ich nicht gerade viel Werteverständnis. Mir ist so als ob desto später, auch um so mehr Eltern kein Bock mehr drauf haben ihre Kinder vernünftig zu erziehen. Zwar subiektiv aber das zieht sich wie so ein Faden durch die Generationen nach mir, die mir allesamt egoistischer vorkommen. Eine sich selbst fremde Gesellschaft. Die wenigsten besitzen Demokratieverständnis, die meisten haben sicher noch nie wirklich darüber nachgedacht..

Sehr abstoßend ist dann wenn wir uns erheben oder einbilden besser zu sein wegen mehr Entwicklung, Aufklärung etc, dabei sollte man sich eben vor Augen halten dass man dadurch noch nicht besser ist. Aber als westliche Wertegemeinswchaft hat man sich stets in Angelegenheiten anderer Staaten eingemischt, oft zurecht, noch öfter aber nur als Vorwand um die eigenen Interessen nicht zu benennen. Deshalb nehme ich den Abschied des westlichen Wertedisneylandes mit einem Schmunzeln auf

Wer und wie du bist ist das Wesentliche und nicht an was du glaubst, damit will ich zum Ausdruck bringen dass in ärmeren Ländern, die Menschen viel mehr gute Eigenschaften aufweisen als im Westen. Wir sollten öfter von den lernen die nichts haben, und nicht umgekehrt. Aber unsere Gesellschaft ist eher so drauf dass sie sich wegdreht und Tastenhero spielt, und so lange Werte nicht wirklich gelebt werden, sondern man sich ihnen nur bedient bei Bedarf, erkenne ich nichteinmal eine Wertegemeinschaft. Ausserdem ist bei uns doch Geld immer auf Platz 1.. wie gut ist ein Mensch wenn er materialistisch ist ? Ich sags dir, er ist nie gut genug ;)
Naja, in einer Welt wo Menschen für Geldbetrag X ihre Prinzipien über Board werfen wundert mich nichts.
Da wird auch mal für 100000 Euro ein Kamelhirn gegessen oder manch einer wird korrupt und lässt sich schmieren.
Oder tötet für Geld.
Menschen tun für (genügend) Geld fast alles und das war leider schon immer so.
Nur deswegen konnten einige wenige soviel Macht und noch mehr Geld anhäufen um über andere zu bestimmen.
Und heutige Politiker sind nur die Marionetten der Superreichen. Alles andere Illusion.
Geld regiert die Welt! Der Spruch ist schon sehr alt aber leider wahr!
 
Naja, in einer Welt wo Menschen für Geldbetrag X ihre Prinzipien über Board werfen wundert mich nichts.
Da wird auch mal für 100000 Euro ein Kamelhirn gegessen oder manch einer wird korrupt und lässt sich schmieren.
Oder tötet für Geld.
Menschen tun für (genügend) Geld fast alles und das war leider schon immer so.
Nur deswegen konnten einige wenige soviel Macht und noch mehr Geld anhäufen um über andere zu bestimmen.
Und heutige Politiker sind nur die Marionetten der Superreichen. Alles andere Illusion.
Geld regiert die Welt! Der Spruch ist schon sehr alt aber leider wahr!
Das mag ja sein dass das alles schon immer so war aber trotzdem waren vor Jahren viele Dinge besser als heute, und kulturell wie gesagt machen so einige Länder gesellschaftlich vieles besser, als hier zu Lande. Dafür dass man sich Wertewesten nennt hat man aber ohnehin zu viel Nachholbedarf..
 
Das mag ja sein dass das alles schon immer so war aber trotzdem waren vor Jahren viele Dinge besser als heute, und kulturell wie gesagt machen so einige Länder gesellschaftlich vieles besser, als hier zu Lande. Dafür dass man sich Wertewesten nennt hat man aber ohnehin zu viel Nachholbedarf..
Der "Wertewesten" der an seinen Wohlstand nur durch Ausbeutung anderer Länder gelangt ist.
 
Keine. Aber es haben viele Amerikaner Schusswaffen. Die sind ja nicht alle rechts.

Die Waffenverteilung in den USA ist extrem einseitig. Eine aktuelle Statistik, die ich kürzlich mal gesehen hatte, finde ich spontan nicht wieder - sah aber ähnlich aus, wie diese alte hier. Eher noch etwas schärfer (und mehr Waffen insgesamt). Von den 40% der Haushalte in den USA, die Waffen haben,
- sind knapp 80% weiß
- liegen 70% außerhalb von Städten (aber größtenteils in Vor-/kleineren Orten)
- liegen 2/3 im Süden oder mittleren Westen

Matched doch ziemlich gut mit den Trump-Fans.
Und 1/4 davon (=10% aller Haushalte) haben die Kontrolle über 2/3 aller privaten Waffen und dieser harte Kern besteht dann endgültig nicht mehr aus verschärft-Waffenrechte-Demokraten-Fans. Man kann getrost von 80-90+% der privaten Waffen in den Händen von Trumpisten ausgehen.



Nee. Die Königsmacher entscheiden. Aber ich glaube, dass gewisse Kreise (inkl. Trump) Musk nicht als Politiker anerkennen. In Interviews verhält er sich nicht wie ein Politiker: er spricht nicht die Körpersprache, seine Artikulation, seine Betonung, sein ganzer Habitus weicht zu sehr ab; er wirkt in manchen älteren Interviews teilweise schüchtern. Sein auffallend extrovertiertes, impulsives Verhalten der letzen Wochen, besonders während der Inauguration fiel gänzlich aus dem Rahmen, geradezu zum Fremdschämen, als bräuchte er Substanzen, um vor den Massen eine Bühne zu füllen - dann aber so übertrieben, dass man es kaum ernst nehmen könnte. Während eigentlich alle Politiker etwas souveränes und moderates zu verkaufen verstehen, sehe ich Musk am Rand, teilweise eher draußen. Er kann die "einer von uns"-Rolle nicht einnehmen.

Ja, so ist es. Er ist ein Soziopath, narzistisch und machtgeil. Und zu jung, um sich mit dem zufrieden zu geben, was er hat und ist. Aber er will nicht top, er will super, er will als Heiland in die Geschichte eingehen. Ich würde ihm eher zutrauen, der Menschheit eine Presidental-KI aufzuzwingen und die Menschheit ins Weltall bringen zu wollen, um die Menscheit vor sich selber zu retten, als einfach nur der fuffzigste Präsident zu werden.

Sowohl bei "keiner von uns" als auch "will noch mehr" gebe ich dir recht. Aber ich halte es für sehr gut möglich, dass er eine Präsidentschaft gerne als Zwischenstufe nimmt und ich denke nicht, dass die Puppenspieler ein geschlossener, homogener Kreis ist, der was Sonderlinge ausgrenzt. Im Gegenteil, auch die dürften macht- und geldgeil sein - und damit käuflich und beeinflussbar. Prinzipientreu und idealistisch sind sie dagegen nicht. Da kann ein Musk leicht Allianzen einkaufen.
 
Amerikanische Wirtschaft aus der Perspektive Chinas :D

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Wann wird Trump dämmern, dass Putin ihn nur verarscht? Und wenn es ihm klar wird, was kommt dann?
Das frag ich mich schon die ganze Zeit.
Putin ist garantiert niemand der vor Trump kriecht (so wie es gerade gefühlt die ganze Welt macht (abgesehen von China).
Putin weis was er will. Er kann jetzt versuchen das von Trump zu "bekommen", natürlich alles über Selensky und die Ukraine hinweg.
Sollte das aber nichts werden, und Trump merkt das Putin nicht nach seiner Pfeife tanzt und zu sehr nach seinen eigenen Interessen agiert, wird´s "interessant" zu sehen was Trump machen wird.
 
Gestern Abend hatten die im Fernsehen bei "Markus Lanz" gesagt, dass der Wertverlust des Dollars auch nicht gut für Putin ist. Wegen dem Ölgeschäft. Und Putin u.a. deswegen jetzt auf die USA zugeht.
Dort waren u.a. Hans-Werner Sinn zu Gast.
 
Das mag ja sein dass das alles schon immer so war aber trotzdem waren vor Jahren viele Dinge besser als heute, und kulturell wie gesagt machen so einige Länder gesellschaftlich vieles besser, als hier zu Lande. Dafür dass man sich Wertewesten nennt hat man aber ohnehin zu viel Nachholbedarf..
Gefährlich wird es immer, wenn man sich moralisch überlegen fühlt und sich das obendrein auch noch auf die Fahne schreibt: "Wertewesten", als ob die anderen keine "Werte" hätten. Die einzigen Werte, auf den sich weltweit bisher alle einigen konnten sind die auf dem jeweiligen persönlichen Bankkonto. Sonderlich neu ist dieser Konsens allerdings auch nicht:-S.

Achtung, jetzt kommt, auf die Gefahr hin mir die Pfoten zu verbrennen, eine kontroverse, ungeschliffene Meinung :
Ich bin zwar auch überzeugt, dass wir vielen außereuropäischen Ländern zumindest geistesgeschichtlich (auf Grund hoher Alphabetisierungsquote schon im 18 Jhd. und dadurch Gedankenaustausch zwischen Gesellschaftstheoretikern) etwas voraus haben, aber wir scheitern ja schon an der Umsetzung der oft allzu hehren Ideen in unserem eigenen Einflussbereich. Sicher; der materielle Wohlstand steigt immer weiter, aber grundlegende Probleme wie Armut, Klassendenken, geringe gesellschaftliche Mobilität und ungleiche Chancen bleiben ungelöst. Ob wegen Mangel an Mut zur Veränderung oder schlicht Angst vor Verlust persönlicher Vorteile vermag ich nicht eindeutig festzumachen, würde aber Zweiteres als den wahrscheinlicheren Grund ansehen. Die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts könnte man, was einen Grundkonsens der Hinarbeit auf eine "bessere" Welt ohne Rücksicht auf Erhaltung des Status Quo angeht, rückblickend schon als eine Art Anomalie sehen; seitdem schwingt das Pendel wieder zurück.
Der "Wertewesten" der an seinen Wohlstand nur durch Ausbeutung anderer Länder gelangt ist.
Die Ausnutzung von Unwissen sowie gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen hat bei der eigenen Bevölkerung nur bis zu einem gewissen Punkt funktioniert. Danach sah man sich halt begünstigt durch technische Überlegenheit gefahrlos woanders um, um mit den gleichen Methoden dort zu agieren. Man selber war ja schon "ins Licht" getreten und die Begegnung mit den "Wilden" bestätigte das eigene Weltbild nur noch...
Das funktioniert bis heute, wenn man sich ansieht, wie China die Rolle des neuen Kolonialherren in Afrika übernommen hat, nachdem die Phase der westlich unterstützten lokalen Diktatoren vorbei ist. Von der "echten" Kolonie zum Vasallenstaat hin zu einer Art verdecktem Feudalwesen. Die UNESCO kann gar nicht so viel in die Bildung dort stecken, wie nötig wäre, damit diese Länder nicht gnadenlos vom Usurpator mit dem flexibelsten Gewissen ausgenutzt werden. Allein schon eine flächendeckende Alphabetisierung der Bevölkerung würde helfen, damit auch deren Vordenker ihre Ideen in die Gesellschaft tragen können.
Vor allem mit seinen Spruch: "Es muss mal wieder eine Blut, Schweiß und Tränen Ansage erfolgen!" ist er mir aufn Sack gegangen.:schief:
Warum nicht gleich einen Krieg ins Gespräch bringen. Immerhin kann man damit wunderbar von anderen Problemen ablenken, wenn man den Feind außerhalb als maximal gefährlich darstellt. Obwohl, "Blut, Schweiß und Tränen" kommt wenn ich mich nicht irre ohnehin aus dem Kontext. Und für die (Binnen-)Wirtschaft ist eine Kriegswirtschaft auch wunderbar, bis einem die Leute oder die Ressourcen ausgehen. Vielleicht war dass ja der, ähm, Sinn seiner Aussage.
 
Wann wird Trump dämmern, dass Putin ihn nur verarscht? Und wenn es ihm klar wird, was kommt dann?


Ich sehe zwei Möglichkeiten:

a) Die Entscheidungsträger in den USA sind so blöd, wie sich Trump öffentlich präsentiert. Dann merken die das frühestens, wenn Grönland ins russische Reich eingegliedert wird. Und das auch nur, weil dann der eigene Imperialismus betroffen ist.

b) Die Entscheidungsträger in den USA sind nicht blöd, aber lügende Arschlöcher. Dann gibt es da nichts in dieser Hinsicht zu merken, weil sie gar nicht von Putin verarscht werden. Wer verarscht wird, ist die amerikanische und europäische Öffentlichkeit, von der Teile scheinbar immer noch glauben, die aktuelle Politik hätte zumindest das Ziel ihnen etwas gutes zu tun. Während Trump in Wahrheit (Ost-)Europa an Putin vertickt, zugunsten von noch nicht näher bekannten Vorteilen auf seiner Seite. (Kandidaten: Begleichung seiner Schulden beim Zaren für zwei Wahlsiege, Billige Rohstoffimporte, Kleinhaltung seines Hauptfeindes EU, Alliiertensuche im Kampf gegen China, Wissenschaft oder Gleichberechtigung)

Aktuell tendiere ich nicht zu Antwort a), bin mir aber in beiden Fällen noch unklar, wie groß der Anteil von Trump an "Entscheidungsträger" überhaupt ist. Imho ist der mehr Marionette denn Akteur. Teils mit Zustimmung, weil er nur dank externer Hilfe in seine Position gekommen ist, teils aus Dummheit, weil man seine scheinbar beschränkte Aufmerksamkeitsspanne leicht übersättigen und seine ebenso fragwürdige Entscheidungsfindung somit leicht manipulieren kann.
 
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