Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Die Europäer sind kein globaler Player.
Man müsste also erst mal militärisch aufrüsten, was viel Geld kostet.
Mir hat da letztens die Aussge von Donald Tusk gefallen, obwohl ich kein Fan von ihm bin aber der Spruch hats in sich:

500 Millionen Europäer wollen, dass 300 Millionen Amerikaner sie vor 140 Millionen Russen schützen die es nicht schaffen 40 Millionen Ukrainer zu besiegen. Hat was.. :D
 
Präsident auf ewig?

Das hat sich ja schon in seiner ersten Amtszeit angekündigt als er Richter ersetzt hat.
Und im letzten Wahlkampf hat er gesagt, dass die Amerikaner sich zukünftig über Wahlen keine Sorgen mehr machen brauchen. Er will die USA zu einer Diktatur umbauen und am liebsten ein 1 Parteiensystem einführen.
Nur glaube ich das er für eine dritte Amtszeit zu alt ist.
 
In Russland, China und Nordkorea sieht das aber so aus. Und auch die Nazis früher hatten eine Partei.
Es gibt dann quasi keine Oppositionen.
Hitler hat ja nie eine Partei gebraucht. Er brauchte die SS. Trump wird seine Miliz brauchen. China hat die Partei für die Optik, sieht gut aus, die entscheiden aber nichts.
Hiercharchie braucht keine Partei.
 
Wenn Trump versucht, was mit einer Miliz durchzusetzen, dann hat die USA einen Bürgerkrieg.
Der Sturm auf das Capitol war ein kleiner Vorgeschmack davon, wie das aussehen könnte.
 
Die Demokraten wehren sich ja nicht. Einen Bürgerkrieg wird es nicht geben. Kann aber sein, dass es Konzentrationenlager geben wird.
Das Risiko wäre auch zu hoch, immerhin ist das erste was Diktatoren machen, die Bevölkerung zu entwaffnen. Das senkt die Möglichkeit, dass bei einem Bürgerkrieg ernsthafte Gegenwehr zu erwarten ist. Nicht ohne Grund steht der 2. Verfassungszusatz("Right to bear arms") in Tradition der "Bill of Rights" die ein ähnliches Recht zum Schutz gegen "Unterdrückung" vorsah. Selbst die Gründung der Vereinigten Staaten kann man als Rückgriff auf diese Rechte auslegen. Sollte Trump daran gehen wollen ist der Bürgerkrieg sicher, aber so weit wird es meiner Ansicht nach nicht kommen, dafür sind die normalen Amerikaner zu misstrauisch ihrer Regierung gegenüber.
Da inzwischen allerdings schon vorsichtige Distanzierung der Steigbügelhalter innerhalb der Republikaner stattfindet, jetzt wo sich die Unfähigkeit der Regierung kaum noch verbergen lässt, die Skandale zunehmen und gewisse Personen (Sanders, "AOC" etc.) auf eigene Faust außerhalb der Wahlkampfzeit Großveranstaltungen abhalten läuft Trump die Zeit davon, bis die Midterms vor der Tür stehen.

Auch wenn Edward Luttwak damals 1968 in seinem Standardwerk "Coup d'etat" nur die häufigen militärischen Staatsstreiche in damaligen Schwellenländern und "Bananenrepubliken" in Afrika, Asien und Südamerika untersucht hat ist eine Konstante treffend beschrieben worden: Erforderlich für einen erfolgreichen Putsch seien schwache gesellschaftliche Institutionen sowie ein solider bürokratischer Staatsapparat. Das erste ließe die Umsetzung gelingen, das zweite sorge für eine reibungslose Machtübernahme, da man nur die Behördenleiter austauschen müsse und der Rest funktioniere wie eine Maschine, ohne dass man Strukturen neu aufbauen müsse. Für den einfachen Bürger ändere sich so quasi nur der Präsident und seine Minister, im täglichen Leben bliebe alles beim Alten.
Starke gesellschaftliche Institutionen hingegen machten einen Putsch quasi unmöglich, da der ganze Staatsapparat "Sand ins Getriebe streue".
DOGE mit einem ungewählten, niemandem Rechenschaft pflichtigen Handlanger(oder eigentlichen Strippenzieher) ist dahingehend clever, da man durch maximale Disruption den innerbehördlichen Widerstand unterbinden kann, oder zumindest so lange aufschieben, bis die Netzwerke nicht mehr funktionieren. Deadline für Trump sind wie gesagt die Midterms, da davor eine Kongressmehrheit für ein Amtsenthebungsverfahren schwer zu organisieren sein dürfte. Kein Abweichler wird sich schon jetzt offen outen, solange das Ergebnis des Verfahrens nicht absolut sicher ist(oder danach eh nur noch die Pension winkt).
 
Das Risiko wäre auch zu hoch, immerhin ist das erste was Diktatoren machen, die Bevölkerung zu entwaffnen. Das senkt die Möglichkeit, dass bei einem Bürgerkrieg ernsthafte Gegenwehr zu erwarten ist. Nicht ohne Grund steht der 2. Verfassungszusatz("Right to bear arms") in Tradition der "Bill of Rights" die ein ähnliches Recht zum Schutz gegen "Unterdrückung" vorsah. Selbst die Gründung der Vereinigten Staaten kann man als Rückgriff auf diese Rechte auslegen. Sollte Trump daran gehen wollen ist der Bürgerkrieg sicher, aber so weit wird es meiner Ansicht nach nicht kommen, dafür sind die normalen Amerikaner zu misstrauisch ihrer Regierung gegenüber.
Eine entwaffnete Bevölkerung mag allgemein günstig für derartige Vorhaben sein, in diesem Fall scheint es sich aber anders zu verhalten. Zunächst sind die Waffen in den USA nicht gleichmäßig verteilt, sondern nur knapp 1/4 der Bevölkerung besitzt Schusswaffen. Es gibt aber sogenannte "super-owners", das sind ca. 3% der Bevölkerung, welche aber ca. die Hälfte aller Schusswaffen besitzen.
https://www.theguardian.com/us-news/2016/sep/19/us-gun-ownership-survey

Jetzt kann man fragen, welches Wahlverhalten oder welche Putsch-Toleranz mit Waffenbesitz bzw. "Super-Waffenbesitz" einhergeht. Ich finde auf die Schnelle keine gute Quelle, würde aber annehmen, dass Trump die meisten Waffenbesitzer bereits im Team hat. Insbesondere solche, die bereit wären ihr Leben in einem Bürgerkrieg zu gefährden.
Rechtsextreme Milizen, wie die am Sturm auf das Kapitol maßgeblich beteiligten und sogar darauf vorbereiteten Proud Boys, gehören ganz sicher zu den super-owners, die nicht nur Handfeuerwaffen sondern auch Gewehre inkl. reichlich Munition besitzen, regelmäßig damit üben und zudem hochmotiviert sind, damit auf Andersdenkende zu schießen.

Eine unbewaffnete Bevölkerung mag anderorts und zu anderen Zeiten ein Vorteil für einen Putschversuch sein. Ein Putsch durch das Trump-Regime würde jedoch die bewaffnete Bevölkerung als Miliz anteilig zum eigenen Vorteil nutzen.

Musk bereitet mit DOGE bereits die Bürokratie für den reibungslosen Übergang vor - jeglicher Sand im Getriebe wird entfernt. Der Sicherheitsapparat übt mit illegalen Migranten, wie man Anteile der Bevölkerung effizient aussortiert und außerhalb der Landesgrenzen in Lagern unterbringt. Die kulturrellen Institutionen werden wie oben verlinkt ebenfalls angepasst.

Und es gibt hier bereits Stimmen, die verlangen, die Goldreserven der BRD, welche zu einem Drittel (ca. 100 Milliarden Euro) bei der FED eingelagert sind, nach Deutschland zu holen, weil man Trump zumindest in Sachen Handelsstreit nicht vertraut.
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/gold-deutschland-donald-trump-usa-100.html
 
Rechtsextreme Milizen, wie die am Sturm auf das Kapitol maßgeblich beteiligten und sogar darauf vorbereiteten Proud Boys, gehören ganz sicher zu den super-owners, die nicht nur Handfeuerwaffen sondern auch Gewehre inkl. reichlich Munition besitzen, regelmäßig damit üben und zudem hochmotiviert sind, damit auf Andersdenkende zu schießen.
Die Anführer der "Proud Boys", welche lange Haftstrafen bekommen haben, hatte Trump ja gleich nach seiner Amtseinführung begnadigt. Diese Typen sind echt gefährlich!
 
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