Das Risiko wäre auch zu hoch, immerhin ist das erste was Diktatoren machen, die Bevölkerung zu entwaffnen. Das senkt die Möglichkeit, dass bei einem Bürgerkrieg ernsthafte Gegenwehr zu erwarten ist. Nicht ohne Grund steht der 2. Verfassungszusatz("Right to bear arms") in Tradition der "Bill of Rights" die ein ähnliches Recht zum Schutz gegen "Unterdrückung" vorsah. Selbst die Gründung der Vereinigten Staaten kann man als Rückgriff auf diese Rechte auslegen. Sollte Trump daran gehen wollen ist der Bürgerkrieg sicher, aber so weit wird es meiner Ansicht nach nicht kommen, dafür sind die normalen Amerikaner zu misstrauisch ihrer Regierung gegenüber.
Eine entwaffnete Bevölkerung mag allgemein günstig für derartige Vorhaben sein, in diesem Fall scheint es sich aber anders zu verhalten. Zunächst sind die Waffen in den USA nicht gleichmäßig verteilt, sondern nur knapp 1/4 der Bevölkerung besitzt Schusswaffen. Es gibt aber sogenannte "super-owners", das sind ca. 3% der Bevölkerung, welche aber ca. die Hälfte aller Schusswaffen besitzen.
https://www.theguardian.com/us-news/2016/sep/19/us-gun-ownership-survey
Jetzt kann man fragen, welches Wahlverhalten oder welche Putsch-Toleranz mit Waffenbesitz bzw. "Super-Waffenbesitz" einhergeht. Ich finde auf die Schnelle keine gute Quelle, würde aber annehmen, dass Trump die meisten Waffenbesitzer bereits im Team hat. Insbesondere solche, die bereit wären ihr Leben in einem Bürgerkrieg zu gefährden.
Rechtsextreme Milizen, wie die am Sturm auf das Kapitol maßgeblich beteiligten und sogar darauf vorbereiteten Proud Boys, gehören ganz sicher zu den super-owners, die nicht nur Handfeuerwaffen sondern auch Gewehre inkl. reichlich Munition besitzen, regelmäßig damit üben und zudem hochmotiviert sind, damit auf Andersdenkende zu schießen.
Eine unbewaffnete Bevölkerung mag anderorts und zu anderen Zeiten ein Vorteil für einen Putschversuch sein. Ein Putsch durch das Trump-Regime würde jedoch die bewaffnete Bevölkerung als Miliz anteilig zum eigenen Vorteil nutzen.
Musk bereitet mit DOGE bereits die Bürokratie für den reibungslosen Übergang vor - jeglicher Sand im Getriebe wird entfernt. Der Sicherheitsapparat übt mit illegalen Migranten, wie man Anteile der Bevölkerung effizient aussortiert und außerhalb der Landesgrenzen in Lagern unterbringt. Die kulturrellen Institutionen werden wie oben verlinkt ebenfalls angepasst.
Und es gibt hier bereits Stimmen, die verlangen, die Goldreserven der BRD, welche zu einem Drittel (ca. 100 Milliarden Euro) bei der FED eingelagert sind, nach Deutschland zu holen, weil man Trump
zumindest in Sachen Handelsstreit nicht vertraut.
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/gold-deutschland-donald-trump-usa-100.html