Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Die USA haben, wie andere Staaten Amerikas ebenfalls, die Sklaven aber auch nicht abgelehnt.
Es ist ein europäisch-englisches-spanisches Erbe, dass auch nach der Unabhängigkeit 1776 bis zum Sezessionskrieg primär in den Südstaaten auch weiter "gepflegt" wurde.
Wenn man so will, waren die USA hier A1 Kunden der primär britischer Kolonialplünderer in Afrika.
Und die USA sind ja erst nach dem 2. Weltkrieg so richtig groß geworden, weil Europa und Japan in Trümmern lagen. Ohne Wirtschaftsgegner dominierst du den Markt natürlich.
Nicht umsonst stürzte der "Black Friday" die ganze Welt in eine Weltwirtschaftskrise.
Ein eindeutigeres Zeichen der Bedeutung des US-Wirtschaftsraumes für den Rest der Welt schon um 1929 kann man ja kaum bekommen.

Der Zeitraum von 1898 bis 1945 ist hier nett beschrieben:

Richtig ist, dass ab 1960 die Schere erst richtig aufging.
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Und im Gegensatz zu Russland haben die USA die deutschen Wissenschaftler eingebürgert und konnten von ihrem Wissen profitieren. Ob die Nasa ohne die Hilfe von Wernher von Braun und dessen Mitarbeiter Ende der 60er schon den Mond hätten erreichen könnten, kann angezweifelt werden.
Mutmaßlich nicht, aber Raketentechnik ist ja nicht alles.
Mich faszinieren "Kleinigkeiten", insbesondere aus dem Bausektor.
Die haben schon Fernwärmenetze gebaut, da haben die meisten Deutschen noch Kohle aus dem Keller geholt.
Die GE Gasbrenner von 1975 hier auf dem ehemaligen Kasernengelände haben immer noch eine höhere Effizienz als der Siemens Brenner von 2020. ^^

Nichtsdestotrotz sind die USA heute die einzige Supermacht der Erde, deren Militär ebenso überlegen ist die die Wirtschaftskraft. Die Nato ohne die USA wären meines Erachtens kaum verteidigungsfähig.
Dem ist so.
 
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Der neue Herausforderer von Trump kommt aus den eigenen Reihen und heisst Ron DeSantis. Er ist deutlich jünger aber auch sehr konservativ eingestellt. Er hat wohl in Florida gleich das Abtreibungsgesetz verschärft und Waffengesetz gelockert. Wie seine Haltung aussenpolitisch ist weiß ich noch nicht.
 
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Der neue Herausforderer von Trump kommt aus den eigenen Reihen und heisst Ron DeSantis. Er ist deutlich jünger aber auch sehr konservativ eingestellt. Er hat wohl in Florida gleich das Abtreibungsgesetz verschärft und Waffengesetz gelockert. Wie seine Haltung aussenpolitisch ist weiß ich noch nicht.
Schlimmer als Trump, als ein kleines "Gegenmodell" tritt ja auch Niklki Haley an, die zumindestens etwas gemäßigter ist als beide. Mal schauen ob Trump seine Fanbase weiterhin mobilisieren kann und erhalten bleibt und wie viel rechtliches Ungemach noch in 1,5 Jahren auf ihn wartet.
De Santis ist eher so ein 0,5 Höcke Verschnitt!
 
De Santis ist eher so ein 0,5 Höcke Verschnitt!
Zustimmung bzw. eher schlimmer.


Immer vor Augen halten.
Die Reps positionieren sich in Relation zu D. grob rechts von CDU/CSU mit ordentlichen Portionen von AFD und noch rechter.
Die Demokraten sind maximal irgendwas zw. CDU und FDP
Irgendwas wie SPD/Grüne bildet ideologisch max. der alte Sanders ab, sein effektives politisches Wirken ist aber wieder recht nahe an CDU.
 
Der neue Herausforderer von Trump kommt aus den eigenen Reihen und heisst Ron DeSantis. Er ist deutlich jünger aber auch sehr konservativ eingestellt. Er hat wohl in Florida gleich das Abtreibungsgesetz verschärft und Waffengesetz gelockert. Wie seine Haltung aussenpolitisch ist weiß ich noch nicht.
Er ist ein rechter Hardliner. Das scheint derzeit das einzige Mittel zu sein, die weiße Mehrheit zu ködern, denn die wollen die Leute an sich binden. aber warum sollte jemand DeSantis wählen, wenn er das Original bekommen kann?
Von daher rechne ich damit, dass Trump die Vorwahlen für sich entscheidet.
Und außenpolitisch ist DeSantis ja noch nie in Erscheinung getreten. Muss er auch nicht. Er musste sich ja nur um Florida kümmern.
 

Der Irre könnte tatsächlich nochmal Präsident werden. Selbst wenn er verurteilt wäre.
Die haben gesagt das er sich dann sogar selber begnadigen könnte.
So krank ist das System dort. :ugly:
 
Der Irre könnte tatsächlich nochmal Präsident werden. Selbst wenn er verurteilt wäre.
Da ist die tagesschau bemerkenswert unpräzise.

Ich kopiere der Einfachheit halber mal ne korrekte Darstellung eines i-net users hier rein:

Da muss man erst mal das etwas komplizierte Wahlrecht der USA auseinander dividieren. Die beiden Punkte in der Frage haben nämlich nicht direkt etwas miteinander zu tun.

Zunächst einmal wird der US Präsident auf Bundesebene nicht von den Bürgern gewählt, sondern von den Staaten. Diese Wahl wird von Bundesrecht geregelt. Dieses kennt allerdings nur folgende Voraussetzungen, damit sich jemand zur Wahl stellen kann:

  1. Der/Die Kandidat/in muss die Bürgerschaft durch Geburt erworben haben ("natural born citizen")
  2. Ist mindestens 35 Jahre alt
  3. Muss mindestens 14 Jahre in den USA gelebt haben
Vorstrafen sind dabei nicht erwähnt, d.h. prinzipiell kann sich auch ein verurteilter Straftäter zur Wahl stellen.

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie die Bundesstaaten entscheiden, wen sie jeweils zum Präsidenten wählen wollen. Das wiederum ist alleinige Sache der Bundesstaaten nach ihrem jeweils geltenden Recht, was einer der Gründe ist warum das von außen wie ein riesiges Chaos aussieht. Jeder Staat hält sich an die Gesetze, die er sich selbst gegeben hat, und die sind teilweise sehr unterschiedlich, allerdings basiert es in allen Staaten auf einer allgemeinen Wahl. In einigen Bundesstaaten verlieren Straftäter tatsächlich ihr aktives Wahlrecht permanent, in anderen Bundesstaaten zumindest für die Dauer ihre Strafe. Aber da es sich dabei im eine vollkommen unabhängige Wahl von der des US Präsidenten handelt gibt es da keinen formalen Widerspruch

Kurzum, Trump ist in drei Bundesstaaten angeklagt, zwei davon schließen eine Wahl eines Vorbestraften aus.
Kommt also darauf an, wo Trump dann letztlich verurteilt wird.


Die haben gesagt das er sich dann sogar selber begnadigen könnte.
Die Hürden einer "Selbstbegnadigung" auf Bundesebene sind sehr hoch.
Er kann einen Vorschlag dem supreme court vorlegen.
Dieser muss im Bundesstaat, in dem die Verurteilung folgte, den Richter (oder dessen Nachfolger im Amt) konsultieren, ob eine Begnadigung nicht dem Strafrecht des Bundesstaates widerspricht.

So krank ist das System dort. :ugly:
Na ja,

 
Yo, mei,
dafür haben wir mit an hoher Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen noch nicht verurteilten Straftäter als Bundeskanzler.
Stichwort: cum ex
Naja, ob er da wirklich etwas mit zu tun hat ist ja noch gar nicht nachgewiesen.
Bei Trump sind die Anschuldigungen so gut wie alle nachgewiesen.
Das ist der große Unterschied.
Es hat auch noch nie ein Politiker so oft und offensichtlich gelogen wie Trump.

Und du willst doch nicht wirklich Trump mit Scholz vergleichen, oder? :ugly:
 
Ich verstehe dieses permanente "mit dem Finger auf andere zeigen" nicht. Klar gibt es in den USA viele, für Außenstehende, komische klingende Dinge, das ist aber in fast jedem Land so. Auch Deutschland.
Also du findest Trump als Präsident ok? Selbst nachdem was er alles gemacht hat?
Was bittest du? Wo ist denn der Nachweis?


Trump mit Scholz zu vergleichen ist total absurd.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und natürlich auch das teilweise kranke System in den USA wodurch er nochmal Präsident werden könnte.
@compisucher hat doch ganz gut erklärt wie das zu Stande kommt. Das macht doch das System an der Stelle nicht krank. Ich bin auch kein Fan vom Wahlsystem der USA, aber es ist wie es ist und in Kombination mit der höheren Freiheit der einzelnen Bundesstaaten, verglichen mit den Bundesländern, kann es dann zu so einer Situation kommen.

Das ist so mit Deutschland nicht vergleichbar. Du dürftest hier ja auch Bundeskanzler werden wenn du in Papua-Neuginea eine Straftat begangen hast.
 
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