Hmmm... mir erscheint die hiesige Gesellschaft - oder zumindest die Beiträge hier zum Thema - ebenso gespalten zu sein, wie "da drüben".
Es ist schon erstaunlich, dass wenn Indizien in die eine Richtung sprechen (kein Bezug zu irgend einem Vorfall, sondern allgemein), sofort gemutmaßt wird, dass was "untergeschoben" wird, es FalseFlag Aktionen waren und dergleichen.
Warum kann man nicht einfach akzeptieren, dass es in beiden extremen Lagern rechts wie links Menschen gibt, die durch kriminelle Handlungen für ihre politische Einstellung einen Vorteil erhoffen.
Völlig außer Acht gelasen wird dabei, dass es bisher keinen einzigen Präzidenzfall gab, in dem in dem Falle ein Mord irgendwem genützt hätte. Es gab immer nur Verlierer, früher oder später.
Die tatsächliche und einzige Gefahr für die Demokratie ist, dass wir den humanistischen Pfad der Ideale verlassen.
Vielleicht sollte man mal abwarten, bis der Täter identifiziert oder gefasst ist.
Fakt ist, der Tod von Charlie Kirk wird massiv instrumentalisiert und was mich besonders irritiert auch hier in DE.
Ich meine, nein ich wette das weit mehr als 80 Millionen Einwohner in DE weder seinen Namen noch die Person kannten, aber meine gesammte Timeline in X ist voll davon. Jedes einzelne AfD Mitglied bekundet "seine Sollidarität", Medien wie NIUS oder Apollo machen Sondersendungen und es wird allen ernstes gefordert, der Bundeskanzler solle sich äußern, WTF, dazu wurde eine Schweigeminute im europäischen Parlament versucht zu beantragen.
Der Mensch viel einem Attentat in den USA und nicht in DE oder Europa zum Opfer, dazu hatte er weder eine Position noch sonst etwas. Er war nichts weiter als ein Trump Influencer!
Darüber hinaus kann jeder selber googlen welche politischen Einstellungen Charlie Kirk propagierte und vertrat, besonders menschenfreundlich waren diese nicht, nun wird aber von einer gewissen Clientel in DE versucht, dieses Attentat und diesen Menschen als Märtyrer zu installieren und zu instrumentalisieren, was wirklich absurd anmutet, bei irgendeinem US Influencer. Und warum in aller Welt, solte sich der Bundesjanzler dazu äußern, gefordert von der AfD Bundestagsfraktion und mehreren AfD Mitlieder des Bundestages. NIUS titelt der JFK Moment, der neuen Konservativen. Im Grunde kann man so etwas nur als verrückt bezeichnen.
Schließen möchte ich mit einem Zitat und politischen Einstellung von Charlie Kirk:
"Ich denke, es lohnt sich, leider jedes Jahr einige Todesfälle durch Schusswaffen in Kauf zu nehmen, damit wir den zweiten Verfassungszusatz haben, um unsere anderen gottgebenen Rechte zu schützen. Das ist ein vernünftiger Kompromiss."
Das schloss explizit seiner Meinung nach, die ganzen Schusswaffen - Toten Kinder und Jugenlichen, die an US Schulen Opfer von Attentaten durch Schusswaffen wurden, mit ein.
Tja nun ist er eines dieser Opfer, die er als vernünftigen Kompromiss bezeichnete.