Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Müssen, da sie sonst an der Reihe sind, oder denkst du echt, dass wenn das Baltikum angegriffen wird, die USA helfen?
Guck dich mal in Europa um. Überall Rechte in den Regierungen. Da kocht jedes Land sein eigenes Süppchen.
Wir können froh sein wenn sich Europa nicht noch ganz zerstreitet.
Die Ukraine wie man sie kannte ist Geschichte! Und für Selenskyj ist es besser jetzt das Angebot anzunehmen.
Oder sie wird langsam immer weiter ausbluten und sie werden alles verlieren!
 
Putin hatte am Anfang nur auf Maximalforderungen bestanden. Vollständige "Entnazifizierung" und Entmilitarisierung der Ukraine. Das war für die Amerikaner als auch die Ukrainer natürlich absurd.

Jo. Ich glaube im zweiten Kriegsjahr ist er dann auf "kein NATO- oder EU-Beitritt, keine Aufrüstung, komplette Abtretung aller auch nur teilweise besetzten Oblaste, vollkommene Rücknahme aller Sanktionen" gewechselt. Ohne seinerseits irgendwelche Garantien anzubieten, dass er später nicht einfach wieder angreift, um sich noch mehr zu holen. Über diesen Diktatfrieden war er bereit zu reden, abr es für die Ukrainer und Amerikaner natürlich absurd, an so einem Gespräch teilzunehmen. Was hätten sie auch sagen sollen? "Ja mein Gebieter"? Das war der Zustand, in dem deutsche Medien berichtet haben, dass es keine Bereitschaft gibt, mit den USA und Ukraine über eine friedliche Lösung des Konflikts zu verhandeln. Denn eine bedingungslose Kapitulation ist eben keine friedliche Lösung und auch nichts, was man verhandelt.

Und daran hat sich bis heute FAST nichts geändert: Putin beharrt weiterhin auf seinen Forderungen, für die Ukraine bedeuten sie weiterhin den Untergang. Neu ist nur, dass der US-Präsident trotzdem darüber reden, also nicht-Amerikaner ans Messer liefern möchte. Aber das ist eben Trump und kein Widerspruch zu Medienberichten über die Position von Biden. Diesen waren korrekt, haben aber logischerweise keine Aussage über die "nach der Wahl" gemacht. Sie dafür zu kritisieren ist in etwa so sinnvoll, wie dem Wetterbericht eine Lüge zu unterstellen, wenn dieser für gestern Sonne vorhergesagt hat, es aber morgen regnet.
 
Sachen gibt das ...

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Ich frage mich, was das Konzept von Trump ist?

Die Europäer endlich aufwecken und nicht mehr für deren Kram blechen, okay, kann ich verstehen. Aber das mit den Zöllen, das geht bei mir nicht in den Kopf. Er will ja, dass die Unternehmen lernen, dass man im Inland produzieren soll und nicht dort, wo die Arbeitskraft schön billig ist. Bin ich auch bei ihm. Der Haken ist doch aber, dass die USA gar nicht die Kapazitäten haben, um den Ausfall schlagartig zu kompensieren. Also müssen die doch mindestens für ein paar Jahre Waren importieren, wo nun 25 % und mehr Zölle obendrauf kommen, die wiederum die Verbraucher löhnen müssen.

Was stellt der sich vor, wie die Verbraucher das bei den Midterms quittieren werden?
 
Ich frage mich, was das Konzept von Trump ist.
Er hat kein Konzept, er hat eine Ideologie die in der modernen Welt nicht mehr realisierbar und schon gar nicht mit seinen Mitteln zu erreichen ist. Realität hat aber genau wie sachliche Argumente oder gar Flexibilität in Entscheidungen keinen Platz in der Welt von Ideologen. Dass der Kerl fast 80 ist trägt dabei rein biologisch dazu bei, dass er so ist wie er ist. Der Volksmund würde sagen er ist ein "alter(sstarrsinniger) weißer Mann".

Ich wehre mich irgendwie immer dagegen, Leuten eine besondere Strategie oder Konzept zu unterstellen, wenn deren Handlungen durch Starrsinn und Dummheit umfänglich erklärbar sind.
 
Es ist ja nicht nur er. Oder denkst du, dass das alles nur Speichellecker in seinem Gefolge sind? Die sind ja allesamt bedeutend jünger und müssen mit dem Ergebnis leben.
 
Die Speichellecker leben davon, dass sie ihrem Meister nach dem Mund reden und von ihm dafür fürstlich entlohnt werden. Die müssen weder mit Krieg noch mit wirtschaftlichen Problemen leben so lange sie das machen. Es gibt ja auch Leute in der Politik, die sowohl unter Biden als auch unter Trump gearbeitet haben und ihre "Überzeugungen" spontan um 180° geändert haben just mit dem Wechsel des Präsidenten.
Auch hier gehts nicht um Realität, es geht um Machterhalt. Nur ganz wenige haben sowohl den Einfluss als auch die Eier, sich dem politisch entgegenzustellen - und die werden dann aus dem Parlament geworfen und ähnliches, im Hintergrund darf man davon ausgehen dass ihre politische Karriere damit beendet ist/wird. Bleiben also nur noch ne Handvoll Leuten mit Einfluss, Eiern, wirtschaftlicher Unabhängigkeit und einem Alter wo Karriere keine Rolle mehr spielt. Bernie Sanders beispielsweise. Aber die können Trump alleine nicht aufhalten.
 
Trump steht auf Autokraten und sein Gefolge ist voller Leute, die von einer Diktatur in den USA träumen. The Handmaid’s Tale ist da nicht Unterhaltung sondern Wunschvorstellung und Lehrfilm.
 
Ich frage mich, was das Konzept von Trump ist?

Die Europäer endlich aufwecken und nicht mehr für deren Kram blechen, okay, kann ich verstehen. Aber das mit den Zöllen, das geht bei mir nicht in den Kopf. Er will ja, dass die Unternehmen lernen, dass man im Inland produzieren soll und nicht dort, wo die Arbeitskraft schön billig ist. Bin ich auch bei ihm. Der Haken ist doch aber, dass die USA gar nicht die Kapazitäten haben, um den Ausfall schlagartig zu kompensieren. Also müssen die doch mindestens für ein paar Jahre Waren importieren, wo nun 25 % und mehr Zölle obendrauf kommen, die wiederum die Verbraucher löhnen müssen.

Was stellt der sich vor, wie die Verbraucher das bei den Midterms quittieren werden?
Gleichzeitig will Trump die Subventionen für Tech-Unternehmen streichen. Welche Biden eingeführt hatte.
Martin Richenhagen hatte bei Markus Lanz gesagt, dass Trump seine Strategie mit den Strafzöllen nicht aufgeht.
Was ich auch nicht wusste ist, dass Autos von deutschen Autobauern wie BMW, in den USA Exportschlager sind. Noch vor eigenen Marken wie Ford usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wird für Bewegung an der Börse sorgen. Wer viel Geld hat, verdient dabei viel Geld. Die Geldelite hofiert ihn gern dafür. Er spekuliert sicher auch auf politisch verwertbare Zahlen, um seine Erfolge zu belegen. Es wirkt auch überaus potent, wenn man einfach so die Zölle anhebt, um damit allen $hitholes zu zeigen, dass man es kann.

Außerdem: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/zoelle-usa-aussenhandel-100.html

Nun kann man aber auch schauen, mit welchen Ländern die USA viel Handel betreiben. Das sind mit deutlichem Abstand die beiden Nachbarn Kanada und Mexiko sowie China. Mit Kanada und Mexiko besteht zwar ein gewisses Ungleichgewicht, richtig schief liegt es aber mit China: Export bei 148 Milliarden $, Import für 421 Milliarden $.
Trump mag China nicht, und er mag es nicht, von China unfair behandelt zu werden.

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https://www.statista.com/statistics/186601/ranking-of-the-largest-trading-partners-for-us-imports/
https://www.statista.com/statistics...gest-trading-partners-for-us-exports-in-2010/
 
Musk und Trump drehen ab.

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Ist halt komplett postfaktisch, was da abgeht. Tatsachen spielen keine Rolle mehr.

Wir sehen aktuell den kompletten Zusammenbruch des westlichen Wertekanons durch die USA und eine besorgniserregende Nähe und Zuneigung zu autokratischen Regimen.
 
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