Geschichte der wichtigsten Intel-CPUs (mit Bildergalerie)

Und nein, ich bin kein "Nostalgiker" oder C64 Anhänger, ich hatte nur lange einen und habe ihn auch universell eingesetzt während mein Bruder mit 286'er/386'er unterwegs war und gekotzt hat was bei ihm alles NICHT möglich war bzw. nur zu exorbitant höheren Preisen als am C64/Amiga u.ä.
Tja und dann wurden PC irgendwann deutlich schneller und besser und die Zeiten des Amigas waren vorbei. Aber so ist das halt Technik verändert sich. Und heute ist der Amiga/c64 ein schönes Stück Technik Gesichte die sicher den ein oder anderen Erfinder ( IT-Ler) ins Leben gerufen hat.

Vlt ganz interessant dazu
 
Könntest du bitte mal im Kontext von dem ganzen bleiben @Pu244 ?
Es ging Primär um ARBEITS PC's und nicht um Gaming. Und selbst da war ein C64 teils DAMALS!! dem PC überlegen, je nach Betrachtungswinkel !

Nein, es geht um folgenden Satz:
PC's waren zu der Zeit einfach nur übertrieben Teuer und boten abseits von mehr RAM kaum Vorteile.

Und da steht halt eben nichts von Arbeits PC, sondern nur von PC. Wobei der PC, durch seine extreme Palette an Zubehör auch produktiv seine Vorteile hatte.

Einen ARBEITS PC, das ist die Definition von Personal Computer damals gewesen, war kein GAMING Rechner.

Nein, ein PC war vielseits. Spiele gehörten auch dazu. Wobei eben auch bei produktiven Geräten die Vielseitigkeit genutzt werden konnte. Es gibt ja auch abseits der langweiligen Buchführung viel zu tun (der Grund für den Erfolg des Apple II)

Betrachte meine Aussagen in diesem Licht und du wirst evtl. merken was für einen Blödsinn du da zusammen geschrieben hast mit deinen abwegigen Vergleichen.

Wenn du etwas einschränken willst, dann schreib das auch so. Keiner kann etwas dafür, wenn deine Aussagen einen völlig anderen Sinn ergeben, nur weil du das wichtigste wegläßt.

Außer natürlich du bist einfach zu Verbohrt um von deiner eigenen, recht eingeengten Sichtweise, ab zu weichen.

Nein, es ist einfach eine Tatsache, dass deine Originalaussage so nicht stimmt, auch wenn du versuchst das ganze gerade zu biegen.

Ansonsten zeig mir doch bitte mit welchen ARBEITS-Programmen der PC dem C64 zu SEINER Zeit so überlegen war ! KONTEXT und ZEIT beachten !!

Wenn man es einschränkt, dann war der C64 die preiswertere Vernunftlösung. Aber darum ging es in deiner Ursprungsaussage nicht.

Und nein, ich bin kein "Nostalgiker" oder C64 Anhänger, ich hatte nur lange einen und habe ihn auch universell eingesetzt während mein Bruder mit 286'er/386'er unterwegs war und gekotzt hat was bei ihm alles NICHT möglich war bzw. nur zu exorbitant höheren Preisen als am C64/Amiga u.ä.

Da hat dein Bruder wohl am falschen Ende gespart. Wenn man den PC mit den richtigen Komponenten gefüttert hat, dann war er seiner Zeit weit voraus, das war allerdings kostspielig. Umgerechnet 1000€ durfte man da im Mittel schon investieren, wenn man auch nur dabei sein wollte und das pro Jahr. Wer die Segnungen des technischen Fortschritts voll genießen mochte, der konnte da auch schonmal umgerechnet 1500-2000€ pro Annum blechen. Einen C64 gab es am Anfang für umgerechnet 1730€, dann noch etwas Zubehör und man war ein paar Jahre versorgt.
 
In den frühen 80ern haben viele große Kunden auf IBM gewartet, statt schon vorhandene Lösungen von Apple oder Commodore zu kaufen - warum auch immer. Das hat der x86 Architektur unglaublichen Aufschwung verliehen (die anderen Hersteller haben ja meist auf Motorola CPUs gesetzt).
Ich sehe es auch so, dass in vielen Bereichen der IBM PC kaum Konkurrenzfähig war. Allerdings hatte er einen 80 Zeichen-Modus (in einer Bildschirm-Reihe werden 80 Zeichen ausgegeben, was so ca. einer seitenbreite Papier entsprach) statt 40 oder weniger Zeichen bei der Konkurrenz. Man konnte auch viel mehr RAM einbauen (theoretisch jedenfalls). Und er wurde auch an andere Hersteller lizensiert - was ein wesentlicher Unterschied zu bisherigen Computerlösungen war. Vielleicht sogar der entscheidende Unterschied. In den USA haben Clones wie Compaq und Tandy schnell wesentliche Marktanteile erobert.

Als Atari-Fan muss ich natürlich noch sagen, dass der Atari ST ab 1985 vermutlich der "bessere" PC war, vor allem mit dem hochauflösenden S/W Monitor. Ihn gab es auch mit viel RAM und er war vergleichsweise günstig.

intel hat mit dem 4004 eines der entscheidenden Puzzleteile für die Computerrevolution erfunden und gebaut, das kann man ihnen nicht absprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
In den frühen 80ern haben viele große Kunden auf IBM gewartet, statt schon vorhandene Lösungen von Apple oder Commodore zu kaufen - warum auch immer.

Die Leute dort sind eben stockkonservativ, die kaufen möglichst nur bewährtes und niemand verkörperte das besser als IBM. Sie haben sogar noch Werbung damit gemacht: "es wurde noch niemand gefeuert, weil er IBM gekauft hat". Das ist auch der Grund, warum Intel sich so gut halten kann, obwohl AMD in vielen Kategorien die besseren Produkte hat und weniger kostet.
 
@Pu244 : Jetzt lass aber mal die Verdammte Kirche im Dorf ja !

DU hast einen einzigen Satz aus einem absatz von mir herrausgerissen und darauf den ganzen Aufriss hier aufgebaut. Ein Satz der eine Reaktion auf ein ZITAT!! war. Ein Zitat welches sich darauf bezog das es sich bei einem (unter anderem) C64 NICHT um einen Personal-Computer im Sinne von Arbeitsrechner handeln würde! RAFF das endlich !

Scroll doch mal hoch und guck nochmal hin verdammte Axt ! Es geht einfach nur auf den Senkel wenn solche wie du Sachen aus dem Zusammenhang reißen, einen völlig anderen zusammenhang bzw. eine andere Bedeutung erfinden und dann noch drauf bestehen das sie zu 100% Recht haben.
 
Interessanter Artikel... Danke!:D

Intel nutzt doch viele Patente von AMD, richtig?
Ich meine z.B. x86-64x oder Memory-Controller. Leider wurde das im Bericht nicht erwähnt. AMD nutzt soweit ich weiß ja nur ein Patent (x86). Nicht?:huh:

Aber auch egal. Für ne kleine Zusammenfassung ist dieser Artikel genial!:daumen:
Die Annahme ist unzutreffend. Intel und AMD verfügen über ein (bereits mehrmals erneuertes) vollumfängliches Cross-Lizenz-Abkommen, dass es dem jeweils anderen Teilnehmer ermöglicht sämtliche x86-relevanten Patente mitzunutzen. Ohne dieses könnte AMD gar keine x86-kompatiblen-CPUs fertigen und auch Intel würde ohne den Zugriff auf die entsprechenden AMD-Patente zumindest ins Schlingern kommen.
Darüber hinaus als Background: AMD begann als reine CopyCat, indem man in den 80ern durch den Druck von IBM von Intel die Fertigung ihrer x86-CPUs in Lizenz zugesprochen bekam. In den 70ern und Anfang der 80er war das noch relativ normal und auch bspw. TI und andere fertigten x86-CPUs in Lizenz.

*) Beispielsweise kann AMD gemäß des Abkommens auch AVX-512 mit den diversen Subsets implementieren.

**) Konkret durfte AMD ab 1991 offiziell x86-386-kompatible CPUs fertigen. Nach Jahren der Verhandlung zahlte Intel 18 Mio. US$ wegen Vertragsbruch, AMD zahlte 58 Mio. US$ wegen Patentverletzungen und AMD erhielt eine unbeschränkte Lizenz zur Verwendung des 386- und 486-Microcodes. (Das Verfahren selbst wurde offiziell erst 1995 mit einem Vergleich beendet.)
AMD ruhte sich jedoch zuerst auf diesem Abkommen aus und fertigte nur weitestgehend unveränderte Klone der Intel-Designs. Beispielsweise der Am386DX war ein nahezu exakter Klon des 80386DX und der ab 1993 gefertigte Am486 war weitestgehend eine Kopie des i486.
AMDs erste echte Eigenentwicklung war der K5 (1996), der zu wesentlichen Teilen auf deren hausinterner RISC-Architektur basierte, jedoch blieb der Erfolg aus, da man hier mit vielen Problemen und Verzögerungen in der Entwicklung zu kämpfen hatte. Erste echte Bewegung kam erst 1997 ins Spiel mit dem K6, der jedoch keine echte Eigenentwicklung war, sondern mittels der Übernahme von NexGen zugekauft wurde (NexGen plante das Design als Nx686 zu vermarkten).
Unter der Ägide des ehemaligen NexGen-Chefs Atiq Raza entstand dann der K6-2 mit der eigenen Instruktions-Erweiterung 3Dnow! und vor allem der Athlon.

Der MOS-6510, allerdings war der nicht von Intel. ;)
Lol, du hast es eigentlich schon selbst gesagt ... der war von MOS Technology Inc. Die Firma wurde 1969 gegründet und 1970 kaufte sich Allen-Bradley als mehrheitlicher Eigner ein. Nachfolgend übernahm man etliche Ingenieure von Motorola, was später zu einem Eklat führte, der die Firma nahezu in den Ruin führte. 1976 einigte man sich mit Motorola auf einen Vergleich *) und noch zum Jahresende hin wurde die Firma von Commodore aufgekauft.

Der MOS 6510/8500 war eine modifizierte Variante des Ur-MOS 6502 aus dem Jahre 1975, den Commodore mit einigen zusätzlichen Chips bspw. im C64 verwendete, so bspw. dem MOS 6567/8562 für die NTSC-Ausgabe und dem MOS 6581/8580 SID für die Soundgenerierung und -ausgabe.
Der MOS 6502 dürfte so manchem Nerd auch vom Apple I bekannt sein, ein von Steve Wozniak entwickelter Einplatinencomputer. Der Apple II, nun als "vollständiger" Computer, verwendete weiterhin unverändert diese CPU (wie auch etliche andere bekannte Kleincomputer um den Wechsel des Jahrzehnts herum, weil er sehr günstig im Einkauf war).

*) Das Problem war hier, dass man parallel zum MOS 6502 den kleineren MOS 6501 einführte, der Pin-kompatibel zum Motorola 6800 **) war und unter Beteiligung der übernommenen Motorola-Ingenieuren entwickelt wurde und zu einer großangelegten Patentklage führte. Allen-Bradley wollte sich nicht mit dem Multimillionen-Dollar-Konzern Motorola anlegen und verkaufte kurzerhand seine Anteile zurück an die MOS-Gründer und MOS Technology Inc. stand alleine da und zahlte schlussendlich eine Strafe von 200.000 US$, der sehr erfolgreiche 6501 durfte nicht mehr vertrieben werden und man einigten sich auf ein Patent-Austauschabkommen. Wenige Monate später übernahm dann Commodore die Firma.

**) MC6800, der Bestandteil des M6800-Mikrocomputersystems ist, das u. a. zusätzlich aus einigen ICs für die serielle und parallele Kommunikation besteht. Als Vorbild für das Design diente der altbekannte DEC PDP-11.
Motorola musste aufgrund des Marktdrucks durch den MOS 6501 den Stückpreis eines MC6800 von 175 US$ pro Stück auf 69 US$ reduzieren. Den Pin-kompatiblen MOS 6501 bot MOS Technology Inc. jedoch mit sehr aggressiven 20 US$ pro Stück an. Im November 1975 leitete Motorola daraufhin eine Patentklage ein.
 
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