Genius präsentiert Maus ohne Kabel - und ohne Akku

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Ich fände den Ansatz, die Maustaster (zumindest den linken) mit einem Piezo-Kristall zur Stromgewinnung zu kombinieren, ganz interessant. In Feuerzeugen ist das ja schließlich schon seit Ewigkeiten Usus. Fragt sich nur, ob sich das auch lohnt. Kann mir das jemand sagen?

Naja,interessante Idee. Aber ich bezweifle, dass der geringe Hub eines Klicks dafür genutzt werden kann. Vgl. mit der Wegstrecke beim Feuerzeug. Wenn ja wohl nur mit ordentlich Zeit und Geld durch entsprechende Entwicklung. Obs dann für 30 min längeren Betrieb reicht bevor der Stecker ran muss - Aus dem Bauch heraus bezweifle ich das.

Eine andere Sache: Was mich an Funkmäusen bisher immer gestört hatte, war, dass die sich nach einer gewissen Zeit der Nicht-Nutzung schlafen legen (zwecks Strom sparen), und es dann eine Sekunde dauert, bis das Signal wieder angenommen wird. Ist das immer noch der Fall, und wenn ja, wird das bei dieser Maus vermieden? Mich hatte diese Macke bisher vom Einsatz anbgehalten, weil das für Shooter komplett indiskutabel ist.
Bei welchem Shooter (oder sonst IRGENDeinem Spiel) bewegst du deine Maus denn mal ca. 1-2 Minuten lang überhaupt nicht? Ich benutze eigentlich nur Funkmäuse und habe das Problem immer nur in Windows bemerkt,in Spielen nie?!
 
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Bei welchem Shooter (oder sonst IRGENDeinem Spiel) bewegst du deine Maus denn mal ca. 1-2 Minuten lang überhaupt nicht? Ich benutze eigentlich nur Funkmäuse und habe das Problem immer nur in Windows bemerkt,in Spielen nie?!

Öhm... :redface: wenn ich zum Beispiel ... naja, nennen wir es "taktisch warte". Also mit eingeschaltetem Scope. Oder in einer dunklen Ecke mit Schalldämpfer. Ich weiß, soll man nicht machen, aber wenn gerade da plötzlich jemand vorbeikommt, muss ich in der Lage sein, ihm schnell ein Magazin in den Rücken zu jagen. Nicht dass er sich zufällig umschaut und mich vorher enteckt... XD

EDIT: Abgesehen davon stört mich dieses Einschlaf-Verhalten schon auf dem normalen Windows-Desktop. Ich habe nicht einen Hochleistungsrechner aufgebaut, um am Ende dann doch noch solche "Hänger" zu haben.
 
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Eine Super Technologie auf jedenfall gut nutzbar zb. im Büro oder aber auch am Laptop den man mitnimmt.
 
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Die Idee ist Genial, eine Ladestation auf dem Tisch und alles gelöst. Denn man braucht nur ne Pinkelpause, das wars. :daumen:

Da kann ich nur von ner G700 traumen! :crazy:
 
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Öhm... :redface: wenn ich zum Beispiel ... naja, nennen wir es "taktisch warte". Also mit eingeschaltetem Scope. Oder in einer dunklen Ecke mit Schalldämpfer. Ich weiß, soll man nicht machen, aber wenn gerade da plötzlich jemand vorbeikommt, muss ich in der Lage sein, ihm schnell ein Magazin in den Rücken zu jagen. Nicht dass er sich zufällig umschaut und mich vorher enteckt... XD

EDIT: Abgesehen davon stört mich dieses Einschlaf-Verhalten schon auf dem normalen Windows-Desktop. Ich habe nicht einen Hochleistungsrechner aufgebaut, um am Ende dann doch noch solche "Hänger" zu haben.
Du sollst ja auch nicht Campen. Du sollst dich bewegen. :daumen:
 
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Dieser ermöglicht zunächst das vollständige Laden der Maus via USB in nur drei Minuten.
Der erste Fail. Was ist wenn ich nur 2 Minuten was kopieren will und dann weg muss? Hab ich schon oft gehabt. Vorher Kaffee machen oder wie?

Im Gegensatz zu Akkus, die nach ein bis zwei Jahren intensiver Nutzung oftmals nur noch einen geringen Teil ihrer Ausgangsleistung erbringen...
Der zweite Fail. Eine Maus zieht nur sehr wenig Saft, demnach entlädt sich der Akku auch frühestens in 2 Wochen. Macht im Jahr rund 25 Ladungen. Mir ist kein NiMh Akku bekannt, das nach 50 Ladungen defekt ist. Da der Akku wahrscheinlich immer auf Raumtemperatur genutzt wird, wird im Leben nicht nach 2 Jahren sterben oder von der Ladung her nachgeben. Ein im Maus betriebener NiMh Akku, der nicht tiefentladen wird, wird vermutlich 10 Jahre oder länger halten. Einen "Memory-Effekt" wie sie bei NiCd existierte, gibt es bei NiMh auch nicht. Man kann sie "dauerladen".

Hieraus leitet Genius auch den "Eco"-Anspruch der Maus ab, denn die Entsorgung umweltschädlicher Akkus oder gar Batterien entfällt.
Der dritte Fail. Was denn jetzt? Akkus oder Batterien? 2xLithium Batterien können eine Maus 1 Jahr mit Saft versorgen. Und NiMh ist nicht schädlich für die Umwelt, man darf es sogar im Hausmüll entsorgen. Da ist nur Wasser und Metall drin. Sprich; Ein NiMh Akku zerfällt in Eisenoxid (Rost). Lithium an sich ist selbstauflösend. Anders als NiMh ist seine Chemische aktivität nach einigen Jahren von selber eingestellt. Es zerfällt in Eisenoxid.

Als absolutes Manko muss man jedoch den Aufladeprozess bewerten. Laut Hersteller-Homepage liegt ein USB/MicroUSBKabel bei.
Ich denke, wenn man alle vier Stunden MicroUSB-Gefrimmel hat, wird es ganz schnell nervig. :(
Vor allem geht sie schnell kaputt, wenn die dauernd eingesteckt und rausgeholt wird. Dann ist die Maus hinüber, bevor der Spaß überhaupt begonnen hat. Die spärlich eingelötete Halterung wird lange nicht durchhalten. Die selbe Halterung hab ich bei meiner Alfa Awus, nur muss ich den nicht dauernd ein und ausstecken. Eine Magnetvorrichtung mit eingefrästen/gebohrten Kontakten wäre besser gewesen.
 
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Der erste Fail. Was ist wenn ich nur 2 Minuten was kopieren will und dann weg muss? Hab ich schon oft gehabt. Vorher Kaffee machen oder wie?

Hier verstehe ich Dein Problem nicht so ganz. Aber egal, gibt schlimmeres. Nämlich folgendes.

Der zweite Fail. Eine Maus zieht nur sehr wenig Saft, demnach entlädt sich der Akku auch frühestens in 2 Wochen. Macht im Jahr rund 25 Ladungen. Mir ist kein NiMh Akku bekannt, das nach 50 Ladungen defekt ist. Da der Akku wahrscheinlich immer auf Raumtemperatur genutzt wird, wird im Leben nicht nach 2 Jahren sterben oder von der Ladung her nachgeben. Ein im Maus betriebener NiMh Akku, der nicht tiefentladen wird, wird vermutlich 10 Jahre oder länger halten. Einen "Memory-Effekt" wie sie bei NiCd existierte, gibt es bei NiMh auch nicht. Man kann sie "dauerladen".

Geräte, die wirklich nur sehr wenig Strom brauchen sind nicht gerade der Idealfall für Akkus, da hier die Selbstentladung zum Teil schneller ist als das Gerät. Besonders ältere NiMH-Akkus litten sogar noch unter recht hohen Selbstentladungsraten, sodass die für eine Maus mit geringem Energiebedarf nicht empfehlenswert waren. Und auch wenn die Tiefentladung kein Problem mehr darstellt, so besteht doch noch die Gefahr des Überladens.


Der dritte Fail. Was denn jetzt? Akkus oder Batterien? 2xLithium Batterien können eine Maus 1 Jahr mit Saft versorgen. Und NiMh ist nicht schädlich für die Umwelt, man darf es sogar im Hausmüll entsorgen. Da ist nur Wasser und Metall drin. Sprich; Ein NiMh Akku zerfällt in Eisenoxid (Rost). Lithium an sich ist selbstauflösend. Anders als NiMh ist seine Chemische aktivität nach einigen Jahren von selber eingestellt. Es zerfällt in Eisenoxid.

Woher hast Du denn bitte den Quark? :wow: Wasser und Metall? Und was für ein Metall denn bitte? Cadmium und Blei sind auch Metalle (Schwermetalle halt). Warum heißen die Dinger wohl NICKEL-Metallhydrid-Akku? Schau Dich mal im Netz um, dann wirst Du sehen, dass da noch ein paar andere Elemente zum Einsatz kommen (wenn immerhin auch keine giftigen wie eben Cadmium). Und dass KEIN Wasser drin ist. Außer Du setzt Kalilauge mit Wasser gleich...
Und was meinst Du mit "Lithium an sich ist selbstauflösend"? Dass es sich einfach in andere Elemente umwandelt oder wie?

Sorry, aber die "Fails" sind leider eher auf Deinen eigenen Text zu beziehen. Unabhängig davon, was man von der Genius-Maus zu halten hat, das von Dir geschriebene macht einfach nur wenig Sinn oder ist schlicht falsch.

Und zur Maus: Die Idee fand ich damals schon interessant, aber ich halte sie noch nicht für ausgereift bzw. nicht zu Ende gedacht.

Der schwarze Quader
 
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Woher hast Du denn bitte den Quark? :wow: Wasser und Metall? Und was für ein Metall denn bitte? Cadmium und Blei sind auch Metalle (Schwermetalle halt). Warum heißen die Dinger wohl NICKEL-Metallhydrid-Akku? Schau Dich mal im Netz um...

Die Batterie auf Nickelbasis

Ein Nickel-Metallhydrid-Akkumulator (NiMH) ist ein Akkumulator mit einer negativen Elektrode aus Nickel(II)-hydroxid und einer positiven Elektrode aus einem Metallhydrid. Die Vorteile gegenüber den ähnlichen Nickel-Cadmium-Akkumulatoren (NiCd) bestehen im Fehlen des giftigen Cadmiums und einer höheren Energiedichte.

Beim Ladevorgang werden am Minuspol H+-Ionen (Protonen) zu Wasserstoff reduziert, der reversibel von der Metalllegierung gebunden und als Metallhydrid gespeichert wird. Am Pluspol wird beim Ladevorgang Nickel der Oxidationsstufe +II (in Form von Nickel(II)-hydroxid) zu Nickel der Oxidationsstufe III (zu Nickel(III)oxidhydrat NiO(OH)) oxidiert.
Nickel-Metallhydrid-Akkumulator

Das Aufladen unterhalb 5°C bedingt einen reduzierten Ladekoeffizienten von 0,1C (ein Zehntel der Kapazität). Dies ist im Bereich, wo Sauerstoff und Wasserstoff im Innern der Zelle abgebaut werden kann. Auf Grund der abnehmenden Einstellungen bei tieferen Temperaturen, führt eine zu schnelle Ladung zu übermässigem Zellendruck, was zu einem Zellenleck führen kann. Eine solche Batterie wird unter diesen Bedingungen nie voll aufgeladen werden können.
Laden bei hohen und tiefen Temperaturen

Eine Schnellladung wird bevorzugt, da sie die Bildung von grossen Kristallen reduziert (Memory-Effekt).
Laden von Batterien auf Nickelbasis

Entgegen der Aussage "NickelMetall", ist kein Nickel in NiMH vorhanden. Ein Bleistift hat auch kein Blei drin, wäre auch nicht gut in der Schule. ;)

Ein Metallhydrid ist eine Metalllegierung, an deren Oberfläche Wasserstoffmoleküle absorbiert und in Wasserstoffatome gespalten werden, diese Atome wandern aufgrund ihres geringen Atomdurchmessers in das Metallgitter und bilden mit ihm eine Art Legierung. Das Metall verändert dadurch seine Eigenschaften, es wird spröde (Wasserstoffversprödung).
Ein solches Metallhydrid (MH) bildet jeweils den Minuspol einer NiMH (Nickel-Metall-Hydridzelle). Den Pluspol bildet Nickeloxidhydrat (NiOOH).
Wasser + Metall und einpaar ungiftige Sachen. Nickeloxidhydrat ist kein Nickel, kein Blei und auch kein Cadmium.

Aufgrund des Wassers(toffs), kann ein NiMH Akku nur schwer unter 0°C betrieben werden. Das Wasser friert ein.
 
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Die Batterie auf Nickelbasis




Nickel-Metallhydrid-Akkumulator


Laden bei hohen und tiefen Temperaturen


Laden von Batterien auf Nickelbasis

Entgegen der Aussage "NickelMetall", ist kein Nickel in NiMH vorhanden. Ein Bleistift hat auch kein Blei drin, wäre auch nicht gut in der Schule. ;)


Wasser + Metall und einpaar ungiftige Sachen. Nickeloxidhydrat ist kein Nickel, kein Blei und auch kein Cadmium.

Gute Arbeit, sauber zitiert, Quellen genannt, gut gemacht. :daumen: Leider widerlegst Du damit Deine eigenen, vorherigen Aussagen erst recht. Unter anderem damit:

Ein Nickel-Metallhydrid-Akkumulator (NiMH) ist ein Akkumulator mit einer negativen Elektrode aus Nickel(II)-hydroxid

Nickel(II)-hydroxid enthält Nickel. Also enthält auch der NiMH-Akku mit Nickel(II)-hydroxid Nickel. Nicht in gediegener Form, aber in Verbindungen. Weiter geht es damit:

Beim Ladevorgang werden am Minuspol H+-Ionen (Protonen) zu Wasserstoff reduziert,[...]

Hier ist die Rede von Wasserstoff, nicht Wasser. Auch später wird noch von Wasserstoff und Sauerstoff gesprochen, aber niemals von Wasser. Das besteht zwar aus den beiden genannten Elementen, liegt aber nicht deswegen auch vor, nur weil die Elemente vorhanden sind. Im gleichen Zitat wird übrigens noch mehrmals von vorhandenem Nickel gesprochen.

Wie gesagt, gute Arbeit, aber im Grunde nur meine Aussagen stützend. Im Übrigen enthielten frühere Bleistifte tatsächlich Blei, daher kam auch der Name. Und ja, das war in der Schule nicht so vorteilhaft.
 
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Bin jetzt kein Batterieexperte. Hab mich mal einige Tage durch das Thema gelesen, da wusste ich grob bescheid. Steht ja auch überall das man NiMH nicht kochen und einfrieren sollte. Gerade unter 0°C soll ein NiMH schlecht arbeiten. Getestet => so wars auch. Für mich ist in NiMH Wasser + Sauerstoff + Metall drin. :D

Kann sein das Nickel drin ist, aber in so unbedeutenden Mengen...Da haut ein Schornstein in China in einer Std. mehr Giftstoffe raus als 5T Akkus. Wayne...:ugly: Ein "heutiger" NiMH Akku stirbt nicht nach 50 Ladungen, da bleibe ich. Auch gibt es die genannte "Teilkapazität" nach 2 Jahren nicht. Es sei denn man kauft bei Takko für 2,99€ Akkus, dann kanns sein das die nach 10 Ladungen Tod sind.

Versönung :daumen:
 
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Um Schadstoffe geht es mir dabei auch gar nicht, da hast Du schon recht, dass die NiMH-Akkus nicht kritisch sind, zumal Nickel an sich nicht wirklich giftig ist. Aber Tatsache ist halt, dass Nickel drin ist und das auch ein wichtiger Bestandteil für die Funktion ist, sonst würde es auch nicht mit im Namen stecken. :) Und was mich an dem Begriff "Metall" störte ist halt, dass es Dutzende Metalle gibt. Eisen ist eines, Kupfer, Silber und halt auch Nickel. Die Aussage "Es enthält Elemente/chemische Stoffe" wäre da genauso richtig, aber aussageschwach.

Wer es nochmal ganz genau wissen will, hat ja Wikipedia und den Rest des Internets. Lassen wir es also ruhig ruhen, hier lieber zurück zum Thema. Nach der nächsten Maus. :D
 
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Ich fände den Ansatz, die Maustaster (zumindest den linken) mit einem Piezo-Kristall zur Stromgewinnung zu kombinieren, ganz interessant. In Feuerzeugen ist das ja schließlich schon seit Ewigkeiten Usus. Fragt sich nur, ob sich das auch lohnt. Kann mir das jemand sagen?

Unwahrscheinlich. Zum einen hast du recht geringe Kräfte (gerade Zocker scheinen ja heutzutage Modelle zu bevorzugen, bei denen man nicht mal die Finger auf der Taste lasssen kann...), zum anderen ist es afaik recht schwer, Strom via Piezo nutzbar zu machen, weil man sehr starke und kurze Entladungen hat. Es gibt versuche, sowas in Schuhe zu integrieren - aber da hat man hohe und vor allem sehr regelmäßige Kräfte, die man nutzen kann.
Sinnvoller wären vermutlich Beschleunigung (werden Spieler nicht mögen), Mausrad (generiert vermutlich nicht viel) und Körperwärme.

Eine andere Sache: Was mich an Funkmäusen bisher immer gestört hatte, war, dass die sich nach einer gewissen Zeit der Nicht-Nutzung schlafen legen (zwecks Strom sparen), und es dann eine Sekunde dauert, bis das Signal wieder angenommen wird. Ist das immer noch der Fall, und wenn ja, wird das bei dieser Maus vermieden? Mich hatte diese Macke bisher vom Einsatz anbgehalten, weil das für Shooter komplett indiskutabel ist.

Machen Mäuse weiterhin, aber zumindest bei den Logitech-Modellen, die ich bislang hatte, dauert es geschätzt 2-5 Minuten, ehe sie in Stand-By verfallen (aus dem sie nach ~5 Sekunden wieder da sind) und meine MX610 schaltet sich sogar nur dann komplett aus, wenn der Sender keinen Strom mehr bekommt. (Was ziemlich ******* ist, wenn man ein Board hat, bei dem die Ports immer am 5VSTB hängen :daumen2:)
Probleme in Spielen hat man so nicht.


Der erste Fail. Was ist wenn ich nur 2 Minuten was kopieren will und dann weg muss? Hab ich schon oft gehabt. Vorher Kaffee machen oder wie?

Wenn du regelmäßig vier Stunden durchzockst, ohne auch nur eine Sekunde an deine Maus denken zu können und danach noch ganz schnell zwei Minuten was kopieren musst, aber keine vier Minuten mehr Zeit hast, dann solltest du imho primär deine Zeitplanung überdenken. Aber du hast Recht:
Mäuse, die nach exakt vier Stunden für drei Minuten geladen werden müssten, sind für solche Szenarien ungeeignet.

Der zweite Fail. Eine Maus zieht nur sehr wenig Saft, demnach entlädt sich der Akku auch frühestens in 2 Wochen. Macht im Jahr rund 25 Ladungen. Mir ist kein NiMh Akku bekannt, das nach 50 Ladungen defekt ist. Da der Akku wahrscheinlich immer auf Raumtemperatur genutzt wird, wird im Leben nicht nach 2 Jahren sterben oder von der Ladung her nachgeben. Ein im Maus betriebener NiMh Akku, der nicht tiefentladen wird, wird vermutlich 10 Jahre oder länger halten. Einen "Memory-Effekt" wie sie bei NiCd existierte, gibt es bei NiMh auch nicht. Man kann sie "dauerladen".

Um sie Dauerzuladen braucht man eine Ladestation und muss diese auch ständig nutzen. Sonst greift nämlich spätestens die von dir genannte Stand-By-Entladung und auch wenn die vermutlich erst nach 4-6, statt 2 Wochen zuschlägt: Die meisten Akkus werden das beim vierten-fünften Mal nicht mehr tollerieren. Ich selbst setze auf RAM statt NiMh (s.u.) und obwohl ich versuche, möglichst regelmäßig zu laden und zwei Satz im Wechsel nutze, muss ich, seitdem ich mein aktuelles Board habe (siehe oben) i.d.R. nach 18 Monaten neue nehmen.

Der dritte Fail. Was denn jetzt? Akkus oder Batterien? 2xLithium Batterien können eine Maus 1 Jahr mit Saft versorgen. Und NiMh ist nicht schädlich für die Umwelt, man darf es sogar im Hausmüll entsorgen. Da ist nur Wasser und Metall drin.

In allen Akkus ist "nur Wasser und Metall" drin. Und zwar i.d.R. Schwermetall - wie z.B. Nickel (okay: Laut Wiki enthalten NiMh z.T. auch Silizium in der Elektrode, was keins von beiden ist). Das ganze gerne in hochaggressiven Verbindungen/Lösungen, z.B. Kaliumlauge im Beispiel von NiMh. Und natürlich darf das ganze nicht im Hausmüll entsorgt werden.

(auch wenn die Gesundheitsgefährdung durch Nickel natürlich nichts im Vergleich zu Cadmium ist. Aber allein die hohe Konzentration wertvoller Metalle, die sonst unter hoher Umweltbelastung abgegbaut werden müssten, rechtfertigt die Rückführungspflicht)



Entgegen der Aussage "NickelMetall", ist kein Nickel in NiMH vorhanden. Ein Bleistift hat auch kein Blei drin, wäre auch nicht gut in der Schule. ;)
...
und einpaar ungiftige Sachen. Nickeloxidhydrat ist kein Nickel, kein Blei und auch kein Cadmium.

Äh: Das "Nickel" in "Nickleoxidhydrat" ist ja wohl mal sehr wohl Nickel. Deswegen nennt man es Nickel.
Manchmal ist Sprache eine praktische Erfindung.


Bin jetzt kein Batterieexperte. Hab mich mal einige Tage durch das Thema gelesen, da wusste ich grob bescheid.
...
Kann sein ...

Vielleicht sollte man, wenn man eigentlich keine Ahnung hat, zumindest darauf verzichten, rechtliche Aussagen als Fakten darzustellen, was ggf. andere zu Gesetzesverstößen aus Unwissen animiert?
Nur mal so als Anregung, stichwort "verantwortungsbewusstes Verhalten" :rollen:
 
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Bei mir im Umkreis von 20km sind keine Rückgabestellen für Akkus. Ich schmeiss NiMH Akkus in den Hausmüll.

Vielleicht sollte man, wenn man eigentlich keine Ahnung hat, zumindest darauf verzichten, rechtliche Aussagen als Fakten darzustellen, was ggf. andere zu Gesetzesverstößen aus Unwissen animiert?
Nickelhydroxid ist kein Nickel. Es ist die ausgeburt von Nickel in Reaktion mit Sauerstoff+Hitze. Rußpartikel aus dem Auspuff ist auch kein Erdöl. Nickelhydroxid ist auch kein "wertvolles Metall". Die paar Mikrogramm können dir wichtig sein, kann dir die alten Akkus gerne schicken. Kannst ne Zahnbrücke bauen :ugly:

Entsorgung:
Sollte wieder verwertet werden. Einzelene NiMH-Batterien können mit dem Haushaltabfall entsorgt werden.
Batterietabelle über 'Was tun und was nicht tun'
 
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Du fährst also auch 20km um batterien zu kaufen? (Jeder der Batterien verkauft MUSS sie auch wieder annehmen)
 
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"Nickel" ist ein Element. "Erdöl" ist eine Mischung verschiedenster Verbindungen. Wenn du nichtmal den Unterschied, auch in Bezug auf chemische Umsetzung und Fortbestand, zwischen Elementen und Verbindungen nicht kennst -d.h. Stoff aus dem ersten Monat Chemie-, dann tuts mir leid. Derartige Nachhilfe würde den Rahmen dieses News-Threads dann doch ein bißchen sprengen. Aber die nötige Kompetenz, um irgendwas über Akkus und den verantwortungsvollen Zugang sagen zu können, demonstrierst du so definitiv nicht.

Rückgabeboxen gibts übrigens JEDEM mir bekannten Supermarkt, da braucht man sich nun wirklich nicht rauszureden.
 
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Nö, Amazon. Die Macht Internet sei mit mir.

Vill. gibts in der Gegend ablegestellen, hab noch keines gesichtet.
 
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wie wäre es im Maus-Päd eine Spule einzubinden und eine weitere in der Maus, damit wäre induktives Aufladen mit einen Cap als Zwischenspeicher...?
 
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Mäuse mit Induktionsversorgung über Pad gabs schon mindestens eine und früher waren Maus-ähnliche Handgeräte bei großen Tablets (also die Eingabegeräte, nicht die Computer) auch keine Seltenheit. Aber damit ist die Maus dann ans Pad gebunden, was die Freiheit des kabellosen Designs ziemlich zunichte macht.
Was mich eher reizen würde: Ein System, dass gar nicht mehr die Bewegung der Maus erfasst, sondern ihre Position im Raum über z.B. drei Empfänger, die man unter der Tischplatte befestigt (so dass weiterhin ein großer Raum abgedeckt wird). Die Maus müsste dann nur noch ein minimales Funksignal (und natürlich Tastendrücke) senden (was extrem sparsam geht), aber die stromhungrige Bewegungsauswertung könnte stationär erfolgen. Mit dem so gesparten Platz könnte man dann auch tatsächlich z.B. einen beschleunigten Mechanismus wie in Uhren verbauen. Wenn man den Akku als Gewicht nimmt, wiegt der nicht mal was extra.
 
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Das kannst du die Maus aber auch nur exakt in dem Rahmen benutzen und nirgendwo anders. Dürfte damit genau so sinnig sein, wie das Induktive Mauspad.

Beim Induktiven Mauspad sollte beachten werden, dass dieses dann recht dick wäre. Armbanduhren und EC Karten dabei kaputt gehen könnten.
Auch wäre in der Maus eine relativ schwere Spule und die Maus würde schwergängig werden, da eine Bewegung in solch einem Magnetfeld nicht so einfach ist, wie ohne.
 
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